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Der Terror der Ökonomie. [Gebundene Ausgabe]

Viviane: Forrester
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Frankfurt am Main , Wien : Büchergilde Gutenberg, (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3763247238
  • ISBN-13: 978-3763247233
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.108.631 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Medium: geb. Buch, B Gutenberg Inhalt: V.Forrestier schildert in ihrem vielgelesenen Buch die Gefahren des globalen wirtschaftlichen Totalitalismus, drohendes Chaos in der gesellschaft durch massenarbeitslosigkeit

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufrüttelnd und visionär! 13. Dezember 2009
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Auch wenn sich die Autorin gelegentlich wiederholt und Manches sicher überspitzt dargestellt wird, bleibt die Kernbotschaft des Buches doch elementar:
Globalisierung und Raff-Mentalität haben dazu geführt, dass die Macht immer mehr in den Händen weniger großer (weltweit operierender) Konzerne liegt. Mit der Folge, dass alles, was dem Profitdenken der verantwortlichen Konzern-Manager widerspricht, gnadenlos eliminiert, unterdrückt und ausgebeudet wird. Der menschliche Faktor (insbesondere unter dem Aspekt des Rechtes auf Arbeit) bleibt in Zeiten, in denen der Faktor Arbeit immer häufiger zu Gunsten undurchsichtiger Finanztransaktionen (sogenannte Derivate, die zumeist keinen Bezug mehr zur Realität haben) entwertet wird, fast zwangsläufig auf der Strecke. Dadurch werden ganze Bevölkerungsschichten (Arbeitslose, die z.B. in Vorstadtgettos zusammengepfercht werden und keine reale Chance haben ins "normale" menschliche Leben integriert zu werden), Länder und Kontinente von einem Mechanismus ausgegrenzt, der einzig einem völlig irrealen und menschenverachtenden Wachstumsanspruch verpflichtet zu sein scheint. Betrachtet man die Einzelschicksale die mit einem solchen System in aller Regel verbunden sind und welche Folgen damit auf Dauer verbunden sind, muss man in der Tat zu dem Schluß kommen, dass die Menschheit auf einen Katastrophe von enormem Ausmaß zusteuern, ohne dass die Mehrzahl der Betroffenen bis jetzt Kenntnis davon genommen hat, weil sie (u.a. von verantwortlichen Politikern) bewusst verdummt und in einen Zustand gefügiger Lethargie versetzt werden. Das Buch beschreibt übrigens exakt die Mechanismen die zur globalen Finanzkrise geführt haben (ohne das freilich die richtigen Konsequenzen gezogen worden wären) und ist insofern als visionär zu bezeichnen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Das momentane System ist nicht dabei, zusammenzubrechen - es ist längst zusammengebrochen! Die Politiker versuchen nur noch, die Fakten wegzureden. Viviane Forrester zeigt, wie die Globalisierung der Wirtschaft, die Virtualisierung des Gewinn-Machens und so weiter es nie wieder ermöglichen werden, daß die Arbeitslosigkeit zurückgeht. Im Gegenteil, immer mehr und mehr Menschen sind als künftige Arbeitslose vorprogrammiert.
Die Menschen, für die das lebenslange Ausgenutztwerden über die letzten Generationen längst selbstverständlicher Alltag geworden ist, werden nun vom Kapitalismus nicht einmal mehr gebraucht, um ausgenutzt zu werden. Der Ruf nach Arbeit wird nirgendwohin führen. Dieses Buch enthält interessante Gedanken über das Arbeitslos-Sein, die Macht der Scham, die neue Armut, und mehr. Es gibt keine Antworten, keine Lösungen. Es will zeigen, daß die Ökonomen und Politiker keine Lösungen haben. Es mahnt dich, selbst nach Lösungen zu suchen, kleinen oder großen.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesenswerter Augenöffner mit kleinen Schwächen 1. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Obwohl Forresters Argumente stellenweise ein wenig zu stark vereinfachen und sich für meinen Geschmack zu sehr auf Frankreich beziehen (schließlich soll dies ein Buch über die Probleme der Globalisierung sein), kann man durchaus allgemeingültige Schlüsse ziehen. Das Buch ist in sofern ein Augenöffner, als es plausibel nachweist, daß unsere derzeitige Form des Wirtschaftens nichts mehr zu tun hat mit dem eigentlichen Kern der Gesellschaft: uns Menschen. Wie der Schweizer Ökonom Hans Christoph Binswanger (u.a. Autor von "die Glaubensgemeinschaft der Ökonomen") schrieb: "Die Dynamik der Wirtschaft scheint immer wieder zum Selbstzweck zu werden und daher eine Rückbindung an außerwirtschaftliche Maßstäbe zu benötigen, um maßvoll zu bleiben. Nur so kann die Wirtschaft ihren eigentlichen Sinn - die Grundlage für die volle Entfaltung des Lebens zu schaffen - behalten". Eben darum geht es in Forresters Buch. Welchen Sinn hat eine Wirtschaft, in der es am Ende ausschließlich um das Profitum geht, ohne dabei den Menschen zu dienen? Politiker beten das Dogma von Arbeitsplätzen und Wirtschaftswachstum herunter wie ein Mantra, dabei ist beides keineswegs mehr miteinander verbunden. Die Wirtschaft will den Konsumenten, aber nicht den Arbeitnehmer. Letzterer ist ein notwendiges Übel, das auf ein wohl funktionierendes Mindestmaß reduziert wird. Arbeit wird zur reinen Funktion, die den Konsum erst ermöglicht - eine weitere Funktion. In meinem Buch Rabenwelt gehe ich selber noch darüber hinaus und vertrete die extrem anmutende Ansicht, daß die Wirtschaft letztendlich sogar ohne Menschen - ja ohne jegliches Leben - weiterfunktionieren kann und wird.
Stefan Thiesen, Autor von "das verbotene Buch", "Rabenwelt" und "Climate Poker"
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
In einer Zeit, in der Polemik lange für den Wahlkampf genutzt wird, setzt V. Forrester sie für eine normale Wahrheit ein. Dieser Wahrheit wird also unterstellt, auf keiner Basis von Argumenten bestehen zu können. Leider gilt dies aber auch für westliche profitorientierte Politik, die noch weniger auf für die Mehrheit nachvollziehbaren Argumenten geschieht, und genau diese Interessendifferenz wird von Forrester ausführlich und mit Beispielen beschrieben. Das Ziel und die Essenz des Buches sind nicht die sachliche Kritik am Kapitalismus oder gar der Versuch seine Nachteile im Gespräch zu beweisen, sondern aufzuzeigen, dass genau dies nicht mehr möglich ist, da sich dieses System inzwischen aller Gegenargumente entledigt hat. Forrester wiederholt sich in einer hilflosen Situation völlig natürlich mit ihren Äußerungen, ihre Leser aufzuwecken. Ihre Naivität wirkt erbärmlich gegenüber den auf pseudokonstruktive, den Spielregeln entsprechende Argumente bauenden Systembefürwortern. Sie beweist in diesem Buch, dass Menschlichkeit in einer Welt bestimmt von Profit tatsächlich nicht zählt, sondern erst in ihrer Nützlichkeit bewiesen werden müsste. Sie beweist im ausgelösten Echo, vorgeschobene Sachlichkeit ist den Kapitalisten ein liebstes Mittel um die sachlichste aller Regeln des Kapitalismus zu verschleiern: Ich muss am meisten profitieren. Sie beweist mit erdrückenden Bildern und auch exakten Beispielen, wie der nur durch diese Regel entfachte Strom zu einer unaufhaltbaren Flutwelle nicht mehr zu ermessender Dimensionen wurde. Forrester bedient sich der nötigen Polemik, um Schanden die gefährliche Nähe zu verleihen, die sie zu uns haben. Lesen Sie weiter... ›
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4.0 von 5 Sternen Bestechende Analyse
Forrester liefert eine weitestgehend überzeugende Analyse der heutigen
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Veröffentlicht am 19. September 2007 von Dr. Armin Schmitt
1.0 von 5 Sternen Ein schöner Roman, aber wo bleibt die Wahrheit
Eigentlich gibt es in diesem Buch nur ein Argument: die Arbeit wird aufgrund der Automatisierung der Industrie immer weniger, also sollte man den Arbeitslosen keinen Vorwurf... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. November 2003 von G. Weiss
2.0 von 5 Sternen Hilflose Wut
Bei aller Kritik, für eines möchte ich Frau Forrester danken: Dass sie den Mut hat, sich zu den tabuisierten Begriffen der Arbeiterbewegung und des Klassenkampfes zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. März 2003 von F. Hofmann
3.0 von 5 Sternen ... es geht so ...
Ökonomische Argumente, die die Behauptung der Autorin beweisen sollen, sind in diesem Buch zu wenig dargestellt, aber dennoch ist die Gesamtaussage über Arbeitsmarkt und... Lesen Sie weiter...
Am 27. Februar 2003 veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Reinste Polemik
Dieses Buch zeigt eindeutig, was dabei rauskommt, wenn jemand über Ökonomie schreibt, ohne diese auch nur im Ansatz zu verstehen. Lesen Sie weiter...
Am 30. April 2000 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, dass man gelesen haben muss!!!
Kritische Rezensionen zu diesem Buch kann ich nicht verstehen. Es handelt sich um eine kurzweilig zu lesende Kritik an einem Turbokapitalismus, der zum Untergang einer breiten... Lesen Sie weiter...
Am 29. September 1999 veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Interessante Antipode
Der ersteren Rezension ist sicherlich nur hinzuzufügen, daß dieses Werk eine kurzweilige Antipode in der Diskussion um die gesellschaftliche Hast nach... Lesen Sie weiter...
Am 1. Juni 1999 veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Eine wenig überzeugende Polemik
Nachdem das Werk von V. Forrester in vielen Medien so begeistert rezensiert worden war, waren meine Erwartungen hoch. Lesen Sie weiter...
Am 4. März 1999 veröffentlicht
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