Der Teufelsgeiger 2013 CC

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Die Karriere des gefeierten Geigenvirtuosen Niccolò Paganini liegt in der Hand des undurchsichtigen Managers Urbani. Der bringt ihn gegen seinen Willen zum Auftritt nach London. Wegen seiner Skandalgeschichten kommt es zu Demonstrationen vor dem Hotel, der Künstler muss beim britischen Impresario Unterschlupf suchen, wo er Gefallen an dessen schöner Tochter findet. Aus Angst, sein Zugpferd durch die Liebe zu verlieren, heckt Urbani eine Intrige aus.

Darsteller:
Joely Richardson, Christian McKay
Verfügbar als:
DVD, Blu-ray

Der Teufelsgeiger

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_6_and_over
Laufzeit 1 Stunde 58 Minuten
Darsteller Joely Richardson, Christian McKay, Jared Harris, Andrea Deck, David Garrett
Regisseur Bernard Rose
Genres Historienfilm
Studio Universum Film
Veröffentlichungsdatum 9. April 2014
Sprache Deutsch, Englisch
Untertitel Deutsch
Discs
  • Film FSK ages_6_and_over
Laufzeit 1 Stunde 58 Minuten
Darsteller Joely Richardson, Christian McKay, Jared Harris, Andrea Deck, David Garrett
Regisseur Bernard Rose
Genres Historienfilm
Studio Universum Film
Veröffentlichungsdatum 9. April 2014
Sprache Deutsch, Englisch
Untertitel Deutsch

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

59 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von ArrowPen TOP 1000 REZENSENT am 15. Dezember 2013
Format: DVD
Die DVD ist noch nicht erschienen, und so kann sich meine Meinung nur auf den im Kino laufenden Film beziehen, nicht jedoch auf die Qualität der disc.

Zugegeben, ich mag David Garretts Geigenspiel sehr, und seine Interpretationen von modernen Stücken in klassischem Geigenmantel finde ich sehr ansprechend. Er hat hier eine Nische für sich geschaffen, die ihm jede Menge (überwiegend weiblicher) Fans und gute Verkaufszahlen garantiert. Warum auch nicht? Der Mann ist gepflegt und attraktiv, und er spielt vollendet. Im Konzert habe ich ihn bisher nie erlebt, aber mir fällt z.B. bei TV-Auftritten auf, daß er beim Spielen vollkommen verändert wirkt, als sei er in einer anderen Welt, was ich bezaubernd finde.

Und dies habe ich auch im Film "Der Teufelsgeiger" wahrgenommen. Garrett hatte den Traum, das Leben Paganinis auf die Leinwand zu bringen, wohl, um dessen Genie Tribut zu zollen. Nun ist David Garrett nicht der größte Schauspieler vor dem Herrn, aber er gibt sich große Mühe und ist in manchen Szenen sehr überzeugend, in anderen weniger. Mit einem besseren Drehbuch und besserer Führung durch den Regisseur (was ich nur vermuten kann), wäre es ihm womöglich gelungen, ein besserer Schauspieler zu sein. Tatsächlich ist er besser, als ich erwartet habe.

Was ihm aber gelingt - und das durfte man erwarten - ist die Virtuosität des legendären Paganini (wie auch die widersprüchlichen Reaktionen darauf) spürbar zu machen. Der historische Paganini (soweit bekannt ist) galt durchaus als arrogant, narzißtisch und als von Erstaunen erweckendem Lebenswandel.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lea TOP 1000 REZENSENT am 31. Oktober 2014
Format: DVD Verifizierter Kauf
Ich habe einige CD's von Garrett...er spielt Geige, nicht nur schön, sondern göttlich.

Einiges an Klassik ist nie so wirklich mein Ding gewesen, bei Wagner z. B. bekomme ich schon mal gerne grüne Pickel im Gesicht, ergo habe ich es mit David Garrett versucht - und siehe da, seither komme ich mit Klassik sehr viel besser "zurecht".... Garrett kann wirklich alles wunderschön spielen, egal ob Rock oder Klassik, das haben selbst ganz große Musiker erkannt: So bezeichnete Yehudi Menuhin ihn als „größten Geiger seiner Generation“ und ich kann ihm da nur beipflichten! Und das er auch noch gut aussieht finden wohl nur die "Herren der Nation" nicht so gut...

Ja, er ist tatsächlich auf eine bestimmte Art angenehm schön (schöner halt auch, als die meisten Männer hier in unserem Land - vielleicht ist bei dem einen oder anderen Mann in manch einer Rezension ja deshalb so viel böse Kritik im Spiel?

Aber David Garrett ist eben auch nicht nur schön, er ist auch ein interessanter Mann und ein begnadigter Geiger! Und ganz ehrlich, ob er nun der Ausnahme-Schauspieler ist oder nicht, das tut doch der Liebe -hier in diesem Film- auch keinen Abbruch, denn nichts desto trotz ist dieser Film mit seinen Bildern und seiner faszinierenden Musik einfach nur schön anzusehen und anzuhören - mehr wollte ich auch nicht, einfach nur ein wenig Entspannung mit schöner Musik.

Ach ja, im Wiki wird er ja auch noch als "besonders schrilles Beispiel für einen genialischen (man bemerke dieses "Un-Wort") Geiger, der trotzdem scheitert, als "Fernsehgeiger" benannt - hat das nicht dieser bescheuerte Pilawa gesagt? Naja, über Geschmack lässt sich ja bekanntlich ganz formos streiten...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von film-blog.tv am 25. September 2014
Format: Blu-ray
Lust auf einen Musikfilm? „Der Teufelsgeiger“ ist ein besonderes Exemplar dieses Genres. Regisseur Bernard Rose stellt hier Niccolò Paganini in den Fokus, der mit seinem Spiel faszinierte, von zeitgenössischen Beobachtern aber auch als dämonisch beschrieben wurde.
Für die Hauptrolle wurde kein ausgebildeter Schauspieler verpflichtet, sondern ein Musiker. Und was für einer: David Garrett zeigt in seiner Rolle ein authentisches Spiel, und er vermittelt den exzentrischen Maestro mit seinem furiosen Spiel glaubhaft. Gleichzeitig ist Garrett hier auch ausführender Produzent. Die wilde Biographie des Ausnahmetalents mit vielen Höhen und Tiefen kann der Film nicht durchgängig in eine packende Handlung verpacken. Dafür bietet er stimmige Aufnahmen und feuriges Geigenspiel. Mit einer kleinen Prise „Faust“.

Es läuft nicht gut für den Jungen Niccolò Paganini: sein Vater schlägt ihm auf den Kopf, als der Sohn ihm eine brillante Eigenkomposition vorspielt, und das Publikum des jungen Erwachsenen erkennt sein Genie nicht. Während seines virtousen Spiels unterhalten sich die Zuhörer. Das soll sich ändern, verspricht ihm der mysteriöse Besucher Urbani; er werde den Menschen das Genie vermitteln. Die Vergeltung für diese Leistung könne bis zum Jenseits warten. Paganini schlägt ein und unterzeichnet den faustähnlichen Pakt.

Der Plan geht auf, sein Manager bereitet den Boden für den beispiellosen Erfolg des Ausnahmemusikers. Sein Ruf überschreitet Grenzen, eine Einladung an die Oper in London durch Impressario John Watson erreicht Paganini in seiner italienischen Heimat. Von dort kann ein wichtiger Markt erschlossen werden, erkennt Urbani.
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