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Der Stein des Himmels. Ein Meister-Li-Roman 02. Taschenbuch – November 2004


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 327 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 2 (November 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492265200
  • ISBN-13: 978-3492265201
  • Größe und/oder Gewicht: 12 x 2,6 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 754.247 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Im Tal der Seufzer geschehen unheimliche Dinge: Der Bibliothekar eines Klosters wird ermordet, eine alte Handschrift gestohlen. In sternenklaren Nächten tanzen geisterhafte Mönche in den Hügeln, und ein alles durchdringender Ton zwingt die Bewohner des Tals in seinen Bann. Auf beunruhigende Weise erinnern die Vorkommnisse an eines der düstersten Kapitel in der Geschichte Chinas. Vor über sieben Jahrhunderten herrschte im Tal der Seufzer der verrückte Prinz Liu Sheng, der auch den Beinamen "Der Lachende Prinz" trug. Besessen vom Wunsch nach Unsterblichkeit, fielen seinen grausamen Experimenten tausende Menschen zum Opfer. Vor seinem Tod schwor der lachende Prinz, eines Tages in das Tal zurückzukehren, und er scheint seine Drohung nun wahr zu machen.

Einem derart verzwickten Fall kann Meister Li Kao natürlich kaum widerstehen. Gemeinsam mit Nummer Zehn der Ochse -- der inzwischen vom Klienten zum Gehilfen des schlitzohrigen Gelehrten aufgestiegen ist -- macht er sich auf den Weg, um dem Rätsel auf den Grund zu gehen. Eine Kette wahnwitziger Abenteuer nimmt ihren Lauf. Unerschrocken durchqueren Li Kao und Ochse unterirdische Labyrinthe, überwinden die berüchtigten "Fünf Not Fälle" und müssen sich schließlich gar ihren Weg durch die zehn Höllen der chinesischen Sage bahnen. Begleitet werden sie von der schönen Kurtisane "Klagende Morgendämmerung" und dem Klangkünstler Mondkind, die eine enge Seelenverwandtschaft verbindet. Und irgendwie scheint sich alles um einen geheimnisvollen Stein zu drehen, dem unbeschreibliche Kräfte innewohnen.

Nach dem ersten Meister-Li-Roman Die Brücke der Vögel, der unter Fantasylesern geradezu als Kultbuch verehrt wird, gelingt es Barry Hughart, mit der Fortsetzung Der Stein des Himmels ein weiteres Kleinod der asiatisch inspirierten Fantasy zu schaffen. Neben einem Wiedersehen mit alten Bekannten bietet der zweite Band auch eine Reihe neuer Figuren, die dem Leser schon nach kurzer Zeit ans Herz wachsen. Kuriose Gestalten, witzige Dialoge und eine wahrhaft abenteuerliche Handlung verbinden sich mit exotischen Bildern und einem authentisch wirkenden Hintergrund. Immer wieder scheint die Erzählung in die abwegigsten Richtungen abzugleiten, um am Ende schließlich doch zu einer ebenso gelungenen wie überraschenden Auflösung zu finden. Ein Fantasyroman der besonderen Art, der seinem Vorgänger hinsichtlich Witz und Poesie in nichts nachsteht! --Sara Schade

Pressestimmen

»Ein Jammer, daß das Buch nur dreihundert Seiten hat.« Brigitte

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Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von G. H. eLib am 16. September 2004
Format: Taschenbuch
Das wunderbare Land des Lächelns
Die Meister Li Romane von Barry Hughart
Man nehme einen dicken und nachdenklichen Pater Brown und lasse ihn reifen (und hungern). Wenn er ein über 90jähriger Greis mit Ziegenbart und einem leichten Charakterfehler ist, der sich gerne betrinkt, Kehlen von Leuten, die ihm mißfallen, gelegentlich durchtrennt und auch sonst respektlos die Welt betrachtet, dann, ja dann schaffe man eine alte baufällige Hütte für ihn, mit einem halb geöffneten Auge (das etwas abgeänderte Zeichen für Investigatoren) und nehme China als Hintergrund. Nicht das China das wir kennen, nein ein China, in dem Götter Realität sind, Zauberei und Pflanzenheilkunde nebeneinander existieren, das ewige Leben und die ruhelosen Seelen von Geistern beide ihren Platz in ein und derselben Geschichte finden. Dann kann man sich die Welt des Meister Li vorstellen.
Die Geschichte ist eine Mischung aus klassischer Detektivgeschichte, Sagen, gemischt mit chinesischer Weisheit, Göttern und Geistern und menschlicher Dummheit und etwas von dem Flair der "Chinese Ghost Story"-Trilogie. Mit einem Wort, genial, wenn man auf asiatische Märchen steht, die trotzdem etwas an Härte haben. Die Härte wird allerdings spielerisch vermittelt, fast so, wie in manchen klassischen deutschen und österreichischen (in Wien hat man mehr Bezug zum Tod) Sagen, wo man erst im Nachhinein darüber nachdenkt, daß es vielleicht doch nicht so lustig und gerecht ist, daß eine ganze Familie grausam sterben muß, nur weil die Frau gierig war...
Das Buch lebt von witzigen Situationen, einer gewissen Skurilität ihrer Charaktere und schönen Beschreibungen des Chinas, wie es gewesen sein könnte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian Peters am 23. September 2004
Format: Taschenbuch
Beginne am Anfang, so wie Du ihn verstanden hast, berichte bis zur Mitte, erzähl weiter bis zum Ende und hör dann auf. Fast wie im wirklichen Leben - gell ?!
So fordert Meister Li seinen Gehilfen "Ochse Nummer 10" auf, eine Geschichte zu erzählen, die er eigentlich nicht verstanden hat, nicht versteht und wahrscheinlich auch nie verstehen wird.
Das Schriftzeichen "Li" kann man auch als "Weg" übersetzen und der, der diesen Namen trägt, ist Hundert Jahre älter als der Weihnachtsmann, hat einen kleinen Charakterfehler, hat das Verständnis von Lao Tse, säuft den übelsten Schnaps, den es im Chinesischen Reich zu kaufen gibt, übertrifft mit Leichtigkeit Sherlock Holmes beim Denken, und begibt sich sogar in die Hölle seines eigenen Geistes um ein Rätsel zu lösen.
Es geht um den Stein des Himmels dessen kleiner Fehler geheilt werden muß. Einen Stein, der mühelos als die Menschheit, ein Volk oder als das eigene Leben interpretiert werden kann.
Ein farbig und brillant erzähltes Märchen, das wie alle echten Märchen - eigentlich Wirklichkeit ist.
Eine Lektüre, während der man auf drei verschiedenen Ebenen ausgesprochenes Vergnügen, Hirnkitzel und Traurigkeit verspüren kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Joroka TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 3. Juni 2009
Format: Taschenbuch
Ich weiß nicht so recht, was ich von diesem Roman halten soll. Auf der einen Seite strotzt er geradezu von Unikaten an Personen und haarsträubenden Abenteuern, die diese erleben, auf der anderen Seite fand ich das alles doch reichlich überdreht und nur begrenzt komisch.
Dass es Hughart an Phantasie mangelt, kann man wirklich nicht behaupten. Aber irgendwie gelingt es ihm nicht, eine gewisse Verwirrung vom Leser fern zu halten. Ich habe gut 70 Seiten benötigt, um mich in der Geschichte zurecht zu finden. Bis zum Ende fand ich sie eher schwerfällig zu lesen. Verwirrend auch die vielen chinesischen Namen, die verschiedenen Zeitstränge und Zitate.
Da steigt die Hauptfigur der Handlung Meister Li (oder ist "Nummer Zehn der Ochse" nicht die eigentlich zentrale Figur, er berichtet zumindest in Ich-Form?) mit Gefolge sogar in die 9 Höllen der neokonfuzianischen Welt ab, um einen verwickelten Fall aufzulösen und das Leben eines schönen Mädchens zu retten. Irgendwie handelt es sich insgesamt um eine Art Krimi, ein Fall von Morden am Mönchen so gelöst werden, verwebt sich aber mit der alten Geschichte des "lachenden Prinzen", der 750 Jahre zuvor das Tal in Schrecken gehalten hat. Die Geschichte nimmt gegen Ende rasant an Fahrt zu und hat einen haarstäubenden Verlauf.

Ein bisschen "Indianer Jones", ein bisschen "Maigret", ein bisschen "die Mumie".
So richtig vom Hocker gerissen hat mich dieses Buch aber leider nicht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tabàro e baùta TOP 1000 REZENSENT am 6. Februar 2011
Format: Taschenbuch
Kann ein Nachfolger zu so einem großartigen Werk wie "Bridge of Birds" an den Vorgänger anknüpfen? Ja, es kann.

Begeisterte "Bridge of Birds" durch eine ganz einmalige Kombination von intelligenter, komplexer Geschichte und humorvoller Karikaturisierung der chinesischen Sagen- und Literaturwelt, so wird dieses Muster auch im vorliegenden Werk weitergeführt. Die Hauptpersonen sind immer noch genauso spektakulär unseriös, die Geschichte verwirrend, der Humor aufreizend hintersinnig, und so bietet sich dem Leser wiederum ein fantastischer und äußerst unterhaltsamer Geschichtenteppich.

Das Motto ist noch das gleiche - der detektivische Meister Li löst am Ende ein Rätsel, das über das ganze Buch immer komplizierter und verworrener aufgebaut wird, mit einer geradezu arroganten Leichtigkeit, die eines Sherlock Holmes würdig ist. Der Weg dabei ist kurvig und abgehackt - besonders begeisterte mich der drogeninduzierte Abstecher in die chinesische Hölle (auch bekannt als Meister Lis Unterbewusstsein).

Gewitzt und gerade auch für Kenner der chinesischen Literaturwelt amüsant webt Hughart immer wieder Referenzen auf klassische Werke und Begebenheiten ein: Der große Historiker Sima Qian taucht ebenso tragend auf wie die Daoisten Laozi und Zhuangzi. Besonders witzig finde ich den Einbau von Cao Xueqin (einem Schriftsteller aus der Qing-Dynastie) in die Geschichte, die ja angeblich in der Tang-Dynastie spielt - man sieht, man darf Hughart nicht trauen, und der Hinweis auf das China, "das es niemals gab", ist also durchaus ernst gemeint.

Auch wenn die Auflösung der Geschichte diesmal durchaus eines zweiten Lesens bedarf, so bietet der Roman, wie sein Vorgänger, ein äußerst befriedigendes Gesamterlebnis, und steht für mich in literarischer Klasse ganz weit oben bei den Meisterwerken der Romankunst.
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