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Der Streit um die Metapher
 
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Der Streit um die Metapher [Taschenbuch]

Klaus Müller-Richter , Arturo Larcati
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Wissenschaftliche Buchgesellschaft (1. Januar 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3534136497
  • ISBN-13: 978-3534136490
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.343.406 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Klappentext

Die Beschäftigung mit der Metapher ist so alt wie die Reflexion auf das Poetische selbst. Seit dem späten 19. und insbesondere im 20. Jh. avanciert sie jedoch zu einem brisanten und zentralen poetischen Gegenstand. Angefangen mit Nietzsche wird in diesem Band die Diskussion um das Metaphorische in acht prägnanten Stationen bis in die Gegenwart geführt.In der Metapherntheorie des 20. Jahrhunderts ist erstaunlicherweise das engmaschige Netz von poetologischen Stellungnahmen zur Metaphernproblematik, wie sie von Seiten der Autoren vorgetragen werden, bislang unberücksichtigt geblieben. Dabei artikulieren die Interpretationen des Metaphernbegriffs und die Haltung zur Bildlichkeit zugleich eine Sprachauffassung, bewerten den Erkenntnisanspruch der Literatur und entwerfen eine je eigene Ordnung der Dinge: die Reflexion des Metaphorischen muß als ein Kristallisationspunkt der Autorenpoetik gelten. Die Anthologie dokumentiert diese in der Sache äußerst kontroverse und nicht selten polemisch geführte Debatte im deutschen Sprachraum.Die Herausgeber: Arturo Larcati, geb. 1958; Studium der Germanistik und Anglistik; Promotion in Padova; Lektor für italienische Sprache und Literatur an der Universität Salzburg.Klaus Müller-Richter, geb. 1965; Studium der Philosophie, Literatur, Rhetorik und Psychologie; Promotion.Mit Texten u.a. von: Hugo von Hofmannsthal, Robert Musil, Rudolf Kassner, Filippo T. Marinetti, André Breton, Alfred Döblin, Karl Krolow, Ingeborg Bachmann, Paul Celan, Helmut Heißenbüttel, Franz Mon, Peter Weiss, Günter Grass, Peter Rühmkorf, Bert Brecht, Hilde Domin, Richard Pietraß, Rolf Dieter Brinkmann, Botho Strauß, Herta Müller, Durs Grünbein.

Über den Autor

Arturo Larcati, geb. 1958, ist Professor für deutsche Literatur an der Universität Verona.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Hat man sich erst einmal durch den Prolog und die Einleitung verwirren lassen , sind die folgenden Kapitel ein Genuß. Im bunten Land der Metapherntheorien fehlt es gar zu oft an anschaulichen Beispielen aus der Feder derer, die sich von Berufs- oder Berufung wegen mit den Metaphern herumschlagen: Den Autoren. Die Herausgeber dieses erfreulichen Buches haben klug Äußerungen hochrangiger und auch minder berühmter Autoren des späten 19. und 20. Jahrhundert zusammengestellt und stellenweise kommentiert, so dass der Leser eine abenteuerliche Reise durch die Wahrnehmung, Deutung und Verwendung der metaphorischen Rede machen kann. Die Heterogenität der Texte, die Verschiedenartigkeit der Schreibweisen und Gedanken der Dichter zur Bedeutung der Metapher sind hochinteressant, sie sind in dieser Kombination und geballten Ladung sonst kaum zu finden. Reflexionen über die Texte sind knapp gehalten: Angenehm, wie die Künstler für sich selbst sprechen dürfen. Ein empfehlenswertes Buch für Metapherntheoretiker und Freunde der Sprache überhaupt.
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