Der Seelenarzt und über 1,5 Millionen weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle. Erfahren Sie mehr

Jetzt eintauschen
und EUR 0,95 Gutschein erhalten
Eintausch
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Beginnen Sie mit dem Lesen von Der Seelenarzt auf Ihrem Kindle in weniger als einer Minute.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Der Seelenarzt [Gebundene Ausgabe]

Ruth Berger
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 8,99  
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch EUR 8,99  

Kurzbeschreibung

16. Juli 2010
Frankfurt, Mitte des 19. Jahrhunderts: Doktor Heinrich Hoffmann, Erfinder des Struwwelpeter und Leiter der städtischen Irrenanstalt, bekommt eine neue Patientin. Pauline Franck halluziniert, behauptet, jemand habe ihren Körper vertauscht. Noch ahnt Hoffmann nicht, dass ihn mit der jungen Frau Umstände verbinden, die weit in seine eigene Vergangenheit reichen. Ebenso wenig ahnt er, welch entsetzliches Verbrechen der Auslöser für ihre Krankheit ist. Als er die Wahrheit endlich begreift, steht er vor der schwersten Entscheidung seines Lebens. Eine tragisch-schöne, packende Geschichte um die skurrile Figur Heinrich Hoffmanns, meisterlich erzählt.

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
  • Verlag: Kindler (16. Juli 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3463405687
  • ISBN-13: 978-3463405681
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 421.650 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Ein ganz wunderbarer und fesselnder Roman. (Histo-Couch)

Meisterlich erzählt. (BuchMagazin)

Berger versetzt sich so tief ins historische Stadt- und Gesellschaftsleben, dass sich der Leser unmittelbar in einer anderen Zeit sieht. (Frankfurter Neue Presse)

Eine fesselnde Geschichte, die geschickt die Biografie von Heinrich Hoffmann mit den Elementen eines Psychothrillers verknüft ... (Margarete von Schwarzkopf, NDR 1) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ruth Berger ist Historikerin und Autorin der Romane Die Reise nach Karlsbad, Die Druckerin, Miss Lucy Steele und Gretchen, die von der Presse alle begeistert aufgenommen wurden. Ruth Berger lebt in Frankfurt.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Kundenrezensionen

4 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
4.3 von 5 Sternen
4.3 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Heinrich Hoffmann ist Leiter einer Irrenanstalt, als 1853 eine junge Frau namens Pauline Franck eingewiesen wird. Weiß Hoffmann zuerst nicht, wie er die dem Wahn verfallenen Patientin behandeln soll, kommt es unverhofft zu einem Gespräch zwischen den beiden, in dem Pauline ihm schreckliche Dinge erzählt. Glaubt er zuerst noch an Hirngespinste der Patientin, so lässt ihm ihre Geschichte dennoch keine Ruhe und er beginnt der Sache nachzugehen...

Ruth Berger erzählt mit diesem Buch nicht einfach eine banale Geschichte, sondern gewährt auf sehr sublime Art Einblick in das damalige Gesellschaftsleben. In mehreren Erzählsträngen, die die Spannung stets straff halten, erfährt der Leser das Leben und Werden Heinrich Hoffmanns und auch von der fiktiven Gestalt Pauline. Leichter, gehobener Sprachstil und flottes Tempo lassen den Leser von Beginn an nicht mehr los. Geschickte Szenewechsel lassen nie Längen aufkommen und die gute Recherche der geschichtlich politischen Hintergründe ist an den passenden Stellen in die Erzählung mit eingewoben.
Besondere Aufmerksamkeit verlangen die Figuren, die im ganzen breiten Spektrum menschlicher Charaktere geschaffen und ins Leben gerufen sind. Da ist einmal Heinrich Hoffmann selbst, der unbedingt Karriere machen möchte, im Grunde von Haus aus aber eher faul ist und sich viel lieber mit dem Zeichnen und Dichten beschäftigt; dann Pauline Franck, ein Waisenmädchen, ehrlich, fleißig uns stets loyal, die einen schweren inneren Konflikt zu tragen hat, als sie sich unsterblich verliebt; und dann gibt es auch noch Theo, der schon als kleiner Junge um Liebe und Aufmerksamkeit kämpfen muss, den Kampf zwar gewinnt, aber zu welchem Preis und auf wessen Kosten...
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Familiensaga entwickelt sich zum Krimi 26. Juli 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Wie die Vorrezensentin bin auch ich begeistert von diesem Buch, das eine herrlich lesbare Geschichte mit gut recherchiertem Zeithintergrund liefert und noch weit mehr.
Die Handlung startet in einem interessanten Setting, der Frankfurter "Irrenanstalt" im Jahre 1853. Erzählt wird zunächst aus der Perspektive des Anstaltsleiters, Dr. Heinrich Hoffmann, Autor des vielgeschmähten "Struwwelpeter". Hoffmann hat eine neue Patientin namens Pauline Franck zu diagnostizieren, die unter "Melancholie mit fixem Wahn" leidet. (Man zweifelt zu keinem Zeitpunkt, daß die Autorin hier echte historische Begriffe verwendet.) Hoffmanns teils gräßliche und gräßlich schief gehenden Versuche, Pauline Franck zu heilen oder ihr wenigstens zu helfen, bilden zu Anfang des Romans den Hintergrund, vor dem in Rückblenden Hoffmanns vorheriges Leben sowie die tragische Geschichte der Patientin und ihrer Familie erzählt wird. Da gibt es Pauline selbst, die nach dem Tode des Vaters ins Waisenhaus gegeben wird, von einer Mutter, die glaubt, daß ihr das nichts ausmacht. Es gibt den Bruder Theo, der es in einer reichen Pflegefamilie nur scheinbar besser getroffen hat, sowie später die Fabrikantenfamilie Dürlemann, bei der Pauline fast zehn Jahre als Kindermädchen arbeitet. Die für sich schon romaneske Geschichte der Eheleute Dürlemann wird sich mit Paulines und Theos Schicksal und mit Hoffmanns auf unheilvolle Weise verbinden, doch das ahnt der Leser,' wenigstens ich,' lange nicht. Mit dem Stoff, den Berger hier zu einem Buch kondensiert hat, würden andere Autoren wohl drei Romane füllen.
Die pralle Familiensaga wird stilistisch glatt und leichtfüßig-lakonisch erzählt, mit liebevoller Gestaltung auch der Nebenfiguren.
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Höhen und Tiefen 1. Oktober 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch wurde mir sehr von meiner Buchhandlung empfohlen, und auch wenn es kein Fehlkauf war und ich einige schöne Lesestunden hatte, so kann ich mich bei einem historischen Roman mal wieder nicht den Vorrezensenten anschließen.

Im Gegensatz zu meiner üblichen Kritik, dass der historische Rahmen mich nicht wirklich überzeugte, fand ich ihn im vorliegenden Buch sehr gelungen. Die Autorin ist Historikerin und das merkt man. Auch versteht sie es mit Worten umzugehen und ihr Stil liest sich sehr flüssig. Ebenfalls gefallen hat mir die Geschichte. Das Leben Heinrich Hoffmanns mit einem Kriminalfall zu verbinden ist ein gelungener Einfall und die Wendungen der Handlung sind raffiniert. Zudem bleibt die Auflösung bis fast zum Schluss sehr spannend.

Etwas auf die Nerven sind mir die ewigen Zufälle gegangen, die irgendwann nicht mehr glaubwürdig waren und zudem oft so banal wirkten, aber die Handlung immer erst einmal dramatisch veränderten, damit die Geschichte weiter laufen konnte.

Folgendes hat mir aber überhaupt nicht gefallen: Der Stil in dem das Buch geschrieben ist und die Darstellung der Charaktere. Das Buch ist durchgehend sarkastisch-ironisch, fast herablassend und die Charakter sind flach und klischeehaft. Unglaubwürdig fand ich die Eindimensionalität der Personen, die Naivität, den ausschließlichen Egoismus und die Dummheit, durch die sich die meisten Charaktere auszeichneten, vor allem die der wohlhabenderen Personen.
Dies alles bewirkt meiner Ansicht nach zwei Dinge, einerseits erfolgt die Bewertung der Menschen und ihrer Zeit mit einer Besserwisserei der Nachgeborenen. Damals waren die Zeitumstände und das Wissen auf dem Stand der Zeit.
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar