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Der Sprachverführer: Die deutsche Sprache: was sie ist, was sie kann Gebundene Ausgabe – 16. August 2010

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Über den Autor und weitere Mitwirkende

Thomas Steinfeld, geboren 1954, Germanist und Musikwissenschaftler, ist leitender Redakteur im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung. Er lebt in Frankfurt, München und in einem schwedischen Dorf. Von ihm sind u.a. die Monographien Weimar (1998) und Riff. Tonspuren des Lebens (2000) erschienen. Im Paul Zsolnay Verlag erschien: Wallanders Landschaft. Eine Reise durch Schonen (2002). Im Carl Hanser Verlag sind erschienen: Der leidenschaftliche Buchhalter. Philologie als Lebensform (2004), Der Arzt von San Michele. Axel Munthe und die Kunst, dem Leben einen Sinn zu geben (2007) und Der Sprachverführer. Die deutsche Sprache: was sie ist, was sie kann (2010).



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"Es gibt unendlich viele Formen von 'guter' Sprache, und gemeinsam ist ihnen vor allem, dass sie genügend Spannung besitzen, um die Lektüre voranzutreiben und doch, in kraftvoller Schönheit, den Leser zum Verweilen in einem jeden Satz einladen." (S 241) Steinfelds "Sprachverführer" ist randvoll gefüllt mit solchen Sätzen und liefert eine schonungslose Stilkritik der modernen deutschen Sprache (und ihrer Sprecher).

Beginnend bei der Phrasendrescherei Josef Ackermanns macht Steinfeld auch vor Günter Grass nicht halt, ganz im Gegenteil, entwickelt sich letzterer sogar geradezu zu Steinfelds Lieblingsvorführobjekt. Kapitel für Kapitel seziert Steinfeld die Elemente mal mehr, mal weniger gelungener Sätze. Er vergleicht die Entstehungsgeschichte der deutschen Schriftsprache mit der des Französischen oder Englischen. Steinfeld wandert durch die Jahrhunderte und besucht die historischen Schlüsselmomente der deutschen Sprache, die Luthersche Bibelübersetzung, die Literatur des Sturm und Drang, die Phasen wortschöpferischer Fruchtbarkeit sowie zentralstaatlicher Formalisierung und Bürokratisierung.

Steinfeld reiht sich dabei nicht in den Chor der linguistischen Zukunftspessimisten ein. " ... das kann nur heißen: etwas als Lebendiges übernehmen, zum Pflegen und Weiterbilden, nicht zum Zweck der Verteidigung, nicht als Besitz, nicht als hilfloser Glauben an eine Heilsgemeinschaft in der Muttersprache, sondern als gewußte Veränderung". (S 243) Sprache lebt und - wie der Berliner ergänzen würde - das ist auch gut so. "Selbstverständlich kann man die deutsche Sprache lieben.
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Format: Gebundene Ausgabe
Sprache mäandert in unterschiedlichsten Sinn- und Lebenszusammenhängen, sie fließt zu einem weiten Strom, dessen Quellen oft nicht mehr einsehbar sind. Sie verändert sich täglich und Thomas Steinfeld versucht die Quellen wieder sprudeln zu lassen, die Kraft von Sprache in ihren Bestandteilen zu interpretieren, die Worte Glied für Glied zu einer Kette des Verständnisses aneinanderzureihen. Niemand kann ernsthaft eine umfassende Analyse erwarten, sondern selbstverständlich ein höchst individuelles, spannendes Auswahlverfahren bzw. Interpretationen.

Dies gelingt in diesem Buch in schönster, spannender Weise. Es dürfte für alle, die mit Sprache zu tun haben, reiche Wiedersehens- oder Neufassungsideen liefern. Der Autor wechselt medientechnisch vom geschriebenen, gesprochenen, fernseherischen, politischen, kirchlichen, literarischen zum theatralisch werblich säuselnden Wort und zeigt die Ähnlichkeiten bzw. Probleme auf. Der Autor schreibt bzw. zeigt als Journalist Verwertungszusammenhänge auf, die mich begeistert haben.

In diesem Kontext möchte ich auf zwei Aspekte eingehen. Erstens die Herkunft unserer Sprache durch Luthers Bibelübersetzung. Steinfeld weist auf die außerordentliche Leistung einer einheitlichen deutschen Sprachfassung in Luthers Bibel hin. Luther schaut dem Volk aufs Maul, er schreibt wie Menschen reden und verlässt dadurch den engen Kanon wissenschaftlich unverständlichen Mystifizierens, er bringt Wissen und Verstehen in die Welt und schafft dadurch erst jenen Nährboden, auf dem die spätere deutsche Literatur bzw. Kunst gedeihen kann.
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Format: Gebundene Ausgabe
Der Germanist und Musikwissenschaftler Thomas Steinfeld hat mit dem "Sprachverführer" ein Buch veröffentlicht, dessen Zielgruppe mir nicht ganz klar wird. Sprachwissenschaftler können es nicht sein, dazu ist das Buch nicht wissenschaftlich genug. Normale Leser wohl auch nicht, dazu ist das Buch zu akademisch. Und für die ganz kleine Gruppe der Nichtsprachwissenschaftler, die dennoch die Auseinandersetzung mit dieser Lehre und ihren Spezifika nicht scheuen, verkauft es sich zu gut.

Steinfeld behandelt die deutsche Sprache in kurzen Kapiteln, die er - von wenigen Ausnahmen abgesehen - einem Autor widmet. Von Kafka über E.T.A. Hoffmann und Thomas Bernhard zu Lessing, Jelinek, Luther und W.G. Sebald. In jedem dieser Kapitel wird grammatischer Aspekt beleuchtet: Phrasen, Präpositionen, Partizipien und Zeitformen, Substantive, Fälle, Satzzeichen oder Sprachlogik. Er spart nicht mit Kritik an Autoren oder Sprechern, garniert durch viele Beispiele: an Josef Ackermann genauso wenig wie an Rainald Goetz oder Johann Gottlieb Fichte.

Wer sich für Sprache, deren Herkunft, Entstehung und Entwicklung interessiert, und sich an unzähligen Begriffen wie parataktisch, deiktisch oder Subjunktionen - die in diesem Beispiel auch noch in einem Absatz verwendet werden - abschrecken lässt, wird manch Interessantes erfahren oder wiederentdecken.

"Die Sprachwissenschaft ist eine große akademische Disziplin, und als Nebenfach und beiläufiges Interesse läßt sie sich kaum betrieben [...]" schreibt Steinfeld am Ende des Buches. Dem lässt sich wenig hinzufügen. Vier Sterne für ein auch in Etappen zu lesendes Werk, das man durchaus auch im Nachgang kapitelweise, je nach aktueller Fragestellung, zur Hand nehmen kann.
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