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Der Struwwelpeter: Lustige Geschichten und drollige Bilder für Kinder von 3 bis 6 Jahren [Gebundene Ausgabe]

Heinrich Hoffmann
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (128 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

2010
Wer kennt nicht die Verse über den Zappelphilipp, Hans Guck-in-die -Luft und den Suppenkaspar? Der berühmteste deutsche Kinderbuchklassiker liegt hier in einem Nachdruck der Frankfurter Originalausgabe vor.

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Der Struwwelpeter: Lustige Geschichten und drollige Bilder für Kinder von 3 bis 6 Jahren + Max und Moritz: Eine Bubengeschichte in sieben Streichen (ungekürzte Fassung) + Die Struwwelliese
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 20 Seiten
  • Verlag: Esslinger Verlag Schreiber; Auflage: 14. (2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3480063349
  • ISBN-13: 978-3480063345
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 36 Monate - 6 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 25 x 20,6 x 0,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (128 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 96.976 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Es muss Liebe sein, jede Zeichnung, jeder Reim. Fil und ATAK spazieren durch Hoffmanns Geschichten, als seien sie in ihnen zu Hause.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

»So herrlich frech dichtet Fil über den titelgebenden Buben. Und die durchtriebene Kindlichkeit, die ATAK vielen seiner Comics verleiht, passt zum Struwwelpeter besonders gut. Es scheint, als hätte Fil den Dilettantismus der Hoffmannschen Verse als das erkannt, was er wohl am ehesten ist: eine Pose; eine bewusst eingesetzte Quelle des Witzes. Mit solchen Einsichten hilft einem dieser neue Struwwelpeter, auch den alten noch einmal mit neuen Augen zu lesen. Nicht nur deshalb beinhaltet dieser Band eine der schönsten Struwwelpetriaden, die jemals verfasst wurden.« (Berliner Morgenpost)

»Für Kinder jeden Alters - und jeder Haarlänge.« (Nürnberger Zeitung) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Der Struwwelpeter
OA 1845 Form Kinderbilderbuch Epoche Biedermeier
Mit seinem Werk Der Struwwelpeter gewährte Heinrich Hoffmann erstmals im deutschsprachigen Raum der Sicht des Kindes ihr Recht und begründete die Gattung des Kinderbilderbuchs. Er schuf damit einen Best- und Longseller, der in einer Gesamtauflage von weit mehr als 15 Mio Exemplaren in allen wichtigen Fremdsprachen erschienen ist. Trotz seines Erfolgs blieb Der Struwwelpeter stets umstritten: bei Zeitgenossen wegen der skurrilen und provozierenden Zeichnungen, die im Stil politischer und satirischer Karikaturen des Vormärz gehalten sind, heute wegen der Darstellung drastischer Bestrafung kindlichen Fehlverhaltens.
Entstehung: Hoffmann lehnte die zeitgenössischen Bilderbücher für Kinder ab. Ihm als Praktiker, der tagtäglich in seiner Praxis mit Kindern konfrontiert war, kamen sie zu gelehrt, zu moralisch und zu idealtypisch illustriert vor. So griff Hoffmann selbst zur Feder, zeichnete und reimte für seinen Sohn Carl eine Reihe von Geschichten, die nicht nur zu Hause unterm Weihnachtsbaum, sondern auch im Kreis seiner Bekannten für Aufsehen sorgten. Der befreundete Verleger Zacharias Löwenthal (später Carl-Friedrich Loening) überredete Hoffmann zur Publikation der Zeichnungen, die in den ersten drei Auflagen noch den Titel Lustige Geschichten und drollige Bilder mit 15 kolorierten Tafeln für Kinder von 3 bis 6 Jahren trugen. Die Erstausgabe war nach wenigen Wochen vergriffen. Bis zur fünften Auflage erschien das Buch unter dem Pseudonym Reimerich Kinderlieb, ehe sich Hoffmann dazu entschloss, seinen eigenen Namen zu nennen.
Inhalt: Der Struwwelpeter enthält insgesamt zehn Geschichten (vollständig erst seit 1847), die sich stark in ihrer Struktur ähneln. Ein Kind verstößt gegen eine gesellschaftliche Norm oder eine elterliche Anordnung und erhält schon kurz darauf die Strafe: Wer einen Hund ärgert, wird von ihm gebissen, wer seine Suppe nicht isst, muss verhungern. Dabei ist die passive Rolle der Eltern ebenso auffallend wie die Überzeichnung von strafenden Personen wie dem Schneider mit der riesigen Schere, der Daumenlutschern die Daumen abschneidet.
Wirkung: Hoffmann verknüpfte Illustration und Text zur Bildergeschichte und prägte damit nachfolgende Werke. Schon 1846 entstand die erste Bilderbuchnachahmung. 1848 lag die erste englische Übersetzung vor, 1849 die erste in russischer Sprache. Es folgten allein im deutschsprachigen Raum mehr als 1000 Bearbeitungen und Parodien. Neben einfachen Bilderbuchnachahmungen entstanden auch politische Struwwelpeter-Parodien wie der Anti-Struwwelpeter (1970) von Friedrich Karl Waechter (* 1937), der im Ungehorsam das antiautoritäre Element pries. W. Z. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Supernanny als Kontrast zum Struwwelpeter 26. Oktober 2012
Von Manu
Format:Gebundene Ausgabe
Vorwort: Jegliche Diffamierungen in Bezug auf die Supernanny und RTL geschehen rein zufällig und die meinige Person distanziert sich ausdrücklich davon.
Katja Saalfrank, die scheinheilige Sozialpädagogin bei RTL, würde Gewalt natürlich strengstens verabscheuen und dieses Buch bestimmt nur unter Zwang, wenn auch angeekelt, anfassen.
Aber dass das Motiv der elterlichen Gewalt bei der Sendung "Die Supernanny" eine quotenschaffende Entertainmentfunktion hat, wobei insgeheim die Regie zu "actionmäßigen Handlungen" auffordert, lässt ihre Seriosität in Frage stellen. Zumal die Supernanny innerhalb der zwei Wochen Drehzeit selten länger als zwei Stunden da ist (Quelle: Fernsehkritik TV)

Aber nun zum Struwwelpeter:

Da hat man es mit der Gewalt einige Jahrhunderte früher, wenngleich nicht perfekt, aber zumindest deutlich löblicher gehandhabt. Gewalt oder körperliches Leid ist hier nicht Konsequenz eines Kamerateams, sondern potenzielle oder wahrscheinliche Folge von kindlichem Fehlverhalten. Natürlich gibt es deutlich schonendere Ansätze zur Erziehung, die aber nicht zwangsweise effektiver sind.

Meine persönliche Kindheitserfahrung mit dem Struwwelpeter ist durchwegs positiv. Retrospektiv ist es gefühlte 50 Jahre später deutlich Angst einflößender, wenn man sich in die Lage eines Kindes versetzt, als früher. Das fällt mir auch des Öfteren bei Zeichentrickfilmen auf, die ja unterschwellig und unterm Strich oft auch ziemlich gewalttätig sind, aber die Verpackung ist ja so schön bunt, wodurch das kaum jemandem auffällt. Vor allem Kindern nicht. Und ich kenne viele inzwischen Erwachsene, die seit frühester Kindheit Spiele und Filme gesehen haben, die ihrem Alter bei Weitem nicht entsprechen würden (lt. FSK). Ich kenn des Weiteren niemanden, der davon Schaden getragen hat. Den meisten wurde irgendwann einmal der Struwwelpeter vorgelesen und niemand machte den Anschein, ein ernsthaftes Trauma davongetragen zu haben. Die meisten finden die Geschichten - damals wie heute - recht unterhaltsam und lustig.

Von diesen Erfahrungen aus - Ausnahmen gibt es natürlich immer - wird dieses Buch auch heute noch einen angemessenen pädagogischen Effekt erzielen, da die Geschichten sehr einprägsam (nicht zu verwechseln mit traumatisiderend) sind. Und es ist allemal besser, schlimme Folgen in literarischer Form darzustellen, die im Buch NICHT durch die Eltern bewirkt werden, sondern durch physikalische oder biologische Phänomene erklärbar sind. (Die Daumengeschichte schließe ich hier aus, da die Konsequenz hier in keiner Relation zum "Fehlverhalten" steht und überzogen ist.)

Das Spiel mit dem Feuer kann dir, lieb gewonnenen Personen oder Tieren erheblichen Schaden zufügen.
Nicht auf den Weg zu achten, kann dir schaden. Stolpern, ausrutschen usw.
Mit dem Stuhl schaukeln, kann gefährlich sein.
Rassistisch zu sein, kann bestraft werden und ist ungerecht.
Nicht zu essen, lässt dich abmagern und dich im Extremfall verhungern.

Beim Thema Ernährung kann ich natürlich keinem Kind erklären, dass Protein ja so wichtig für die geistige Entwicklung und Vitamine und Mineralstoffe für die Gesundheit nicht ganz unwichtig sind.
Damit kann ich kaum ein Kind zum Essen bewegen. Andererseits ist das Gegenteil zu befolgen, ebenso kontraproduktiv. Aber die steigende Anzahl an übergewichtigen Kindern auf den Suppenkasper zurückzuführen, halte ich für sehr gewagt.

Im Großen und Ganzen sei aber gesagt, dass das Kind in der Regel von diesem Buch profitieren wird. Man wird es wohl ohnehin frühzeitig merken, wie ein Kind darauf reagiert und man muss das Buch ja dann nicht zu Ende lesen. Aber es ist besser, dem Kind Gefahren konkret aufzuzeigen und das, ohne dass das Kind die Eltern fürchten muss oder eben gar nichts fürchtet und sich selbst ins Unglück stürzt. Am besten ist es, wenn es das als natürliche Folge von falschen Handlungen sieht. Wenn es dann groß genug ist und die Geschichten ohnehin nicht mehr glaubt, sollte der Vorsichtseffekt trotzdem noch nachwirken. Das ist mit dem Führerschein ab 17 und der Probezeit zu vergleichen, die die Fahrer statistisch gesehen, auch nach der Probezeit vorsichtiger und unfallfreier macht. Das alleine wird zweifelsohne nicht die Erziehung alleine entscheiden, aber dennoch unterstützt es sie positiv; zumindest kann ich heute diese Zeilen schreiben, ohne mein Elternhaus in Brand gesetzt zu haben. (Breno hat es jedenfalls aller Wahrscheinlichkeit nach nicht gelesen :-). )

Natürlich ist das Buch des Weiteren auch gute Unterhaltung, lässt zumindest mich in nostalgischen Kindheitserinnerungen schwelgen und natürlich ist es literarisch betrachtet Kult!
Ich kann den Struwwelpeter also nur empfehlen.
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37 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Kultbuch, das polarisiert 7. Juli 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch verstößt ganz sicherlich gegen alle Regeln der politischen Korrektheit. Alleine deshalb gefällt es mir als Erwachsener im 21. Jahrhundert ganz besonders gut!
Aber auch als Kind zählte es zu meinen Lieblingsbüchern und die Geschichten waren unterhaltsam, einprägsam, lehrreich und riefen bei mir sicherlich keine Angstzustände oder ähnliches hervor.

Die meisten Rezensenten scheinen sich einige darüber, dass das Buch als historisches Werk deutscher Literatur, das nicht nur näheren Aufschluss über seine Entstehungszeit und deren Mentalität gibt, sondern auch sehr unterhaltsam für Erwachsene ist, als sehr gut einzustufen ist. Diesem Eindruck schließe ich mich vollkommen an.

Ob es als Kinderbuch heute geeignet ist, ist natürlich eine schwierige Frage. Obwohl ich persönlich als Kind ausschließlich positive Erfahrungen mit dem Buch gemacht habe, schließe ich natürlich nicht aus, dass es bei anderen tatsächlich negativ aufgenommen werden kann. Jedoch halte ich, falls es wirklich dazu kommt, ein paar in ihrer Anzahl begrenzte Albträume für wesentlich wahrscheinlicher als tatsächliche nachhaltige psychische Schädidung.
Meiner persönlichen Meinung nach ist die größte Gefahr, die Kindern in der heutigen Zeit droht, nicht die Möglichkeit von ein oder zwei Albträumen, sondern das konsequente Erziehen in einer rosa behüteten Scheinwelt in der es absolut kein Unheil gibt. Da dies nicht der Realität entspricht, muss das früher oder später zur Katastrophe führen.

Natürlich ist es klar, dass das Buch im 19. Jahrhundert geschrieben wurde, und daher der Autor nicht über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse verfügen konnte. Daher muss jeder Elternteil selbst wissen, ob er dies seinem Kind zumuten will.
Persönlich halte ich die Geschichten aber für sogar sehr gut für die Erziehung von Kindern geeignet. Die vielzitierte "Rohrstockpädagogik" kommt selten bis gar nicht zum Einsatz. Es gibt keine Geschichte in der Eltern ihre Kinder wegen Ungehorsams verprügeln. Was es hingegen gibt, sind drastische Konsequenzen für Fehlverhalten, die aber nicht von den Eltern herbeigeführt werden, sondern ganz einfach reale Folgen von Handlungen sind. Manche Folgen haben in der Realität drastische Konsequenzen und das wird Kindern mit diesen Geschichten erklärt und durch diese Geschichten können sie das auch durchaus begreifen. Die beste Methode, damit ein Kind 'falsches' Verhalten nicht ergreift, ist, wenn es begreift warum dieses Verhalten falsch ist.
Zugegebenermaßen ist hier die 'Die Geschichte vom Daumenlutscher' sicherlich eine Ausnahme und ich erkenne nicht den pädagogischen Wert darin, dass man einem Kind sagt, dass da einfach irgendein Schneider kommt, der ihm die Finger abschneidet. Unterhaltswert und/oder Gruselfaktor kann es aber durchaus bieten.
Bei den meisten anderen Geschichten werden den Kindern einfach reale Konsequenzen von bestimmten Handeln aufgezeigt. Wer mit Streichhölzern spielt kann verbrennen. Das ist nicht das Erfinden eines schwarzen bösen Mannes damit das Kind aus Angst dieses Handeln nicht ausführt, sondern die Realität. Das ist die reale Konsequenz. Sie ist drastisch, aber das ist die Realität. Wenn man einen Brand auslöst, dann kommt nicht ein rosa Winnie Puh geflogen und bläst das Feuer mit Zauberpuste aus und nichts passiert, nein, man kann verbrennen - das ist die Realität. Und diese Realität verstehen Kinder auch und es kann nur positiv sein, wenn sie die Realität begreifen wie sie ist und sie nicht in einer abgeschirmten behüteten Welt heranwachsen, die es ihnen verunmöglicht später mit ihrem Leben zurechtzukommen.
Wer in die Luft schaut, wird irgendwo dagegenlaufen (das kann drastische Folgen haben)
Wer nichts isst, der schadet seiner Gesundheit (brandaktuelle - Grüße an 'Germany's Next Top Model')
'Die Geschichte von den schwarzen Buben' - bringt bereits Kindern Toleranz bei mit Mitteln, die sie verstehen.

Kurz gesagt: ich finde das Buch hervorragend, aber es ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Aber bitte hören wir doch auf es zu dämonisieren.
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28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Auf das Kind kommt es an 4. September 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Bei der Bewertung dieses Buches bin ich hin- und hergerissen, und die bereits erfolgten Rezensionen zeigen ja, wie gespalten die Leserschaft bezüglich des Struwwelpeters ist.

Zunächst kann ich mal von mir selbst ausgehen. Die Geschichten haben auf mich einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Obwohl ich das Buch bestimmt 30 Jahre nicht in der Hand hatte, konnte ich kürzlich alle Geschichten lückenlos aufzählen. Ich habe ein gutes Gedächtnis, aber bei welchen Büchern gelingt einem das nach so langer Zeit?

Haben mich nun diese Stories in meiner Kindheit entsetzt? Nein - bis auf eine große Ausnahme, dazu aber später! Zappelphilipp, der fliegende Robert, Hans-guck-in-die-Luft, der Suppenkasper (als Kind dachte ich immer, wie blöd ist der Kerl? Heute sehe ich in jeder Modelshow die weiblichen Pendants.), fast jedes Bild habe ich so genau angeschaut, dass ich heute noch die davonschwimmende Mappe des gestürzten Hans sehe. Auch wenn die Darstellungen natürlich altertümlich sind, mit wieviel mehr Liebe sind sie doch im Detail gestaltet als so manches Kinderbuch heute.

Ich habe als Kind die Folgen für manche Handlung gelernt, zum Beispiel, dass Feuer gefährlich ist, und ich habe nie gezündelt - wobei das natürlich nicht nur eine Folge des Struwwelpeters ist. Die meisten Geschichten empfand ich eher als lustig und originell, allein die Vorstellung, einen ganzen Eßtisch versehentlich abzuräumen, ließ mich kaum einschlafen vor Kichern.

Den Nikolaus fand ich klasse, wie er die drei Lümmel ins Tintenfass stülpte, um noch schwärzere Schwarze zu erzeugen als der malträtierte Junge selbst farbig war. Wie modern!

Eine Ausnahme gab es aber, und das war der Daumenlutscher. Der daumenlose Konrad ließ mich viele Nächte nicht zur Ruhe kommen, und ich erinnere mich, dass ich lange noch nur bei Licht einschlafen konnte, da ich fürchtete, der Schneider käme um die Ecke - und ich lutschte schon lange nicht mehr selbst am Daumen.

Habe ich meinem 6jährigen Jungen den Struwwelpeter vorgelesen? Bisher nein. Ich gebe zu, meine eigene monatelange Furcht vor dem Daumenschnippler hindert mich daran. Aber wenn er noch ein wenig größer ist, werde ich ihm das Buch zeigen, als hübsches altes Buch mit skurrilen Geschichten, die alle ein bißchen Wahrheit in sich tragen.
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5.0 von 5 Sternen Unser Enkel ist begeistert
Das Buch ist rundherum gelungen. Die Zeichnungen mit dem eingefügtem Texten sind eine gelungene Sache ,sie machen das lesen oder vorlesen zu einem Erlebnis.
Vor 8 Stunden von Heiko Graupner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Kindheitserinnerungen
Als ich dieses Buch hier gefunden habe musste ich es einfach kaufen. Geniale Geschichten, die meine Kindheit begleitet haben. Nur zu empfehlen!
Vor 7 Tagen von Sabrina veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bin begeistert!
Es ist einfach schön, wieder in seine Kindheit zurückzukehren; auch sich zu erinnern, wie oft man selbst vorgelesen hat - mein Sohn ist nun auch schon erwachsen!
Vor 15 Tagen von B. König veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Excellent
Klassiker aus alten Zeiten, neu und ohne Falten. Es ist toll, solche Relikte noch immer kaufen zu können! Lesen Sie weiter...
Vor 25 Tagen von meschi veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen super
Ich finde es super, dass es dieses buch als ebook gibt mit Bilder, und so günstig, die bilder sind wie im Hardcover buch
Vor 29 Tagen von Ok, veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Toll für ebook-Reader umgesetzt!
Den Struwwelpeter habe ich aus beruflichen Gründen herunter geladen. Wirklich schön ist, dass die Bilder - anders als bei anderen ebooks - so gut integriert sind. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Gudrun Rosenthal veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das Buch war neuwertig, sehr schön.
Ich habe dieses Buch für eine Freundin bestellt, die es für Ihre Enkel haben wollte. Es war neuwertig und recht günstig. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Sybille Peters veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen kinder
gutes spannende urlaubslektüre.man bleibt dran und kann nicht mehr aufhören mit dem lesen.weiter so und weiter geschichten.zu empfehlen.ich werde noch welche kaufen
Vor 1 Monat von Gisa veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Kinderbuch
schön das es dieses Buch noch gibt.Alte Traditionen fortgefürt werden.Es ist zwar etwas veraltet ,aber doch für Kinder zum Lesen.
Vor 2 Monaten von Martha veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bin wieder Kind...
Ich wollte gerne meiner Tochter DAS Buch zeigen, das ich als Kind am liebsten hatte! Jetzt habe ich es auf meinem iPad immer dabei. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Sabine Gerdes veröffentlicht
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