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Der Tanz um die Lust
 
 
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Der Tanz um die Lust [Taschenbuch]

Ariadne von Schirach
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 21. Februar 2007 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: zweite auflage (21. Februar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442311152
  • ISBN-13: 978-3442311156
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 13,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 267.493 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ariadne von Schirach
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Eines der wichtigsten Zitate aus Ariadne von Schirachs Buch über die Pornografisierung der Gesellschaft: ‚Liebe ist das letzte große Versprechen, dass alles hier, unser Leben, unsere Existenz, doch einen Sinn ergeben.'" (Vanity Fair )

"Selten wurde in einem philosophischen Sachbuch so unterhaltsam und lebensnah über Liebe,Leidenschaft und Konsumsucht nachgedacht. Und vor allem so schonungslos direkt." (Freundin )

"Ariadne von Schirach hat einen wundervollen Text über die Sexualisierung des Alltags und der Mode geschrieben, und kaum war der im SPIEGEL veröffentlicht, standen die Buchverlage bei ihr Schlange." (Matthias Matussek über Ariadne von Schirachs Spiegel-Artikel "Der Tanz um die Lust" )

Kurzbeschreibung

Ein grandioser Streifzug durch den erotischen Großstadtdschungel – klug, überraschend und provozierend.

Jugend und Schönheit sind das Maß aller Dinge in unserer Gesellschaft. Alles scheint käuflich, alles wird mit Sex verkauft. Wie ist erotische Begegnung noch möglich in dieser entfremdeten Welt? Wie inszenieren wir uns selbst als begehrenswert, und wie können wir selbst noch begehren?

Die Körper sind explodiert und die Anteilnahme erkaltet. Nur die Erregung ist geblieben. Wir sind umgeben von Titten, Ärschen und Waschbrettbäuchen, und das ist nur die glitzernde Oberfläche der Fernseh- und Werbewelt. Leben wir in einer pornographischen Gesellschaft? In einer Gesellschaft, deren Mitglieder nur noch mit heruntergelassenen Hosen oder hochgezogenen Röcken vor dem Rechner sitzen und kein Interesse mehr an Partnerschaft haben?

Die 28-jährige Ariadne von Schirach widmet sich diesen Fragen – und findet kluge und provozierende Antworten. Sie denkt nach über Pornographie, erotische Strategien, heutige Formen der Jagd nach Sex. Und wagt die These, dass der einzige Ausweg aus der ästhetischen Entfremdung und erotischen Überforderung – immer noch und immer wieder – die Liebe ist, das Wagnis echter Begegnung.

Sex und Liebe und ihre Bedingungen in der Gegenwart: Philosophisch, essayistisch stellt sich „Der Tanz um die Lust“ diesem ewigen Thema und erzählt von Menschen und ihren Abenteuern in einer übersexualisierten Wirklichkeit.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
73 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nix wie weg 27. März 2007
Format:Taschenbuch
Ariadne von Schirach hat im Leben unverschämtes Glück. Sie ist jung, hübsch, kann nicht schreiben und begegnet Matthias Matussek, der 2005 ihren Essay 'Der Tanz um die Lust' im SPIEGEL veröffentlichte, den sie nun zu einem ganzen Buch aufblies.
Auf 382 großzügig gefüllten Seiten entfaltet sie in 4 Kapiteln (Die pornographischen Strategien, Die erotischen Strategien, Die Jagd, Liebe) immer dasselbe und ist auch noch auf Seite 373 stolz darauf, vögeln oder ficken zu schreiben.
Worum geht es?
Darum, dass eine ganze Generation in Berlin die Nächte in den angesagten Kneipen durchsäuft (einen 'Vodka' nach dem anderen) und dann allein oder zu zweit oder zu dritt nach Hause geht und am nächsten Morgen mit Kopfweh und Katzenjammer wieder aufwacht und am Abend aufs Neue loslegt. Irgendwo kommt das Geld her. Man leiht es sich, man jobbt in einer Galerie, dreht Filmchen, ist gut drauf, ist nicht gut drauf, fährt nach Hamburg, um dort zu vögeln, kommt zurück nach Berlin, um dort zu ficken, wird langsam älter, sehnt sich nach der Liebe und wird doch immer wieder enttäuscht, weil offensichtlich niemand da ist, der sagt: 'So Kinder, nett, aber nun ist Schluss mit lustig, ab sofort wird gelebt, das Geld selbst verdient und die Beziehung mal wirklich in Angriff genommen.'
Eine Generation, die sich mit Belanglosigkeiten zulabert, sich präsentiert, wichtig nimmt (in Ordnung), ihren Körper zelebriert, an die Seele keinen ranlässt und schwätzt und schwätzt und schwätzt und Zusammengelesenes aus dem Zettelkasten zitiert, dem man auch nicht traut, wenn z. B. ein Kapitel mit einem langweiligen Statement eingeleitet wird, unter dem dann steht: 'Mann, Mitte dreißig'. Oha!
Dazwischen wird die ältere und neuere Literatur zum Thema zitiert, auf Seite 333 auch einmal das schöne Gedicht von Brecht: 'Entdeckung an einer jungen Frau' - die Autorin ist auf der Höhe der Zeit.
Irgendwann wacht sie hoffentlich auf, schmeißt den 26. One-night-Stand aus dem Bett, schüttelt den Kopf, duscht kalt nach, zieht eine frische Jeans an und nimmt ihr Leben in die Hand. Als Spätgebärende oder Single oder ernstzunehmende Partnerin. Zu wünschen wäre es ihr ebenso wie der ganzen Clique: SusiPop, Tim, die Eisprinzessin, Flexter, Linda, König Gunter und alle anderen.
War was?
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ein kolumnistischer Forsetzungsroman, der als Sachbuch daherkommt: auf diese Idee muss die 28jährige Autorin durch "Sex and the City" gekommen sein. "Was Carry kann, kann ich schon lang", hat sie sich da wohl gesagt und ein paar Lebensweisheiten aus ihrem Philosophiestudium als Zutaten genommen, in fiktive Dialoge mit ihrer Ausgeh-Clique montiert und Manhattan mit Berlin-Mitte ausgetauscht. Rausgekommen ist ein schnell zusammengestückeltes Erotik-Potpourri, das für jeden irgendein Stichwort bereithält. Übrigens ist das Werk auf den ersten Seiten mit gesellschaftskritischem Anspruch geradezu überladen. Die nicht ganz neuen Thesen: Es gibt zu viel Porno, zu wenig Liebe! Wir sind oversexed und underfucked! Überreizt! Überfordert! In unserer geschlechtlichen Identität verwirrt! Und so weiter. Das eine oder andere Argument hört sich zunächst nicht unbedingt nach Klischee an. Leider zerfasern die wenigen inspirierenden Gedanken dann doch in banales Gymnasialschülerinnengeplapper ("Die Franzosen habens einfach drauf"; "süüüüß"; "Yeah, ich habe gepoppt"). Ganz sicher nicht nach jedermanns Geschmack.
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48 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
So zäh und langweilig! 12. April 2007
Format:Taschenbuch
Grundsätzlich mag ich junge Autoren (impliziert den Feminus) wie auch Erstlingswerke. Die Kombination schafft nicht selten wirklich gelungener Lesestoff.

Mit "Tanz um die Lust" werde ich aber nun wirklich nicht warm, die Seiten sind zäh abzulesen. Ständig werden Theorien, Geschichten, Gedankenfetzen und altkluge Kommentare durchmixt, was jeden Lesefluss stoppt. Sogar der "Sex Sells Ansatz" ist nach rund 10 Seiten tot; die gekünstelten Anspielungen auf einschlägige Erfahrungen der Autorin lassen zu viel Spielraum für Zweifel am Realitätsbezug offen (konkret gelogen oder nicht).

Irgendwie beschleicht einem das Gefühl, dass hier eine äusserlich aufgemotzte, neureichem, überstudierte aber eigentlich sehr langweilige Person versucht einmal ganz laut zu sein.

Wer das Buch will, kann es bei mir abholen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
getroffen
Dieses Buch war eine Überraschung für mich, denn ich habe es ganz unvoreingenommen gelesen, ohne vorher von der Autorin oder dem Titel etwas gehört zu haben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Januar 2009 von A. Schmidt
Hmmmm.....
Also, ein Roman, wie ich hier in verschiedenen Rezensionen gelesen habe, ist das Buch ja nun wirklich nicht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Dezember 2008 von RockBrasiliano
Idee gut, Ausführung schwach
Die Grundlage dieses Romans ist ein im Spiegel erschienener Essay. Warum von Schirach aus diesem Essay einen Roman macht ist insgesamt eher unverständlich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. April 2008 von Janosch Dziwior
Enge Sicht einer wichtigen Thematik...
Nach dem im Spiegel erschienenen Artikel gleichen Namens fand die junge Philosophiestudentin Ariadne von Schirach einen Verlag für einen essayistisch angehauchten Roman... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. September 2007 von Shaun
sex in the city and bla bla bla
Ein gutes Buch mit wunderbaren Links und einem schönen Foto der Autorin. Herausragende Literatur für Mädchen bis 28, die sich ansonsten keine Vorstellung von Berlin... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Mai 2007 von Bodo Grossmann
Erotik und Liebe neu gewinnen
Ein Buch, das gleichermaßen provoziert und unterhält? Eigentlich ist es das ideale Buch: Leicht zu lesen, humorvoll, bisweilen ausgesprochen frech - und doch voller... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Mai 2007 von Gebhard Roese
Ganz nett
Wie soll ich sagen? Die These des Buches ist nicht sonderlich originell und Frau Schirach hätte sich an manchen Stellen kürzer fassen können. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. April 2007 von Dubvader
Glück muss man haben
Nachdem ich Frau von Schirach in Erfurt live erleben durfte, möchte ich die giftige Rezension "Glück muss man haben" relativieren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. April 2007 von Maternus Millett
Ein sehr amüsantes Buch!!
Es war ein großes Vergnügen, dieses Buch zu lesen, manchmal musste ich sogar laut lachen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. April 2007 von Stefan Berger
Langweilige Theorien...
Kaum des Lesens wert sind die hier auffindbaren soziologischen Theorien der letzten Jahrzehnte...

Inhaltlich langweilig wurde versucht das Ganze mit Medienrummel... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. April 2007 von Rafael
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