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Der Sturz des Römischen Adlers: 2000 Jahre Varusschlacht [Gebundene Ausgabe]

Dirk Husemann
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

11. August 2008
Dirk Husemann hebt den Blick über das bloße Schlachtengeschehen hinaus. Er beleuchtet die beiden Protagonisten Varus und Arminius und zeigt zugleich, wie eng die römische und germanische Kultur miteinander verwoben waren. Er geht Mythen und Spekulationen nach und räumt auf mit falschen Vorstellungen, die sich bis heute halten. Spannend und anschaulich erzählt er auf der Basis des aktuellsten Forschungsstands von den Ereignissen, die zu der Schlacht führten, und davon, wie sich der Ausgang auf die römische und deutsche Geschichte auswirkte.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 223 Seiten
  • Verlag: Campus Verlag; Auflage: 1 (11. August 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3593382598
  • ISBN-13: 978-3593382593
  • Größe und/oder Gewicht: 23 x 16 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 720.679 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

15.11.2008 / Süddeutsche Zeitung: Los von Rom "Sehr flott geschrieben."

24.12.2008 / Neue Zürcher Zeitung: Aufstand germanischer Hilfstruppen "Husemann schreibt flott, scheut keine Stilblüte und verzichtet auf jede Fussnote."

31.12.2008 / Die Zeit: Die Erfindung der Deutschen "Husemann verzichtet auf jeden gelehrten Ballast; keine Fußnote erschwert die Lektüre ... Langweile kommt nicht auf."

22.03.2009 / Welt Online: Neue Bücher zur Varusschlacht "Räumt mit Klischees auf."

Über den Autor

Dirk Husemann, geboren 1965, ist Archäologe und Historiker. Seit vielen Jahren ist er als freier Autor und Journalist, unter anderem für Spektrum der Wissenschaft, GEO und Spiegel Online, tätig. Bei Campus erschienen bislang von ihm »Die Neandertaler« (2005) und »Spiele, Siege und Skandale« (2007). Dirk Husemann lebt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Ort des Geschehens in Ostbevern bei Münster.

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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Thema verfehlt 30. September 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Die erste Rezension scheint vom Autor oder Verlag verfasst worden zu sein, dass ist leider mittlerweile eine Mode der "Verkaufsförderung" geworden!

Das gut zu lesende Buch von Dirk Husemann hat seinen Schwerpunkt bei der Geschichte und Interpretation der Ausgrabungen von Kalkriese. Da liegen auch eindeutig die Stärken dieses Buches. Er beschreibt wirklich eingehend die Entdeckung, Ausgrabung und die nachfolgende Schlussfolgerungen der einmaligen Ausgrabungen.

Der absolute Schwachpunkt seines Buches sind die unglaublich vielen Vorurteile was Germanien und die Germanen angeht. Schon auf der ersten Seite fabuliert er von den Germanischen Urwäldern (die es nie gab), auf die Germanen, ihrer Geschichte, ihren Gründen für den Aufstand geht er überhaupt nicht ein. Arminius ist für ihn kein Germane sondern ein Armenischer Söldner (das schliest er aus seinen Namen Arminius).

Er verzichtet vollkommen auf einen historischen Abriss vor und nach der Varusschlacht, wichtig wäre hier zumindest eine Rückschauf auf die Eroberungen Cäsars in Gallien und die Expasion Roms unter Augustus nördlich der Alpen. Er befasst sich auch nicht mit der Frage warum und wie die Römer seit Drusus Zeiten Germanien eroberten.
Nach einer kurzen Schilderung der Varusschlacht springt er gleich zur Schlacht von Idistaviso, die er fälschlicherweise als grandiosen Sieg darstellt. Die Ereignisse des Jahre 14 und 15 übergeht er volkommen (Tod des Augustus, Meuterei der Rhein-Legionen, Massaker an den Marsern, der fehlgeschlagene Feldzug des jahres 15).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterhaltsam und fundiert 30. Dezember 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Habe das Buch nach dem Ausstellungsbesuch in Kalkriese ausgeliehen.
Eine überaus gelungenes Sachbuch, welches das wohl kaum ernst zu nehmende Thema des Verräters Arminius, der nach 1600 Jahren zum teutonischen Helden wurde, weil halt gerade einer gebraucht wurde, angenehm augenzwinkernd abhandelt.
Lockere Schreibe, mit kritischer Distanz zu den 2000 Jahre alten Quellen (was hat Geschichtsschreiber Tacitus z.B. beeinflusst, eben so zu schreiben wie er es tat ?) und einer interessanten Aufarbeitung von Wiederentdeckung und Wirkung, die zum Glück mit dem 2.Weltkrieg endete (in dem leider nicht das Hermannsdenkmal getroffen wurde...)
Dank an den Autor, weiter so!
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2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von timediver® HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Als die Römer frech geworden,
Sim serim sim sim sim sim,
Zogen sie nach Deutschlands Norden,
Sim serim sim sim sim sim....."
(Joseph Viktor von Scheffel)

"Der Sturz des römischen Adlers" gehört neben zahlreichen Publikationen, die anlässlich der 2000jährigen Wiederkehr der "Varusschlacht" (im Jahre 2009) erschienen sind, wohl vollkommen unbegründet zu den weniger beachteten Sachbüchern. Der studierte Historiker, Archäologe und Ethnologe hat sein Buch konzeptionell, inhaltlich und stilistisch vollkommen anders ausgestaltet als beispielsweise Reinhard Wolters "Die Schlacht im Teutoburger Wald: Arminius, Varus und das römische Germanien" oder Dr. Ralf-Peter-Märtins "Die Varusschlacht: Rom und die Germanen".....

.....so verzichtet er vollkommen auf Fussnoten und Anmerkungen. Während die Wissenschaftlichkeit des Buches hierdurch jedoch keine feststellbare Schmälerung erleidet (siehe Materialien, Seite 207 ff.), nutzt der Autor diese Freiheit zu einer sprachlich geschickten, flüssig und spannend zu lesenden Darstellung, die durch zahlreiche Farb-, Schwarzweiss-Fotos und Abbildungen zusätzliche Informations- und Unterhaltungswerte erhält.

Bereits vor dem Inhaltsverzeichnis erwartet den Leser eine doppelseitige Karte, die vom heutigen Bielefeld bis nach Damme reicht. Der mögliche Ort der Schlacht ist am Fuße des Kalkrieser Berg eingezeichnet und mit einem Fragezeichen versehen. Eine kleinere Kartezeigt neben der Marschrichtung der Römer Details zu Landschaft, wie Bergland und Moore.
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