Ein alternder Drehbuch-Autor auf dem absteigenden Ast seiner Karriere lässt sich von seiner künstlerisch tätigen Frau durch einen Hauskauf von Hollywood in die Toskana locken. Dort angekommen, stellt der amerikanische Stubenhocker fest, dass das Leben auch anderes zu bieten hat als klimatisierte Büros und Donuts. Plötzlich sieht er sich mit einer Hausruine, körperlicher Arbeit, italienischen Ämtern und dem bösen Blick einer Nachbarin konfrontiert und will nichts als zurück ins (scheinbar) leichte Leben der USA. Erst ein Autounfall lässt den Protagonisten klarer denken...
Es ist nicht der erste Roman eines US-Amerikaners, der sich genüsslich über die kulturellen Unterschiede zwischen seiner Heimat und der Toskana auslässt und leider auch nicht der originellste. Trotz eines angenehm lockeren Schreibstils ist das Buch (für Nicht-Amerikaner?) nur mäßig amüsant und so mancher Kulturschock-Witz nur mit einer guten Portion Vorurteilen und einem etwas eingeschränkten Horizont verständlich.
Ansonsten werden tapfer alle gängigen Toskana-Klischees durchgegangen, was nur durch die selbstkritische Art des Protagonisten, der sich nicht so ganz ernst nimmt, nicht allzu langweilig gerät.
Taugt als lockere Urlaubslektüre, ansonsten gibt es bessere Vertreter des Genres.