Für mich machte gerade die Rollenverschiebung der bekannten Fantasy Völker auf ungewohnte Schienen den Reiz aus. Reitende Zwerge ... wo gibt es das schon? Seefahrende Orks? Intrigante Elfen? Abgehoben, weil man es nicht gewohnt ist, aber durchaus äußerst glaubwürdig beschrieben. Die Geschichte ansich hat seinen Reiz, denn es gibt keinen eindeutigen Helden. Vielmehr gibt es eine Vielzahl an Charakteren, die einem jedoch ans Herz wachsen. Der Stein der Könige umfasst 'nur' drei dicke Bände, wobei es überraschend erscheint, dass einem wirklich jeder Protagonist ans Herz wächst. Wer mal Fantasy anders erleben will, sollte sich die drei Bände kaufen. Außerdem muss ich ja wohl nicht erwähnen, dass Margaret Weis so oder so eine begnadete Shriftstellerin ist. Aber für uns wichtig ist die Übersetzung. Und die ist mit Regina Winter mehr als gut, denn sie schafft es eindrucksvoll die Stimmung wie auch den Humor, den Frau Weis erschaffen will, wiederzugeben.
Mein Fazit: Kaufen, lesen, verschlingen, darin aufgehen.