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Der Stern der Pandora: Die Commonwealth-Saga, Bd. 1
 
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Der Stern der Pandora: Die Commonwealth-Saga, Bd. 1 [Taschenbuch]

Peter F. Hamilton
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 752 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 1 (20. Juli 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404232909
  • ISBN-13: 978-3404232901
  • Originaltitel: Pandora's Star
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,4 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 79.975 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Peter F. Hamilton
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wir schreiben das Jahr 2380. Das intersolare Commonwealth, ein etwa 400 Lichtjahre durchmessendes Raumgebiet, birgt über 600 Welten. Sternenschiffe sind überflüssig geworden, denn die Planeten sind durch ein Netz aus Wurmlöchern miteinander verbunden. Am äußeren Rand des Commonwealth beobachtet ein Astronom das Unmögliche: Ein Stern verschwindet einfach ═ vom einen Moment auf den anderen. Da er zu weit vom nächsten Wurmloch entfernt liegt, wird eigens ein überlichtschnelles Schiff gebaut. Seine Mission: herauszufinden, ob das Phänomen eine Bedrohung darstellt. Bald stellt sich heraus, dass es nie eine größere Bedrohung für die Menschheit gab ...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Komplexe, vielschichtige SF 16. November 2005
Von M. Lich
Format:Taschenbuch
"Stern der Pandora" ist der Auftakt einer neuen Serie von Peter Hamilton. Im Original wurde die Serie nach dem zweiten Band abgeschlossen, auf Deutsch werden vorausichtlich vier Bände daraus gemacht.

Die Serie ist thematisch unabhängig von anderen Hamilton-Romanen, spielt aber im gleichen Universum wie "Der Dieb der Zeit" (Misspent Youth).

Die Menschheit hat die Technik der Wurmlöcher entdeckt und benutzt lediglich normale Fahrzeuge zur Erkundung des Alls. Raumfähren sind nur noch ein Nischenprodukt. Als ein seltsames Objekt am Himmel erscheint muss auf die alte Technologie der Raumfähren zurückgegriffen werden.

Im wesentlichen ist Hamiltons Buch ein "Erstkontakt" Szenario, wobei der Titel des Buches schon fast Programm ist.

Handlungsebenen und Personenaufgebot sind umfangreich. Hamilton lässt sich sehr viel Zeit bei der Beschreibung seiner Charaktere. Es kann schon mal vorkommen, dass nach einem Cliffhanger der Handlungsstrang für 100 Seiten abgebrochen wird und eine Nebenhandlung aufgegriffen wird. Schon zu Beginn des Buches werden unzählige Charaktere und Schauplätze eingeführt. Das erfordert vom Leser viel Zeit sowie Konzentration und könnte einigen zu viel sein.

Hamiltons Technologie in diesem Roman ist schlüssig und nicht so weit entwickelt wie im Armageddon-Zyklus. Erneut werden seine Lieblingsthemen künstliche Intelligenz und Lebensverlängerung aufgegriffen. HardSF Elemente gibt es kaum.

Die verschiedenen Handlungsstränge repräsentieren unterschiedliche Stilelemente. Es gibt einen Abenteuerstrang, mit hohem Anteil "sense of Wonder", der elfenartige Aliens zum Gegenstand hat und fast aus einem Fantasybuch stammen könnte. Weiterhin gibt es eine Handlungsebene, die sich wie ein Krimithriller liest und eine Ebene, die die klassische Space Opera repräsentiert. Auch Politik, Intrigen und Terrorismus sind Bestandteil des Romans.

Hamiltons Vorliebe für Gewalt und Erotik sind auch in der neuen Romanserie erkennbar, auch wenn diese Elemente im Vergleich zu "Armageddon" und "Fallen Dragon" eher dezent eingesetzt werden.

Leser, die sich auf die verschiedenen Handlungsstränge einlassen, erhalten eine glaubwürdige, komplexe, intensive und abwechslungsreiche Darstellung eines Zukunftszenarios. Daher einer der besten SciFi- Romane der letzte Monate. Lediglich an der ein oder anderen Stelle hätte man sich eine Kürzung erhofft.

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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Alles beginnt mit dem ersten bemannten Marsflug. Der große Moment wird durch Gelächter einer Person, die sich nicht auf dem Raumschiff befand, empfindlich gestört.
Raumschiffe wurden durch die Erfindung der Wurmlochtechnologie unnötig und die Menschheit breitet sich innerhalb von knapp 400 Jahren auf mehrere 100 Planeten aus.
Eines Tages verschwindet ein Stern von einem Moment zum anderen. Um dieses Rätsel zu lösen, muß wieder ein Raumschiff gebaut werden. Befehligt wird dieses Raumschiff vom damaligen Kommandanten der Marsexpedition - durch die Technik der Lebensverlängerungen ist das möglich - als einziger lebender Mensch hat er Erfahrung mit der Führung von Raumschiffen.

Klingt alles einfach, aber es wäre nicht Hamilton, wenn es tatsächlich so wäre.

Viele Handlungsstränge, viele Personen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Spannende Stellen, die plötzlich von unwichtig erscheinden Nebenhandlungen unterbrochen werden.
Wie üblich läßt Hamilton den Personen und Geschehnissen viel Zeit zur Entwicklung.
Das Ende des Buches ist ein absoluter Cliffhanger, der das Warten auf den 2. Band schwer macht.

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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Quo vadis, Hamilton? 22. Mai 2009
Format:Taschenbuch
Vor ein paar Jahren habe ich immer die Tage gezählt, bis endlich der jeweils nächste Band des Armageddon-Zyklus herauskam und diesen dann mit Begeisterung verschlungen. Ich wusste schon von damals, dass es Hamiltons Art ist, seeehr weit auszuholen (eigentlich fast einen ganzen dicken Roman lang), dann aber ein Paukenschlag auf den nächsten folgt, was mich völlig versöhnte.

Das er es im Drachentempel-Zyklus wieder so ähnlich machte, fand ich dann schon nicht mehr so toll, da dieser ja nur zwei Bände hat. Also freute ich mich schon auf das Lesen des nächsten langen Zyklus von Hamilton, der dann erfahrungsgemäß nach einem sehr langen Auftakt wieder extrem spannend werden würde...

"Einige der reichsten und mächtigsten Personen des gesamten Commonwealth folgten der Einladung von xy, ein Wochendende in seinem palastartigen Domizil zu verbringen. Und wie in diesen Kreisen nicht anders zu erwarten war, vermischte sich Vergnügliches mit Geschäftlichem und so manche Abmachung wurde im Bett getroffen. Fazit am Ende dieser beiden Tage: Völlig an den offiziellen politischen Gremien vorbei, war der wichtige Entschluss getroffen worden, zukünftig..."

Den letzten Halbsatz muss ich schuldig bleiben, weil ich vergessen habe, was an diesem Wochenende beschlossen worden war. Was vielleicht daran liegt, dass ich mich nur noch mühsam wach halten konnte, als es endlich soweit war. Das war nämlich kein Zitat, sondern eine Zusammenfassung von mir. Hamilton schafft es, den Inhalt meines obigen Abschnittes auf 100 (In Worten: Einhundert) Seiten aufzublähen. Die Handlung wird dabei um exakt meinen obigen halben Satz vorangetrieben. Ansonsten Smalltalk, oberflächliche Affären und Gegifte auf bestem Daily-Soap-Niveau. Leider ist das aber keine hamilton-typische überlange Einleitung. Nachdem der gesamte erste Roman hauptsächlich aus einer solchen Vorbereitung für einen Cliffhanger besteht, tut uns Hamilton das oben beschriebene Szenario mitten im zweiten Band an! Und ähnliche Längen von 10 - 30 Seiten gibt es immer wieder mal.

Hamilton scheint leider zunehmend Space Opera mit Soap Opera zu verwechseln. Noch bleiben Bücher übrig, die immerhin noch lesenswert sind (wenn ich da auch traurig auf die verpasste Chance zu einem weiteren Spitzenzyklus sehe), doch wenn er diesen Weg weiter ausbaut, wird er mich als ehemalig großen Fan verlieren.
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Veröffentlicht am 21. Juni 2008 von Markus Gonaus
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