„Der Sohn von Shannara" setzt genau da an, wo der erste Teil der Trilogie aufgehört hat. Die Reise nach Paranor findet ihre Fortsetzung und motiviert durch die Fülle der Ereignisse zum Weiterlesen.
Hatte der Verlauf der Handlung in „Das Schwert von Shannara" noch Siebenmeilenstiefeln an den Füßen, was der epischen Breite der Geschichte nicht gerade zu Gute kam, so nimmt sich Terry Brooks hier endlich Zeit für seine Charaktere. Endlich erfährt man mehr über sie, über ihre Gefühle, Ängste und Beweggründe.
Das sanfte Band, welches zwischen Leser und Romanheld geknüpft wird, ist für mich eine Qualität, die darüber entscheidet, ob ich mich in einen Trivialroman einleben kann oder nicht. Auch die parallel ablaufenden Abenteuer der Gefährten lassen den Leser nicht mehr los, enden die Kapitel doch immer dann, wenn es gerade am interessantesten ist.
Wer Fantasyromane mag und sich durch den etwas kantigen Teil1 gekämpft hat, wird hier mit richtig guter Genreliteratur belohnt.