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Der Tag, an dem Marilyn starb: Roman [Taschenbuch]

Donna Milner , Sylvia Höfer
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (64 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

1. August 2011
Der Bestseller jetzt im Taschenbuch. Ist es Zufall, dass Lucy Coulter am selben Tag stirbt wie Marilyn Monroe? Der 5. August 1962 jedenfalls ist für ihre Familie ein tragischer Tag. Warum musste die junge Frau auf so mysteriöse Weise ums Leben kommen? Doch ihr Tod zwingt ihren Mann Howard auch, sich endlich der Antwort auf eine Frage zu stellen: Warum hat er ihr all die Jahre nie die Wahrheit über seine Vergangenheit gesagt?

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch (1. August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492272118
  • ISBN-13: 978-3492272117
  • Originaltitel: Promise of Rain
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (64 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 265.005 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Man sollte sich vom unglücklich gewählten deutschen Titel dieses Buches nicht in die Irre führen lassen: Der neue, nach ihrem fulminanten Erstling River mit Spannung erwartete zweite Roman von Donna Milner hat rein gar nichts mit Marilyn Monroe zu tun. Außer dass an deren Todestag, dem 5. August 1962, die Geschichte der kanadischen Familie Coulter, die Milner hier erzählt, durch eine Katastrophe erschüttert wird – eine Katastrophe, die unerwartet und doch irgendwie unvermeidlich geschieht. An diesem Tag erfährt die 11-jährige Ethie, aus deren Sicht das Buch erzählt ist, vom Tod ihrer Mutter. Lucy Coulter, die nie einen Tropfen Alkohol anrührte, und ihre Freundin Marlene sind auf deren Segelboot tot aufgefunden worden, offenbar in der Kabine erstickt durch ausgetretenes Kohlenmonoxid, vor dem sie sich aufgrund eines enorm hohen Blutalkoholspiegels nicht mehr zu retten in der Lage waren. Ein tragischer Unfall. Doch was hat Lucy auf diesem Boot gemacht, und warum war sie so betrunken?

Ethie, ihr großer Bruder Frank und ihr kleiner Bruder Kipper, der mit Down-Syndrom geboren wurde (eine großartige Figur, die einem sofort ans Herz wächst!), haben nun keine Mutter mehr. Der Vater, Howard, ist kein Trost für die Kinder, denn er kämpft mit seinen eigenen Dämonen: Er hatte sich zwanzig Jahre zuvor, 1941, als junger Mann freiwillig zum Kriegsdienst gemeldet, hatte im Pazifik gegen die Japaner gekämpft und war anschließend in japanische Gefangenschaft geraten, die ihn so traumatisiert hat, dass er nach Kriegsende völlig verstört zu seiner jungen Frau heimkehrte und seitdem kaum noch ein Wort sprach, sich ständig betrank und das Leben nur noch wie durch einen Schleier wahrnahm. Seine Kriegserlebnisse werden als paralleler Handlungsstrang erzählt, und während der Leser durch Ethies kindliche Augen verfolgt, wie die Geschwister sich verzweifelt dagegen wehren, dass ihr Vater sich vollends vor ihnen verschließt, wird immer klarer, dass er seit dem Krieg ein Geheimnis mit sich herumträgt und dass der Tod der Mutter genau mit diesem Geheimnis zu tun hat.

Es ist eine berührende Familiengeschichte, die Donna Milner hier erzählt, und wie schon in River ist das zentrale Thema des Romans das Verschweigen von – eigentlich gar nicht allzu gravierenden – Geheimnissen: zu welchen Katastrophen es führen kann, wenn man etwas in sich hineinfrisst, statt es auszusprechen; wie aus einem kleinen Geheimnis ein großes Geheimnis wird, das alles erdrückt, wenn man einmal den richtigen Moment verpasst hat, es zu erzählen. Die Gratwanderung zwischen ergreifend und kitschig, das muss man einwenden, war der Autorin in River besser gelungen; hier rutscht ihr ein paar Mal ein Fuß in Richtung Kitsch aus – doch stets fängt sie sich wieder und stürzt nie ganz ab in den seichten Teich der Gefühligkeit. Und so ist Der Tag, an dem Marilyn starb ein eindrucksvolles Familienepos, unaufgeregt erzählt und doch sehr bewegend. -- Katharina Vogt -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

»Bewegende Familiengeschichte über Schuld, Liebe und die Kraft der Wahrheit.«, Aktuell für die Frau

»Eine spannende, trotz der Zeitsprünge dichte Familiengeschichte. (…) Ausgehend von historischen Tatsachen erzählt Donna Milner, was der Krieg aus Menschen macht.«, Ostthüringer Zeitung, 17.04.2010

Ein perfektes Buch: Man kann darüber weinen und lachen und sich hineinfallen lassen in eine andere, fremde und plötzlich doch so vertraute Welt., Westdeutsche Zeitung

»›Der Tag, an dem Marilyn starb‹ hat alles, was ein perfektes Buch braucht: Man kann darüber weinen und lachen und sich mitten hineinfallen lassen in eine andere, fremde, und plötzlich doch so vertraute Welt, damals im August 1962.«, Aachener Zeitung, 27.02.2010

»Das kommt nicht pathetisch oder sentimental daher, sondern ist gut zu lesen und psychologisch schlüssig erzählt.«, Frau & Mutter

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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Promise of Rain 23. Februar 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Ja, gut erkannt, der einzige Kritikpunkt, den ich zu diesem Buch habe, steht schon im Betreff und richtet sich nicht an die Autorin, sondern an die Übersetzerin und den Verlag. Der kanadische Titel "Promise of Rain" drückt viel mehr vom Inhalt und vom Wesen dieses Romans aus als das oberflächliche "Der Tag, an dem Marilyn starb". Hier werde ich den Eindruck nicht los, der für die Vermarktung verantwortliche Verlagsmitarbeiter wusste nicht, was "Promise of Rain" in Deutsch heißt, hat in die erste Seite des Buchs hinein gelesen und dann kurzerhand sofort an den ersten Satz des Textes angekünpft, auch wenn dies ohne jeden weiteren Bezug zum Buchinhalt bleibt. Schwach!

Ansonsten ist dies eines der besten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Zum Inhalt: Um den Tod von Lucy, die am selben Tag wie Marilyn Monroe starb, geht es in diesem Roman. Und um eine Familie, in welcher der Vater oft abwesend ist, sich in den strömenden Regen flüchtet und zur Flasche greift, weil er aus dem Krieg ein schweres Trauma mitbrachte - und ein schlimmes Geheimnis in sich trägt. Die Erzählung findet auf zwei Erzählebenenen statt: zum Einen wird aus Sicht der elfjährigen Ethie berichtet, was sich in ihrer Familie nach dem Tod ihrer Mutter zutrug. Zum Anderen gibt es Rückblenden in die Zeit von 1941 bis 1945, als ihr Vater Howard mit seinem besten Freund Gordy in Hongkong im Krieg war.

Was mir an diesem Roman gefällt? Alles! Der Schreibstil ist ruhig und harmonisch, selbst wenn Schreckliches geschieht. Dem behinderten Jungen begegnet die Autorin in ihren Beschreibungen mit so viel Liebe und Sorgfalt. Auch alle anderen Charaktere sind so genau beschrieben, dass ich sie beim Lesen vor mir sah.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn einen die Vergangenheit wieder einholt 1. März 2010
Von Skatersally TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Am 5. August 1962 stirbt nicht nur Marilyn Monroe, sondern wird auch Lucy Coulter tot auf einem Schiff im Hafen gefunden. Gemeinsam mit ihrer Freundin starb sie an einer Kohlenmonoxidvergiftung. Sie hinterlässt einen Ehemann und drei Kinder, den 20-jährigen Frankie, den 14-jährigen Christopher und die elfjährige Ethel. Doch die drei haben nicht nur den Tod der Mutter zu betrauern, sondern können auch nicht auf die Hilfe ihres Vaters Howard zählen. Er ist oft abwesend und wirkt in sich gekehrt. Der Todestag der Mutter stellt das Ende eines eingefahrenen Familienlebens dar.

Was anfangs einen Krimi erahnen lässt, entpuppt sich bald als mitreißende Familiengeschichte. Der Roman wird in einem Rückblick aus Sicht der Tochter erzählt. Ethel berichtet, wie sie den Todestag der Mutter und die Zeit danach erlebt hat. Der zweite Roman von Donna Milner erzählt ein bewegendes Drama, das auch beim Leser viele Emotionen anspricht. Die Charaktere sind facettenreich und liebenswürdig gezeichnet.

Der zweite Handlungsstrang behandelt die Kriegserlebnisse von Howard und liegt zeitlich nochmal 20 Jahre zurück. Lucy und er hatten sich gerade kennengelernt, als er sich als Freiwilliger beim kanadischen Militär meldete. 1941 unterstützt Kanada die Britische Armee in Hongkong. Die Ereignisse werden als eingeworfene Episoden, teilweise aus Briefen, erzählt. Die grausamen Bilder, die sich in Howards Gedächtnis eingebrannt haben, werden einfühlsam ausgedrückt, ohne Partei für den einen oder anderen zu ergreifen. Geschickt verbindet die Autorin Vergangenheit und Gegenwart, ohne dass der Leser den Faden verliert. Wie ein Wasserstrudel zieht das Buch den Leser in seinen Sog, wird immer schneller, um ihn am Ende aufgewühlt zu entlassen. Auf dieses Buch sollte man sich einlassen, um es genießen zu können.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein ganz besonderer Roman 1. März 2010
Von Mandy
Format:Gebundene Ausgabe
Mit "Der Tag, an dem Marilyn starb" legt Donna Millner, nach "River", bereits ihren zweiten großen Familienroman vor. Und auch wenn der deutsche Titel dem Original "The promise of rain" überhaupt nicht gerecht wird, so ist es doch letzten Endes nur der Inhalt der zählt:

Millner erzählt hier die Geschichte der Familie Coulter: Vater Howard, Mutter Lucy und die Kinder Frankie, Christopher und Ethel.
Ganz anders als in anderen Familienromanen beginnt diese Geschichte aber nicht mit einer Geburt, sondern mit dem Tod - und zwar mit dem Tod von Lucy - und das war "Der Tag, an dem Marilyn starb".
Von diesem Punkt an beginnt sowohl eine Reise in die Vergangenheit (die von Howard, um genau zu sein), als auch eine Reise in die ungewisse Zukunft der Familie - so ganz ohne Mutter.

Aber "Der Tag,..." ist nicht nur eine Familiengeschichte, sondern ebenso eine Geschichtsstunde. Denn die Vergangenheit Howards führt mitten in die Kriegswirren des zweiten Weltkrieges - und zwar, ganz ungewohnt, für deutsche Leser, in die Kämpfe zwischen Briten und Kanadiern mit der japanischen Armee. Howard, der für Kanada in den Krieg gezogen ist, hätte wohl nie gedacht, daß dieses ferne Land seine Zukunft für immer verändern wird - seine Zukunft und damit auch die seiner Familie.
Aber wie es so ist im Leben: nach zwei Jahrzehnten wird Howard von der Vergangenheit wieder eingeholt - und damit nehmen eine ganze Reihe Ereignisse ihren Gang.

Fazit:
Dieser Roman ist etwas ganz besonderes: Ein Konglomerat aus Familiengeschichte der besonderen Art (in der, so viel sei schon mal verraten, der Regen eine besondere Rolle einnimmt), Geschichtsstunde und vor allem der ungewöhnlichsten und tragisch-schönsten Liebesgeschichte des Jahres!

Dieses Buch kann jedem nur wärmstens ans Herz gelegt werden!
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Kommt an "River" nicht heran ...
Schade, von der Thematik her hätte es ein toller Roman werden können, und dass die Autorin spannend schreiben kann, wissen wir von ihrem Debütroman "River". Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Titania veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Howards Familie
"Der Tag an dem Marilyn starb" sind eigentlich 2 Geschichten. In erster Linie wird die Geschichte der kleinen Ethie erzählt, von dem Moment an, in dem sie ihre Mutter verliert... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von DerMartin veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der Tag an dem Marylin starb/ Donna Milner
Ein Buch, das ich nicht mehr zur Seite legen konnte.Schade,das sie bis jetzt nur zwei geschrieben hat.Das Buch ( River ) auch sehr gut. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Susili veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Zum 2. Mal von der Autorin überzeugt
Am 5. August 1962 wird die kanadische Familie Coulter von der Nachricht zum Tod der über alles geliebten Mutter und Ehefrau erschüttert. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von nw veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Vertrauen
Eine Kanadische Familie erlebt 1962 den tragischen Tod der Mutter. Erzählt wird aus Sicht des 11jährigen Mädchens Ethie. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Achilles veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannendes Buch!
Ein gut zu lesendes Buch, spannend und überraschend. Ich war zufrieden. Es hätte auch gern noch weiter gehen können. Danke.
Vor 20 Monaten von Kerstin veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Herzenrührend
Es dauert ein bischen bis dieser feinfühlige Roman in Fahrt kommt, aber dann wird man reich beschenkt. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Fritt veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen ganz nett aber kann "river" nicht das wasser reichen
Ich konnte das Buch gut weglesen, habe etwas über die Kanadier, die Japaner und die Chinesen im 2. Weltkrieg dazu gelernt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Mai 2012 von Holly
5.0 von 5 Sternen "Dann ging das Heulen los,... ein animalischer Schmerzensschrei"
Dieser Roman "Der Tag an dem Marilyn starb" erzählt von dem plötzlichen Tod einer Mutter und Ehefrau. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. April 2012 von Mianna
4.0 von 5 Sternen Die arme Marylin...
Der Tag, an dem Marylin starb, war ein trauriger Tag. Doch Ethie, ihre zwei Brüder und ihr Vater trauern nicht um die berühmte Schauspielerin, sondern um Lucy Coulter,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. März 2012 von Martina.Z
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