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Der Staat: (Politeia) Taschenbuch – 1. Januar 1982

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 727 Seiten
  • Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag (1. Januar 1982)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150082056
  • ISBN-13: 978-3150082058
  • Größe und/oder Gewicht: 9,7 x 3,5 x 14,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

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Dass Philosophen oder überhaupt Intellektuelle ein problematisches Verhältnis zum politischen Aktivismus haben, ist im 20. Jahrhundert eindringlich klar geworden. Platon musste schon Jahrtausende zuvor die Erfahrung des Scheiterns als Politiker machen, nämlich beim Versuch, die in seinem großangelegten Dialog Politeia, der Staat, dargestellten staatspolitischen Idealforderungen in die Realität umzusetzen.

Nicht zuletzt wegen dieser Staatsutopie mit ihren ebenso spektakulären revolutionären Forderungen -- man denke an die Abschaffung des Privatbesitzes oder die Gleichstellung von Mann und Frau -- ist Platon von Karl Popper einer vehementen Kritik unterzogen worden: Die Idee, Philosophen mögen über das Staatswesen herrschen, gehört nach Popper zu den Kernstücken, antiliberalen und autoritären Denkens.

Wie immer man sich zu dieser Kritik stellen mag -- gewiss ist sie selbst nur vor dem Hintergrund der Erfahrung des Totalitarismus zu verstehen --, so ist die Politeia auch ein Grundbuch abendländischer Metaphysik. Die im Zentrum des Werkes stehenden drei Gleichnisse: Das Sonnen-, Höhlen- und Liniengleichnis, in denen Platon seine Ideenlehre, Wissenschaftstheorie und Ethik darstellt, gehören nicht nur zu den literarisch eindrucksvollsten Zeugnissen des antiken Denkens, sondern auch zu den Texten, von denen man sagen kann, dass sie den Gang der westlichen Zivilisation mitbestimmt haben. --Jens Kertscher

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Der Staat
OT Politeia EZ zwischen 387 und 367 v. Chr.EA zwischen 1482 und 1484 DE 1780 (in Auszügen 1572) Form Dialog Epoche Griechische Antike
Politeia ist das philosophische Hauptwerk Platons, das erste Werk politischer Theorie und ihr erster Höhepunkt zugleich. Sie wurde maßgebend für eine Vielzahl von Modellstaatsentwürfen zu allen Zeiten und beeinflusste das philosophische Nachdenken über die Welt, die Seele und das menschliche Erkenntnisvermögen.
Entstehung: Die zehn Bücher gehen auf zwei Schaffensphasen Platons zurück. Das erste Buch (Thrasymachos) ähnelt frühen Dialogen, in denen Sokrates Definitionsversuche für bestimmte Tugenden prüft und am Ende scheitern lässt. Die Bücher 2–10 entfalten das platonische Musterbild einer guten Verfassung.
Inhalt: Um die Frage zu beantworten, was Gerechtigkeit in der Seele des Menschen ist, entwirft Platon das Muster einer guten Polis, in der drei Stände (Bauern, Handwerker, Kaufleute etc. – Wächter – Philosophen) jeweils durch ihr spezifisches Tun zum Gelingen des Gemeinwesens beitragen.
Platons Modell ist geradezu kulturrevolutionär mit seinen Paradoxien, den Anweisungen, die gegen den zeitgenössischen gesunden Menschenverstand der Athener verstoßen. Frauen und Männer sollen gleich sein; der Wächter- und Philosophenstand soll über kein Privateigentum verfügen und auch Frauen und Kinder sollen ihnen gemeinsam sein; schließlich sollen die Philosophen regieren.
Den Grund dafür veranschaulicht Platon im Höhlengleichnis. Die Philosophen, aufgestiegen aus der Höhle der Unwissenheit zur Erkenntnis der Idee des Guten, haben die Pflicht, wieder zu den Mitmenschen hinabzusteigen und deren Seelen aus der gewöhnlichen Verirrung zum Wahren umzulenken.
Wirkung: Was die Politeia für das abendländische Denken bedeutet, hat der Philosoph und Mathematiker Alfred North Whitehead (1861–1947) auf die Formel gebracht, alle Geschichte der Philosophie sei nichts anderes als Fußnoten zu Platon. D. L.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Landwirth, Robert am 23. Januar 2013
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Um mich auf meine Abschlußprüfung vorzubereiten, habe ich eine gute Studienausgabe der Politeia gesucht. Abgesehen vom klein gesetzten Text, finde ich diese Ausgabe fantastisch. Neben dem Haupttext in der Übersetzung von Karl Vretska, ist eine ausführliche Einleitung, 150 Seiten Anmerkungen, eine gute Verschlagwortung und sogar eine Zusammenfassung der Struktur der Argumentation in diesem Reklam-Buch enthalten. Nur ca. 400 der 700 Seiten des Bandes sind die eigentlichen Schriften Platons. Bin mit meiner Kaufentscheidung also höchst zufrieden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andreas_K am 30. September 2013
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ein unschätzbar wertvolle Ausgabe: Reclam hat sich selbst übertroffen !
Ausführlichste Einleitung, sehr gut lesbare deutsche Übertragung; deutlich sichtbare Stephanus-Paginierung im Text und auf jeder Seite oben;
ausführlichste Gesamtgliederung. Das Unfassbare ist aber der Erläuterungsteil:
eine deratige Gelehrsamkeit und - ich kann es nur so nennen- Hingabe an Platons Werk ist singulär und übertrifft hier bei weitem die teure Tusculum-Ausgabe bei Artemis & Winkler. Ebenso die WBG-Gesamtausgabe, Band IV mit der überarbeiteten Schleiermacher-Übersetzung (hier ist dazu der gr. Text sehr schwer lesbar).
Es finden sich Einzel-Erläuterungen über teils mehrere Seiten, darin noch weiterführende Literaturangaben.
Und dazu endlich einmal ein gut lesbares deutsch !!
Ich betrachte diese Ausgabe des monumentalen Werks als unverzichtbar für jeden, der an Platon ernsthaft interessiert ist.
Unbedingte Kaufempfehlung und 5 Sterne !!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hans-Uwe Rösner am 31. Januar 2015
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
„Politeia“ heißt wörtlich übersetzt: die Verfassung des Staates. Der Titel des Buches wird ergänzt durch „Oder über das Gerechte“. In dem Athen des 5. Jahrhunderts vor unserer Zeit entsteht ein Bedarf an normativer Reflexion. Der Staat als die Gemeinschaft der Bürger wird in ein isomorphes Verhältnis zu einer geordneten und vernunftgeleiteten Seele gebracht und in beiden spiegelt sich eine kosmische Ordnung. Platon (427-347 v.Chr.) schickt den Lesenden auf eine lange Gedankenreise rund um den Begriff „Gerechtigkeit“. Dabei wird man erfahren, dass es Platon in der Hauptsache weniger um den Staat geht, als um den Menschen und seine Gerechtigkeit, seine gute Verfassung, seine psychische Gesundheit, sein Wohlergehen.

Platons Politeia ist ein aus mehreren Teilstücken bestehendes umfangreiches Dialogwerk. Der Text beschreibt keine moderne Gesellschaft, die Rede und Pressefreiheit garantiert, in der die Vereinbarkeit neuer Gesetze mit der Verfassung rechtlich geprüft wird. Ebenso sorgt der Staat nicht für einen ausreichenden polizeilichen Schutz sowie ein funktionierendes Wirtschaftssystem, das den meisten Bürgern erlaubt, ihre Leben selbst zu gestalten und verhältnismäßig erfolgreich zu führen. Letztlich spielt die Bedeutung von Gleichheit und Freiheit bei Platon auch noch nicht die gleiche Rolle wie heute. Insofern kann seine "Politeia" kein Vorbild für unser heutiges Verständnis von einem gerechten Gemeinwesen sein.

Warum lohnt es sich meines Erachtens dennoch, die Politeia zu lesen? (Über die Qualität der hier vorliegenden Ausgabe traue ich mir kein kompetentes Urteil zu.
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