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Der Spion der aus der Kälte kam
 
 
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Der Spion der aus der Kälte kam [Gebundene Ausgabe]

John Le Carre
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 344 Seiten
  • Verlag: Bertelsmann Verlag (1111)
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B002EA0Y46
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.612.174 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Moderner Klassiker 15. Juli 2010
Von Snoopy
Format:Taschenbuch
John le Carré's Werk aus dem Jahr 1963 gehört zu den besten (wen nicht zu dem besten) Vertreter des Spionage- und Agentenromans.

Der Protagonist Alec Leamas, Agent des Secret Service und im Zuge des Kalten Krieges stationiert in Westberlin, muss hilflos miterleben, wie sein in Ostdeutschland etabliertes Netz aus Agenten wortwörtlich ausgelöscht wird
Verantwortlich dafür macht man in London Leamas' ostdeutschen Gegenspieler Mundt. Einmal noch schickt man Leamas als angeblichen Überläufer zurück in den Osten, um Mundt doch noch auszuschalten.
Erst danach darf er "aus der Kälte" zurück nach Großbritannien.
Doch dann schlägt Carré eine Volte nach den anderen...

Carré, selbst in diplomatischen Kreisen tätig gewesen, beschreibt seine Figuren und das Agentenhandwerk mit einer auch im Detail der Nüchternheit verpflichteten Weise, aus der sich für den Leser ein Gefühl der Authentizität speist.
Dabei - das ist sicherlich ein Verdienst über den Lesegenuss hinaus - beraubt Carré diese Zwischenwelt jeder falschen Romantik.

Wie ein Sachbearbeiter ohne eine Gefühlregung Aktenordner verschiebt, verschieben Agentenchefs ihre Männer und Frauen aus Fleisch und Blut auf dem Schachbrett des Kalten Krieges - und opfern sie auch, wenn es dem Vorteil dient.

Nachdem Carré den Leser jeder Verklärung über das Dasein als Spion beraubt hat, führt er einem vor Augen, dass der Westen zur Erhaltung und Rettung bestimmter Werte eben diese gewinnbringend im Klein-Klein des Kalten Krieges munter verraten hat.

Spannend, erwachsen, weise.
Und mit Richard Burton fand man für die Verfilmung von 1965 eine Idealbesetzung für Alec Leamas.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kalter Krieg pur 6. Januar 2012
Von Gernleser
Format:Taschenbuch
Es war ein Versuch, auch einmal ein Buch von John le Carre auf Englisch zu lesen. Der Versuch hat gut geklappt und der Krimi lest sich nahezu problemlos auf Englisch.
Der Leser wird brutal zurückgeführt in die tiefsten Zeiten des kalten Krieges. Ich frage mich ernsthaft, ob Leser, die keinen Bezug zu dieser Zeit mehr haben, das Ganze nicht einfach als reinste, evt. Sogar als unglaubwürdige Fiktion abtun. Dabei darf man nicht vergessen, dass tatsächlich und obendrein viel spioniert wurde ' und vermutlich wird ' zwischen Ost und West. Alle möglichen Tricks wurden angewandt und auch die Agentenaustausch-Aktionen auf der Glienicker Brücke fanden wirklich statt.

Zur Story: Zug um Zug werden britische Agenten in der DDR enttarnt und liquidiert. Nun beginnt ein raffiniertes Agentenspiel um Alec Leamas, den Helden der Geschichte. Nach außen scheint es so, dass er von den Briten abgeschrieben wird, ins Abdachlosenmilieu abschmiert und vom KGB angeworben wird. Wer nun in diesem Spiel welche Rolle spielt, wer Doppelagent ist und welche 'hidden agendas' da verfolgt werden ist meisterhaft von John le Carre in Szene gesetzt und nur schwer durchschaubar. Spannung pur.

Am Ende kommt die Liebe ins Spiel und alles wird noch um einiges komplizierter. Ob`s ein Happyend gibt wird aber nicht verraten.
Fazit: Für Menschen, die mit dem Begriff 'Kalter Krieg' etwas anzufangen wissen, ein Meisterwerk und ein glasklares Muss. Für alle anderen nicht zwingend empfehlenswert.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Le Carré schrieb mit diesem Buch das Referenzwerk der anspruchsvollen Spionagegeschichten, und zwar, wie die Legende besagt, innerhalb dreier Wochen. Und er rechnet schonungslos ab: Mit dem Mythos des romantischen Abenteurer-Agenten a la James Bond (wie er speziell im Film dargestellt wird). Mit der Illusion, dass im Kalten Krieg der "Westen" besser oder moralischer agiert, als der "Osten". Mit dem Vorurteil, dass moralische Kriterien für das Handeln der Geheimdienstagenten irgendeine Bedeutung hätten.

Le Carré zeigt schonungslos, dass das einzige Entscheidungskriterium von Menschen im Geheimdienstmilieu jenes der Nützlichkeit ist, dem alles untergeordnet, ja wenn erforderlich, auch geopfert wird.
Wenn es nützlich ist, einen amoralischen Verbündeten auf der Gegenseite zu haben, dann wird dieser unterstützt und dessen humaner Konkurrent vernichtet. Wenn es nützlich ist, einen Agenten ins soziale Abseits zu stossen und dessen Liebe zu einer "unbeteiligten" Idealistin als tödliches Werkzeug zu gebrauchen, dann wird auch dies gemacht. Und wenn es schliesslich die eigene Bilanz verbessert, dann wir einer der besten eigenen Agenten skrupellos geopfert, nachdem man ihn über den Zweck seiner Mission getäuscht und um seine Hoffnungen betrogen hat.

Die Leistung des Autors liegt darin, dass er zugleich mit der raffinierten Handlung die perverse Notwendigkeit und die notwendige Perversion der Geheimdienstaktionen darstellt: "Infantile, kriminelle und geistig kranke Menschen spielen ein schmutziges Spiel ohne Regeln, in dem nichts verboten ist, damit die grosse, dumme Masse nachts ruhig schlafen kann". Dies ist in etwa die Philosophie des Agentenberufes, die uns der Autor in diesem Buch vor Augen führt. Und er muss es wissen, denn er war selbst in diesem Metier tätig.

Für mich ist es nahezu unmöglich, die Botschaft des Buches noch besser, noch spannender, oder noch glaubhafter zu vermitteln. Deshalb ist dieser Roman für mich "Der beste aller Spionageromane" (wiewohl ich Amblers "Die Maske des Dimitrios" gelesen habe!)

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Kalt, wie der Krieg.
Ein phantastischer Spionageroman im Kalten Krieg, der durch Irrungen und Wirrungen seinen Namen auch verdient. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Mark veröffentlicht
Klassiker in guter Übersetzung
Zum Inhalt des Buches wurde hier schon alles gesagt. Deshalb möchte ich die wirklich gelungene Übersetzung des Romans loben. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von MR. TOM veröffentlicht
die Tiefen des Spionage Handwerks
Der Roman kommt ohne Geballere und allzuviel Action aus. Trotzdem bleibt er unglaublich spannend und lässt den Zuschauer immer etwas im Unklaren - Spion, Gegenspion,... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Florian Jung veröffentlicht
Ein Klassiker!
Das Buch ist ein Klassiker! Von 1963, aber dennoch irgendwie zeitlos aktuell. Eine tolle, sehr spannende und packende Spionage-Geschichte. Ein absolutes MUSS im Bücherregal. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von smellycat veröffentlicht
der best Spionageroman
Für mich eindeutig das Beste aus diesem Genre.Gelesen bis mich die Augen im Stich gelassen haben.Kann nicht verstehen,daß es hier keine Neuauflage gibt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Dezember 2009 von Albertus
Toller Spionagethriller
Der kalte Krieg lebt in diesem Agenten-Klassiker wieder auf.
Eine sehr ausgeklügelte Story mit raffinierten Wendungen, der Leser durchschaut erst am Schluß die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Januar 2009 von Reinhold
Kalter Krieg
Anfang der 1980er machte ich den damals für deutsche 12.Klassen nahezu obligaten Ausflug nach Berlin. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Januar 2009 von damast
Spannung pur!
Die "Mutter aller Agentenromane"!
Über den Inhalt wurde schon genug geschrieben.
Es ist meisterhaft, diese sehr komplexe Geschichte mit einem absolut... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. November 2008 von Meknes
Von Ost nach West
Eine Mauer wird zum Schicksal. Sie ist Sinnbild des deutsch-deutschen Wahnsinns jener Zeit und an ihr scheitern nicht nur die Deutschen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. August 2007 von Polar
Fühlen Sie die territorialen Grenzen vom geteilten Berlin
Dieses Werk logischen Kombinierens und glaubwürdiger Charakterstudie von Agenten soll in fünf Tagen verfasst worden sein! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. April 2005 von Lundegaard
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