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Der Tag, an dem die Sonne verschwand: Roman
 
 
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Der Tag, an dem die Sonne verschwand: Roman [Taschenbuch]

Jürgen Domian
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Heyne TB (4. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453405366
  • ISBN-13: 978-3453405363
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 77.642 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Jürgen Domian
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Domian ist für mich jede Nacht gelebte moderne Literatur.« (Ulrich Wickert )

"Kaufen Sie sich dieses Buch!" (Stefan Raab, TV Total )

»Ein wirklich cooler Typ.« (Thees Uhlmann, Popsänger )

Kurzbeschreibung

Allein im Universum

»Wenn ich jetzt nicht zu schreiben beginne, werde ich irrsinnig. Heute ist bereits der neunundzwanzigste Tag … Seit knapp einem Monat gibt es keine Sonne mehr, keine Lebewesen, keine Geräusche.«

Ein Mann sitzt Mitte Juli in seiner Altbauwohnung am Fenster und genießt den Jahrhundertsommer. Plötzlich verdunkelt sich der Himmel, es beginnt sintflutartig zu regnen und die Temperatur fällt. Tagelang schneit es. Als der Mann seine Wohnung verlässt, stellt er fest, dass niemand mehr da ist. Er ist der letzte Mensch auf Erden.

Jürgen Domian ist Deutschlands bekanntester Nachttalker, der seit zwölf Jahren auf Radio Eins Live und im WDR Fernsehen seine Kultsendung „Domian“ moderiert.


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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Kerstin Wiedemann TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Lorenz erlebt in einer deutschen Großstadt gerade den heißesten Sommer seit Jahren, als urplötzlich ein gewaltiger Wetterumschwung stattfindet: Die Temperatur fällt rapide, es hört gar nicht mehr auf zu schneien, und eine monatelange Dunkelheit bricht herein. Was aber das Schlimmste ist: Alle Menschen sind wie vom Erdboden verschluckt! Lorenz findet auch nach langem Suchen keinen einzigen Menschen, nicht einmal ein Tier. Die Katastrophe beschränkt sich nicht nur auf diese Stadt, nein, die ganze Welt scheint menschenleer zu sein, es gibt weder Fernsehen noch Radio, auch keine Internetverbindung. Irgendwann findet sich Lorenz damit ab, der wohl einzige Mensch auf der Welt zu sein. Er versucht, so gut es geht, sein Leben weiterzuführen, aber Dunkelheit, Einsamkeit und Kälte setzen ihm immer mehr zu...

"Der Tag, an dem die Sonne verschwand" ist ein ziemlich eigenartiger Roman. Das apokalyptische Szenario ist sehr interessant, und mich hat die unterschwellige, bedrohliche Atmosphäre sehr fasziniert. Auch wenn gar nicht viel passiert, sorgen schon geringste Veränderungen, wie zum Beispiel das Aufziehen eines dichten Nebels, für Gänsehaut. Zwischendurch erinnert sich Lorenz immer wieder an seine große Liebe Marie, die vor einigen Jahren ums Leben kam. Diese Erinnerungen sind definitiv ein Manko dieses Buches, weil Lorenz´ gegenwärtige Situation in Schnee und Einsamkeit ungleich interessanter ist als das Marie-Gejammer. Der Roman lässt sich leicht und schnell lesen und vermag durchaus zu fesseln, leider war für mich das Ende eine große Enttäuschung: lch hätte nur zu gern erfahren, wie es überhaupt zu der Katastrophe kam. Eigentlich war es sogar das, was mich am meisten interessierte. Was verursachte den fatalen Wintereinbruch? Wohin sind all die Menschen verschwunden? Was war die Ursache für den unheimlichen Lärm, der Lorenz tagelang fast zum Wahnsinn trieb? Viele Fragen, aber leider keine Antworten. Nennt mich altmodisch oder konservativ, aber ich mag es nun einmal, wenn am Ende eines Buches eine geniale Auflösung auf mich wartet. Dieser Roman hört jedoch einfach ganz plötzlich auf und lässt den Leser ein wenig ratlos zurück. Wer offene Enden nicht ausstehen kann, sollte um dieses Buch lieber einen Bogen machen. Auf der anderen Seite gibt es so interessante und tiefgründige Auseinandersetzungen mit den Themen Freundschaft, Liebe und Hoffnung, dass ich den Roman dennoch als recht gelungen einstufen würde. Und meiner Meinung nach schreit er geradezu nach einem 2. Teil!
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Bzgl. des Inhalts wurde bereits das Nötige gesagt. Hinzufügen möchte ich hierzu noch eine persönliche Empfindung: Die durch die andauernde Nacht, das Gefühl des unwiderbringlichen Verlusts (der toten Freundin, der früheren Welt) und Einsamkeit generierte Atmosphäre, in der es immer wieder zu nicht nachvollziehbaren, für mich angsteinflößenden Veränderungen kommt, ließ mich abtauchen in ein Gefühl dunkler Einsamkeit, Angst, Trauer, gleichzeitig aber auch absoluter Ruhe. Subjektiv eine extreme und fantastische Leseerfahrung, die mich in ihren Sog zog! Der/die ein oder andere wird es nachempfinden können.

Dass es kein Ende gibt ist falsch! Es gibt keine direkte Erklärung für das, was geschah - einverstanden. Allerdings habe ich das Ende viel mehr darin begriffen, dass Lorenz - der Protagonist - eine psychische Weiterentwicklung durch die Reflektion und Verarbeitung vergangener Erlebnisse, die sein Gewissen marterten, vollzieht.

Natürlich geschieht viel, was fern ab unserer rationalen Logik liegt. Hierbei erinnerte ich mich schnell an "Die Therapie" von Sebastian Fitzek, in welchem die entscheidende Handlung hauptsächlich durch den irrationalen Blick des psychisch Kranken abläuft.
Ergo entschied ich mich dazu jegliche Phänomene in Domians Buch als unterbewusste Einflüsse auf Lorenz' Psyche zu verstehen. Für mich liegt Lorenz in der realen Welt im Koma, in welchem er in seiner Scheinwelt verarbeitet. Natürlich ist das meine Interpretation. Möglich wäre auch ein postmortales transzendentes Erlebnis etc. Da mag jeder seine eigene Vorstellung haben.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Überraschend... 26. August 2009
Format:Taschenbuch
Mich hat das Buch überrascht und das gleich mehrfach: zum einen war ich natürlich überrascht, das Jürgen Domian ein Buch geschrieben hat. Gut. Die zweite Überraschung ist die Geschichte selbst. Da kommt es nach tagelanger Hitze in einer (Klein-)Stadt zu einem Unwetter, welches Lorenz - der "Titelheld" fasziniert von seiner Dachgeschosswohnung aus verfolgt. Nach diesem Unwetter ist die Temperatur unter den Gefrierpunkt gesunken, es hat geschneit und sämtliche Bewohner der Stadt sind verschwunden...
Bis dahin wusste ich noch nicht wirklich, wo die Reise in bzw. mit diesem Buch hingeht. Ich muss auch zugeben, dass ich die Story bis zu dem Zeitpunkt auch nicht sooo packend fand, war aber trotzdem sehr neugierig, in welche Richtung sich die Geschichte denn entwickeln würde. Gut, ich als Titelheldin hätte mich erstmal eine Woche bei H&M eingemietet, um dann direkt in die Süßigkeitenabteilung des nächsten Kaufhauses umzuziehen... aber Spaß beiseite... Das "Drumherum", also die scheinbare Naturkatastrophe, ist zwar Teil des Ganzen aber meiner Meinung nach nicht so wichtig wie die Gedanken, Gefühle und Erinnerungen von Lorenz, dem Titelhelden. Da ich ständig dabei war, mich in seine Lage zu versetzen, ging mir das Ganze schon unheimlich nahe und ich hatte stellenweise auch wirklich Tränen in den Augen. Schön und beängstigend zugleich fand ich, bestimmte Gedankengänge und Überlegungen über das Leben wiederzuerkennen, die ich selber auch schon hatte. So hat es mich auch nicht gestört, dass das Buch kein richtiges Ende hat - ich glaube nämlich nicht, dass es für diese Geschichte ein befriedigendes Ende hätte geben können!

Meiner Meinung nach ist die Geschichte sehr philosophisch und gibt einem die richtigen Denkanstöße mit auf den Weg: man sollte mit dem zufrieden sein, was man hat und auch die guten und schönen Dinge zu schätzen wissen bzw. lernen! Ein tolles Buch, das auf jeden Fall "nachwirkt"! :)
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Die neuesten Kundenrezensionen
Tolle Geschichte mit Abstrichen
Ich bin auf dieses Buch gestossen, da mich apokalyptische Romane begeistern. Die Vorstellung, der einzige Mensch auf Erden zu sein, ist sehr unheimlich und produziert eine... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Tagen von Fledermaus veröffentlicht
Super Buch
Eine fantastische Geschichte fesseld, spannend, ich hatte es in drei Tagen durch...
Wie würde die Welt aussehen wenn man der letzte Mensch wäre. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von JumboJumble veröffentlicht
Titel toll, Cover toll, Inhalt mäßig spannend
Nur wenige Seiten braucht der Autor um einen apokalyptischen Albtraum zu erschaffen. In Erwartung eines Roland-Emmerich-Szenarios lese ich gebannt weiter. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von aebers veröffentlicht
Domian, eine ausnahme Persönlickeit und ein wunderbarer...
Man liebt ihn oder man liebt ihn nicht ! Halbherzig kann sich niemand, den ich kenne, über Domian äussern. Genauso verhält es sich mit seinen Büchern. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Luise Richards veröffentlicht
Das Ende naht
Der letzte Mensch auf Erden,so könnte dieses Buch auch heißen,aber Jürgen Domian erzählt hier eine Geschichte von einem Jahrhundertsommer,als plötzlich... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Music Lover veröffentlicht
Ein wahnsinnig gehaltvolles Buch, das den Leser in sich hineinsaugt!
Zugegeben -ich mag Domian. Und dennoch war ich zu Beginn sehr skeptisch, ob das Buch mir gefallen und meinen literarischen Ansprüchen genügen würde. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Brainstudio veröffentlicht
mißlungener Kafka Roman
Jürgen Domian schafft sehr schnell ein reines Alptraumszenario: Die Sonne verdunkelt sich abrupt, die Temperatur fällt von 30 auf -11 Grad und es fängt an zu... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Nullelement veröffentlicht
Ein starkes Stück moderner Literatur!
Gerade habe ich den ersten Roman von Jürgen Domian zu Ende gelesen. Ein wundervolles Buch! Schon lange hab ich kein Buch mehr gelesen, das ich so oft niedergelet habe,... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Stefan Frieser veröffentlicht
Parabel ?
Ich fand das Buch sehr interessant. Auch wenn es ein "düsteres" Gefühl in einem verursacht hat. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Susanne Janke veröffentlicht
Der Fluch des Bewusstseins
Das Buch ist so spannend geschrieben, dass ich es in einem Zug zu Ende lesen musste. Es ist sehr eindringlich, den Geist bewegend, auch erschütternd und etwas... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Helga Jung veröffentlicht
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