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Der Strand Taschenbuch – 2001

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Goldmann (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442449316
  • ISBN-13: 978-3442449316
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (156 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.275.415 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Alex Garland wurde 1970 in London geboren. Bereits mit seinem ersten preisgekrönten Roman "Der Strand", der erfolgreich mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle verfilmt wurde ("The Beach"; USA 2000), katapultierte sich der Autor an die Spitze der internationalen Bestsellerlisten. Alex Garland wird seitdem als einer der herausragendsten Vertreter der jüngeren britischen Autorengeneration gefeiert. Nachdem auch sein zweites Werk "Manila" von der Presse hymnisch besprochen wurde, erscheint nun im Goldmann Verlag "Das Koma" illustriert mit Holzschnitten von Nicholas Garland, dem Vater des Autors. Alex Garland lebt in London.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 12. Januar 2000
Format: Taschenbuch
Alles ist wie im Urlaub: Strand Sonne, Meer. Der junge Engländer Richard kommt durch mysteriöse Umstände an einen Lageplan einer kleinen und abgelegenen Insel. Da er nichts anderes zu tun hat und sein Thailand-Urlaub gerade erst beginnt, beschließt er sich mit einem französischen Pärchen, das er in Bangkok in einem Backpacker-Hotel kennengelernt hat auf die Suche nach der Insel zu machen. Mit viel Glück und gutem Recherchieren sind sie bald dort erschöpft aber gesund angelangt. Doch ihr Erscheinen bleibt nicht unbeobachtet. Die Insel ist groß, fruchtbar, schön, wild..., alles was mensch sich wünscht.
Dort befinden sich noch andere junge Leute, Aussteiger, die sich dort vor einiger Zeit ein Lager aufgeschlagen haben, das von der autoritären Sal geleitet wird.
Tage, Wochen, Monate vergehen, es könnte nicht besser sein, Parties, Sex, Drogen, ein herrliches Leben. Bis plötzlich immer mehr Fremde von der Insel, die von Thais auch als Drogenplantage genutzt wird, erfahren und die paradiesische Einsamkeit bedrohen. Es wird gefährlich....
Mit „Der Strand" ist Alex Garland ein bemerkenswert kurzweiliger und auch spannender Roman Gelungen. Sein Erstlingswerk erinnert von Setting her an „Lords of the Flies" und in seiner Vision eines Zusammenlebens an „Brave New World". Gleichzeitig wird nicht nur ein geistreiches Psychogramm des Rucksacktourismus der 90er Jahre dargestellt, sondern seine Reisebeschreibungen sind so plastisch, daß Thailand-LiebhaberInnen sich beim Lesen sofort wieder erinnern und am liebsten wieder zurück wollen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 2. September 1999
Format: Taschenbuch
Der Strand ist ein Ort, an dem ich am liebsten Sylvester 2000 verbringen würde: Irgendwo, weit weg vom Trouble der Massen, wo eine überschaubare Anzahl junger Menschen durch Aufgabenteilung ihren Alltag organisiert hat, wo die komplizierte Welt mit ihren gesellschaft- lichen Problemen, wie Kriminalität und Einsamkeit, in Vergessenheit gerät und wo das Leben noch nach Idylle und Ursprünglichkeit riecht. Während der ersten Seiten möchte man am liebsten den Rucksack packen, ein Flugticket kaufen und sofort nach Thailand fliegen. Jetzt bin ich froh, es nicht so eilig gehabt zu haben, denn am Ende zerplatzt der Traum wie eine Seifenblase und entwickelt sich allmählich zum Albtraum. Die Mitglieder der Strand-Gemeinschaft machen sich das Leben gegenseitig zur Hölle. Die Harmonie scheint nicht auszureichen, um tatsächlich all ihre menschlichen Bedürfnisse zu stillen. Schließlich ist man froh, daß die Geschichte für Richard nicht irgendwo im Niemandsland, sondern im warmen heimatlichen Nest Englands endet. Fesselnd, spannend und lebendig geschrieben ist das Buch perfekt dazu geeignet, zwei Tage in eine andere Welt einzutauchen. Allerdings hinterläßt es aufgrund der Tatsache, daß es tiefe Sehnsüchte weckt, die es direkt im Anschluß als Illusionen entlarvt, einen enttäuschenden Nachgeschmack. Die Vorstellung vom Strand ist einfach zu schön, um wahr zu sein und die Strand-Geschichte zu realistisch, um schön zu sein. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 29. Juni 1999
Format: Taschenbuch
So sollten Romane sein - 446 Seiten, die man innerhalb kürzester Zeit durchliest, weil man nie weiß, wann man getrost eine Pause machen kann, ohne vor Neugierde zu sterben. Der Tourist Richard schafft es gemeinsam mit einem französischen Pärchen "den" Strand zu finden, der bei den Rucksacktouristen, die immer auf der Suche nach dem nächsten Flecken unberührter Natur sind, berüchtigt ist. Der Strand befindet sich auf einer Insel, die inmitten eines Naturschutzgebietes liegt und dennoch verbotenerweise sowohl als Cannabis-Plantage als auch als Ferienstrand für Aussteiger genutzt wird. Die drei Neuankömmlinge werden in die Aussteiger-Gemeinschaft aufgenommen und ein paradiesisches Leben kann beginnen. Die drohende Ankunft zusätzlicher, unerwünschter Touristen, eine kräftezehrende allgemeine Fischvergiftung und eine Begegnung mit einem Hai lassen die harmonische Stimmung am Strand jedoch immer brüchiger werden und alles nimmt einen unausweichlichen Verlauf, mit dem niemand gerechnet hat. Die Handlung ist spannend, die Dialoge sind gut und der Schauplatz ist perfekt - wenn man jetzt auch noch auf dem Weg in Urlaub wäre.... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 2. September 1999
Format: Taschenbuch
Eine grossartige Abrechnung mit dem Rucksackreisen und mit der Tatsache, dass die Suche nach Individualität, wenn sie als Massenphänomen auftritt, eben diese zerstört. Der Rucksachtourismus wird als das beschrieben, was er vielerorts zwischenzeitlich ist: Massentourismus unter leicht geänderten Vorzeichen. Und ganz nebenbei ist es ein Thriller, der gähnende menschliche Abgründe aufzeigt. Dass es einer Gruppe gelingt, sich lebensfähig zu organisieren und gleichzeitig eine Gemeinschaft von Gleichen auf Dauer aufrechtzuerhalten, ist eine schöne Illusion - das wussten wir zwar schon seit Lord of the Flies, aber dass es auch (oder gerade?) für Erwachsene gilt, die dieses Gleichsein nach aussen hin plakativ auf Ihre Fahnen geschrieben haben, das arbeitet Garland brillant heraus. Nicht nur der Individualtourismus ist tot, nein: der Glaube an die Anarchie muss auch gleich dran glauben. Bildungsleser erfahren zudem noch einiges über Thailand, was NICHT in den Reiseführern steht... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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