Aus der Amazon-Redaktion
In einem abgelegenen Winkel Englands liegt das Dörfchen Wall. Seinen Namen verdankt es einer mächtigen grauen Steinmauer, die ein außergewöhnliches Geheimnis birgt - den Durchgang zu einer anderen Welt. Eines Tages zu Beginn des viktorianischen Zeitalters wagt sich der junge Dunstan verbotenerweise durch die einzige Lücke in der Mauer und taucht auf der anderen Seite in die magische Welt des Königreichs Stormhold ein. Aus einer Liebesnacht mit einer Prinzessin entspringt sein Sohn Tristan, der ebenso wie sein Vater im Alter von 18 Jahren die abenteuerliche Reise in die Welt hinter der Mauer wagt. Eigentlich will er seiner Angebeteten eine Sternschnuppe zum Geschenk machen. Doch der gefallene Stern entpuppt sich als wunderschönes Mädchen namens Yvaine, das überhaupt nichts davon hält, in Ketten gelegt und verschenkt zu werden. Zu allem Überfluss haben es auch die Oberhexe Lamia, die mit Yvaines Herz ihre Schönheit zurückzugewinnen will, sowie die Söhne des verstorbenen Königs, die miteinander im Kampf um die Thronfolge liegen, auf die Macht des Stern abgesehen. Unversehens findet sich Tristan als Yvaines Beschützer wieder und kann sich der Schönheit des Sternenmädchens schließlich nicht mehr entziehen.
Im Kino hat Der Sternwanderer, der auf Neil Gaimans (Sandman) gleichnamigen Fantasy-Märchen beruht, leider nicht die Aufmerksamkeit gefunden, die das bezaubernde Abenteuer im Land der Feen verdient. Claudia-Schiffer-Ehemann Matthew Vaughn (Layer Cake) ist ein wundervoller Fantasy-Film voller Magie und Poesie gelungen, der in der Tradition solcher Klassiker wie Die Braut des Prinzen steht.Ähnlich wie Goldmans phantastisches Märchen begeistert Der Sternwanderermit reichlich Witz und einer großartigen Liebesgeschichte, die temporeich und herrlich selbstironisch in Szene gesetzt ist. Da sind die Prinzen, die sich gegenseitig töten und sich anschließend als Geister auf die Nerven gehen, die abgehalfterten Hexen, die verzweifelt der Schönheit ihrer Jugend nachtrauern und natürlich Piratenkapitän Shakespeare, der eine Schwäche für Frauenkleider hat. Stormhold ist vielleicht nicht Mittelerde, will es aber auch gar nicht sein. Gaimans Märchenwelt, die sich vielmehr an literarischen Klassikern eines Lord Dunsany orientiert, verfügt über ihren ganz eigenen magischen Zauber und spielt nach Herzenslust mit den Erwartungen der Zuschauer und den Regeln des Genres.
Ein großer Pluspunkt des Films ist die Ausstattung der DVD. Neben einem absolut sehenswerten Making of enthält die DVD geschnittene Szenen sowie die schönsten Patzer von den Dreharbeiten, die noch einmal zusätzlich für Lachtränen sorgen. Definitiv Hunger auf mehr macht das schöne Booklet, das eine Leseprobe der illustrierten Romanfassung bietet.
Alles in allem ein märchenhaft schöner Hochgenuss, der mit Michelle Pfeiffer als Hexe, Robert De Niro als tuntiger Luftpirat, Peter OToole, Rupert Everett und Claire Danes (William Shakespeares Romeo & Julia) hochkarätig besetzt ist. Uneingeschränkt empfehlenswert! -- Birgit Schwenger
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Als eine Sternschnuppe vom Himmel fällt und sich in eine junge Frau verwandelt, herrscht Aufbruchstimmung im Königreich Stormhold. Die Söhne des verstorbenen Regenten begehren den vermeintlichen Schmuck für ihren Thronanspruch, während eine alte Hexe nach dem jungfräulichen Herz des Mädchens giert, um wieder jung zu werden. Für den jungen Tristan soll der gefallene Stern zunächst Geschenk für seine Angebetete Victoria sein. Schließlich stellt sich aber heraus, dass die vom Himmel Gefallene selbst die Frau seines Lebens ist.
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Matthew Vaughns Verfilmung von Neil Gaimans erwachsenem Märchen spielt budgetbedingt zwar nicht ganz in der Liga von Effektspektakeln mit Schauplatz Mittelerde oder Hogwarts. Die Waffen dieses Fantasyfilms sind vielmehr dosierte Zauberei, ein selbstironischer Ton, eine temporeiche Inszenierung und eine namhafte Besetzung, aus der Robert De Niro als tuntiger Luftpirat und Michelle Pfeiffer als heiße Hexe herausragen. Daraus ergibt sich ein ganz eigener Zauber.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Mit großen Namen gespickte Verfilmung von Neil Gaimans Roman über eine Sternschnuppe, die einen Mann und ein Königreich zum Leuchten bringt.
Robert De Niro spielt einen Luftpiraten, der Blitze aus Unwettern fängt und in seiner Freizeit Cancan tanzt. Claire Danes ist ein vom Himmel geplumpster Stern namens Yvaine, der gerne ironische Sprüche raushaut. Michelle Pfeiffer will als oberzickige Hexe ewige Jugend erlangen, dafür muss sie das Herz vom gefallenen Stern essen. Drei Prinzen sind Yvaine ebenfalls auf den Fersen, wer ihr als Erster ihre Halskette abnimmt, der wird der nächste König des fantastischen Reichs Stormhold. Mittendrin: Der junge Charlie Cox in seiner ersten Kinohauptrolle, er mimt den tollpatschigen Tristan, der aus dem Dörfchen Wall in die fremde Welt reist, um seiner vermeintlichen großen Liebe einen Stern zu bringen ... Matthew Vaughn bringt mit "Der Sternwanderer" die gleichnamige Novelle von Neil Gaiman auf die Leinwand. Seine Adaption ist mit aufwändigen Spezialeffekten gespickt, bis in die Nebenrollen hochkarätig besetzt - und trotzdem riesengroßer Trash. Am laufenden Band nämlich streut Vaughn Slapsticknummern und Kalauer ein. Das ist herrlich erfrischend: Endlich mal ein Fantasyfilm, der sich selbst und seine Story nicht so ernst nimmt. (jul)Features: Making-of, Blooper Reel, Entfernte Szenen
Kurzbeschreibung
Bei dem Versuch, ein wunderschönes Mädchen zu umgarnen, verspricht Tristan, ihr einen fallenden Stern zu bringen. Das größte Abenteuer seines Lebens beginnt, als er herausfindet, dass es sich bei dem Stern in Wahrheit um eine himmlische Schönheit namens Yvaine handelt.
Als die alte Hexe Lamia versicht, Yvaines Jugend zu stehlen, muss Tristan sie unter allen Umständen beschützen...
Produktbeschreibungen
Ein kleines Dorf im viktorianischen England: Der junge Tristan (Charlie Cox) verspricht seiner angebeteten Victoria (Sienna Miller), ihr als Liebesbeweis einen Stern zu bringen, der kurz zuvor im magischen Königreich Stormhold niedergegangen ist. Er hat jedoch nur 10 Tage Zeit für diese Aufgabe, denn sonst heiratet Victoria einen anderen Mann. Entschlossen macht er sich zur Mauer am Rande des Dorfes auf, die die Grenze zu Stormhold ist und dringt in die Zauberwelt vor. Als er die Absturzstelle erreicht, muss er zu seiner Verwunderung feststellen, dass es sich bei dem Himmelskörper nicht um einen gewöhnlichen Stern, sondern um die schöne Yvaine (Claire Danes) handelt, die sich als äußerst widerspenstige Zeitgenossin erweist. Tristan will sich trotzdem mit Yvaine auf den Weg in sein Dorf machen, muss aber bald feststellen, dass er nicht der einzige ist, der hinter dem "Stern" her ist. Die drei macht gierigen Söhne des alten Königs von Stormhold (Peter O′Toole) benötigen den "Stern", um sich ihre Thronfolge zu sichern und auch die böse, alte Hexe Lamia (Michelle Pfeiffer) und ihre beiden Schwestern sind an dem "Stern" interessiert, denn er soll ihnen ihre längst vergangene Jugend und Schönheit zurückbringen. Als ob dies nicht schon genug wäre, treffen Tristan und Yvaine auf ihrem abenteuerlichen Weg auch noch auf den Luftpiraten Captain Shakespeare (Robert de Niro) und