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Der Spieler: Aus den Aufzeichnungen eines jungen Mannes Roman [Taschenbuch]

Fjodor M. Dostojewskij
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. April 1998
Selbst der Magie des Spiels erlegen und in eine unglückliche Liebesaffäre verstrickt, hat Dostojewskij in nur drei Wochen diesen berühmten Roman niedergeschreiben. Die zentrale Thematik dieses 1866 erstmals erschienenen Romans kreist um zwei Pole: die zerstörerische Leidenschaft zum Spiel und die Qual einer komplizierten Liebesbeziehung. Zunächst will Aleksej Iwanowitsch am Spieltisch nur seine ruinöse Finanzlage verbessern, aber wie der berühmte Autor selbst erliegt er der Faszination des Rouletts. Als ihm schließlich seine heimliche Liebe Paulina ihre ZUneigung gesteht, kann er den eingeschlagenen Weg nicht mehr verlassen. Er verliert die Geliebte, die erkennt, dass sie gegen die »Poesie des Spiels« ohnmächtig ist. »Er kehrte vom Spieltisch zurück ..., es war schrecklich, ihn anzuschauen: sein gesicht war hochrot, seine Augen rot unterlaufen, als ob er betrunken wäre.« Anna Grigorijewna Dostojewskaja

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 176 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag; Auflage: Neuausgabe, Nachdruck. (1. April 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423124067
  • ISBN-13: 978-3423124065
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 334.100 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Fjodor Michailowitsch Dostojewskij (1821-1881) zählt zu den bedeutendsten Dichtern der Weltliteratur. Er war der Sohn eines Armeearztes aus Moskau. Nach kurzer Tätigkeit als technischer Zeichner im Kriegsministerium wurde er freier Schriftsteller. Vier Jahre Zwangsarbeit als politischer Häftling und beständige Geldnot wegen seiner Spielleidenschaft zeichnen den unermüdlich Schaffenden. St. Petersburg wird die zweite Heimat dieses bedeutendsten russischen Realisten und Hauptschauplatz seiner berühmtesten Romane, die bis heute weltweit bewundert und gelesen werden.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bei Dostojewski kann man nichts falsch machen! 12. Oktober 2004
Format:Taschenbuch
In dem Buch "Der Spieler" geht es um einen jungen Lehrer, Alexeij Iwanowitsch, der sich in der Familie eines Grafen um die Kinder kümmern soll. Alexeij verliebt sich hierbei in die Stieftochter des Grafen. Diese Liebe bleibt allerdings unerwidert. Der Graf, in arger Geldnot, hofft auf das baldige Ableben seiner Großtante, um an eine Erbschaft zu gelangen. Im Schlepptau des Grafen befinden sich unter anderem der Hochstapler und Betrüger de Grieux, sowie eine höchst zwielichte Französin namens Blanche, die beide nur den Grafen "ausnehmen" wollen. Nachdem die Großtante dann ganz unverhofft auftaucht und ihr komplettes Vermögen vor den fassungslosen Augen ihrer Verwandten verspielt hat, scheint die Lage für den Grafen aussichtslos. Alexeij gewinnt daraufhin 100000 Rubel, bietet diese Pauline an, diese wiederrum versteht dieses Angebot falsch und verschwindet. Ab jetzt ist Alexeij alles egal, er geht mit der Französin Blanche nach Paris verprasst seinen Gewinn und verfällt völlig dem Glücksspiel.
Natürlich hat dieses Buch nur 155 Seiten, was kein Vergleich ist zu den "dicken" Werken von Dostojewskij, aber dennoch erkennt man auch hier ganz klar die Handschrift des Autors. Denn auch hier finden sich viele verschiedene Figuren, die sehr detailverliebt, dem Umfang des Buches entsprechend, beschrieben werden.
Auch die kleinen Verzweigungen innerhalb der Geschichte, sowie die Sprache lassen durchaus den grossen Dostojewski erkennen, so zum Beispiel die Vorwegnahme von Alexeijs Schicksal anhand der Grosstante. Oder wie Dostojewski überhaupt diesen Verlauf vom unwissenden "Amateur-Spieler" zum süchtigen "Fanatiker" aufzeigt, erinnert schon an die grossen Werke.
Jeder der also schon "Schuld und Sühne" o. a.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dostojewskis kleines Meisterwerk 17. Januar 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Dieser Roman gehört zu Dostojewkis kleineren Werken,kann sich
aber mit seinen fünf großen Roman durchaus messen.In diesem Werk
hat er seine Spielsucht verarbeitet,die ihn in den 1860`ern fast
in den Ruin getrieben hätte.Er war von der Idee besessen,am
Spieltisch zum Millionär zu werden,um sich dann,losgelöst von
allen materiellen Sorgen ungestört seinem Werk widmen zu können.
Das hat nicht hingehauen,hat uns aber dieses exzellente,kleine
Meisterwerk beschert,in dem auf psychologisch meisterhafte Weise
die Spielsucht und ihre Folgen beschrieben werden.Auch für
Nicht-Spieler ist dieses Buch durchaus interessant,denn es be-
schreibt die Tiefe menschlischer Leidenschaft in der für das
neunzehnte Jahrhundert typischen,fiebrig-neurotischen Art und
Weise,die auf den Leser des abgeklärten einundzwanzigsten Jahr-
hunderts umso faszinierender wirkt.Auch die enthaltene Liebes-
geschichte hat ihren Reiz.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Der kurze Roman spielt nicht, wie man vielleicht annehmen möchte, in Russland, sondern in Westeuropa -
und dort eigentlich hauptsächlich in den Spielhallen,
zwischen Roulette und Black Jack.
Es spiegelt meiner Meinung nach hervorragend diese
gewisse melancholisch - kühle Art des Schriftstellers wider,
und ist eine herrlich - bissige Satire auf die träge und oberflächliche Gesellschaft Westeuropas.
Der Protagonist (ein Russe), der anfangs noch harmlos sich in den Spielhallen vergnügt, im Auftrag von Polina
spielt, und gekonnte Reden an den Tischen schwingt,
wird zunehmend in den Sog des Gewinnrausches hinein gezogen. Er verfällt
auch körperlich immer mehr, wird zur halb durchsichtigen Maske, ein Schatten ('morgen, morgen wird
alles ein Ende haben!')
Dostojewskij verspielte 1863 selbst den gesamten Vorschuss für sein nächstes Buch, und
vollendete anschließend 'Der Spieler' in den darauf folgenden 24 Tagen. Es mag daher durchaus
nicht so ausgereift sein wie etwa 'Rodion Raskolnikoff (Schuld und Sühne) oder 'Der Idiot', aber
zum Einstieg für Dostojewskij, wenn nicht gar für die russische Literatur im allgemeinen,
ist 'der Spieler' sehr empfehlenswert!
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Durch und durch ein Dostojewski 8. Mai 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Der Spieler, ein Roman, den F. M. Dostojewski in nur 26 Tagen seiner späteren Frau A. G. Snitkina, einer Stenographin, diktierte, beruht weitgehend auf Selbsterlebnissen des Dichters. Erzähler der Geschichte ist ein junger Mann, der in der Familie eines Generals als Erzieher angestellt ist. Der General, in argen Geldnöten, hofft und wartet auf das Ableben seiner Erbtante um sich die Hand einer zwielichtigen Französin zu sichern. Der Erzähler seinerseits liebt Polina, die Stieftochter des Generals, diese Liebe bleibt jedoch unerwidert. Unerwartet taucht die totgeglaubte Erbtante in dem deutschen Kurort, dem Ort der Handlung, auf und verspielt ihr ganzes Vermögen.Die Lage des Generals und Polinas scheint aussichtslos. Da gewinnt der Erzähler 200.000 Francs am Rouletttisch.Er bietet Polina das Geld an, diese lehnt jedoch, durch die Art seines Auftretens abgestoßen, ab. Der Erzähler begibt sich daher in Begleitung der Französin nach Paris, wo er den Gewinn volständig verpraßt. Denoch zieht es ihn erneut ins Casino, mit dem festen Vorsatz zu gewinnen und Polina zu erobern. Mit dieser rauschartigen Flucht aus der unbewältigten Wirklichkeit ins Casino endet dieser Roman. - Die Klarheit der Sprache und des Erzählflusses, die gesunde Liebe zu Details und Verzweigungen innerhalb der Erzählung und natürlich die tragikomische Thematik - nur ein Mensch konnte so schreiben - F. M. Dostojewski. Der Roman spielt zwar mit Sicherheit nicht in der Liga seiner Meisterwerke "Die Brüder Karamasov" und "Schuld und Sühne" ist aber denoch äußerst lesenswert.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen alles ist ordnung,perfekt sehr zufrieden.... ....... ........ .......
alles ist ordnung,perfekt sehr zufrieden.... ....... ........ .... un d und
alles ist ordnung,perfekt sehr zufrieden.... ....... ........ .... un d und
Vor 6 Monaten von yücel fener veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Warum man freiwillig ins Verderben rennt...
Anfangs ist die Lektüre dieses - bekanntermaßen auch autobiographischen - Buches vor allem vergnüglich, wenn der Hauptprotagonist, Hauslehrer Aleksej Iwanowitsch,... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Gregson veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen da passiert irgendwie nix
Ich lese sehr viel, allerdings zu 99 Prozent Fachbücher. Ich bin es gewohnt, dass ständig Input kommt und auf jeder Seite was passiert. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Amazon Kunde veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Was für starke Nerven!
Eine Gruppe hochwohlgeborener aber leider verarmter Edelleute aus Russland finden sich in einem deutschen Kurort ein. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Frau Konietzny veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der Spieler (Edition Anaconda) Fjodor Dostojewskij
Das Buch "Der Spieler" von Fjodor Dostoewskij, spigelt auch den heutige Mensch ab und es ist wichtig reinzuschauen in unsere schwachr Seele, um zu lernen, wie wichtig ist... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Alexander veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Der Spieler - ein wahrer Titel
Aufgrund meiner Deutsch-Matura, zählte dieses Buch zu meiner Pflichtlektüre. Es ist verständlich und leicht geschrieben, hat mich jedoch nicht ganz... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Bella veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Psychogramm einer Impulskontrollstörung
Inhalt:
Der Ich-Erzähler Alexéi Iwánowitsch arbeitet als Hauslehrer für den finanziell ruinierten General und seine Familie. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Januar 2012 von sabatayn76
5.0 von 5 Sternen Friedrichsdor, Louisdor, Rubel und Gulden - Ein Roman über...
Der Ich-Erzähler Aleksej Iwanowitsch ist Hauslehrer des Generals. Dieser hat eine Stieftochter, Pauline, in die Aleksej hoffnungslos verliebt ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. September 2011 von Josephine Sterner
5.0 von 5 Sternen Autobiografischer Kurzroman und Psychogramm des Spielers...
Noch bevor Dostojewski Ende 1866 "Schuld und Sühne", seinen ersten großen Roman für den Verleger Stellovskij veröffentlichen kann, ist er durch seine horrenden... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. August 2010 von Shaun
5.0 von 5 Sternen Einmal noch und es wird gelingen
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Veröffentlicht am 12. November 2009 von saibach
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