• Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 2 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon.
Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Der Tangospieler: Erz&aum... ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von MEDIMOPS
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: medimops: schnell, sicher und zuverlässig
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 0,10 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Der Tangospieler: Erzählung Taschenbuch – 26. August 2002


Alle 8 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 0,01
Taschenbuch
"Bitte wiederholen"
EUR 7,99
EUR 7,35 EUR 1,10
69 neu ab EUR 7,35 20 gebraucht ab EUR 1,10
EUR 7,99 Kostenlose Lieferung. Nur noch 2 auf Lager (mehr ist unterwegs). Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.

Hinweise und Aktionen

  • Reduzierte Bestseller und Neuheiten: Entdecken Sie unsere vielseitige Auswahl an reduzierten Hörbüchern und englischen Büchern. Klicken Sie hier, um direkt zur Aktion zu gelangen.


Wird oft zusammen gekauft

Der Tangospieler: Erzählung + Zweier ohne: Die Geschichte einer bedingunglosen Freundschaft
Preis für beide: EUR 14,98

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Suhrkamp
Suhrkamp-Insel-Shop
Entdecken Sie die Neuheiten des Verlags, aktuelle Bestseller und weitere spannende Titel im Suhrkamp-Insel-Shop.

Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 6 (26. August 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518399772
  • ISBN-13: 978-3518399774
  • Größe und/oder Gewicht: 10,8 x 1,1 x 17,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 37.259 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Christoph Hein wurde am 8. April 1944 in Heinzendorf/Schlesien geboren. Nach Kriegsende zog die Familie nach Bad Düben bei Leipzig, wo Hein aufwuchs. Ab 1967 studierte er an der Universität Leipzig Philosophie und Logik und schloss sein Studium 1971 an der Humboldt Universität Berlin ab. Von 1974 bis 1979 arbeitete Hein als Hausautor an der Volksbühne Berlin. Der Durchbruch gelang ihm 1982/83 mit seiner Novelle Der fremde Freund / Drachenblut.
Hein wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Uwe-Johnson-Preis und Stefan-Heym-Preis.


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

3.6 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

43 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Janine Ernst am 5. März 2003
Format: Taschenbuch
Hein brilliert erneut mit einem Protagonisten und seinen Schwierigkeiten in der DDR
Gerade 36 Jahre ist er alt, Hans-Peter Dallow, als er das Leipziger Gefängnis verlässt. Im „Namen des Volkes" zu 21 Monaten Haft verurteilt, weil er ein studentisches Kabarett auf einem Klavier begleitete. Den angeblich staatsfeindlichen Text zu seinem gespielten Tango kannte er nicht, er war erst kurz vor der Aufführung als Aushilfe engagiert worden.
Dallow, wie der Protagonist beinah den ganzen Roman über genannt wird, ist etwas passiert, was wohl für jeden schwer zu fassen, geschweige denn zu verarbeiten wäre. Die Grundvoraussetzungen hierfür schafft das sozialistische System der DDR, das dem Richter Berger zu der Willkürlichkeit verhilft, mit der er das Urteil Dallows aussprechen kann. Der Protagonist ist sich dessen von Anfang an bewusst, weiß um die Jämmerlichkeit seiner Strafe, weiß, dass sein „Verbrechen" nicht die zwei verlorenen Jahre rechtfertigt.
Dieses Wissen wird ihm zum Verhängnis. Er muss feststellen, dass er nicht in das Umfeld zurückkehrt, dass er vor 21 Monaten verlassen hatte.
Über zwei Wochen verbringt Dallow seine Zeit damit, in Bars zu gehen, anschließend mit Frauen die Nacht zu verbringen und sie vor dem Morgen zu verlassen. Dieses Verhalten lässt sich mit seinem Unwillen, über die vergangene Zeit zu sprechen, begründen. Er achtet peinlichst darauf, keinerlei Verpflichtungen einzugehen um sich nicht rechtfertigen zu müssen.
Eines Abends trifft er jedoch auf Elke. Auch mit ihr verbringt er die Nacht und nach einigen Tagen verspürt er das Bedürfnis, sie wieder zu sehen.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lothar Müller-Güldemeister am 20. November 2014
Format: Taschenbuch
Die Geschichte spielt in der DDR, 1968, kurz bevor die Warschauer-Pakt-Truppen in die CSSR einmarschierten, um dort dem "Prager Frühling" den Garaus zu machen und den sozialistischen Spuk nochmal um 20 Jahre zu verlängern, bevor aus dem Prager auch ein Warschauer, Berliner oder gar Moskauer Frühling hätte werden können. In der DDR gab es keinerlei Frühling, dort bedurfte es lächerlicher Kleinigkeiten, um ein Staatsfeind zu sein und für 2 Jahre in Bautzen zu landen. So, wie es dem Protagonisten dieser Erzählung ging, der das Pech hatte, bei einem Studentenkabarett, dessen Texte der Partei nicht passten, aushilfsweise Klavier gespielt zu haben.

Der Protagonist findet sich nach der Entlassung nicht mehr zurecht, sein vormaliger Arbeitsplatz an der Uni ist längst neu besetzt, er gammelt, besucht seine hinfälligen Eltern und kann mit ihnen ebensowenig anfangen wie sie mit ihm, er vögelt in der Gegend herum und wirkt eine Weile wie ein Wiedergänger von Camus' Figur Meursault in dessen Roman "der Fremde". Er wird von der Stasi bedrängt, für sie zu spitzeln und flieht schließlich nach Hiddensee, um dort im "Klausner" zu kellnern. Schließlich kriegt er doch wieder seine Stelle an der Uni, nachdem sein Nachfolger, eigentlich ein Opportunist, wegen einer unbedachten Äußerung zum CSSR-Einmarsch gefeuert wurde.

Diese Steilvorlage hat wohl Lutz Seiler genutzt, um später seine uferlose, öde und unerträglich geschwätzige Hiddensee-Schmonzette "Kruso" zu schreiben und ebenfalls im "Klausner" zu verorten.
Lesen Sie weiter... ›
2 Kommentare War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
17 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 7. März 2001
Format: Broschiert
Ein Buch über die DDR? Was soll ich damit? Was die Ossis damals gemacht haben, interessiert mich als Wessi doch nicht die Bohne, zumal wir mit denen sowieso nur Ärger haben! Obwohl es sicherlich nicht viele zugeben wollen, aber dies ist einer der ersten Gedanken, der einem aus unserer Gegend bei einem Buch mit diesem Thema in den Kopf schießt. „Der Tangospieler" von Christoph Hein verdient es aber nicht, so abgestempelt zu werden. „Ohne Rückgrat ist Schreiben nicht möglich." Dieser Satz charakterisiert das ganze Buch. Die Hauptperson Hans Peter Dallow wird, nachdem er den Pianisten eines Studentenkaberettes vertreten hat wegen Staatsgefährdung „Im Namen des Volkes" für zwei Jahre hinter Gitter gesteckt. Er selbst hatte aber keine Ahnung von den Text, der das politische System der DDR verspottete, und war in seinen Augen somit unschuldig. Nach seiner Entlassung will er wieder Fuß fassen und das stellt sich als ziemlich heikel heraus, zumal er wenig Erspartes hat, und auch weil die Stasi ihn für sich gewinnen will. Dallow zeigt insofern Rückgrat, dass er sich nicht auf die Angebote der Stasi einlässt. Der Autor verleiht der Hauptperson das nötige Rückgrat, um sich gegen das System zu wehren. Er zeigt, dass es durchaus möglich ist, sich zu widersetzen, aber auch, dass es dadurch viel schwerer wird, wieder zur Normalität zurückzukehren. Das Buch ist sehr ironisch geschrieben. Es sind nur Zufälle, die Dallow seinen Job verlieren lassen und hinter Gitter bringen, aber es ist auch ein Zufall, dass er seinen alten Job doch wieder bekommt. Trotz des Ernstes kann man auch über viel lachen. „Der Tangospieler" ist nicht ein Buch für jedermann, da man Sinn für Humor braucht, um die Komik zu verstehen. Wer also Sinn für Absurdes hat, kommt voll auf seine Kosten.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Ähnliche Artikel finden