Der Roman von Ron Querry hat einen realen Hintergrund: Den Ausbruch von Hantaviren -Erkrankungen im Navajo-Reservat. Von der ersten Seite an wird man von der Handlung in ihren Bann gezogen. Außer der Akte -x verdächtigen Handlung schafft es Ron Querry,die Kultur der Navajos und auch ansatzweise der Hopi-Indianer authentisch darzustellen und sozu vermitteln, daß auch Nicht-Navajos der Handlung gut folgen können. Auch reale politische Begebenheiten (erst wenn einE WeißE erkrankt sieht die Regierung WIRKLICHEN Handlungsbedarf)...werden mit eingeflochten. Ich bin begeistert wie Ron Querry es schafft, die heutige Situation der Navajos authentisch darzustellen, Respekt vor deren Kultur zu vermitteln ujnd gleichzeitig gut zu unterhalten. So eignet sich das Buch für zwei LeserInnengruppen: Krimifans und ethnisch interessierte LeserInnen. Als häufige Besucherin des Navajo-Reservats war ich natürlich besonders angetan...und um ehrlich zu sein, es gefiel mir sogar besser als die Krimireihe von Tony Hillerman, die ebenfalls in und um das Navajo Reservat spielt. Und natürlich empfehle ich auch gleich *Das kurze Leben der Bernadette Lefthand* vom gleichen Autor!