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Der Skandal um die Hitler-Tagebücher
 
 
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Der Skandal um die Hitler-Tagebücher [Broschiert]

Michael Seufert
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Broschiert, 3. März 2008 --  

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Produktinformation

  • Broschiert: 319 Seiten
  • Verlag: Scherz Verlag, Frankfurt; Auflage: 1., Aufl. (3. März 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3502151199
  • ISBN-13: 978-3502151197
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,6 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 218.366 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Michael Seufert
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Am 25. April 1983 präsentierte der STERN der staunenden Öffentlichkeit seinen Sensationsfund: die Hitler-Tagebücher. Nur kurze Zeit später entpuppten sie sich als Fälschung, und der größte Presseskandal der Bundesrepublik war geboren. Aber wie konnte es dazu kommen? Michael Seufert, damals Redakteur beim STERN, kennt alle Beteiligten. Schonungslos und detailliert berichtet er, warum ausgerechnet im Fall Hitler-Tagebücher alle normalen Kontrollmechanismen beim STERN versagten. Michael Seufert ist die persönliche und ungemein spannende Aufarbeitung einer wahren Geschichte gelungen, die vor allem von Machtgelüsten, Geheimhaltungswahn und Karrieren, von Blindheit und der Gier nach dem großen Geld handelt.

Über den Autor

Michael Seufert, geboren 1943, lernte sein journalistisches Handwerk bei den »Bremer Nachrichten«. Von 1970 bis 1997 arbeitete er beim »Stern«, zuletzt in der Chefredaktion. Seither schreibt er Romane und Sachbücher und ist als freier Journalist tätig.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
Format:Broschiert
Das Buch ist nüchtern, sachlich, im Stil einer Reportage geschrieben und höchst interessant. Es erscheint aus heutiger Sicht fast unglaublich, was sich in Verlag und Redaktion des politisch eher links einzuordnenden Magazins "Stern" Ende der 1970er Jahre bis zum Aufdecken der Fälschung 1983 abgespielt hat. Eine Mischung aus Sensationslust, maßloser Geldgier und dieser seltsamen Faszination bezüglich allem, was mit Hitler und seinem monströsem Terrorregime zu tun hatte, machte den größten Medienskandal der Bundesrepublik Deutschland erst möglich. Fast möchte einem die Hauptperson, Reporter Heidemann, als betrogener Betrüger leid tun, kann man doch den Eindruck gewinnen, daß er wirklich an die Echtheit der Tagebücher geglaubt hat bzw. glauben wollte und vollkommen geschockt war, als die Wahrheit ans Licht kam.
Wenn man allerdings über Heidemanns "Nazi-Tick" nachdenkt, der darin gipfelte, die ehemalige Yacht von Hermann Göring zu kaufen und auf dieser Sitzungen abzuhalten, wo man in verklärten Erinnerungen der NS-Zeit schwelgte und die menschenverachtenden Greueltaten dieser Terrorherrschaft ausblendete, ist das schon sehr befremdlich und man fragt sich, wie Redaktion und Verlagsleitung vom "Stern" so etwas dulden oder sogar aktiv unterstützen konnten. Das Buch ist nicht nur für angehende Journalisten eine Empfehlung!
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich denke daß Michael Seufert aus dem Buch mehr hätte machen können.

In erster Linie gibt es nichts neues.

Wenn man die Bücher von Günther Picker : Der Fall Kujau,
Erich Kuby: Der Fall Stern und die Folgen,
Manfred Bissinger: Hitlers Sternstunde und Ferdinand Koch: Der Fund, die Skandale des Stern" gelesen hat kommt einem alles bekannt vor.

Michael Seuferts Chance bestand darin, einen angeblichen? Brief von Gerd Heidemann den dieser im Februar 2003 an den Stern Chefredakteur Thomas Osterkorn schrieb (bzw. der auf dessen Schreibtisch landete) auszuwerten.
Heidemann behauptet darin daß alles bisher falsch dargestellt wurde und daß endlich mal die Wahrheit geschildert werden soll. Heidemann hat anscheinend 300 Ordner in seinem Archiv, die Gesprächsabschriften, Gutachten und Dokumente enthalten. Jedes Gespräch mit Kujau und anderen wurde auf Tonband festgehalten. Diese Tonbandaufnahmen wurden leider vor Gericht nicht zugelassen, da sie heimlich aufgenommen wurden. Für eine Wiederaufnahme des Verfahrens fehlt wohl das Geld.

Leider wurde diese Chance vergeben; die Wahrheit wird wohl nie ans Licht kommen.

Außer altbekanntem finden sich keine neuen Erkenntnisse in dem Buch. Daher nur 3 Sterne.

Im übrigen kann ich nur das Buch von Peter Ferdinand Koch "Der Fund, die Skandale des Stern" empfehlen, das auch ein Kapitel über Michael Seufert enthält.
Leider ist das Buch sehr selten und relativ teuer nur antiquarisch zu bekommen.

Aber es lohnt sich.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Großartig 29. April 2008
Format:Broschiert
Eine hinreißendes Sachbuch. Spannend, voller unglaublicher Fakten. Obwohl man lachen muß, sollte man eigentlich weinen über dieses Stück Zeitgeschichte, in dem die Aussicht auf ein weltweites Millionengeschäft die Hauptrolle, journalistische Sorgfalt und professionelle Skepsis die zu vernachlässigende Nebenrolle spielt. Nicht zu glauben und doch leider wahr! Dank an den Autor, der diesen "Knüller" recherchiert und brillant geschrieben hat!
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