Der Bürgerkrieg überrollt den eigentlich friedlichen Farmer und Familienvater Josey Wales. Als seine Familie von Nordstaatenmilizen unter Captain Terill ermordet wird, schließt er sich der Gegenseite, genauer, Bloody Bill Anderson, an.
Nach Kriegsende wird er, der sich nicht ergeben will, zum Gejagten.
Der Film schildert die Auswirkungen des Krieges auf einen Mann, dem alles genommen wird. Er wird zu einem Ausgebrannten, einer lebenden Killermaschine, ohne Ziel, gejagt von eben jenem Captain Terill und seinem Trupp, der hierfür verantwortlich ist. Dabei muß er sich gegen Kopfgeldjäger, Nordstaatler und sonstige Möchtegerne-Helden wehren, wobei der Bodycount hierbei beeindruckend ist (gleich am Anfang muß ein nicht kleiner Teil einer Norstaaten-Einheit dran glauben, die Wale`s Kameraden ermordet hat)!
Ihm schließen sich ähnlich verkrachte Existenzen, Treibgut des Bürgerkrieges, an: Ein alter Cherokee-Häuptling, eine ausgestoßene Indianerin ohne Stamm, einige Flüchtlinge und ein Hund.
Er wird, ohne dies zunächst wirklich zu wollen, zu ihrem Beschützer, bis ihn am Ende des Weges seine Verfolger einholen und zum letzten Kampf fordern ....
Clint Eastwood ist hier ein hervorragender, melancholischer Western gelungen, bei dem die Action eindeutig nicht zu kurz kommt, der aber aufgrund der vielen schillernden Charaktere auch bezüglich Story überzeugt. Eine besonders gute Sequenz ist hier für mich das Treffen von Wales mit dem Komantschen-Häuptling "Ten Bears".