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Der Soldat James Ryan (2 DVDs)
 
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Der Soldat James Ryan (2 DVDs)

Tom Hanks , Edward Burns , Steven Spielberg    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (341 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Als Steven Spielberg ein Jugendlicher war, drehte er seinen ersten Film, einen Kriegsfilm, in einem Hinterhof. Als er mit Mitte zwanzig mit Duel durch Europa tourte, sah er alte Männer vor Grabsteinen am Omaha Beach zusammenbrechen (Omaha Beach ist der Tarnname für einen Strandabschnitt bei Dünkirchen, dem Schauplatz der Invasion der Alliierten). Dieses Bild wurde zur Eingangsszene von Der Soldat James Ryan, Spielbergs Film über eine Mission, die der D-Day-Invasion folgte. Ein Film, den viele für den realistischsten -- und vielleicht besten -- Kriegsfilm aller Zeiten halten. Mit den Produktionsmöglichkeiten von 1998 war es Spielberg möglich, eine betäubende und beispiellose Sichtweise auf den Krieg als Hölle darzustellen.

Wir sind am Omaha Beach, als Truppen von den Deutschen abgeschlachtet werden, aber trotzdem die fast unüberwindliche Übermacht besiegen. Ein überzeugender Tom Hanks spielt Captain Miller, Soldat durch und durch, der eine kleine Truppe hinter die feindlichen Linien führt, um einen Soldaten herauszuholen, dessen drei Brüder kurz vorher im Krieg gefallen sind. Dies ist die Art von Werbung, die die Armee für sich macht, aber diese Vorgehensweise hat historische Präzendenzfälle, die bis zum Bürgerkrieg zurückgehen.

Einige Filmkritiker haben die Hauptcharaktere als stereotyp bezeichnet. Wenn das so ist, dann gibt der Film den Stereotypen gute Namen: Tom Sizemore als gewandter Sergeant, Edward Burns als hitzköpfiger Soldat Reiben, Barry Pepper als der religiöse Heckenschütze, Adam Goldberg als der einsame Jude, Vin Diesel als der groß geratene Soldat Caparzo, Giovanni Ribisi als der gefühlvolle Arzt und Jeremy Davis, der in seiner Rolle als sanftmütiger Korporal die denkwürdigste Darstellung des Films gibt.

Der Film ist so komplex und realistisch wie Spielbergs Oscargewinner Schindlers Liste, aber er ist cineastischer aufbereitet. Spielberg und sein hoch qualifiziertes Technikerteam (der Film bekam fünf Oscars: Schnitt (Michael Kahn), Kamera (Janusz Kaminski), Ton, Toneffekte und Regie) liefern Schlachtsequenzen, die über das Auge direkt auf den Magen schlagen. Die gezeigte Gewalt ist extrem, aber niemals grundlos. Die letzte Schlacht, eine Schwindel erregende Mischung aus Vergnügen, Einfühlungsvermögen und Chaos, führt zu einer tiefgründigen Ruhe. Der Soldat James Ryan bewegt uns mehr, als Schindlers Liste, weil der Film die Vergangenheit auf direkterem Weg mit dem verbindet, wie wir heute fühlen sollten. Es war Spielbergs Berufung, den Film Der Soldat James Ryan zu drehen. --Doug Thomas

Amazon.de DVD-Bewertung

Holen Sie sich den Zweiten Weltkrieg ins Wohnzimmer! Dies mag wenig verlockend klingen, beschreibt aber den überzeugend monströsen Sound dieser DVD. Denn auch ohne aufwändige Surround-Anlage versetzt die dynamische Sound-Gestaltung der Eröffnungssequenz den Heimkino-Betreiber mitten in den Kugelhagel an Omaha-Beach. Der Bildtransfer wurde ebenfalls vorbildlich durchgeführt, die technischen Basisdaten dieser Edition lassen keine Wünsche offen. Dafür sind die Extras ein wenig spärlich ausgefallen, sodass man nach einem Audio-Kommentar von Steven Spielberg vergeblich sucht. Neben den üblichen Infos über die Darsteller und die Produktion finden sich lediglich zwei Trailer und eine 25-minütige Dokumentation über den Film. Letztere hat jedoch mehr zu bieten als ein durchschnittliches Making Of. Denn neben Tom Hanks und Spielberg kommen einige Kriegs-Veteranen zu Wort, die noch besser als der Film selbst in der Lage sind, eine Vorstellung von der schrecklichen Realität des D-Day zu vermitteln. --René Classen

Video Jakob Kurzinhalt

Zweiter Weltkrieg, kurz nach der Landung der Alliierten in der Normandie: Captain John Miller erhält einen fragwürdigen Auftrag - er soll mit seinen Männern hinter die feindlichen Linien vorstoßen, um den vermißten Soldaten James Ryan zu suchen. Drei seiner Brüder sind bereits im Dienst der amerikanischen Armee gefallen, nun soll James, der einzige überlebende Sohn der Ryans, unbedingt wohlbehalten nach Hause zurückkehren. Je weiter die Gruppe in das Feindgebiet vordringt, desto lauter werden die Zweifel: Warum ist dieser eine Soldat es wert, das Leben von acht anderen zu riskieren? Warum zählt sein Leben mehr als das eigene?

Movieman.de

Steven Spielberg verfilmte die Geschichte, die sich am Rande der Landung amerikanischer Truppen in der Normandie abspielt mit einer immensen und nur schwer erträglichen Härte. Die Szenen während der Landung würden unter normalen Umständen zur sofortigen Indizierung führen. Doch hier heiligen die Mittel ausnahmsweise den Zweck. Und während wir in den 2,5 Stunden aus nächster Nähe erleben dürfen, wie brutal, wie unmenschlich der Krieg sein kann, so ist der Schockeffekt hier ein heilender Faktor. Wir lernen durch diese schockierende Gewalt, was es heißt, wenn wir wieder einmal von Kriegen in Afghanistan oder sonstwo auf der Welt erfahren. Immer wieder erleben wir, wie Tom Hanks die schrecklichen Bilder während der Kämpfe, wie taub wahrnimmt. Viele Bilder werden lange in Erinnerung bleiben. Etwa, wenn Tom Hanks weint, wenn der deutsche Soldat nach dem Mord an einem amerikanischen Soldaten die Treppe hinabläuft, vorbei an einem verängstigten Amerikaner, ohne diesen noch als Bedrohung wahrzunehmen. Dies ist einer der bewegendsten Filme, die Spielberg jemals produziert hat.

Moviemans Kommentar zur DVD: Bild und Ton beeindruckend, Extras von großem Umfang

Bild: Hauptfilm: Die Farbsättigung ist hier ganz bewußt als stilistisches Mittel herabgesetzt worden. Grundsätzlich herschen grau und braun vor, lebhaft unterstützt von jeder Menge Blut. In einigen Szenen, vor allem Himmelsbildern, mischt sich deutliches Rauschen, das aber den guten Gesamteindruck nicht weiter stört (00.40.00, 02.31.20). Artefakte traten keine auf, selbst in den hektischen Momenten, mit schnellen Szenenwechseln. Die Schärfe und der Kontrast sind sehr hoch und lassen viel, manchmal zuviel erkennen. Toll zum Beispiel der Helm und Hanks' Gesicht in der Großaufnahme bei 00.26.00. Gelegentlich ist der Kontrastumfang auch zu hoch, was sich dann in voll weißen Himmeln äußert 01.12.16. Bei 02.05.20 und 02.32.50 tritt etwas Bewegungsunschärfe bzw. Ruckeln im Schwenk auf. Auch hier deutlich unterhalb eines wirklichen Störfaktors. So bleibt denn auch nur die Möglichkeit, hier den Hut zu ziehen. Doku-Filme: Das Dokumaterial beider Filme ist sauber bearbeitet und weist keine Artefakte auf. Bildfehler ergeben sich nur aus dem Zustand des Quellmaterilas selbst. Die Interviewsequenzen sind optisch hochwertig produziert und liefern fehlerfreie, kontrast- und schärfestarke Videoproduktionen.

Ton: Hauptfilm: Wow, ich habe ja viel erwartet und die Kinoauswertung war ja ebenfalls fulminant. Aber das hier, das ist die Granate, im wahrsten Sinne des Wortes. Nun gut, wir haben das Canton THX-10 System mit dem aktuellen Pioneer AX 10-Verstärkerboliden laufen lassen, das ersetzt so manche Abrißbirne. Die schockierenden ersten 20 Minuten Landung in der Normandie zeigen auf, was man alles aus einem Sixtrack herauskitzeln kann. Wer glaubte, dies wäre nicht zu toppen, sollte mal den 60 Tonnen Tiger-Panzer anrollen hören. Der Sand vibriert nicht ohne Grund, die Sitzgelegenheit übrigens nicht minder. Keine Frage, akustisch ist dies die beste DVD, die ich je gehört habe. Pausenlos werden alle Kanäle inensivst genutzt, besonders die Surroundkanäle und der LFE bieten wahrlich exzessive Akustik, die aber auch nach jedem dB Lautstärke lechzt. Wer über die beneidenswerte Situation verfügt, dem technisch wie örtlich nachkommen zu können, erlebt eine phänomenale Dynamik, die selbst die Stimmen in dem Getöse klar und ortbar hören läßt. Die Tonbearbeitung des Dokumaterials ist vordergründig und unsensibel. Tontechnisch sauber, aber stilistisch völlig unpassend und grob angelegt. Die Geräusche sind unpassend dominant und wenn eine Feldflasche geöffnet wird, klingt das, als würde ein Panzer gewartet. Die Stimmen sind gut voluminiert und die Musik ist weiträumig und recht durchsichtig angelegt.

Extras: Die zahlreichen Kurzdokus auf Disc 2 zum Hauptfilm sind eigentlich eine einzige homogene Produktion, die thematisch in Kurzfilme gegliedert wurde. Neben der Produktionsgeschichte und einem Special mit Komponist John Williams, der im Beisein von Tom Hanks mit dem Boston Symphony Orchestra seine Partitur einspielt, werden auch historische Hintergründe mit Zeitzeugen-Interviews angeschnitten.Folgende beiden Filme sind als Extra-DVDs enthalten: "Price For Peace" ist ein dokumentarisches Helden-Epos, das die Geschichte des zweiten Weltkrieges in Bezug auf den Pazifik-Krieg erzählt. Anhand ausführlicher Zeitzeugen-Interviews wird die Einsatzkraft und der Einsatzgeist der Truppen - man kann es nicht anders sagen - gefeiert. Aber auch die Lasten, die die Zivilbevölkerung zu tragen hatte, wird berücksichtigt. Dabei sind die Amis natürlich die Opfer...leicht tendenziös, aber aufschlußreich."Shooting War" ist eine von Tom Hanks moderierte Doku über die zahlreichen Kriegsberichterstatter des zweiten Weltkrieges. Es geht dabei ebenso um Kameraleute wie um Photographen. Besonders spannend ist der Bericht über eine Doku bzgl. des Angriffes auf Pearl Harbour, der seinerzeit einfach nachgestellt wurde und mit Tricktechnik aufbereitet worden ist. Eindrucksvoll auch die Einblicke in die Arbeit der Filmleute an Bord der Kampfbomber. Fesselnd. --movieman.de

VideoMarkt

Captain John Miller führt eine der US-Einheiten an, die am 6. Juni 1944 an der Küste der Normandie landen. Trotz höchster Verluste gelingt es, den Strand zu stürmen. In der Folge soll Miller mit einem kleinen Spähtrupp hinter die feindlichen Linien vordringen und den Gefreiten Ryan ausfindig machen. James Ryan, dessen drei Brüder an diversen Kriegsschauplätzen gefallen sind, soll auf Anordnung des Kriegsministeriums sicher in die Heimat zurückgebracht werden. Widerwillig begeben sich die acht Soldaten auf ihre lebensgefährliche Mission...

Video.de

Mit fünf Statuetten bedacht, darunter die für die beste Regie und für die beste Kameraarbeit (Janusz Kaminski), war Steven Spielbergs Anti-Kriegsfilm neben "Shakespeare in Love" der große Gewinner bei der diesjährigen Oscar-Verleihung. Atemraubende Bilder, eine makellose Montage, erschütternde Kampfszenen und das überaus überzeugende Spiel des Darstellerensembles um Tom Hanks lassen "Der Soldat James Ryan" zu einem Meilenstein des Genres werden, der den Vergleich zu Meisterwerken wie "Full Metal Jacket" oder "Der schmale Grat" nicht zu scheuen braucht.

Blickpunkt: Film

Kompromißloses Zweites-Weltkriegs-Drama mit phänomenaler Besetzung. Würdiger Nachfolger von "Schindlers Liste".

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Kompromißloses Zweites-Weltkriegs-Drama mit phänomenaler Besetzung. Würdiger Nachfolger von "Schindlers Liste".

Kurzbeschreibung

Zweiter Weltkrieg, kurz nach der Landung der Alliierten in der Normandie: Captain John Miller erhält einen fragwürdigen Auftrag - er soll mit seinen Männern hinter die feindlichen Linien vorstoßen, um den vermißten Soldaten James Ryan zu suchen. Drei seiner Brüder sind bereits im Dienst der amerikanischen Armee gefallen, nun soll James, der einzige überlebende Sohn der Ryans, unbedingt wohlbehalten nach Hause zurückkehren. Je weiter die Gruppe in das Feindgebiet vordringt, desto lauter werden die Zweifel: Warum ist dieser eine Soldat es wert, das Leben von acht anderen zu riskieren? Warum zählt sein Leben mehr als das eigene? "Einer für alle, alle für einen" - das hehre Musketiermotto erfährt bei Steven Spielberg eine Auslegung, die so düster ist wie die Epoche, die er beschreibt.
(Aus TV MOVIE spezial)
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