Der Sturz des Römischen Adlers: 2000 Jahre Varusschlacht und über 1 Million weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle . Erfahren Sie mehr

Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 0,25 eintauschen?
Der Sturz des Römischen Adlers: 2000 Jahre Varusschlacht
 
 
Beginnen Sie mit dem Lesen von Der Sturz des Römischen Adlers: 2000 Jahre Varusschlacht auf Ihrem Kindle in weniger als einer Minute.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Der Sturz des Römischen Adlers: 2000 Jahre Varusschlacht [Gebundene Ausgabe]

Dirk Husemann
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 20,99  
Gebundene Ausgabe --  
Campus

Entdecken Sie den Campus-Shop.

Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 223 Seiten
  • Verlag: Campus Verlag; Auflage: 1 (11. August 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3593382598
  • ISBN-13: 978-3593382593
  • Größe und/oder Gewicht: 23 x 16 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 617.615 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Mehr über den Autor

Dirk Husemann
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Dirk Husemann auf Amazon

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

15.11.2008 / Süddeutsche Zeitung: Los von Rom "Sehr flott geschrieben."

24.12.2008 / Neue Zürcher Zeitung: Aufstand germanischer Hilfstruppen "Husemann schreibt flott, scheut keine Stilblüte und verzichtet auf jede Fussnote."

31.12.2008 / Die Zeit: Die Erfindung der Deutschen "Husemann verzichtet auf jeden gelehrten Ballast; keine Fußnote erschwert die Lektüre ... Langweile kommt nicht auf."

22.03.2009 / Welt Online: Neue Bücher zur Varusschlacht "Räumt mit Klischees auf."

Die Zeit, 31. Dezember 2008

„Husemann verzichtet auf jeden gelehrten Ballast; keine Fußnote erschwert die Lektüre ... Langweile kommt nicht auf.“

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Inhaltsverzeichnis | Auszug | Stichwortverzeichnis
Hier reinlesen und suchen:

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Kundenrezensionen

4 Sterne
0
3 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Thema verfehlt 30. September 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Die erste Rezension scheint vom Autor oder Verlag verfasst worden zu sein, dass ist leider mittlerweile eine Mode der "Verkaufsförderung" geworden!

Das gut zu lesende Buch von Dirk Husemann hat seinen Schwerpunkt bei der Geschichte und Interpretation der Ausgrabungen von Kalkriese. Da liegen auch eindeutig die Stärken dieses Buches. Er beschreibt wirklich eingehend die Entdeckung, Ausgrabung und die nachfolgende Schlussfolgerungen der einmaligen Ausgrabungen.

Der absolute Schwachpunkt seines Buches sind die unglaublich vielen Vorurteile was Germanien und die Germanen angeht. Schon auf der ersten Seite fabuliert er von den Germanischen Urwäldern (die es nie gab), auf die Germanen, ihrer Geschichte, ihren Gründen für den Aufstand geht er überhaupt nicht ein. Arminius ist für ihn kein Germane sondern ein Armenischer Söldner (das schliest er aus seinen Namen Arminius).

Er verzichtet vollkommen auf einen historischen Abriss vor und nach der Varusschlacht, wichtig wäre hier zumindest eine Rückschauf auf die Eroberungen Cäsars in Gallien und die Expasion Roms unter Augustus nördlich der Alpen. Er befasst sich auch nicht mit der Frage warum und wie die Römer seit Drusus Zeiten Germanien eroberten.
Nach einer kurzen Schilderung der Varusschlacht springt er gleich zur Schlacht von Idistaviso, die er fälschlicherweise als grandiosen Sieg darstellt. Die Ereignisse des Jahre 14 und 15 übergeht er volkommen (Tod des Augustus, Meuterei der Rhein-Legionen, Massaker an den Marsern, der fehlgeschlagene Feldzug des jahres 15).

Sein Erzählstil ist sprunghaft, er findet keine klare Line, er erzählt eigentlich in den ersten Kapiteln nur zusammenhanglose Anekdoten aus den "Klatschgeschichten" Roms.

Auch stellt er viele Hypothesen als gesicherte historische Tatsachen dar. So ist für ihn außer Frage, dass Arminius als Kind als Geisel nach Rom kam und am Hofe des Augustus aufwuchs. Diese These
ist in den letzten Jahren sehr beliebt geworden, es gibt für sie allerdings nicht den geringsten historischen Hinweis oder Beleg. HIntergrund für diese Annahme ist das gängige Vorurteil, dass Germanen minderwertige Menschen waren. Arminius (und Marbod) waren halt wichtige Heerführer und Staatsmänner, dass konnten sie natürlich nicht von sich aus werden, sondern sie brauchten dazu die Anleitung und Hilfe der Römer! Dieses und andere Vorurteile sind so unausrottbar wie Hörnerhelme, Metsaufende in rohe Felle gekleidete Germanen, sumpfige Urwälder á la Kongo und unfähige Germanische Stammesführer.

Haarsträubend sind die historischen Kenntnisse von Dirk Husemann. So bezeichned er Marbod als König von Pannonien, er legt dar, dass Auxiliareinheiten aus Pannonien auch in Britannien eingesetzt waren; Britannien wurde erst zu Kaiser Claudius Zeiten römisch!
Persien soll soll von den Römern erobert worden sein, dieses Land haben römische Legionen nie betreten. Nach der Varusschlacht sollen Germanen, vor allem Marser und Brukterer über den Rhein gegangen sein und Gallien verwüstet haben, Tiberuius habe sie dann zurück geworfen.
Er verwechselt das anscheinend mit den Einfall der Sugambrer, Tenkterer und Usipeter eine Generation vor der Varusschlacht.
Dirk Husemann fehlt auch das einfachste geschichtliche Wissen über diese Zeit, es tut schon weh das zu lesen!

Das ganze Thema "Varus/Armiuis" sieht er nur durch die römische Brille. Er versucht ständig diesen Sieg der Germanen kleinzureden um die Deutschtümler des 19. und 20. Jahrhunderts zu widerlegen. Dabei übersieht er, dass das gar nicht mehr notwendig ist. Seit der Wiedervereinigung Deutschlands braucht nun wirklich niemand mehr einen alten Mythos um nationalistische Gefühle zu wecken. Wir heutigen Deutschen sollten wirklich gelassener mit unserer Vergangenheit umgehen.Übertriebener Pathos ist genauso falsch wie
die unerträgliche Kleinmacherei heutiger Autoren.

Das Buch ist sicherlich nicht für jemanden zu empfehlen der die historischen Abläufe nachvollziehen will. Für Informationen um das Thema Kalkriese ist das Buch aber brauchbar. Letzendlich aber hat Dirk Husemann das Thema verfehlt, es gibt eindeutig bessere Literatur zu diesen Thema.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unterhaltsam und fundiert 30. Dezember 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Habe das Buch nach dem Ausstellungsbesuch in Kalkriese ausgeliehen.
Eine überaus gelungenes Sachbuch, welches das wohl kaum ernst zu nehmende Thema des Verräters Arminius, der nach 1600 Jahren zum teutonischen Helden wurde, weil halt gerade einer gebraucht wurde, angenehm augenzwinkernd abhandelt.
Lockere Schreibe, mit kritischer Distanz zu den 2000 Jahre alten Quellen (was hat Geschichtsschreiber Tacitus z.B. beeinflusst, eben so zu schreiben wie er es tat ?) und einer interessanten Aufarbeitung von Wiederentdeckung und Wirkung, die zum Glück mit dem 2.Weltkrieg endete (in dem leider nicht das Hermannsdenkmal getroffen wurde...)
Dank an den Autor, weiter so!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von timediver® HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Als die Römer frech geworden,
Sim serim sim sim sim sim,
Zogen sie nach Deutschlands Norden,
Sim serim sim sim sim sim....."
(Joseph Viktor von Scheffel)

"Der Sturz des römischen Adlers" gehört neben zahlreichen Publikationen, die anlässlich der 2000jährigen Wiederkehr der "Varusschlacht" (im Jahre 2009) erschienen sind, wohl vollkommen unbegründet zu den weniger beachteten Sachbüchern. Der studierte Historiker, Archäologe und Ethnologe hat sein Buch konzeptionell, inhaltlich und stilistisch vollkommen anders ausgestaltet als beispielsweise Reinhard Wolters "Die Schlacht im Teutoburger Wald: Arminius, Varus und das römische Germanien" oder Dr. Ralf-Peter-Märtins "Die Varusschlacht: Rom und die Germanen".....

.....so verzichtet er vollkommen auf Fussnoten und Anmerkungen. Während die Wissenschaftlichkeit des Buches hierdurch jedoch keine feststellbare Schmälerung erleidet (siehe Materialien, Seite 207 ff.), nutzt der Autor diese Freiheit zu einer sprachlich geschickten, flüssig und spannend zu lesenden Darstellung, die durch zahlreiche Farb-, Schwarzweiss-Fotos und Abbildungen zusätzliche Informations- und Unterhaltungswerte erhält.

Bereits vor dem Inhaltsverzeichnis erwartet den Leser eine doppelseitige Karte, die vom heutigen Bielefeld bis nach Damme reicht. Der mögliche Ort der Schlacht ist am Fuße des Kalkrieser Berg eingezeichnet und mit einem Fragezeichen versehen. Eine kleinere Kartezeigt neben der Marschrichtung der Römer Details zu Landschaft, wie Bergland und Moore. Nach einem Vorwort, originell mit "Vorhut" überschrieben, lässt der Autor getreu seines Untertitels "2000 Jahre Varusschlacht" in drei Teilen lebendig werden.

Der erste Teil ist den beiden Protagonisten der Schlacht, Varus und Arminius, gewidmet. Unter der Überschrift "In finsterem Forst und marmornen Städten" werden nicht nur die historisch überlieferten Fakten über ihren jeweiligen Werdegang erörtert, sondern auch verschiedene Theorien zu bisher unbeantworteten Fragen. Mit einem Augenzwinkern und pfiffiger Überschrift, wie z.B. "Germanen lieben gefährlich" beschäftigt sich ein ganzer Abschnitt Thusnelda (die Ur-Tussi), der Ehefrau des Arminus (S. 45 ff.). Als "Rätselhaftes Gemetzel am Ende der Welt" und der, aus dem 19. Jahrhundert stammenden Liedzeile "Als die Römer frech geworden..." wird zunächst die Frage nach dem "Urknall der deutschen Geschichte" gestellt. Die Diskrepanz und Kontroverse zwischen historischen Quellen (Teutoburger Wald) und archäologischen Befunden (Kalkriese) ist das zentrale Thema der folgenden Kapitel, das der Autor schließlich im siebten Kapitel "Archäologen zwischen den Stühlen" (S. 167) auf den Punkt bringt.

Nachdem bereits an mehreren Stellen auf die romantische Verklärung der Schlacht und den Missbrauch durch Nationalisten und NS-Staat eingegangen wurde, befasst sich Teil 3 des Buches eingehend mit dem "gemästeten Mythos". Nachdem Arminius bei Martin Luther in "Herrmann" (der Cherusker) mutierte, inspirierte seine "Heldentat" besonders zur Zeit der "Befreiungskriege" gegen Napoleon deutsche Geistesgrößen wie Heinrich Heine (Deutschland, ein Wintermärchen), Friedrich Gottlieb Klopstock (Hermanns Tod) und Heinrich von Kleist (Herrmannschlacht). 1875 wurde, nicht zuletzt aufgrund der Donationen eines spendablen Kaiser Wilhelms II., das monumentale Herrmannsdenkmal bei Detmold eingeweiht, das "aus dem Germanen einen Goliath" werden ließ (S. 195). Neben dem Arminusbild im Ausland, endet der dritte Teil des Buches mit einem, farblich hellgrau unterlegtem Essay "Kulturmotor Mythos". Weitere Essays gibt es zu den originell überschriebene Thema "Der Legionär hat's schwer" (S. 83) und zur Problematik der "Illegalen Archäologie" (S. 153).

In seiner "Nachhut" stellt Dirk Husemann fest, dass die Varusschlacht als Heldentat im Namen der Nation ausgedient hat. An ihre Stelle ist vielmehrder kriminalistische Nervenkitzel des historischen Rätsels getreten. Bei der Diskussion für und wider Kalkriese stehen die "Kombatanten" der gegenwart, wie einst Germanen und Römer knietief im Morast....

Zum Abschluss bietet das Buch noch folgende Materialien: Eine Zeittafel (58 v. Chr. bis 19 n. Chr.), ein Verzeichnis der "klassischen" Quellen von Cassius Dio bis P. Cornelius Tacitus, ein Verzeichnis aktueller Literatur, sowie ein Register. Ganz zum Schluss gibt es noch eine zweiseitige, historische Karte Germaniens, in der neben den Siedlungsgebieten der Stämme, auch die augusteischen und tiberischen Anlagen/Fundplätze, sowie die römischen Truppenvorstöße eingezeichnet sind.

5 Amazonsterne für eine gelungene Synthese aus historischer Information und zeitgemäßer Unterhaltung, die an Siegfried Fischer-Fabians "Die ersten Deutschen. Über das rätselhafte Volk der Germanen." erinnern lässt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:







Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar