Worum geht es?
Der Manager Mr. Tompkins steht vor einer neuen Aufgabe: der Entwicklung von sechs Software-produkten. Auf jedes Produkt setzt er drei Teams an - jedes arbeitet nach seiner eigenen Methode.
Der Wettlauf gegen die Zeit beginnt ...
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Produktinformation
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Anfangs werden viele noch Mr. Tompkins um die paradiesischen Arbeitsbedingungen beneiden. Aus einer überdimensionierten Entwicklungsmannschaft bildet er 18 Teams, die sechs verschiedene Softwareprodukte entwickeln sollen und miteinander im Wettbewerb stehen. Die Besonderheit dabei: Die Teams sind unterschiedlich groß und setzen zur Zielerfüllung jeweils andere Methoden ein. Plötzlich auftretende bürokratische Hemmnisse und immer utopischere Terminvorgaben verleihen dem gesamten ehrgeizigen Entwicklungsprojekt einen atemberaubenden Bezug zur Realität.
Ein weiterer Höhepunkt neben der erfrischenden Sprache, die den in dieser Branche so weitverbreiteten Sarkasmus auf treffende Art und Weise widerspiegelt, sind die Tagebucheinträge von Mr. Tompkin. Nach jedem Kapitel faßt er die jeweiligen Ereignisse in verblüffend einfachen Managementgrundsätzen zusammen.
Klares Fazit: Tom DeMarcos neues Werk ist in höchstem Maße lehrreich und unterhaltsam zugleich. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Im Mittelpunkt des Romans steht Mr. Tompkins, ein Manager, auf den eine große Herausforderung wartet: Er hat eine gigantische Armee von Mitarbeitern zur Verfügung, mit ihrer Hilfe soll er sechs Softwareprodukte entwickeln. Also schickt er 18 Teams ins Rennen, jeweils drei für ein Produkt. "Der Termin" – darum der Titel – ist verdammt eng. Es kommt zu einem Wettlauf: erstens gegen die Uhr, zweitens zwischen den einzelnen Teams.
Aber wie schafft es Mr. Tompkins, dass alle Teammitglieder in die gleiche Richtung marschieren? Welche Managementmethoden setzt er ein? Wie kontrolliert er die Ergebnisse? Wie schlichtet er Konflikte in den Teams? Welche Rituale sind nötig? Und wo stößt er auf Probleme, Effektivitätsbremsen und das unvermeidliche Chaos?
Der Witz des Buches besteht darin, dass die Teams unterschiedliche Methoden einsetzen, so dass man als Leser einen Vergleich über die jeweiligen Vor- und Nachteile hat. Zumal Mr. Tompkins am Ende jedes Kapitels seine Erfahrungen in einem "Tagebuch" niederlegt, zum Beispiel steht dort: "Ein schrecklicher Verdacht: Projekte mit einem aggressiven Terminplan werden später abgeschlossen, als das mit einem vernünftigeren Terminplan der Fall gewesen wäre."
Ein lehrreiches, spannendes und streckenweise sogar komisches Buch. Als Ergänzungslektüre empfehle ich ein Sachbuch zum gleichen Thema, nämlich das vorzüglich strukturierte "Kreativität im Projekt" von Hedwig Kellner.
Das Projekt, um das es im Roman geht, ist zwar eines zur Software-Entwicklung, die Lehren aus diesem Buch sind aber auf alle Fälle auch für andere Projekte nützlich.
Im Verlauf des Projekts, das der Romanheld zu führen hat, werden die wesentlichen Phasen eines Projekts beschrieben und die wichtigen Grundsätze erarbeitet. Bei jedem zunächst unlösbaren Problem ziehen die Hauptpersonen Experten hinzu, die dann die geballte Kompetenz vermitteln und so das richtige Vorgehen anschaulich machen. Das Projekt kommt voran (sehr nett zu lesen) und der Leser (die Leserin) kann die Wirkungen der unternommenen Maßnahmen nachvollziehen. Die wichtigsten Punkte zu jedem der Abschnitte werden am Ende der Kapitel zusammenge-stellt und sind so auch zum späteren Nachschlagen verfügbar. Durch die Romanform werden viele Punkte viel greifbarer und erfahrbarer, als es in Büchern der Fall ist, die sich nur mit der Technik des Projektmanagement beschäftigen.
Aber nicht nur die „Moral der Geschichte" ist lohnend, sondern auch die Hintergrundge-schichte selbst - sehr vergnüglich geschrieben und durchaus spannend. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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