"Der Spion und die Lady" ist eine abenteuerliche Liebesgeschichte, die von zwei Menschen handelt, die eher Außenseiter sind und ihren Platz in der Welt suchen. Die Geschichte spielt im England des 19. Jahrhunderts und ist aus mehreren Perspektiven erzählt.
Maxima Collins ist eine halb englische, halb indianische Amerikanerin und macht sich nachdem sie ein Gespräch ihres Onkels überhörte, auf den Weg nach London um die Umstände des Todes ihres Vaters zu klären.
Lord Robert Andreville derweil ist zweiter Sohn eines englischen Marquis und ehemaliger Spion im Dienst Englands.
Nachdem die beiden zusammentreffen machen sie sich zu Fuß auf den Weg nach London, wobei sie Verfolgern, die Maxies Onkel hinter ihr herschickte, entkommen müssen.
Die Geschichte war spannend. Sie war nicht übertrieben und beinhaltete Action und Abenteuer, Gefühl und Liebe, sowie Verständnis und Unterstützung. Das Ende hat mich sehr überrascht, aber dazu sage ich nichts weiteres, um niemandem den Spaß am Lesen zu verderben.
Ich fand die Sprache teilweise etwas klitschig. Ich vermute, dass es daran liegt, dass das Buch eine Übersetzung aus dem Englischen ist (was meines Erachtens den sprachlichen Genuss stört). Es kann aber auch daran liegen, dass ich einfach beim Lesen an die englische Sprache gewöhnt bin und mich daher nicht so gut in einen deutschen Roman einfügen kann.