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Der Teppichhändler: Roman Gebundene Ausgabe – 3. Februar 2006


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Berlin Verlag; Auflage: 1., Aufl. (3. Februar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 382700621X
  • ISBN-13: 978-3827006219
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,2 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 91.643 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Seit drei Jahren lebt Uschman in New York. Der Teppichhändler aus dem Iran wartet sehnsüchtig darauf, dass seine Frau Farak nachkommt. Die aber konfrontiert ihn eines Tages mit der Scheidung. Es ist die Zeit, als der schon ältere Uschman Stella kennen lernt, eine junge amerikanische Studentin, die gerade beginnt, „ihre Augen für die Welt zu öffnen.“

Es gibt Bücher, mit denen man gerne alleine und für sich bleibt. Nach der Lektüre dieses Buches sollte man einen Gesprächespartner haben: es sprudelt förmlich vor Stichworten, die zur Debatte reizen, Situationen, die den Austausch herausfordern, Gedanken, die näherer Betrachtung wert sind. Ein Buch, das an Empfindungen, Verflechtungen und Ebenen so reich ist, wie der teuerste Teppich an Knoten. Und so bleibt es auch trotz mancher Schwächen in Dialogen und Glaubwürdigkeit der Akteure ein sehr beachtlicher Debütroman

Die Geschichte eines Iraners in New York, seiner Frau in der fernen Heimat, der jungen „Interimslösung“ Stella und der auffällig treuen und älteren, schließlich verwitweten Kundin, Mrs. Roberts, wird aus Uschmans Sicht erzählt. Da ist das große und tiefe Heimweh, das Herausgerissensein aus einer angestammten, vertrauten Kultur, die Konfrontation mit dem fremden „American Way of Life“. Da ist die eine und die andere Religion, die eine und die andere Moral. Und da ist die Frage der Wurzeln, des heimisch Werdens und der Identität. „Ich habe meine Identität ... so lange in Tabris gelassen. In New York war ich bisher bloß ein Teppichhändler.” Aber obwohl Uschman sich schließlich so „frei. So selbstbewusst. So amerikanisch.“ fühlt, zum ersten Mal im Leben Kondome kauft, wird ihn immer jeder Teppich an seine Frau erinnern. Eine emotionale und bewegende Gemengelage entsteht, in der niemand das bekommt, wonach er sich eigentlich sehnt, in der die einen am Anfang, in der Mitte oder am Ende eines Weges stehen.

Der Roman bezaubert durch die Schönheit und Mystik von edlen und erotischen Teppichen, und so kommt es wie es kommen muss: die „keusche Amerikanerin“ wird auf einem sündhaft teuren und bereits verkauften Teppich verführt. Allerdings nicht ohne Folgen für den exklusiven Bodenbelag. "Ein kleiner burgunderroter Fleck, der nichts im Muster verloren hat. Ein Tupfen auf dem Teppich, als Hinterlassenschaft von Stellas Tugend."

Manchmal darf man also auch herzhaft schmunzeln, wenn sich das Karussell zwischen pubertärer Naivität, erwachsener Lebensweisheit, zwischen Klischee und wirklich nachdenklich machenden, tiefgehenden Gedanken zu schnell dreht. --Barbara Wegmann

Der Verlag über das Buch

»Eine schöne Liebesgeschichte!« Elke Heidenreich -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

4.1 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von cl.borries am 18. Juni 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Diese wundersame Geschichte von dem Teppichhändler aus Tabris im Iran, den es nach New York verschlagen hat, ist von einem besonderen Zauber geprägt.

Uschman, der Held der Geschichte, ist umweht von dem geheimnisvollen Gebaren, das wir uns unter der Mentalität des Orients vorstellen mögen. Leicht naiv, sehr zurückhaltend,

zuweilen eher schüchtern, etwas ratlos über das westlich - freizügige Leben, gelegentlich jedoch durchaus schon mit diesem Leben auch vertraut, nimmt er in unseren Augen nach und nach Gestalt an.

Seine Frau Tarak hat ihn nach New York geschickt, um dort mit dem Verkauf der feinen Teppiche, die sie für ihn aussucht und nach New York schickt, zu Geld zu kommen. Ob sie ihn nur deshalb weggeschickt hat? Oder wollte sie ihn einfach loswerden?

So nach und nach erfährt der Leser seine ganze Geschichte.

Uschman sehnt sich nach seiner Frau und hofft, dass Tarak bald zu ihm kommen wird.

Leider lässt sie ihn eines Tages wissen, dass sie inzwischen einen anderen liebt, von ihm ein Kind erwartet und nach Istanbul ziehen wird.

Sie hat die Scheidung von ihm erreicht.

So bleibt er traurig und verloren alleine. Dass er diese Scheidung widerstandslos geschehen lässt, weist ihn als einen feinen und liberalen Charakter aus.

Eine reiche aber schon recht alte Käuferin versucht, sich ihm zu nähern. Sie ist von den Teppichen des Orients ganz entzückt und sieht ihn fälschlich als Teil ihres Erwerbs an.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von S. Bachmann am 15. Juli 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch hat meine Erwartungen vollstens erfüllt. Es ist eine schöne, vorurteilslose Geschichte einer Liebe zwischen einem ungleichen Paar. Wobei ich einen winzig kleinen Minuspunkt zufügen muss, da die Gedanken von Uschmann (ich glaube so hieß die Hauptperson) für seine Herkunft sehr westlich waren und daher etwas unglaubwürdig. Aber die Handlung selbst ist sehr überzeugend und glaubwürdig. Außerdem hat diese Geschichte eine entscheidende Aussage: manchmal sollte man sich auf etwas einlassen, was auf langer sicht zwar keinen Bestand hat, aber einen doch vorranbringt und man dann dadurch dort hingelangt, wo man eigentlich hingehört, auch wenn einem dies vorher nicht bewußt ist. Bei allen traurigen Geschchten die Glücke dazwischen nicht übersehen.

Also absolut lesenswert.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 14. Juni 2006
Format: Gebundene Ausgabe
"Der Teppichhändler" ist der beachtliche Debütroman der jungen Amerikanerin Meg Mullins, aus dem Englischen perfekt übersetzt von Christiane Buchener.

Zum Plot: Der iranische Teppichhändler Uschman lebt nun schon seit drei Jahren in New York. Er betreibt hier einen Teppichladen und er beschreibt nun aus seiner Sicht all die Dinge die ihn in der Fremde bewegen und all die Dinge die er im Alltag erlebt. Da strömen Empfindungen, Erlebnisse, Empfindlichkeiten, Instinkte, Verwicklungen auf den Leser ein, deren große Anzahl und Glaubwürdigkeit beeindruckend sind.

Uschman verkauft in seinem kleinen Laden persische Teppiche verschiedenster Provinienzen an reiche Amerikaner. Sein Heimweh ist groß, er hat enorme Probleme mit dem "American Way of Life" zu Recht zu kommen, sucht ständig seine Identität, versucht mit aller Gewalt heimisch zu werden, sich zu assimilieren. Was ihm aber ganz besonders fehlt, das ist seine liebe Frau Farak. Die ist in Persien geblieben, pflegt dort seine kranke Mutter. Sie schickt ihm regelmäßig Teppiche aus Täbriz. Wenn er seinen Laden schließt, überkommt ihn die Einsamkeit und die Sehnsucht und er geht, wie viele Ausländer, die aus ihren angestammten, vertrauten Kulturen heraus gebrochen sind, allein zum Flughafen. Er sieht die Ankommenden an und denkt, bald wird auch hier meine geliebte Farak ankommen. Die Freude wäre riesengroß, was könnte er ihr alles Neues zeigen.

Aber er lebt weiter allein und einsam, wartet auf seine Frau, verliert bei allem Unmut aber nie seine Höflichkeit gegenüber der doch oft sehr anstrengenden Kundschaft. Besonders launisch ist die superreiche Mrs.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Klara Fall am 8. Juni 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Uschman ist ein einsamer Mensch, der durch die Metropole New York irrt, sich als Iraner dort nicht wirklich wohl fühlt. Er scheint nur für seine Frau, die ihn nicht mehr liebt und im Iran geblieben ist und für seine kostbaren Teppiche zu leben. Das Heimweh ist für ihn schwer zu ertragen und so fährt er immer wieder zum Flughafen und schaut sich die Ankommenden an. Sein Leben ist von Melancholie geprägt.

Und dann kommt Stella, eine junge, amerikanische Studentin und die Liebe, die gemeinsamen Gespräche, die Stunden des Glücks, aber auch neue Schwierigkeiten, denn beide sind in völlig verschiedenen Welten zuhause.

Ein anrührendes Buch, in dessen Welt man eintauchen kann und auch ins Nachdenken gerät über die Urteile, die wir oft so schnell über ganze Kulturen fällen.

Dieses Buch war eine Entdeckung für mich.
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