Es geht, wie der Titel schon sagt, um den Sohn eines Zauberers, genauer gesagt um den Sohn des Hofzauberers Ihrer Majestät Viktoria von England.
Die Geschichte spielt also im 19. Jahrhundert, und was mir besonders gefallen hat, ist, dass hier Zauberei und Technik aufeinandertreffen, beispielsweise Glühbälle als Vorform von Glühbirnen und Luftvehikel, die über London schweben, wobei Nick, die Hauptfigur, der Technik natürlich feindlich gegenübersteht und die Magie vorzieht, auch wenn ihm dabei ab und an kleinere Fehler unterlaufen.
Der Vertreter der TEchnik in dem Buch ist auch der Bösewicht, nämlich der Hofwissenschaftler Stafford Sparks, der Nick und seine Freunde kidnappt, um die Weltherrschaft zu erringen.
Dabei kommen viele witzige, liebevoll gezeichnete Figuren vor, allen voran die Tante Nicks, die eine typisch britische Hexe verkörpert, sowie ein Zauberfreund seines Vaters und auch - lasst euch überraschen - ein kleines, hungriges Nagetier sowie weitere humorvoll oder mysteriös gezeichnete Kreaturen.
Alles in allem finde ich das Buch sehr geeignet auch für Erwachsene, die sich in andere Welten und Zeiten versetzen wollen, und insbesondere fürs winterliche Vorlesen vor dem Kamin.