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Der Seidenfächer: Roman Taschenbuch – 13. August 2007

78 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag; Auflage: Blanvalet Taschenbuch Verlag (13. August 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442367573
  • ISBN-13: 978-3442367573
  • Originaltitel: Snow Flower and the Secret Fan
  • Größe und/oder Gewicht: 12 x 3 x 18,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (78 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 130.134 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ergreifend bis zum letzten Satz!" (Petra)

„Der bewegende Roman einer großen Frauenfreundschaft im China des 19. Jahrhunderts.“ (Augsburger Allgemeine)

Klappentext

"Der Seidenfächer ist ein geradezu schmerzhaft schönes Buch, ein wundervoller Einblick in eine geheime Welt, die noch bis vor kurzem genau so in China existierte. Dies ist Lisa Sees bisher bestes Buch: Eine faszinierende und anrührende Geschichte, die den Leser von der ersten Seite gefangen nimmt."
Amy Tan

"Nur den besten Romanciers gelingt, was Lisa See vollbracht hat: Sie hat nicht nur die Figuren, sondern eine ganze Kultur - eine Empfindungswelt, die der unseren so fremd ist - vor unserem inneren Auge erweckt. Hierbei handelt es sich um ein faszinierendes und lückenlos überzeugendes Porträt einer Frau, die durch das Leiden geprägt wird, das man ihr bereits im zarten Alter aufzwingt, sowie um das Porträt einer Freundschaft, die sie am Leben erhält."
Arthur Golden

"Lisa See liefert in ihrem Roman beeindruckende Einblicke in eine geheime Welt, die vor gar nicht langer Zeit noch genauso in China existierten."
Radio ZuSa


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Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Celia am 7. Januar 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Dies ist die Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei Frauen im China des 19. Jahrhunderts. Lilie stammt aus einer einfachen Familie, doch da die Form ihrer Füße sich nach dem traditionellen "Binden" gemäß dem damaligen Schönheitsideal entwickelt, kann sie in eine wohlhabende Familie einheiraten. Der Ehemann bleibt ihr lange ein Fremder und sie steht unter der Fuchtel ihrer Schwiegermutter, doch für damalige Verhältnisse lebt sie nicht schlecht und gewinnt durch die Geburt von Söhnen zunehmend an Ansehen.

Mit Schneeblume verbindet sie eine enge, durch damalige Traditionen abgesegnete Freundschaft, die fast schon an ein Liebesverhältnis erinnert. Beide haben einander ewige Treue geschworen. In einer Zeit, da Ehen arrangiert waren, waren derartige Bündnisse zwischen Frauen wohl üblich und weitaus inniger als die Beziehung zum jeweiligen Ehemann. Schneeblume hat weniger Glück im Leben als Lilie. Zwar stammt sie aus einer vornehmen Familie, doch die Opiumsucht ihres Vaters hat ihre Eltern ruiniert. Sie muss einen einfachen Mann heiraten, der sie zudem mißhandelt.

Etwas störend schien mir lange die konventionelle Suchtweise der Dinge, welche die Erzählerin Lilie vermittelt. Obwohl die Grausamkeit des Füßebindens sehr deutlich gemacht wird - eins von 10 Mädchen starb wohl an Blutvergiftung - und auch klar wird, wie wenig Chancen auf ein seltbstbestimmtes Leben Frauen damals hatten, stellt sie ihre traditionelle Rolle niemals in Frage, sondern hofft auf Belohnung durch genaues Befolgen ihrer Pflichten, was in ihrem Fall sogar gelingt. Erst am Ende wird die Perspektive kritischer. Lilie erkennt, dass sie eben durch ihr konventionelles Denken als Schneeblumes Freundin versagt hat.

Insgesamt ein sehr gut recherchierter Roman, der genauen Einblick in das Leben von Frauen im alten China ermöglicht.
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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Petra B. am 27. Juni 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Dies ist ein Buch, das einen förmlich mitleiden lässt. Über die Handlung an sich hier zu schreiben, ist unnötig - darüber kann man in der Produktinformation genug lesen.

Von dem (barbarischen und inzwischen verbotenen) Ritual des Füßebindens habe ich zwar schon einiges gelesen, aber noch nie in dieser Ausführlichkeit. Es hat mich regelrecht erschüttert, mit welcher Selbstverständlichkeit die Mädchen fast aller Gesellschaftsschichten dies über sich ergehen ließen - oder lassen mussten, und so quasi verkrüppelt wurden, um dem damals gängigen Schönheitsideal in China zu entsprechen - einfach grausam!

Fasziniert haben mich die Ausführungen über die Frauenschrift 'Nushu', mit deren Hilfe eben die Frauen ihre geheimsten Gedanken austauschen konnten.

Jedem, der an der Geschichte Chinas (hier des 19. Jahrhunderts) interessiert ist, sei dieses Buch als ein Stück Zeitgeschichte vorbehaltlos empfohlen!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Galarina am 10. Dezember 2007
Format: Audio CD
Inhalt: *****
Lisa See zeigt uns mit ihrem historischen Roman anhand der beiden Protagonistinnen Lilie und Schneerose wie Frauen im ländlichen China des 19. Jahrhunderts gelebt haben. Lilie und Schneerose wachsen in einer Welt auf, in der sich der Wert eines Mädchens über die Schönheit der gebundenen Füße definiert. Je schöner die gebundenen Füße, umso besser die Chance auf eine Verheiratung über dem vorherigen Status. Der Wert der erwachsenen verheirateten Frau ergibt sich aus der Geburt und Erziehung des ersten Sohnes der Familie. Lilie und Schneerose stammen aus unterschiedlichen Verhältnissen und werden bereits im Kindesalter von einer Ehevermittlerin und einem Wahrsager als "laotong", als Weggefährtinnen verbunden. Kontakt halten die beiden auch nach ihrer Verheiratung mit 17 Jahren über gegenseitige Besuche und Briefe in der Frauenschrift Nushu. Die wichtigsten Nachrichten schreiben die beiden auf einen Seidenfächer, den sie sich gegenseitig als Botschaft zuschicken und so enthält dieser Seidenfächer ihre Geschichte von Beginn ihrer Verbindung bis zu ihrem Tod. Der Roman gibt nicht nur Einsicht in Sitten und Gebräuche der damaligen Zeit, sondern auch in die konventionelle Sichtweise von Lilie.

Lisa See erzählt die Geschichte von Lilie und Seerose mit großem Einfühlungsvermögen und entführt die Leser und Hörer in eine fremde, exotische Welt, in der nicht alles bunt und schillernd ist. Auch vor der Schilderung uns grausam erscheinender Gebräuche wie dem Binden der Füße macht sie keinen Halt.
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wombatsbooks VINE-PRODUKTTESTER am 23. September 2007
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Lisa See hat sich in ihrem vierten Roman von Nushu, der beinahe ausgestorbenen Geheimschrift chinesischer Frauen, inspirieren lassen. Der Roman ist zu Beginn des 19. Jahrhunderts angesiedelt:

Lilie und Schneerose stammen aus völlig unterschiedlichen Verhältnissen und werden mit jeweils sieben Jahren von einer Kupplerin und einem Wahrsager als "laotong", Weggefährtinnen, auserkoren. "Der Seidenfächer" beschreibt die Freundschaft der beiden bis zu Schneeroses Tod. Beide schicken sich immer wieder Nushu-Nachrichten und verewigen die wichtigsten Ereignisse in Nushu auf einem Seidenfächer.

See erweckt durch Lilies & Seeroses Geschichte alte Sitten und Gebräuche im ländlichen China zum Leben und widmet sich auch der (mittlerweile glücklicherweise verbotenen) Praxis des Füssebindens. Die Geschichte von Lilie und Seerose ist gleichzeitig auch eine Geschichte über die Unterdrückung der Frauen, die sich mittels ihrer Geheimschrift Nushu eine Stimme verschafft haben.

"Der Seidenfächer" hat mich mit seiner bestechenden Schlichtheit beeindruckt. See konzentriert sich auf das Wesentliche und macht daraus eine feinfühlige, anrührende, wunderschöne und bisweilen sehr traurige Geschichte um eine Freundschaft zwischen zwei Frauen.

Lohnt sich auf jeden Fall!
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