aber ich fand den Solisten eigentlich eher enttäuschend.
Die Geschichten sind nichts neues und enthalten zu viele Klischees und Kleinigkeiten, die man schon zu oft gesehen hat.
Gleich in ersten Minuten des ersten Films erblindet eine Kollegin des Solisten, und ich kapiere nicht wieso! Wer mit einer Pistole umgehen kann, wird verstehen, wieso das an den Haaren herbeigezogen ist.
Wieso wird der Solist "zufällig" zu einem Mord-Tatort gerufen, wo der Gangster, der ihm vor Jahren durch die Lappen ging, erschossen wurde?
Und dann der Schraubenzieher, der zufällig" irgendwo herumliegt und dann den Tag rettet.
Im zweiten Teil konnte ich beim besten Willen keine Sympathie für irgendeinen der Charaktere aufbringen, am wenigsten für den Solisten, der sich als großes A*** erweist, als er das Handy verliert und seinem Kollegen einredet, der habe es im Auto vergessen.
Und das Töchterchen des Mannes, den die Polizisten beschützen sollen, sieht natürlich wieder aus wie frisch aus dem Playboy. Natürlich darf auch der obligatorische LKW nicht fehlen, der rückwärts auf die menschenleere Landstraße in die Verfolgungsjagd herein fährt.
Teil drei und vier werden nicht besser, was solche nervenden Kleinigkeiten angeht.
Wer anspruchslose Action sucht, ist hier nicht falsch, aber Glaubwürdigkeit darf er nicht erwarten.