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Der Stadtneurotiker [Blu-ray]

Woody Allen , Diane Keaton , Woody Allen    Freigegeben ab 6 Jahren   Blu-ray
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Woody Allen, Diane Keaton, Tony Roberts, Carol Kane, Paul Simon
  • Regisseur(e): Woody Allen
  • Format: Letterboxed
  • Untertitel: Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
  • Erscheinungstermin: 3. Februar 2012
  • Produktionsjahr: 1977
  • Spieldauer: 93 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B006GL6S4O
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.942 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Stadtneurotiker ist eine der wahrhaftigsten bittersüßen Romanzen, die jemals auf Zelluloid lebendig wurden. Woody Allen spielt eine kaum versteckte Version seiner selbst: Alvy Singer ist ein erfolgreicher -- wenn auch neurotischer -- Fernsehkomiker, der in New York lebt. Annie (die durch und durch brillante Diane Keaton) ist aus dem Mittleren Westen nach New York gezogen, beschäftigt sich mit Fotografie und singt in kleinen Clubs. Als beide sich treffen, springt der Funke sofort über -- auch wenn er zunächst unterdrückt wird. Als sie in Annies Apartment zum ersten Mal allein sind, navigieren Alvy und Annie durch das Minenfeld eines "Ist-diese-Person-jemand-mit-dem-ich-eine-Beziehung-anfangen-möchte?"-Gespräch. Während sie reden, blitzen in Untertiteln ihre unausgesprochenen Gedanken auf. Sätze wie "Ich bin nicht klug genug für ihn" und "Ich höre mich völlig bescheuert an." Trotz all ihrer Vorsicht kommen sie doch noch zusammen und wir werden von der Flut ihrer neuen Romanze weggespült.

Allens groteskes Einfühlungsvermögen erscheint in Der Stadtneurotiker in einer Folge von Rückblicken auf Alvys Kindheit, der im wahrsten Sinn des Wortes unter einer ratternden Achterbahn aufgewachsen ist. Sein lautstarker jüdischer Abendessentisch wird in einer Szene zusammen mit dem Feiertagstisch der Halls gezeigt, einer schmallippigen WASP-Familie (weißer angelsächsischer Protestant), an dem Alvy zum ersten Mal sitzt. Seine Position als Außenseiter ist unbestritten. Er schaut den Tisch entlang und ordnet Annies Großmutter als eine "klassische Judenhasserin" ein. Die Beziehung verschlechtert sich in dem Maß, in dem Annies wachsende Sehnsucht nach Unabhängigkeit zunimmt. Es wird schnell klar, dass beide sich auf unterschiedlichen Pfaden bewegen. Das, was sie zunächst beim anderen schön fanden, wird auf einmal unerträglich.

Der Stadtneurotiker enthält Allens zentrale Themen -- seine Liebe zu New York (und sein Hass auf Los Angeles), dass Beziehungen nicht möglich sind und seine Angst vor dem Tod. Aber die Balance zwischen diesen Themen stimmt genau und die Chemie zwischen Allens sich permanent ängstigendem Alvy und Keatons schlaksiger Annie ist eine der besten Darstellungen auf der Leinwand überhaupt. Es könnte nicht hinreißender dargestellt werden. --Susan Benson

Produktbeschreibungen

Alvy Singer (Woody Allen) ist einer der brilliantesten TV-Komiker Manhattans, aber mit den Frauen verscherzt er sich′s immer wieder. Als sein bester Freund Rob (Tony Roberts) ihm die leicht konfuse aber reizende Bar-Sängerin Annie Hall (Diane Keaton) vorstellt, verliebt er sich Hals über Kopf. Doch wieder einmal sabotiert Alvy mit seiner Unsicherheit die aufkeimende Liebe. Er treibt Annie in die Flucht in ein neues Leben und zu einem neuen Lover (Paul Simon) - ausgerechnet nach Los Angeles. Aus Angst, Annie für immer zu verlieren, ist Alvy bereit, bis zum Äußerten zu gehen - und sei es nach L. A. Denn er will das einzige wiedergewinnen, das ihm je fehlte: die

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Kundenrezensionen

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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:DVD
"Der Stadtneurotiker" ist einer der besten und schönsten Liebesfilme, die ich kenne! Er zeigt, gerade auch mit den Mitteln der Entfremdung, ehrlich und ohne jeden falschen Kitsch, wie menschliche Beziehungen in der zivilisierten Welt sind - warmherzig und zynisch, ernst und lustig, leidenschaftlich und langweilig usw. Diesen Film sollte jeder Mann mal seiner Frau oder Freundin zeigen - als Gegengift zu "Pretty Woman" oder "Love Story"!
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Ich selbst habe die Zeit erlebt, als dieser Film in den Kinos uraufgeführt wurde. Selten wurde so eindringlich das partnerschaftliche Beziehungsgeflecht von Großstadtmenschen die (nicht nur kulturell) etwas auf sich halten, aufgezeigt. Sehr feinsinnig entwickelt Woody Allen als Regisseur und Darsteller die Charaktere der Hauptpersonen. Diesen Film lediglich als Komödie zu klassifizieren geht sicher an der wahren Qualtität dieses Werkes vorbei. Es ist vielmehr ein Stimmungsbild einer inzwischen längst vergangenen Epoche der späten siebziger Jahre. Und trotzdem ist es Woody Allen gelungen hier ein über alle Zeiten gültiges Abbild von Beziehungen und den damit verbundenen Verwirrungen zu schaffen. "Do it again Sam" (Machs nochmal Sam); "Annie Hall" (Der Stadtneurotiker) und "Manhattan" sind in der Reihe erstklassiger und trotz aller Komik ernst zu nehmender Filme Woody Allens als eine sich gegenseitig bedingende Werkfolge zu verstehen. Nach meinem Dafürhalten hat Diane Keaton für ihre Leistung in diesem Film zu Recht den Oskar erhalten. Eine grossartige Schauspielerin in einem grossen Film.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Annie & Alvy 10. Januar 2011
Von Mrs. Peel
Format:DVD
Diane Keaton heißt mit bürgerlichem Namen Diane Hall. Ihr Spitzname ist Annie. Eigentlich ist das unwichtig, für diesen Film aber nicht, denn Annie Hall ist auch der originale Titel von "Der Stadtneurotiker" und das kommt nicht von ungefähr. Weil Diane Keaton sich hier mehr oder weniger selbst spielt, genauso wie Woody Allen mit dem sie zu dieser Zeit auch liiert war. So wird das unbeständige Verhältnis von Annie Hall und Alvy Singer zur ironischen Selbstanalyse der eigenen neurotischen Paarbeziehung, bei der unter der vordergründigen Komik immer auch ein Hauch von melancholischer Tragik verborgen liegt.

In der Eröffnungssequenz teilt Alvy Singer in einer intimen Ansprache dem Publikum schon nach wenigen Sekunden ganz trocken und nüchtern mit, dass Annie und er sich getrennt haben, weil die Gefühle füreinander entschwunden sind. Wie es dazu kam, sollen die nächsten knapp 90 Minuten klären, die allerdings nicht mehr als eine Indizienkette für die gescheiterte Beziehung darstellen. Denn die Antworten sind ebenso irrational wie die an und für sich tiefgründige Liebe zwischen Annie und Alvy selbst. Ein Grund des paradoxen Scheiterns könnte in der unvereinbaren Vorstellung von Sex liegen. So gibt Annie in der virtuos-witzigen Splitscreen-Szene beim Psychiater an, dass ihr dreimal in der Woche einfach "schrecklich oft" vorkommen, während Alvy diese dreimal fast schon zu wenig sind. Ein anderer Grund könnte auch die permanente Bindungsangst des paranoiden Stadtneurotikers sein, die ihn unfähig macht, die Liebe seines Lebens für immer festzuhalten. Der Umgang mit diesem notorischen Pessimisten, der an der krankhaften Schwäche leidet, Lebensfreude zu empfinden, fällt Annie sichtlich schwer, was allzu verständlich ist, wenn man ständig Bücher mit einem "Tod" im Titel geschenkt bekommt. Oder liegt es doch daran, dass Alvy mit der emanzipatorischen Abkapselung der launischen Annie nicht zurechtkommt, deren Selbstbewusstsein sie auf die Suche nach einer neuen Bestimmung raus aus der Umklammerung angestaubter Geschlechterkonventionen treibt? Wenngleich auch Alvy jede heraufbeschworene Katastrophe mit einem Gag illustriert, trauert er dennoch innerlich der verlorenen Liebe nach, weil die Vergänglichkeit der Leidenschaft eben doch immer einen bitteren Beigeschmack hat. Wie so oft bei Woody Allen verschmelzen die vermeintlichen Gegenpole Tragik und Komik mit vernichtendem Witz ineinander. Sozusagen urbaner Humor als letzte Bastion im Kampf gegen existenzielle Selbstzweifel und innere Leere, wobei Woody Allen in aller Selbstironie auch seine jüdischen Wurzeln nicht verschont. So schlittert sein Alter Ego Alvy in eine peinliche Situation, als er mit den Sitten von Annies protestantischer Familie konfrontiert wird.

"Der Stadtneurotiker" ist eine sensible Komödie mit einem melancholischen Blick auf ein Paar, das unfähig ist, Neurosen und Selbstzweifel zu überwinden und sich seine Liebe bedingungslos zu offenbaren. Wobei aber am Ende beide Protagonisten mit sich selbst absolut im Reinen sind. Angesiedelt ist die Handlung im intellektuellen New Yorker Milieu der 70er Jahre. Dass Woody Allen seine Karriere als Stand-Up Comedian begann, ist nicht zu übersehen, wird die Handlung doch auf einer originellen Abfolge von Sketchen aufgebaut, die miteinander lose verbunden werden und viele schmunzelnde Momente auf die Leinwand zaubern. Eine der schönsten Szenen ist, als Annie und Alvy beim schüchternen Kennenlernen auf einem idyllischen Balkon stehen, sich im verlegenen Gefasel verlieren und in Untertiteln eingeblendet wird, was beide während des Gesprächs wirklich über den Anderen denken. Dabei wurde die schlaksige Diane Keaton in einem androgynen Outfit eingekleidet mit Hut, Schlips, Herrenhemd und maskulinen Chino Pants im Stil der 30er Jahre. Für die eklektische Modeausstattung, in der sich scheinbar die irritierende Unordnung der Geschlechter reflektiert, war Ralph Lauren verantwortlich, der damals noch ein unbekannter Stylist war.

Ironisch konnotiert ist auch die Besetzung der kleineren Nebenrollen. Paul Simon ist hier als dubioser Plattenproduzent besetzt worden, der die Nachtclubsängerin Annie schließlich in die Traumwelt nach LA lockt. Ein geschickt eingebauter Abstecher von Woody Allen, den er nutzt, sarkastische Schimpfkanonaden auf die Stadt an der Westküste und die seichten Formen der Unterhaltungsindustrie abzufeuern. Christopher Walken spielt den leicht soziopathisch veranlagten Bruder von Annie. Außerdem ist Shelley Duvall in einem Kurzauftritt zu sehen.

Die stets charmant-schelmisch blickende Diane Keaton wurde von der SZ-Cinemathek in die Reihe dieser Traumfrauen-Edition aufgenommen. Für die versponnene Annie Hall bekam sie auch einen Oscar als beste Schauspielerin in einer Hauptrolle. Bonusmaterial zum Film ist in dieser Ausgabe nicht vorhanden. Die Tonspur liegt jeweils in Englisch und Deutsch nur in Dolby Digital 2.0 vor. Die Qualität der Bildauflösung ist in Ordnung. Format ist 1,85:1 bzw. 16:9.
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Einfach nur neurotisch
Ich kann nicht verstehen, wie dieser Film als sehenswert oder gar lustig bezeichnet wird. Er ist von Anfang bis Ende durchsetzt mit totaler Neurotik. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Tag von Bücherwurm veröffentlicht
Komödie mit Niveau, eine Perle im Genre
Perfekt sitzende Pointen in einem stark dialoglastigen Film. Woddy Allens Regie- und Schauspielarbeit ist äußerst gelungen und beweisen das unglaubliche Talent des... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Weltenkind veröffentlicht
Ich möchte nie im Leben Mitglied in einem Verein werden, der...
>>> ZUM FILM <<<
Aus Woody Allens sehr umfangreichem Gesamtwerk ragt nach meiner Meinung bis heute die Perle DER STADTNEUROTIKER einsam heraus. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von H. Weisser veröffentlicht
This is gonna replace CDs soon, guess I'll have to buy the White Album...
Man, jetzt muss ich mir all die Woody Allen Filme noch mal zulegen. Mit dem Stadtneurotiker ist doch tatsächlich der erste der Klassiker als Blu Ray verfügbar. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Gaspode veröffentlicht
woody at his best..
woody allen zeigt, dass sich in den letzten 30 jahren in der mann/frau beziehungsebene nicht viel verändert hat, köstlich und weise..
Vor 6 Monaten von gerhard kury veröffentlicht
Ehrlich und charmant
Ich bin kein richtiger Fan von Woody Allen, aber dieser Film fand ich toll. Eine tolle Unterhaltung! Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Reading Woman veröffentlicht
"Es ist eine charmante Untertreibung"
wenn ich sage, dass der Film toll ist! Auf einer realistischen Weise wird hier eine moderne Beziehung vorgeführt mit allen bitteren Eigenschaften, die letzendlich für ihr... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Cagla veröffentlicht
Wie sinnvoll ist es alles zu intellektualisieren?
Der intellektuelle Komiker Alvy ( Woody Allen) lebt in New York. Seine jüdischen Vorfahren wohnen in Brooklyn und führen ein gänzlich anderes Leben als dieser... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Juli 2008 von Helga König
Zeitlos, witzig, intellektuell, neurotisch.
Woody Allens -Der Stadtneurotiker- ist einer dieser zeitlosen Streifen, die man sich auch in zehn Jahren noch ansehen wird. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Januar 2008 von Thomas Knackstedt
Einfach nur genial !
Woody Allen ist meiner Meinung nach einer der Besten. Und dieser Film auch. Es ist unglaublich wie gut "Der Stadtneurotiker" ist. Obwohl ich ihn schon ca. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Mai 2007 von Daniel P.
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