Der Schweiß der Götter '.
Ein Buch, welches sich mein Mann zu Gemüte geführt hat und nun mit mir gemeinsam diesen Bericht schreibt '
Der Autor:
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Benjo Maso ist Niederländer und seines Zeichens Soziologe. Er wurde 1944 geboren und hat schon verschiedene Bücher aus dem Bereich des Radrennsports verfasst.
Inhalt und Gliederung:
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Das Buch beginnt mit einer Einleitung. Weiter geht es 13 Kapiteln und einer Bibliographie.
Dieses Buch beinhaltet die Geschichte der Tour de France von Beginn an bis in die Mitte der 90er Jahre.
Es wird berichtet von zahlreichen legendären Namen und Legenden rund um die Tour, es geht um Anekdoten, die der Autor zusammengetragen hat, die man spannend lesen kann und die die Tour de France wirklich klasse charakterisieren. Man kann innerhalb des Buches die Entwicklung dieses Sports bestens nachvollziehen.
Die Vergangenheit kommt sehr gut zur Geltung und auch die Gegenwart mit seinen oftmals nicht ganz so heldenhaften Ereignissen '.
300 km lange Bergetappen, aber auch Giftanschläge, mit denen man Konkurrenten ausschalten wollte ' und und und ' spannende und unvergleichliche Ereignisse, die auch mal in Vergessenheit geraten sind, aber auch solche, die noch immer in aller Munde sind, werden im Buch auf spannende Art und Weise wieder gegeben. Es ist von Radsportlern die Rede, die man kennt, aber auch von solchen, die in Vergessenheit geraten sind. Die Geschichten, die der Autor erzählt, haben meinen Mann sehr fasziniert, es kommt bestens zum Ausdruck, was diesen Sport ausmachte, was ihn heute ausmacht und warum die Menschen rund um diesen Sport sich diesen Strapazen aussetzten und vor allem ' wie sich dieser Sport entwickelte.
Mittlerweile gibt es schon über 100 Jahre diese Sportart und ab und an mag es wohl auch sein, dass das Geschäft im Vordergrund stand und bestimmt auch steht, das steht außer Frage, aber trotz dessen hat dieser Sport und besonders die Tour durch Frankreich sich ihren eigenen Reiz bewahrt. Es sind dies Machtkämpfe unter den Sportlern, aber nicht nur unter diesen, sondern auch unter den Machern der Tour, die aufgedeckt werden, aber auch die Medien spielen mit hinein. Die gesamte Organisation, die sich doch im Lauf der Jahre so verändert hat, wird detailliert angesprochen. Es sind die Sponsoren, die Geldgeber, die Beachtung finden, aber auch das Publikum am Rand der Strecke und vor dem TV.
Maso schafft es, dass man gefesselt ist, dass man direkt spürt, was er erzählen möchte, dass man mit den Akteuren leidet und den Berg hinauf strampelt. Sehr viele Fakten sind im Buch enthalten, man spürt, dass hier wirklich eine umfassende Recherche voran gegangen sein muss. Das, was der Autor dem Leser vermittelt, erscheint schlüssig und nachvollziehbar, man liest es, wie einen Krimi und man ist hin und her gerissen von der sportlichen Höchstleistung und von den vielen Geschichten am Rande, wo man einige schon kennt, aber viele noch nie gehört hat. Auch das Thema Doping wird angesprochen.
Ich würde sagen, es ist ein Buch für Radrennsportliebhaber und auch 'gegner.