Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 0,95 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Alle 2 Bilder anzeigen

Der Sprachverführer: Die deutsche Sprache: was sie ist, was sie kann Gebundene Ausgabe – 16. August 2010


Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 17,90 EUR 6,43

Hinweise und Aktionen

  • Sie suchen preisreduzierte Fachbücher von Amazon Warehouse Deals? Hier klicken.

  • Sichern Sie Ihre Daten kostengünstig und sicher im europäischen Amazon Web-Services-Rechenzentrum. So einfach geht‘s


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch

NO_CONTENT_IN_FEATURE

Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; Auflage: 6 (16. August 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446234160
  • ISBN-13: 978-3446234161
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,2 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 158.292 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Inhaltsverzeichnis | Auszug | Stichwortverzeichnis
Hier reinlesen und suchen:

Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

46 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von W. Öschelbrunn on 12. Februar 2011
Format: Gebundene Ausgabe
"Es gibt unendlich viele Formen von 'guter' Sprache, und gemeinsam ist ihnen vor allem, dass sie genügend Spannung besitzen, um die Lektüre voranzutreiben und doch, in kraftvoller Schönheit, den Leser zum Verweilen in einem jeden Satz einladen." (S 241) Steinfelds "Sprachverführer" ist randvoll gefüllt mit solchen Sätzen und liefert eine schonungslose Stilkritik der modernen deutschen Sprache (und ihrer Sprecher).

Beginnend bei der Phrasendrescherei Josef Ackermanns macht Steinfeld auch vor Günter Grass nicht halt, ganz im Gegenteil, entwickelt sich letzterer sogar geradezu zu Steinfelds Lieblingsvorführobjekt. Kapitel für Kapitel seziert Steinfeld die Elemente mal mehr, mal weniger gelungener Sätze. Er vergleicht die Entstehungsgeschichte der deutschen Schriftsprache mit der des Französischen oder Englischen. Steinfeld wandert durch die Jahrhunderte und besucht die historischen Schlüsselmomente der deutschen Sprache, die Luthersche Bibelübersetzung, die Literatur des Sturm und Drang, die Phasen wortschöpferischer Fruchtbarkeit sowie zentralstaatlicher Formalisierung und Bürokratisierung.

Steinfeld reiht sich dabei nicht in den Chor der linguistischen Zukunftspessimisten ein. " ... das kann nur heißen: etwas als Lebendiges übernehmen, zum Pflegen und Weiterbilden, nicht zum Zweck der Verteidigung, nicht als Besitz, nicht als hilfloser Glauben an eine Heilsgemeinschaft in der Muttersprache, sondern als gewußte Veränderung". (S 243) Sprache lebt und - wie der Berliner ergänzen würde - das ist auch gut so. "Selbstverständlich kann man die deutsche Sprache lieben.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rita König on 3. August 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Die 'Süddeutsche Zeitung', deren leitender Redakteur Thomas Steinfeld ist, verschenkt (auf Kugelschreibern) Buchstaben in der korrekten Reihenfolge, schwarz auf Weiß. Auf dem Schutzumschlag seines neuen Sachbuches 'Der Sprachverführer' wirbeln die farbigen Lettern des Titels auf den ersten Blick durcheinander. Auf den zweiten verwirren höchstens noch die Worttrennung und das Ineinandergreifen der einzelnen Buchstaben. Der Umschlag illustriert den Inhalt des Buches auf besondere Weise: es geht nicht um Schwarz-Weiß-Malerei und nicht um die exakte Reihenfolge, sondern darum, wie bunt und anschaulich unsere Muttersprache ist.
Ein 'Sprachverführer', der zeigen will, 'was die deutsche Sprache ist und was sie kann', geht selbstverständlich auf Satzbau, Syntax und Grammatik ein, aber Thomas Steinfeld tut noch mehr. Er beginnt mit der Analyse des ersten Satzes aus Kafkas Geschichte 'Die Verwandlung'. 'Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt.' Anhand eines alltäglichen Begriffes wie 'Schreibwarenfachgeschäft' erläutert er, dass das Bestimmte im Deutschen am Schluss der Kette steht (Geschäft) und zeigt bei Kafka nicht nur die darauf beruhende Wirkung ' denn erst das Wort 'verwandelt' löst die Spannung des Satzes ' Thomas Steinfeld vergleicht diesen deutschen Satz mit der englischen und französischen Übersetzung. Ein konjugiertes Verb ans Ende eines Nebensatzes zu stellen oder ein Partizip ans Ende eines Hauptsatzes entwickelt im Deutschen eine Dramatik, die es im Englischen und Französischen so nicht geben kann.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
63 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Happyx TOP 50 REZENSENT on 31. Oktober 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Sprache mäandert in unterschiedlichsten Sinn- und Lebenszusammenhängen, sie fließt zu einem weiten Strom, dessen Quellen oft nicht mehr einsehbar sind. Sie verändert sich täglich und Thomas Steinfeld versucht die Quellen wieder sprudeln zu lassen, die Kraft von Sprache in ihren Bestandteilen zu interpretieren, die Worte Glied für Glied zu einer Kette des Verständnisses aneinanderzureihen. Niemand kann ernsthaft eine umfassende Analyse erwarten, sondern selbstverständlich ein höchst individuelles, spannendes Auswahlverfahren bzw. Interpretationen.

Dies gelingt in diesem Buch in schönster, spannender Weise. Es dürfte für alle, die mit Sprache zu tun haben, reiche Wiedersehens- oder Neufassungsideen liefern. Der Autor wechselt medientechnisch vom geschriebenen, gesprochenen, fernseherischen, politischen, kirchlichen, literarischen zum theatralisch werblich säuselnden Wort und zeigt die Ähnlichkeiten bzw. Probleme auf. Der Autor schreibt bzw. zeigt als Journalist Verwertungszusammenhänge auf, die mich begeistert haben.

In diesem Kontext möchte ich auf zwei Aspekte eingehen. Erstens die Herkunft unserer Sprache durch Luthers Bibelübersetzung. Steinfeld weist auf die außerordentliche Leistung einer einheitlichen deutschen Sprachfassung in Luthers Bibel hin. Luther schaut dem Volk aufs Maul, er schreibt wie Menschen reden und verlässt dadurch den engen Kanon wissenschaftlich unverständlichen Mystifizierens, er bringt Wissen und Verstehen in die Welt und schafft dadurch erst jenen Nährboden, auf dem die spätere deutsche Literatur bzw. Kunst gedeihen kann.
Lesen Sie weiter... ›
3 Kommentare War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Produktbilder von Kunden

Die neuesten Kundenrezensionen

Suchen