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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen6
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am 28. Juni 2001
Dieser Band ist wirklich kurzweilig, er stellt unter zusammenfassenden Überschriften wie "Absurd" oder "Menschlich" Texte zum Thema "Sinn des Lebens" von verschiedenartigsten Autoren zusammen. So findet man z.B. einen Auszug aus Douglas Adam's "Per Anhalter durch die Galaxis" ebenso wie Beiträge des Psychologen Viktor Frankls oder von verschiedenen Philosophen. Auch zeitlich umfassen die Auszüge sehr große Teile der Geistesgeschichte. Interessant auch einige Werke der bildenden Kunst. Insgesamt sehr unterhaltsam und besonders auch anregend zur weiteren Lektüre interessanter Autoren.
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Sollten Sie sich in einer Phase befinden, in der Sie nach Antworten nach dem Sinn des Lebens suchen, könnten Sie vielleicht über dieses umfassende Kompendium stoßen. Ich kann Ihnen eines verraten, es wird die Frage nicht beantworten und im schlimmsten Fall wird sich sogar noch weiterer Klärungsbedarf auftun! Für den Hobby-Philosophen ist das Buch übrigens genau so gut tauglich, wie für den Berufsphilosophen; das meinen sogar die Herausgeber und tun damit auch gut, denn so weiten Sie das Feld für die Interessenten.
Die Herausgeber (Christoph Fehige, Georg Meggle und Ulla Wessels) machen auch keinen Hehl daraus: "Das Buch taugt außer als Bettlektüre auch für die Lehre."
So war es für mich vor Jahren schon ein Anhaltspunkt wo man weiter nachhaken könnte - und wo besser nicht. In den Erzählungen, bzw. Textausschnitten kommen namhaften Größen der Weltliteratur, der Belletristik und der Philosophie zu Wort - und wenn in diesem Buch dann sogar noch Monty Phyton und Douglas Adams zitiert werden, na dann ist wenigstens dafür gesorgt, dass man das ganze nicht zu bierernst nimmt.

Ein Philosophiebuch das keinesfalls für die Westentasche geeignet ist und das sogar an manch stillem Örtchen trotz seiner Unhandlichkeit noch Platz finden dürfte.

Eindeutig eine Hilfe das "Sachregister" und informativ sind freilich auch die vielen Seiten "Zu den Autoren" und "Zu den Texten" oder die Verweise "Zur weiteren Lektüre" - wenn Sie wollen freilich nur!
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am 26. Juni 2009
Mir hat das Buch gefallen und es hat mir auch einige neue Möglichkeiten gezeigt, an die ich so nicht gedacht habe. Obwohl das Buch schon sehr umfangreich ist, könnte ich mir eine Fortsetzung vorstellen. Schließlich haben sich zum Thema Sinn des Lebens auch noch andere Philosophen Gedanken gemacht. Manche Kapitel sind verständlich, andere waren schlichtweg zu hoch für mich; aber dass muss ja nicht für andere Menschen gelten.....
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TOP 500 REZENSENTam 9. August 2015
Die Herausgeber und Philosophieprofessoren Georg Meggle (Leipzig), Ulla Wessels und Christoph Fehige (beide Saarbrücken) haben in diesem Band eine herausragende Textsammlung weitgehend aus deutschen und angloamerikanischen Quellen zusammengetragen. Hier die, die ich für besonders lesenswert halte:
• Alfred Ayer | Menschliche Zwecke und große Zwecke
• Alfred Ayer | Unbeantwortbare Fragen
• Kurt Baier | Existieren — das Für und Wider
• Kurt Baier | Warum ist überhaupt etwas?
• Kurt Baier | Zweck und Sinn
• Hans Blumenberg | Nebenfolgen des Sinnbedarfs
• Jeffrey Gordon |Hängt der Sinn des Lebens mit der Existenz Gottes zusammen?
• Richard Hare | Alles egal?
• Fritz Mauthner | Sinn des Lebens
• Jeffrie G. Murphy | Warum?
• Thomas Nagel | Das Absurde
• Thomas Nagel | Wichtigkeit
• Kai Nielsen | Analytische Philosophie und der Sinn des Lebens
• Robert Nozick | Philosophie und der Sinn des Lebens
• Martha Nussbaum | Emotionen als Urteile über Wert und Wichtigkeit
• Frank Ramsey | Es gibt wirklich nichts zu diskutieren
• John Wisdom | Die Grenzen der großen Fragen

WAS FEHLT?
Von einer erschöpfenden Behandlung des Themas kann freilich nicht die Rede sein. Mißlich ist, daß die Herausgeber dem großen bundesrepublikanischen Sinndeuter, dem Philosophen Herrmann Lübbe, übersehen haben. Dabei hat sich Lübbe sehr grundsätzlich mit der Sinnfrage befaßt (s. Der Lebenssinn der Industriegesellschaft: Über die moralische Verfassung der wissenschaftlich-technischen Zivilisation (Edition Alcatel SEL Stiftung)). Lübbe konstatiert den überraschenden Umstand, daß die "Inanspruchnahme des Wortes Sinn zur Kennzeichnung dessen, wessen wir im Leben letzten Endes bedürfen", eine kulturgeschichtlich ganz junge, nämlich unserem eigenen Jahrhundert (also dem 20. und 21.) zugehörige Erscheinung ist.

Noch in den späten dreißiger Jahren habe Sigmund Freud sagen können: "lm Moment, da man nach Sinn und Wert des Lebens fragt, ist man krank, denn beides gibt es ja nicht in objektiver Weise". Lübbe führt aus: "Entsprechend hätte dann für Freud die Therapie einschlägig Kranker auch nicht die Funktion genugtuende Antworten auf Fragen nach dem Sinn des Lebens oder nach dem Sinn der Geschichte oder gar nach dem Sinn der Welt zu geben. Die Therapie hatte vielmehr die Funktion, den Menschen in eine Lage rückzuversetzen, in der die belustigenden, irritierenden Sinnfragen, anstatt beantwortet zu sein, als solche verschwinden".

Demgegenüber habe nur wenige Jahre später ein anderer Psychoanalytiker und Psychiater, nämlich Viktor Frankl, im scheinbar kontradiktorischen Gegenzug zu Freud behauptet, Sinnlosigkeitserfahrungen seien die eigentliche Wurzel psychischer Erkrankung und Sinnverschaffung die Therapie (mittels Logotherapie). Dazu passe, daß neuerdings sogar Katechismen die sogenannte Sinnfrage zur religiösen Zentralfrage des menschlichen Lebens erhoben haben. Das sei bemerkenswert, weil uns in der reichen Tradition religiöser Literatur bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts hindurch die ominöse Sinnfrage nirgendwo begegne - weder in Katechismen noch in Gesangbüchern, weder in schulischen Religionslehrbüchern noch in der Erbauungsliteratur.

FAZIT
Das beste deutschsprachige Lesebuch zur großen Frage nach dem "Sinn des Lebens". Schade nur, daß einer der dazu auskunftsfreudigsten Philosophen, nämlich Hermann Lübbe, darin nicht vorkommt.
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am 9. April 2012
Leider setzt sich diese umfangreiche Auseinandersetzung vieler Autoren mit der Frage nach dem Sinn des Lebens vorwiegend negativ auseinander. Statt unmittelbar nach dem Sinn zu fragen, wird sich diesem meist mit dem Gegenteil, d.h. der Sinnlosigkeit, der Absurdität sowie der vermeintlichen Zwecklosigkeit des Lebens genähert.

Auch empfinde ich viele Beiträge als langatmig und anstrengend zu lesen, weil ihnen nicht zuletzt durch ihre negative Herangehensweise schlicht die Attraktivität fehlt. Und zudem missachten leider manche Autoren das Gebot der leichten Verständlichkeit, sollten sie viele Leser erreichen wollen. Hierzu ein Beispiel:

"Läge es im Bereich des logisch Möglichen, dass unser Dasein in der gewünschten Lesart auf einen Zweck abzielte, wäre es nicht unsinnig zu bedauern, dass es in Wirklichkeit vielleicht keinen Zweck hätte. Aber es ist unsinnig, einer logischen Unmöglichkeit nachzuweinen. Wenn eine Frage so gestellt wird, dass sie unbeantwortbar ist, gibt die Tatsache, dass sie unbeantwortet bleibt, keinen Grund zur Trauer ab. Es ist daher irreführend zu sagen, das Leben habe keinen Sinn - würde damit doch nahegelegt, der Satz, das Leben habe einen Sinn, sei eine sinnvolle, wenn auch falsche Tatsachenbehauptung, während er in Wahrheit so, wie er in diesem Zusammenhang verstanden wurde, keine sinnvolle Tatsachenbehauptung ist." [ S. 36 ]

Wenn man sich in dieser (wenig zweckdienlichen) Weise der Sinnfrage nähert, MUSS sie unbeantwortet bleiben. So beschreibt ein Beitrag von Richard Taylor die Grundstimmung des ganzen Buches (S.87):

"Die Frage, ob das Leben einen Sinn hat, ist schwer zu verstehen, und je länger man seine Verstandeskräfte auf sie richtet, desto mehr scheint sie sich unserem Verständnis zu entziehen oder sich als verstehbare Frage ganz in Luft aufzulösen. Man möchte sie einfach links liegen lassen, als eine Quelle von Verlegenheit, etwas Anstößiges, was man, wenn es schon nicht ganz aus der Welt zu schaffen ist, zumindest unter Verschluss halten sollte ... "

Wirklich schade, dass dieses Buch zur Frage nach dem Sinn des Lebens so wenig Erbauliches beizutragen hat, denn ich empfinde sie als recht attraktiv. Warum also immer von der VERMEINTLICH höheren Wahrscheinlichkeit der Sinnlosigkeit des Lebens ausgehen und nicht von der Grundthese, dass es einen Sinn geben könnte? Auch wenn die Sinnsuche tatsächlich schwierig und anstrengend sein mag, würde sich diese doch umso mehr lohnen, sollte es tatsächlich eine Antwort geben. Doch von dieser (wohltuenden) Perspektive ist in dieser Lektüre leider nicht viel zu spüren.

So empfinde ich genau das Gegenteil zu Richard Taylors "Man möchte sie [ die Sinnfrage ] einfach links liegen lassen, als eine Quelle von Verlegenheit ...", nämlich dass gerade die Schwierigkeit Ihrer Beantwortung einen besonderen Charme, wenn nicht gar Reiz hat. Und zudem birgt ihr ewiger Ruf nach einer Antwort auch die wunderbare Möglichkeit, dass die Sinnfrage vielleicht auf ganz andere Weise beantwortet werden könnte, nämlich so:

Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist beantwortet, wenn sich diese nicht mehr stellt. Denn die "Antwort" ist die Erfahrung eines höheren Bewusstseinszustands [ Überbewusstsein ] und kann nicht intellektuell erschlossen werden. Verstand ist der falsche Beantwortungsansatz.

Erst aus dieser "Perspektive" kann ich sogar Richard Taylors "Die Frage, ob das Leben einen Sinn hat, ist schwer zu verstehen, und je länger man seine Verstandeskräfte auf sie richtet, desto mehr scheint sie sich unserem Verständnis zu entziehen oder sich als verstehbare Frage ganz in Luft aufzulösen." zustimmen.

Insofern konnte ich doch einige Passagen dieses Buches als "sinnvoll" verwerten.
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am 23. Mai 2006
Wer sich über einen "Sinn des Lebens" oder "Sinn" überhaupt Gedanken macht und keine Antwort auf eine mögliche Frage hat, kann hier viele verschiedene Antworten finden, von verschiedenen Autoren. Wieso sollte Gott dem Leben Sinn geben? Macht der Tod das Leben sinnlos oder sinnvoll? Ist die Frage nach dem Sinn des Lebens absurd? Ist das Leben absurd? Auf diese Fragen werden Antworten gegeben. Psychologen, Philosophen, Gläubige, Atheisten, Dichter und Schriftsteller kommen zu Wort.
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