Alec Burton, Spezialist für internationale Krisenmissionen, wird vom Londoner Geheimdienst auf ein Schiff geschleust, dass anscheinend illegal Elektroschrott verschifft. Auf dem Weg zum Bestimmungsort wir das Boot von somalischen Piraten überfallen - und das soll nicht Alecs einziges Problem sein...
Carsten Drecolls Schreibstil ist sehr detailliert und bildhaft, so dass man sich die Situationen wunderbar vor Augen führen kann und mit Alec Burton eine Reise zu den unterschiedlichsten Schauplätzen antreten kann - und flüssig lesen, lässt sich das Buch auch noch. Wirklich gut!
Wahnsinn - das sind meine ersten Worte - kaum hat man ein paar Seiten der Geschichte gelesen und schon geht es hoch her. Man findet kaum ruhige Pausen zum Verschnaufen...
Alec Burton scheint wirklich "Hier" zu rufen wenn es darum geht in gefährliche Situationen zu geraten - von daher müssen wir uns nicht wundern, wenn es von einer spannenden und aufrüttelnden Situation zur nächsten geht, aber keine Sorge Alec ist ja ein Spezialist für Krisenmissionen...
Von daher lehnt euch einfach in euren Sessel und genießt die spannende und actiongeladene Handlung dieses Agententhrillers - ich hatte keinerlei Probleme dabei mir die Bilder vor Augen zu führen und so einem Actionevent der ganz besonderen Art beizuwohnen.
Aber nur Action das geht nicht, es muss ja auch noch etwas für unser zartes Frauenherz dabei sein - und von daher hat Alec quasi ein Burton-Girl, dass ihm mehr oder weniger zur Seite steht.
"Wie man einen Krieg anzettelt" - ist mein Untertitel für diesen Post. Wieso ich ihn so gewählt habe werdet ihr verstehen, wenn ihr das Buch gelesen habt. eines sei dazu noch gesagt ich musste sehr oft an die Amerikaner und den jüngsten Irak-Krieg denken...
Das Cover ist schlicht, aber sehr passend zum Buch gewählt. Es zeigt ein beladenes Containerschiff. Das Buch ist übrigens eine wunderschöne handliche Mini-Ausgabe.
Wer James Bond liebt wird nicht an Alec Burton vorbeikommen! Spannungsgeladene Action und korrupte Politiker - wunderbar!