Gebraucht kaufen
Gebraucht - Sehr gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 7,50

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Sturm: Die letzte Fahrt der Andrea Gail
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Der Sturm: Die letzte Fahrt der Andrea Gail [Broschiert]

Sebastian Junger , Eckhard Kiehl
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Broschiert --  
Broschiert, Februar 2008 --  
Marcopolo
Wissen, was es zu erleben gibt.
Entdecken und erleben Sie die Welt mit Reiseführern von Marco Polo, Baedeker Allianz und mehr.

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Broschiert: 320 Seiten
  • Verlag: Frederking U. Thaler; Auflage: 1., Aufl. (Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3894058412
  • ISBN-13: 978-3894058418
  • Originaltitel: The Perfect Storm. A true Story of Men against the Sea
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 12 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 741.408 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Sebastian Junger
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Sebastian Junger auf Amazon

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Meteorologen nannten den Sturm, der im Oktober 1991 die Ostküste Nordamerikas heimsuchte, wegen der seltenen Kombination der Faktoren, die ihn verursacht hatten, einen "perfekten Sturm". Für alle anderen war er die perfekte Hölle. In Der Sturm beschwört der Autor Sebastian Junger für den Leser die meteorologischen Bedingungen herauf, die den "Jahrhundertsturm" herbeigeführt hatten, und die Auswirkung, die er auf die Leute hatte, die in ihm gefangen wurden.

In erster Linie waren dies die sechs Besatzungsmitglieder des Schwertfischboots Andrea Gail, die allesamt 500 Meilen von Zuhause unter der wogenden See und hohen Wellen verschwanden. Anhand von veröffentlichtem Material, Funkmitschnitten, Augenzeugenberichten sowie den Erlebnissen von Leuten, die ähnliche Ereignisse überlebt hatten, versucht Junger, die letzten Augenblicke der Andrea Gail, sowie die gefährlichen Rettungsaktionen anderer Sturmopfer auf hoher See zu rekonstruieren.

Wie ein griechisches Drama steuert Der Sturm langsam und unaufhaltsam auf seinen tragischen Höhepunkt zu. Das Buch bettet die Geschichte der Fischerei und die Wissenschaft der Sturmvorhersage in das alltägliche Leben der Mannschaft auf der Andrea Gail und anderer, die sich bald im Ungestüm des Sturms finden würden, ein. Junger leistet Bemerkenswertes, indem er das Zusammentreffen von meteorologischen und menschlichen Ereignissen in Worten beschreibt, die sie nicht nur verständlich, sondern auch unvergeßlich machen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Der Spiegel

Die perfekte Welle

Am Ende konnte das Publikum vier tote Schwertfische bestaunen – und einen kranken Hollywoodstar. George Clooney war, schwer vergrippt, im Juli 2000 zur Europa-Premiere der „Sturm“-Verfilmung nach Hamburg gekommen, zusammen mit Regisseur Wolfgang Petersen, der nach dem „Boot“ erneut ein Hochseedrama verfilmt hatte.

Doch nicht nur der Film, auch die Premierenparty geriet zum schalen Spektakel. Es war der übliche Hollywood-Größenwahn, potenziert durch die Hybris der New Economy: Am Steg vor der Fischauktionshalle dümpelte zur Dekoration ein Schwesterschiff der verschollenen „Andrea Gail“ namens „Lady Grace“, das die Marketingabteilung von Warner Bros. als schwimmenden Gag von Gloucester über den Atlantik geschickt hatte. In der Halle feierten 1300 Gäste sich selbst, die üblichen Verdächtigen von Otto Waalkes bis Udo Lindenberg. Am Buffet hatte man, unter anderem, vier riesige Schwertfische angerichtet, die vor Ort filetiert und gebraten wurden. „Schmeckt scheußlich“, fanden viele Gäste. Tatsächlich wären Fischstäbchen vermutlich passender gewesen: technisch perfekt, aber sonst ziemlich langweilig – wie der Film selbst.

Das PR-Getöse um Petersens Film bildete das pompöse Finale des „Sturms“; dann herrschte Ruhe. Mittlerweile steht fest: Der Rummel hat Sebastian Jungers Buch nicht geschadet, im Gegenteil. Jungers Schicksals-Chronik, 1997 unter dem Titel „The Perfect Storm“ in den USA erschienen und ein Jahr später auf Deutsch veröffentlicht (nun ohne „perfekt“), überzeugt noch heute als eines der besten Sachbücher der neunziger Jahre, als großartiger Tatsachenroman in der Tradition von Truman Capotes Meisterwerk „Kaltblütig“ von 1965.

Beide, Junger wie Capote, fanden ihre Themen in der Zeitung. Capote war fasziniert von einem Artikel über die Ermordung einer Familie in Kansas; Junger las, dass ein Fischerboot aus Gloucester vermisst werde. „Ich schnitt die Meldung aus und legte sie in eine Schublade“, erinnert er sich im Vorwort zu seinem Buch. „Ohne es zu wissen“, hatte er mit der Arbeit begonnen.

Sebastian Junger hat die ungeheure Kraft jenes legendären Sturms selbst erlebt, allerdings – sonst hätte es das Buch möglicherweise nie gegeben – an Land. Er wohnte damals, im Herbst 1991, in Gloucester, einer 30 000-Einwohner-Stadt an der Küste von Massachusetts, 31 Meilen nordöstlich von Bos¬ton. Die Gegend ist der Maschinenraum Neuenglands, eine etwas heruntergekommene Ecke, unendlich weit entfernt von der satten Bürgerlichkeit gleich nebenan. Das Personal aus einem John-Updike-Roman dürfte sich in Gloucester nicht besonders wohl fühlen.

Die größte Sehenswürdigkeit des Ortes ist das „Fishermen’s Memorial“, die von Grünspan überzogene Bronze-Statue eines Fischers in Ölzeug. Mit aller Kraft klammert sich die Fi¬gur an ein Steuerrad, die Augen stur auf den Horizont gerichtet, aufs Meer. Der Blick nach unten wäre auch zu deprimierend: In einem Halbkreis um die Statue herum stehen ein halbes Dutzend hüfthohe Granitblöcke mit Bronzetafeln, darauf Jahreszahlen und Namen, sehr viele Namen. Kein Kriegerdenkmal, wie man in Europa vermuten würde, sondern Erinnerung an jene Männer, die auf See starben. „In den Glanzzeiten der Fischerei verlor Gloucester jedes Jahr zweihundert Männer an die See“, rechnet Junger vor.

Dass auch er mit seinem Buch eine Art Denkmal setzen sollte für sechs dieser toten Fischer, dürfte er bei der Arbeit daran nicht geahnt haben. Es sah lange nicht einmal so aus, als ob er überhaupt jemals etwas veröffentlichen würde, das irgendjemanden interessierte. Die Texte, die er in den Jahren zuvor nach langen Recherchen verfasst hatte – über Navajo-Indianer in Arizona, Baumwollpflücker in Alabama und Musiker in New Orleans –, wollte niemand drucken. Stattdessen verdiente Junger, Sohn eines in Dresden geborenen Physikers und damals 29 Jahre alt, seinen Lebensunterhalt hauptsächlich mit der Motorsäge: Er fällte Bäume.

Doch nach dem Sturm, im Gedächtnis noch immer die „zehn Meter hohen Wellen“, die auf die Küste zurollten, hatte Junger seinen Stoff gefunden. „Ich habe vier Jahre mit diesem Buch gelebt“, sagte er später. „Ich kannte die Jungs auf dem Boot besser als einige meiner Freunde.“ Dabei hatte er zu Beginn der Recherche große Hemmungen verspürt – Skrupel, bei seinen Gesprächspartnern alte Wunden wieder aufzureißen. Zumal er es hier mit Menschen zu tun hatte, die in der Mehrheit ohnehin keine großen Redner sind, schon gar nicht Fremden gegenüber.

Die maulfaulen Fischer waren allerdings nicht der Grund, warum „Der Sturm“ seinerzeit als „Literatur der zusammengebissenen Zähne“ charakterisiert wurde. Vielmehr boomte damals ein Sachbuchgenre, das vom (oft vergeblichen) Kampf des Menschen gegen die Natur erzählte. Tollkühne Abenteurer (oder deren nicht ganz so tollkühne, aber dafür am Leben gebliebene Gefährten) berichteten von ihren Expeditionen zum Polarkreis, zur Eigernordwand oder, besonders beliebt, zum Mount Everest. Erfolgreichster Bergführer, weil Auflagengipfelkönig, wurde der Amerikaner Jon Krakauer, der in diversen Kraxel-Konvoluten („In eisige Höhen“, „Auf den Gipfeln der Welt“) eine selbst gemachte Katastrophenstimmung beschwor.

Jungers Buch ist mit diesen Werken jedoch nur bedingt vergleichbar. Denn anders als Krakauer und andere vom All¬-tagstrott gelangweilte Aussteiger, die bei Himalaja-Expeditionen den Endorphin-Rausch suchen (und oft genug den Tod finden), waren die Fischer aus dem „Sturm“ nicht zum Spaß auf See. Sie fischten, so Junger, „weil sie pleite sind und schnell Geld brauchen“. Seine Vermutung: „Vielleicht muss man Kapitän sein, um sich wirklich in das Fischerleben zu verlieben.“ Doch für die meisten anderen, heißt es in „Der Sturm“, sei der Fischfang nur „ein brutaler Job ohne Aufstiegsmöglichkeiten, den sie so schnell wie möglich hinter sich zu bringen versuchen“.

Junger schildert diesen Job ohne jede Seefahrer-Romantik. Vielmehr erinnert sein Stil eher an die Lakonie eines Ernest Hemingway. „Fisch, ich bleibe bei dir, bis ich tot bin“, heißt es in dessen Erzählung „Der alte Mann und das Meer“. Immerhin: Hemingway lässt seinen alten Fischer überleben.

Diesen Gefallen konnte Junger seinem Publikum nicht tun. Als Leser käme er sich „beinahe wie ein Gerichtsmediziner“ vor, schrieb der Rezensent der „New York Times Book Review“, denn das tödliche Ende der Geschichte stehe ja von Beginn an fest. Auch andere Kritiker waren gebannt von der tödlichen Präzision, mit der Junger das Schicksal der „Andrea Gail“ beschreibt: „Ohne Sentimentalität, aber mit Empathie für die Personen“, lobte die „Frankfurter Allgemeine“.

Doch nicht nur der Jubel des schwer seriösen Feuilletons machte den „Sturm“ zum Bestseller; der Autor bediente auch die Erwartungen des Boulevards. Er posierte mit nacktem Oberkörper für die Zeitschrift „Entertainment Weekly“, verwahrte sich gegen allzu tiefgründige Deutungs-versuche seines Werks („Es gibt keine Botschaft. Es ist ein Buch über ein Boot, das untergeht. Das Boot ist auch keine Metapher. Es ist ein Boot.“) und setzte sich auf Oprah Winfreys Talkshow-Sofa. Jungers Verleger soll ihm vorher geraten haben, in der Sendung doch bitte etwas Anständiges anzuziehen. Angeblich besaß der Reporter bis dato keinen Anzug.

„Der Sturm“ hat Sebastian Junger zum mehrfachen Millionär gemacht. Mehr als 3,5 Millionen Exemplare wurden verkauft, 1,2 Millionen Dollar kassierte er für die Taschenbuchrechte und noch einmal eine halbe Million für die Filmrechte.

Und dann? Was tut man, wenn man eigentlich alles erreicht hat als Reporter? Junger machte im Jahr 2000 in Manhattan eine Kneipe auf, „The Half King“; 2002 erschien eine Reportagen-sammlung („Feuer“). Außerdem gründete er eine Stiftung mit Sitz in Gloucester, „The Perfect Storm Foundation“, die die Kinder von Fischern unterstützt. „Wir ermutigen sie zu träumen“, verspricht die Stiftung.

Und noch eine gute Nachricht aus Gloucester: Mittlerweile gibt es einen neuen Film über die örtliche Fischerei – ohne George Clooney, ohne Spezialeffekte, aber dafür live: Im Internet (www.gloucestermaritimecenter.org) zeigt eine Webcam 24 Stunden am Tag die Hafenausfahrt von Gloucester.

Das Meer ist meistens ziemlich ruhig.

Nachwort von Martin Wolf zu Der Sturm. SPIEGEL-Edition Band 19 -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 
(1)

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Dass der Autor, bevor der diesn Roman schrieb, als Journalist, insbesondere als Kriegsberichterstatter tätig war, merkt man von der ersten Seite an. Scheinbar ungerührt und im sachlichen Erzählstil berichtet er von der wahren Begebenheit. Seine Liebe zum Detail macht es dem Leser aber stellenweise schwer. Seitenlang beschreibt Junger technische Einzelheiten, die im Grunde unnötig und dazu für Landratten völlig fremd und schwer verständlich sind. Aber dann ist es gerade dieser trockene Schreibstil, der den Gänsehaut-Effekt verursacht. Denn dadurch wirken die sich möglicherweise tatsächlich so abgespielten Gespräche und vor allem die Rettung der anderen Schiffe extrem Realitätsnah und das Buch erhält somit einen dokumentatorischen Charakter. Für Leser mit Durchhaltevermögen lohnt sich das Buch.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hervorragend 28. Juni 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Zuerst gab es dieses Buch, danach den bekannten Film von Wolfgang Petersen mit George Clooney.

Wer den recht sehenswerten Film kennt, wird bei der Lektüre rasch gewahr, dass Jungers Buch über weite Strecken 1:1 umgesetzt wurde und als Drehbuchvorlage gedient hat.

In halbdokumentarischem, halb fiktionalem Stil wird über den im Herbst 1991 vor der nordamerikanischen und kanadischen Küste tosenden Jahrhundertsturm, das tragische Schicksal der Besatzung des Fischtrawlers Andrea Gail, den selbstlosen und lebensgefährlichen Einsatz der Küstenwache und der Marine berichtet. Der Autor ist gelernter Journalist. Wohl deshalb ist der Teil des Buches, der dokumentarisch ist, gut recherchiert; nebenbei erfährt man viel Wissenswertes über die Entwicklung und Gefahren des Schwertfischfangs, dessen technische Voraussetzungen und ökonomische Hintergründe sowie über Monsterwellen und das Berufsrisiko eines Fischers. Dass in Nordamerika in Friedenszeiten nicht etwa die Polizei, die Feuerwehr oder die Ölindustrie die meisten tödlichen Unfälle zu beklagen haben, sondern die Fischerei, fand ich einigermaßen überraschend.

Der dokumentarische Teil ist fundiert ohne sich in langweiligen Ausschweifungen zu verlieren. Gut gelingt dem Autor aber auch der zwangsläufig fiktionale Teil - wenn es nämlich an die Beschreibung der mutmaßlichen Gedanken und Gefühle der Schiffsbesatzungen nebst Angehörigen und der Rettungskräfte geht. Das alles ergibt einen eindrucksvolle und spannende, teilweise ergreifende Darstellung des Kampfes der betroffenen Menschen gegen übermächtige Naturgewalten.

Ich ziehe dieses hervorragende Buch dem für ein kommerzielles Hollywooddrama recht guten Film eindeutig vor.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Sebastian Junger beschreibt die letzte Fahrt des Schwertfischtrawlers "Andrea Gail", die 1991 in einem schweren Sturm im Nordatlantik untergangen ist. Dabei leistet er beachtliche journalistische Arbeit und stellt das Leben der Fischer, ihre Arbeit, das Schiff und seine Ausrüstung, die den Sturm verursachenden meteorologischen Zusammenhänge, die Ausmaße des Jahrhundertsturms", die Rettungssysteme der USA und die Ausbildung ihrer Mitarbeiter, die Notlage anderer in diesen Sturm geratener Schiffe, ihre Rettung und die Leiden der Angehörigen der verschollenen Fischer und die Ängste der Überlebenden aus anderen Booten sehr detailiert dar. Leider fehlte ihm ein strukturgebender Leitfaden, um die Detailflut zu sortieren und einen Spannungsbogen aufzubauen. Viele Informationen berufen sich aufs Hörensagen und einige Darstellungen übersteigen offensichtlich den Verständnishorizont des Autors, soweit ich als langjähriger Segler mit grundlegendem Wetterverständnis das beurteilen kann. Sebastian Junger verzettelt sich oft in der zeitlichen Abfolge der Ereignisse, verstrickt sich regelmäßig in Abschweifungen und überschüttet den Leser mit einer Flut von Einzelinformationen. Insgesamt war dieses Buch für mich eine ausgesprochen Zähe und wenig anregende Lektüre.
Dass es durchaus möglich ist einen spannenden Tatsachenbericht über ein Schiffsunglück zu schreiben hat Nathaniel Philbrick mit seinem hervorragenden Buch "Im Herzen der See. Die letzte Fahrt des Walfängers Essex" bewiesen. Ein Unglück, das übrigens auch Hermann Melville anregte "Moby Dick" zu schreiben und Edgar Allen Poe dazu motivierte "Die denkwürdigen Erlebnisse des Arthur Gordon Pym" zu Papier zu bringen.
Von der Faszination und Spannung dieser drei hervorragenden Bücher ist "Der Sturm. Die letzte Fahrt der Andrea Gail" Seemeilen entfernt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Packendes Buch, umfasssend recherchiert
Dieses Buch diente als Vorlage für den Film "Der Sturm". Noch viel detaillierter als der Film zeigt dieses Buch die Atmosphäre und die Herausforderungen der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. November 2009 von Peter
fesselnd bis zur letzten Seite
Habe das Buch lange vor dem Film gelesen und kann nur jedem,der den Film kennt,dringend raten,auch das Buch zu lesen! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Januar 2009 von kreisleriana
DER AUSSICHTSLOSE KAMPF GEGEN DEN JAHRHUNDERTSTURM
Die extrem spannend geschilderte Geschichte des historisch belegten Untergangs des Schwertfisch-Trawlers "ANDREA GAIL". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2003 von olschewski-bi
Schiffbruch...
Kennen Sie die Kurzgeschichte "Ratschläge für einen schlechten Redner" von Kurt Kucholsky? Nein? Nunja, Sebastian Junger wohl auch nicht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Juni 2003 von J. Zettel
Die spannensten Geschichten schreibt das Leben
Es gibt 2 Bücher, von denen ich schlecht geschlafen habe - dies ist eines davon. Sehr fesselnd geschrieben.
Veröffentlicht am 27. Oktober 2002 von Oli
Stellenweise spannend, aber oft nur langweilige Details
Das Buch enthält nur zu oft viele Fakten, die es dem Leser schwer machen, weiterzulesen: begonnen von einer ausführlichsten Darstellung der Fischfanggeschichte an der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Januar 2002 von Volker Merl
Der Verlauf eines Hurrikans
Wer eine gewisse Faszination verspürte, als Bilder von Reportern in den Nachrichten gezeigt wurden, denen es die triefnassen Kleider vom Leib riss, während Sie an der... Lesen Sie weiter...
Am 16. Oktober 2000 veröffentlicht
Packende Erzählung mit literarischem Anspruch
Habe das Buch eher zufällig gelesen (Bibliothek), den Film nicht gesehen. Ich zweifle aber, ob der Film die Bilder, die Junger beim Lesen hervorzurufen vermag,... Lesen Sie weiter...
Am 3. Oktober 2000 veröffentlicht
Sehr ermüdend zu lesen
Ich habe mir den Roman gekauft weil ich die Geschichte faszinierend fand. Und was fand ich vor? Einen sehr ermüdenden, sehr oft abschweifenden Bericht. Lesen Sie weiter...
Am 10. August 2000 veröffentlicht
Wirklich gut!
Habe den Film im Kino gesehen, als ich erst das Buch zur Hälfte gelesen hatte. Der Film war schon wirklich sehr gut gemacht, mit Animationen, Computertricks und Live-Acts. Lesen Sie weiter...
Am 31. Juli 2000 veröffentlicht
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar