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Der Sieg über Varus: Die Germanen gegen die Weltmacht Rom
 
 
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Der Sieg über Varus: Die Germanen gegen die Weltmacht Rom [Taschenbuch]

Hans Dieter Stöver
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Mit historischen Romanen hat sich Hans Dieter Stöver eine große Fangemeinde erschrieben. Jetzt legt er mit ›Der Sieg über Varus‹ ein neues Werk vor, das Roman und Sachbuch in einem ist. [...] Ein sehr rundes Gesamtpaket.«
P.M. History Special 01.06.2009

»Der Historiker geht ausführlich und kurzweilig auf die Protagonisten ein und macht sich auf die Suche nach dem Sumpfgebiet als Schauplatz des Geschehens, das den Römern zum Verhängnis wurde.«
Fränkische Nachrichten 03.06.2009

»Der fiktive Sextus Pedius führt in immer wieder in den Sachtext eingeblendeten Szenen den Leser ganz anschaulich und lebendig durch die wesentlichen Ereignisse. [...] Der Leser bekommt durch die Beschreibungen der alltäglichen Abläufe in den römischen Lagern und der Armee das Gefühl, dabei zu sein und die Situation und die Ereignisse aus römischer, zeitgenössischer Sicht zu beurteilen. Und genau die zeitgenössische Sicht ist es, die Stöver in seinem Buch hervorragend gelingt, darzustellen. Abseits jeden Pathos und jeder persönlichen Wertung setzt er mehrere stilistische Mittel ein, um den Leser einerseits spannend und unterhaltend, andererseits sachlich und umfassend zu informieren. [...] Das Buch ist auch dann empfehlenswert, wenn man sich bereits andere Bücher zu diesem Thema zugelegt hat. Denn es verbindet mit den Pediusszenen Einsteigerqualitäten, befriedigt mit den Sachkapiteln die Bedürfnisse interessierter und durchaus auch anspruchsvoller Laien und bietet nicht zuletzt mit den Interviews zu besonderen Fragen auch noch fundiertes Spezialwissen.«
History Magazin 19.05.2009

»Glänzt durch szenische Einschübe und meisterliche Sprache.«
epoc 05/2009

»Gegenüber anderen Sachbüchern über die ›Schlacht im Teutoburger Wald‹ versucht sich Stöver durch Verquickung der fiktiven und romanhaften Erzählungen des Überlebenden der Schlacht, Sextus Pedius, mit Sachtexten, historischen Quellen und Analysen dem Thema zu nähern. Das Buch überrascht mit einigen Analysen von Personen und Orten, welche durchaus ein neues Licht auf die Szenerie der dreitägigen Varusschlacht werfen. [...] Ein sehr gelungenes Buch, das gute Einblicke in die Zeit vor, während und nach der Varusschlacht gibt!«
zauberspiegel-online.de 16.10.2009

»Für sein Buch über die Varusschlacht hat Hans Dieter Stöver Experten aus Archäologie und Militärgeschichte befragt und ist somit auf dem neuesten Stand des Wissens. Er beantwortet mit meisterlicher Sprache zahlreiche Fragen, die sich im Zusammenhang mit dem Sieg über die Germanen über das römische Weltreich stellen.«
Oberösterreichische Nachrichten 10.10.2009

»Stöver verquirlt in seinem Buch die erfundenen Geschichten um Pedius, der vor seinem inneren Auge die Ereignisse des Jahres 9 n. Chr. Revue passsieren lässt, mit historischen Hintergrundinformationen und Interviews mit Experten, die ihre Sicht der Dinge beisteuern, zu historiografischem Infotainment. Auf die Frage, ob das erlaubt ist, lautet die einfache Antwort: Ja - solange die Informationen, die hier geliefert werden, gut recherchiert, die Fakten hieb- und stichfest sind. Und das ist bei Stöver durchaus der Fall: Er hält sich mit eigenen Urteilen zurück und lässt lieber andere zu Wort kommen, um Pedius, seine Kameraden und Vorgesetzten entsteht ein lebendiges und informatives Panorama der römischen Armee, des römischen Germanien und der verheerend gescheiterten Mission des Varus.«
Michael Sommer, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 01.01.2010

Kurzbeschreibung

Das hatten sich die Römer anders vorgestellt – damals, 9 nach Christus…

»Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder!« soll Kaiser Augustus geklagt haben, als die Römer im September 9 n. Chr. eine katastrophale Niederlage gegen denehemaligen römischen Offizier Arminius erlitten hatte. Aber wie war es möglich, dass die Germanen die hochgerüsteten und zahlenmäßig überlegenen Römer besiegten? Was weiß man über die Protagonisten der Ereignisse? Wie gelang es Arminius, einem cheruskischen Fürstensohn, den Aufstand gegen die Römer anzustiften? War Varus ein Versager oder wurde er geschickt getäuscht? Wie beeinflusste der Ausgang der Schlacht die weitere historische Entwicklung? Wo hat die Schlacht überhaupt stattgefunden?

Hans Dieter Stöver beantwortet diese und andere Fragen. Unterstützung holt er sich dafür bei Sextus Pedius, einem römischen Soldaten, der an der Varusschlacht teilnahm und als einer der wenigen überlebt hat ...

Für diese Gesamtdarstellung über diesen historischen Wendepunkt und den neuesten Kenntnisstand unter Einbeziehung der antiken Quellen befragte der Autor u.a. Archäologen, Historiker und Militärexperten. Mit Karten, Rekonstruktionszeichnungen und Fotos.

Weitere Informationen im dtv-Online-Magazin

Über den Autor

»Das Wissen um unsere Wurzeln in der Antike schwindet, nicht nur an den Schulen. Darum sehe ich meine Aufgabe auch darin, Brücken zu schlagen vom Damals zum Heute, vom Heute zum Damals. Wir sind nun einmal die Erben Roms.«

Der 1937 geborene Hans Dieter Stöver hat sich diesem Erbe verschrieben. Schon in jungen Jahren weckt die Mutter sein Interesse für die Antike: In der unmittelbaren Nachkriegszeit, auf langen Fußmärschen zu Tauschgeschäften in der nächstgelegenen Stadt erzählt sie ihrem Sohn aus historischen Romanen, die sie selbst gerade liest. Der Grundstein ist gelegt: Während seiner Schulzeit faszinieren Stöver die ›Griechischen und römischen Heldenleben‹ von Plutarch und Filme wie ›Ben Hur‹ oder ›Quo vadis?‹. Die Liebe zu den antiken Stoffen beeinflusst Stöver schließlich auch in der Wahl seiner Studienfächer: Zuerst studiert er Pädagogik in Bonn, danach Alte Geschichte, Altertumskunde, Neuere Geschichte und Kunstgeschichte in Köln.

Nach dem Studium arbeitet er von 1964 bis 1994 als Lehrer. Außerdem verfasst er für den WDR Hörspiele und Features zu kulturgeschichtlichen Themen. Diese pädagogischen und journalistischen Erfahrungen tragen viel zum Erfolg seiner Bücher bei, die bezeichnenderweise immer wieder mit dem Begriff des Edutainment in Zusammenhang gebracht werden. Über 30 Titel sind seit 1976 erschienen: Sachbücher, Jugend- und Kriminalromane – allesamt angesiedelt in der römischen Welt.

Seinen durchschlagenden Erfolg als Autor verdankt Stöver maßgeblich der Quintus-Trilogie, einer Romanfolge, die den jugendlichen Leser – anhand der turbulenten Karriere des jungen, bibliophilen Quintus – direkt in das Rom der Caesar-Ära führt. Nicht weniger lebendig erscheint diese Epoche, wenn Stöver sie in Sachbuch-Form darstellt: ›Drei Tage in Rom. Land- und Stadtleben zur Zeit Caesars‹ (dtv junior 79512) ist eine fakten- und anekdotenreiche, liebevoll illustrierte Alltagsgeschichte. Überhaupt sind es meistens die individuellen Schicksale, die Stöver zur Vermittlung historischer Zusammenhänge heranzieht. So stellt er z.B. in seinem Roman ›Das römische Weltwunder‹ (dtv junior 70385) den Bau des Kolosseums nicht nur aus fachkundiger Sicht eines römischen Bauunternehmers dar, sondern auch aus der seiner Tochter, die vor allem eines fürchtet: dass ihrem heimlichen Geliebten, dem Gladiator Verus, bei den Eröffnungsspielen etwas zustoßen könnte. Und in der Piratengeschichte ›Die letzte Fahrt der Triton‹ gerät der Leser an der Seite der Protagonisten direkt zwischen die Fronten des Spartakusaufstandes.

Es sind vor allem die Begebenheiten des täglichen Lebens, in denen Stöver die vielfältigen Verbindungen zwischen damals und heute entdeckt: »Die Bewohner des römischen Riesenreiches hatten ähnliche Probleme zu meistern wie die Großstädter von heute: Überbevölkerung ... Müllbeseitigung, Pfusch am Bau, Mietwucher, schleichende Inflation des Geldwertes (...)« So bieten sich dem Leser – quer durch die Jahrtausende – erstaunliche Identifikationsmöglichkeiten.

Heute lebt Hans Dieter Stöver in Rheinbach bei Köln, direkt an der römischen Wasserleitung. Seitdem er nicht mehr als Lehrer tätig ist, bleibt ihm mehr Zeit zum Schreiben ... und zum Komponieren, seiner zweiten großen Leidenschaft. Auch hier lässt ihn die Antike nicht los: So vertonte er kürzlich die ›Odyssee‹ an seinem Syntheziser. Stöver ist übrigens überzeugt, dass sein Hang zur Musik einen starken Einfluss auf sein Schreiben hat, dass sich sein Gefühl für musikalische Strukturen erzählerisch in der Komposition dramatischer Situationen und dem Rhythmus der Sprache widerspiegelt.

Dass ihm irgendwann der antike Stoff ausgehen könnte, fürchtet er nicht: »Die Geschichte Roms ist kein monolithischer Block, sondern ein vielschichtig sich entwickelndes Gebilde, in stetem Wandel begriffen. Es gibt Brüche, wie heute, und innerhalb eines Jahrzehnts kann sich die Welt mehr verändern als zu anderen Zeiten in Jahrhunderten.«

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