Der Krimi (sofern man dieses Buch so bezeichnen darf!) dümpelt nur vor sich hin. Nichts wirklich spektakuläres passiert, dafür wird der Leser mit abstrusen Schlussfolgerungen und Gedanken der Hauptdarstellerin konfrontiert.
Das wirklich Schlimme daran, ist die Tatsache, dass es zum größten Teil Gedanken und Ansichten zum Privatleben sind, welche durch gar fürchterlich altmodische Ansichten gekennzeichnet sind!
In diesem Buch finden die beiden Hauptdarsteller zueinander. Bis dies jedoch soweit ist, müssen gesellschaftliche Hürden genommen werden, die man Anfang des 20. Jahrhunderts vielleicht als normal erachtet hätte. Da die Geschichte jedoch in den frühen 80er Jahren angesiedelt ist, erscheint dies alles nur dumm, abstrus und aufgeplustert!
Würde sich die Handlung auf den eigentlichen "Fall" (meinetwegen auch kombiniert mit einer zeitgenössischen Liebesgeschichte) konzentrieren, so bliebe nicht mehr als eine unbedeutende Kurzgeschichte über.
Zu allem Überfluss ist es dem Leser nicht einmal möglich anhand von Indizien, Beweisen oder gar Verdachtsmomenten den Fall selbst aufzulösen, da alles durch die verklärende Brille der Hauptdarstellerin wiedergegeben wird. Aber wozu sollte man auch mitraten? Am Ende des Buches klärt sich alles überraschend auf, und man fragt sich, wie die Lösung jetzt in die Geschichte heineinpasst!
Auf keinen Fall lesen!