Endlich hat Heyne die erste Fortsetzung von Andersons grossartiger Space-Opera veroeffentlicht. Und ich wurde nicht enttaeuscht! Die Fortsetzung faellt im Vergleich zum ersten Band nicht ab, sondern erhoeht den Spannungsbogen der der gesamten Saga sogar deutlich. Es werden in diesem Band auch nur ein, zwei kleinere Raetsel des ersten Buchs geloest, dafuer aber ein paar neue Details hinzugefuegt, die dem Leser wieder viel Raum fuer Spekulationen und falsche Faehrten geben. Und wie auch schon der erste Teil macht das vorliegende Buch Lust auf mehr und ich warte schon jetzt ungeduldig darauf, das der dritte Band erscheint. Kevin J. Anderson hat hier eine SciFi-Fantasy-Saga geschaffen, die sich in meinen Augen durchaus mit den grossen Werken der klassischen SciFi messen kann. Bestimmte, selbsternannt elitaere Kreise, im STAR WARS-Fandom, die mit Verachtung auf Anderson hinabsehen, weil seine STAR WARS-Romane nicht recht in deren ideologische Schubladen passten, duerften die Verlierer sein, wenn sie sich aus diesem Grunde versagen, andere Werke von Kevon J. Anderson zu lesen.