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Kommentar: Piper, München, 1969; 21.-35.Tsd. hardcover , ; Einband angeschmutzt.; Die angebotenen Bücher sind gebraucht und weisen i.d.R. altergemässe Gebrauchsspuren auf. Es gelten unsere allgemeinen AGB und Versandkosten
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Der Teil und das Ganze Gebundene Ausgabe – 1969


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 333 Seiten
  • Verlag: Piper (1969)
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B0000BRJMJ
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,4 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Wichtiger als die Probleme der Politik ist ihm das Verstehen der Natur. Und die Hingabe, mit der er diesen Fragen den Vorrang vor ethischen und politischen gibt, hat etwas Bezwingendes.«, Süddeutsche Zeitung -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Der Teil und das Ganze – Gespräche im Umkreis der Atomphysik
OA 1969 Form Sachbuch Bereich Physik und Philosophie
1969 zeichnete Heisenberg durch die exemplarische Wiedergabe autobiografischer Gespräche die Entwicklung der Atomphysik in den zurückliegenden 50 Jahren auf. Mit dem Buch wollte er das Verständnis für die naturwissenschaftliche Disziplin fördern und grundlegende philosophische, ethische und politische Diskussionen und Zusammenhänge verdeutlichen.
Inhalt: Die 20 Kapitel umfassen den Zeitraum von 1919 bis 1965 und sind chronologisch angeordnet. Die Gespräche sind nicht wörtlich wiedergegeben; vielmehr hat der Verfasser sie gestrafft und manchmal auf historische Detailgenauigkeit verzichtet. Lediglich Briefstellen sind im Wortlaut angeführt.
Fragen erörtern die Gesprächspartner im beruflichen, aber auch im privaten Umfeld, persönliche und wissenschaftliche Erfahrungen sind dabei eng miteinander verbunden. So führt der Autor mit Oskar Klein (1894–1977) und Hendrik Kramers (1894–1952) ein Gespräch über das Verhältnis zwischen Biologie, Physik und Chemie u. a. auf einer Segelpartie.
Als zentrale Punkte in Heisenbergs Erinnerungen erweisen sich die Gespräche mit einigen zeitgenössischen Physikern, u. a. Niels Bohr (1885–1962), Albert R Einstein und Erwin Schrödinger (1887–1961). Die Gesprächspartner diskutieren u. a. über das Verhältnis von Naturwissenschaft und Religion. Bohr ist die Vorstellung eines persönlichen Gottes fremd, aber anders als Paul Dirac (1902–84) betont er, dass Sprache in der Religion in ganz anderer Weise als in der Wissenschaft gebraucht werde. Mit Grete Hermann (1901–84) und Carl Friedrich von R Weizsäcker führt Heisenberg in Leipzig philosophische Gespräche über die Philosophie von Immanuel R Kant, die sie der neuen, durch die Quantenmechanik entstandenen Erkenntnissituation gegenüberstellen.
Als Heisenberg nach ersten Amtsenthebungen seiner Kollegen durch die Nationalsozialisten 1933 bei Max Planck (1858–1947) Rat sucht, sagt dieser nach einem Gespräch mit Hitler zu Heisenberg: »Ich habe keine Hoffnung mehr, dass sich die Katastrophe für Deutschland ... noch aufhalten lässt.« Dennoch bestärkt er Heisenberg, in Deutschland zu bleiben, um eine fernere Zukunft vorzubereiten. Die Beteiligung an der Erklärung der »18 Göttinger« vom 16.4.1957 und der Streit mit Konrad Adenauer (1876–1967) um die Frage einer eventuellen atomaren Bewaffnung der Bundeswehr zeigen, dass er diesen Weg konsequent gegangen ist.
Wirkung: Die durch Heisenberg Mitte der 1920er Jahre eingeleitete Entwicklung der Quantenmechanik hatte nicht nur die Neuausrichtung der Physik und der Naturwissenschaften zur Folge, sondern auch einen Umsturz des bisherigen Weltbildes. Wenngleich Heisenberg seine größte Wirkung durch die wissenschaftliche Arbeit an den Grundlagen der Quantenmechanik entfaltete, hat doch seine Arbeit an erkenntnistheoretischen, wissenschaftshistorischen, ethischen, philosophischen und politischen Fragen, sowie an der Vermittlung der Wissenschafts-Ergebnisse erhebliche Bedeutung für Verständnis und Akzeptanz einer durch die Naturwissenschaften geprägten Weltsicht. Ein beträchtlicher Teil dieser Wirkung geht auf das Buch zurpück. G. W. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Friedrich Woerndle am 14. Juli 2010
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ein Philosoph hat einmal einem Kollegen gegenüber geklagt, daß es jetzt keinen guten Nachwuchs mehr bei den Philosophen gäbe. Der Angespochene antwortet, den gäbe es sehr wohl, nur hießen sie jetzt Planck, Einstein und Heisenberg. Dieses Buch ist ein sehr schöner Beleg hierzu. Heisenberg berichtet in einiger Ausführlichkeit über seine Jugend- und Schülerzeit. Wie er z.B. am Ende des ersten Weltkrieges als Miliz-Helfer auf einem Dach eine Bürgerhauses den Timaios in der altgriechischen Originalfassung gelesen hätte, und wie er Platons Spätwerk zur Naturphilosophie und Mathematik mit seinen Kollegen am Gymnasium diskutierte. Man stelle sich das in der heutigen Bildungswelt vor! Diese schon frühzeitige Schulung im philosophischen Denken hat dann sein späteres Leben - als Wissenschaftler und Forscher - geprägt. Der rote Faden, der sich durch das ganze Buch zieht sind die vor Heisenberg wiedergegebenen Gspräche mit allen damals bekannten Größen der PHysik - Einstein, Planck, Bohr, Weizäcker, Schrödinger - zum Thema Erkenntnistheorie und Quantenphysik. Das Thema Timaios hat ihn also nicht mehr verlassen und man erkennt daran den Nutzen breiter schulischer Bildung.
Sehr schön ist die Episode wo die Philosophin Hamann versucht, Heisenberg und Weizäcker von den Irrwegen der Kopenhagener Deutung der Quantentheorie abzubringen, deshalb extra nach Göttingen anreist, jedoch unverrichteter Dinge und mit zerrüttetem Weltbild wieder abreist.
Wenig erfährt man zum Uranverein und den Aktivitäten zum Bau des ersten Kernreaktors auf der Basis von Natururan und schwerem Wasser als Moderator während des zweiten Welkrieges. Das Kriegsende hat diesen Versuchen ein Ende gesetzt. Insgesamt hat das Buch also nur am Rande mit Physik zu tun. Sehr viel jedoch mit Philosophie. Und deshalb ist es so lesenswert.

Dr. Friedrich Wörndle
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von s.edelhagen am 1. Februar 2011
Format: Taschenbuch
Werner Heisenberg ist einer der bekanntesten Physiker des 20. Jahrhunderts, er hat die Grundlagen der Quantenmechanik gelegt und erhielt dafür den Nobelpreis.

In diesem Buch schildert Heisenberg, wie es dazu kam. Die Geschichte beginnt in der Frühzeit der Weimarer Republik, als der Schüler Heisenberg versucht, sich die Welt der Atome vorzustellen. Es fallen Begriffe wie "sinnvolle Bilder", "Verständlichkeit" und "Wahrnehmung", aber auch "Gott" und "Seele". Und schon sind wir mitten drin in einer philosophischen Diskussion, die das gesamte Buch prägt. Abstrakte Physik, unter der sich der Laie nichts vorstellen kann, kommt nur zum geringen Teil vor, stattdessen werden physikalische Fragestellungen anschaulich im Text erklärt. Heisenberg spricht alle wichtigen Themen an: Probleme der Sprache, ethische Verantwortung, Bedeutung der Religion usw.

Das Buch liest sich sehr gut, ist stellenweise wie ein Roman geschrieben. Auch viele Begegnungen mit den großen Denkern der Zeit werden geschildert, das Ganze spielt vor dem Hintergrund der dramatischen Zeitumstände. Das Buch endet im Jahr 1965, ist somit nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft. Trotzdem ist es sehr zu empfehlen, weil es deutlich macht, wie die moderne Physik dorthin gekommen ist, wo sie heute steht.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von P. Albertini am 20. März 2006
Format: Taschenbuch
Was dieses Buch auszeichnet ist nicht in erster Linie die fachliche Komponente, also die Auseinandersetzung mit der Materie "Quantenmechanik". Zwar geht Heisenberg im Rahmen der Autobiografie oft auf seine Arbeiten ein, beschreibt aber eher den Weg zu seinen Erkenntnissen, als die Erkenntnisse selbst.
So bemüht er sich, wichtige Gespräche im Umkreis der Atomphysik - wie der Name des Buches schon sagt - wiederzugeben und wirft Licht in die Beziehungen zwischen ihm selbst und anderen Physikern, wie zum Beispiel seinen engen Freund Wolfgang Pauli, die ebenfalls maßgeblich an der Entwicklung der Quantenphysik beteiligt waren.
Auch beleuchtet er die geschichtlichen Zusammenhänge, und wie diese sich auf seine Wissenschaft auswirkten. So erklärt er beispielsweise, warum er in der Zeit des dritten Reiches in Deutschland blieb, obwohl er mit der Politik Hitlers alles Andere als einverstanden war, und wie der zweite Weltkrieg Einfluss auf die Entwicklung der Technologie der Kernspaltung und somit der Atombombe und Atomkraftwerke hatte.
Nicht nur für physikalisch Interessierte ist dieses Buch zu empfehlen, sondern vielmehr für Menschen, die sich für die Wissenschaft ganz allgemein interessieren.
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "hundhammer" am 11. Februar 2002
Format: Taschenbuch
In diesem Buch wird sehr eindringlich und teilweise sehr bewegend über die Rolle der Atomphysik berichtet.
Hoch interessant sind die Pasagen über das historische 'Missverständnis' zwischen Bohr und Heisenberg bzgl. der destruktiven Nutzung der Automenergie. Ebenso die Gründe die Heisenberg dazu bewegten in Deutschland zu bleiben und nicht nach Amerika auszuwandern, sowie sich 'für die Zeit danach' vorzubereiten.
Mehr als ernüchternd sind die Ansichten, zu den Meinungen, geistigen Anschauungen und Engstirnigkeiten seiner Kollegen und Mitmenschen was das damalige (physikalisch/politische) Weltbild und die daraus ableitbaren Folgen angeht.
Leider ist der diesbezügliche Fortschritt - genauso wie zu Heisenbergs-Zeiten - nur in kleinsten, ja fast quantenphysikalischen kleinen Schritten, erkennbar. Dieses Buch ist dringlichst zu empfehlen, sollte aber nur in einem emotional ruhigen Phase gelesen werden.
Dieses Buch ist in einer Reihe zu nennen mit 'Ordnung der Wirklichkeit'. Ein Buch dass, das eigene Weltbild verändern kann! Viel Spass damit!
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