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Der Stechlin: Gelesen von Gert Westphal Audio-CD – Audiobook, 29. Juli 2003


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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Universal Music; Auflage: 1., Aufl. (29. Juli 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3829113552
  • ISBN-13: 978-3829113557
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 3 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 13,1 x 2,7 x 13,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 163.409 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein facettenreicher Klassiker.« (Berliner Morgenpost, 20.10.2010) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Der Stechlin
OA 1899 (Vorabdruck 1897 in Über Land und Meer)Form Roman Epoche Realismus
In seinem postum erschienenen Altersroman zeichnet Theodor Fontane ein monumentales und vielschichtiges Bild der Gesellschaft am Ende des 19. Jahrhunderts.
Inhalt: Es geschieht nicht viel, aber doch entschieden mehr als Fontanes Zusammenfassung – »Zum Schluss stirbt ein Alter und zwei Junge heiraten sich« – vermuten lässt. Den äußeren Rahmen bildet die Geschichte zweier Familien: Auf der einen Seite steht der ehemalige Gesandte Graf Barby, ein eleganter Weltmann, der mit seinen Töchtern, der schillernden Melusine und der soliden Armgard, in Berlin lebt, auf der anderen der alte Dubslav von Stechlin, ein märkischer Junker, mit seinem Sohn Woldemar. Der Name der Stechlins leitet sich vom sagenumwobenen Stechlin-See her, der seit jeher auf Naturkatastrophen in der ganzen Welt mit hohen Wasserfontänen reagiert.
Hauptperson des Romans ist Dubslav von Stechlin, der seine Mitmenschen und die Zeitläufte abgeklärt betrachtet. Von der Grunddisposition her konservativ, beobachtet er dennoch offen und liberal die Zeichen einer neuen Zeit. Im Gegensatz zu seiner adelsstolzen Schwester Adelheid, Äbtissin eines Damenstifts, sind Dubslavs hervorstechendste Charaktermerkmale Toleranz und (Selbst-)Ironie.
Das Romangeschehen erstreckt sich über sechs Monate, in denen sich Verlobung und Heirat Woldemars mit Armgard ereignen, Woldemar einen kurzen dienstlichen Aufenthalt in England absolviert und Dubslav von Stechlin als Kandidat der Konservativen im Wahlkampf gegen einen Sozialdemokraten unterliegt, was ihn nicht sonderlich berührt. Nach Dubslavs Tod scheinen der ernsthafte Woldemar von Stechlin und seine sozial engagierte Frau Armgard gute Garanten für die Zukunft zu sein; hierin spiegelt sich Fontanes Wunsch nach einem neuen Preußentum.
Struktur: Fontane gestaltet seine Figren, wie häufig, kontrastierend. So bekommt die herbe, verschlossen wirkende Armgard von Barby erst vor der Folie ihrer pikanten Schwester Melusine Konturen. Woldemar verlobt sich mit Armgard, während er Melusine, die den alten Stechlin nachhaltig entzückt, nicht gewachsen wäre. Melusine entbehrt wegen ihrer traumatischen Eheerfahrung nicht der Tragik, doch nur Pfarrer Lorenzen ahnt ihr wahres Ich. Lorenzen, als positiver Gegensatz zum blasierten Superintendenten Koseleger konzipiert, vertritt eine aufgeklärte, christliche, sozial verantwortliche Haltung, die der politischen Haltung des alten Fontane wohl entsprochen hat.
Über weite Strecken ist der Roman bestimmt durch Konversation; die Folge von Dialogen, Monologen und Gedanken rückt ihn bereits in die Nähe des modernen Bewusstseinsromans. Elementare Themen wie Vergänglichkeit, mitmenschliche Verantwortung, sinnvolle und sinnlose Konventionen werden scheinbar plaudernd aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Die dezente Erzähler-Ironie verhindert, dass der Leser alle Äußerungen des alten Stechlin als fontanesches Vermächtnis interpretiert.
Wirkung: Bei zeitgenössischen Kritikern war der Roman wegen seiner Handlungsarmut umstritten. Häufig wurde die Figur Dubslav von Stechlin allzu sehr mit Fontane gleichgesetzt. Erst im 20. Jahrhundert erkannte man die Modernität dieses Romans, der heute als Höhepunkt von Fontanes Schaffen gilt. D. Ma. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "hannibal69" am 7. März 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Der Stechlin! Ein legendenumwobener brandenburgischer See, ein unbedeutendes Schloss und sein Hausherr - Dubslav von Stechlin. Ein Landadliger der philosophierend über die Menschen und das anbrechende 20.Jhrd. nachdenkt. Da ist seine Schwester, die ein altes verfallendes Kloster verwaltet, die so verknöcherte altmodische Ansichten hat, das sie eigentlich nur noch ein überlebter Anachronismus ist. Schließlich der junge von Stechlin, der in Berlin beim Militär dient und sich dort zunächst zwischen zwei Schwestern nicht entscheiden kann. Dieser steht für das Moderne, wie es sich Fontane in seinem letzten, nach seinem Tod erschienen Roman, vorgestellt hat. Das Wechselspiel zwischen Tradition und Moderne zieht sich durch das Buch wie ein roter Faden. Hier sei erwähnt, wie der alte Stechlin den jungen Arzt abgelehnte und sich der alten Kräuterfrau zuwandte, die ihn von seinem Leiden befreien sollte.
Es ist ein ruhiger Roman, der durch hervorragende Dialoge glänzt und der Zeit bedarf. Die Grosse Brandenburger Ausgabe des Aufbau-Verlages zeigt die Fontane-Romane nach dem Erstdruck mit einem unerreicht excellenten Anhang. Hier werden historische Hintergründe, Worterklärungen und Zusammenhänge brillant erläutert. So eröffnete sich mir der Stechlin, den ich zuvor bereits zweimal gelesen hatte, völlig neu und verstand Anspielungen, Dialogpassagen und historische Hintergründe wesentlich besser. Wer sich für Fontane interessiert, dem kann ich diese Ausgabe nur empfehlen.
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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bernhard Nowak am 29. Dezember 2004
Format: Taschenbuch
Theodor Fontanes "Stechlin" ist sein Meisterwerk. Er beschreibt hierin eine vergangene Welt - die Welt um den alten Stechlin, der - obwohl konservativ in seiner Herkunft - liberal und aufgeklärt denkt. Der kaiserliche Obrigkeitsstaat ist ihm - völlig im Gegensatz zu seiner Schwester Adelheid - zuwider. Er steht für Menschenwürde und Humanität. Der Roman selber ist zwar arm an äußerer Handlung, die sich über sechs Monate erstreckt. Die äußerst interessanten philosophischen Gespräche sind es, die die Altersweisheit dieses Buches ausmachen. Das Kaiserreich war eine "Revolution von oben", die der "weiße Revolutionär" Bismarck schuf. Bismarck hatte - wie viele seiner Biographen schreiben - als Pragmater keine Visionen - alles war auf den Augenblick ausgelegt - "Mittel zum Zweck". Bismarck dachte in Freund-Feind-Kategorien und prägte so nachdrücklich die politische Kultur des Kaiserreiches. Genau dies hat Fontane immer kritisert. Nicht umsonst ist der alte Stechlin wohl Fontane selbst - ein "Alter ego" des Autors. In einem Gespräch kritisiert er Bismarck sehr heftig für seine machiavellistische Politik: "Alles war für ihn Mittel zum Zweck...Dies war der tiefere Grund für seinen Sturz" erklärt er. Das Buch ist also nicht nur ein Abgesang auf eine vergangene Epoche - deren Untergang Fontane hellsichtig vorausgesehen hat; dieser Roman zeigt für mich auch beispielhaft die politische obrigkeitsstaatliche Kultur und das Denken im Kaiserreich - er spielt 1895 - auf. Fontane starb 1898. Sein letztes Werk ist weise und abgeklärt - aber dennoch auch ungeheuer "politisch", was der Journalist Fontane ja auch gewesen ist. Für mich ist es sein Meisterwerk. Trotz gewisser Längen auch heute noch lesenswert.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 3. November 2000
Format: Sondereinband
Man fragt sich zwar immer mal wieder : Welcher " Fontane " gefällt dir eigentlich am besten.Eigentlich eine unangemessene Frage, weil jeder Roman , jede Erzählung auf seine bzw ihre Weise einen unverwechselbaren Reiz entfaltet.Aber " Der Stechlin " ragt meines Erachtens doch noch etwas heraus. Keine aufregende Handlung. Gespräche prägen weitgehend den Roman.Liberalität und Toleranz atmet das Buch vor allem in der Person des alten Dubslav, einer eindrucksvollen Erscheinung, die an einer Schnittstelle preussischer Geschichte steht.Ein Mann , der trotz seines Herkommens das Neue spürt und es für sich zulässt.Der Begriff der Altersweisheit ist sicher sehr zwiespältig, aber als Kennzeichnung dessen, was Fontane hier eingebracht hat,in diesem Fall angemessen, wenn man beschreiben will, was den Roman ausmacht.Ein wunderbares Buch, das - diese persönliche Anmerkung sei erlaubt - in der deutschsprachigen Literatur des 19. Jahrhunderts herausragt und allenfalls übertroffen
wird von Gottfried Kellers " Grünem Heinrich ".
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von lyrx am 8. Januar 2009
Format: Taschenbuch
Ein Alterswerk im wahrsten Sinne des Jahres. Der Hintergrund sind das Brandenburg und das Berlin des ausklingenden neunzehnten Jahrhunderts. Fontane schreibt in seinen letzten Lebensjahren einen Roman über den alten Junker Stechlin, der ebenfalls an der Schwelle zum Tod steht, über seinen Sohn, sein Herrenhaus ("Schloss Stechlin"), den Pfarrer, den Schulmeister, den brandenburgischen Landeadel, eine in Berlin ansässige Grafenfamilie ...

Es ist ein mildes, ein ruhiges Buch über Vergangenes und Neues. Für uns Heutige ein Fenster in eine vergangene Zeit. Zur Zeit seiner Niederschrift ein Gegenwartsroman. Das ist das zentrale Thema des Romans: Das Spannungsfeld zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Die Personen blicken zurück und vergleichen ihre Gegenwart mit dem, wie es früher gewesen ist. Dem alten Stechlin ist eine tiefe Sehnsucht nach der "guten alten Zeit" anzumerken. Dennoch sind weder er noch das ganze Buch rückwärtsgewandt. In allen spürt man stets Fontanes eigenes Streben nach einer versöhnlichen Antwort auf die Frage nach Neuerung und Vergänglichkeit.

Darüber, welche neue Mode oder welche gesellschaftliche Entwicklung gutzuheißen ist, wird in diesem Roman viel diskutiert, auf eine harmlose, beinahe friedliche Art und Weise. Ein Buch fast ohne Handlung. Familienausflüge, Besuche, Spaziergänge bieten Anlass für ausgedehnte Plaudereien und Anekdoten. Oder wie Fontane selbst es ausgedrückt hat: "Zum Schluß stirbt ein Alter und zwei Junge heiraten sich; - das ist so ziemlich alles, was auf 500 Seiten geschieht". Ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Gegen Ende, als klar , dass der alte Stechlin seinem Ende entgegengeht, gewinnt das Buch an Spannung.
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