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Der Schwarze Schwan: Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse Gebundene Ausgabe – 1. Oktober 2008


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 442 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG (1. Oktober 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446415688
  • ISBN-13: 978-3446415683
  • Größe und/oder Gewicht: 16,3 x 3,6 x 230,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (83 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 81.200 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Andreas Herrler liest dieses Hörbuch gekonnt und schafft es hervorragend Sachinformationen so vorzutragen, dass sie für den Hörer trotzdem spannend sind. Ein tiefgründiges und doch kurzweiliges Hörbuch! (Michael Brinkschulte, der-hoerspiegel.de) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

Klappentext

Alle Schwäne sind weiß - davon waren die Europäer bis ins 17. Jahrhundert überzeugt. Dann wurde Australien entdeckt. Dort gibt es schwarze Schwäne - was keiner für möglich gehalten hatte, war auf einmal Realität.

In seinem Bestseller zeigt Nassim Taleb: Extrem unwahrscheinliche Ereignisse - "Schwarze Schwäne" - gibt es viel häufiger, als wir denken. Und wir unterschätzen systematisch ihre gewaltigen Folgen.

Der erstaunliche Erfolg von Google ist ein Schwarzer Schwan, die Terrorattacken vom 11. September 2001 und globale Finanzkrisen ebenso, aber auch der Siegeszug des Internets: Wer hätte damit allen Ernstes vorher gerechnet?

Das Problem ist: Wir denken in schlüssigen Geschichten, verknüpfen Fakten zu einem stimmigen Bild, nehmen die Vergangenheit als Modell für die Zukunft. So schaffen wir uns eine Welt, in der wir uns zurechtfinden. Aber die Wirklichkeit ist anders: chaotisch, überraschend, unberechenbar.

Die Folge: Börsengurus, die mit ihren Prognosen krass danebenliegen, und Risikomanager von Banken und Versicherungen, die hilflos mit den Achseln zucken, wenn wirklich etwas Unvorhergesehenes passiert. Wer weiß, dass es Schwarze Schwäne gibt, vertraut keinem Experten mehr.

Nassim Taleb gilt als "Hauptdissident der Wall Street". Seine brillante Analyse öffnet die Augen für das, was eigentlich nie passieren dürfte - und was doch ständig geschieht.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Customer am 22. Oktober 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Der aus dem Libanon stammende Autor Nassim Nicholas Taleb kam als Trader nach New York und verdient inzwischen sein Geld damit, potentielle Ereignisse zu analysieren, die zwar nur mit einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit eintreten aber dafür umso weiter reichende Folgen für die (Finanz-)Wirtschaft haben könnten.

Die ersten Kapitel des Buches sind dabei stark von autobiografische Erlebnissen und ersten Beobachtungen über den Umgang mit Risiken und (un-)wahrscheinlichen Ereignissen geprägt. Daran schliessen sich weitere Kapitel an, welche die unterschiedlichen Arten von Risikoverteilungen und die Risikowahrnehmung der Menschen beschreiben. Taleb postuliert bei alledem jedoch keinen wissenschaftlichen Anspruch und muss daher auch nicht nur unter diesem Aspekt gemessen werden. Vielmehr schreibt er in einer sehr essayistischen Art gegen das unreflektierte Verwerten von statistischen Informationen und beschriebt allzu menschliches Verhalten, wie die Konzentration auf die Suche nach Beobachtungen zur Bestätigung der eigenen Theorie sowie das häufige Übersehen von methodischen Lücken. Besonders gut beschreibt er dabei in seinem lockeren Schreibstil die Ergebnisse einiger Experimente zu Gehirnprozessen und Verhaltensmustern, wobei der Autor jedoch wie so häufig recht ausschweifend wird.

Aus meiner Sicht ist das Buch insgesamt vor allem ein gutes Plädoyer gegen zu schnelle logische Schlüsse und die vielfach anzutreffende Statistikgläubigkeit. An Stelle der letztgenannten sollte ein gesundes Mass an Skepsis stehen sowie eine Auseinandersetzung mit unwahrscheinlichen und unvorhersehbaren Ereignissen. Trotz der inzwischen viel gerügten mangelnden Wissenschaftlichkeit halte ich dieses Werk daher für eine Bereicherung, die zur eigenen Auseinandersetzung mit diesem Thema motiviert.
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66 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tom Ripley am 30. Januar 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Zuallererst: ich weiss nicht, ob ich dieses Buch wirklich verstanden habe. Ja, ich fühlte mich zeitweise überfordert von der gedanklichen Fülle von Taleb und den logischen Purzelbäumen, nach denen es den Autor offenbar regelmässig gelüstet. Dabei liegt die Schwierigkeit nicht nur darin, diesen Stoff zu verstehen, sondern ganz besonders in der typisch amerikanischen Verbindung einer komplexen Materie mit banalsten Beispielen aus dem Alltagsleben des Menschengeschlechts. Das europäische Hirn hat schlicht und ergreifend Mühe damit, mathematische Argumentation mit Zwischentiteln wie: "Auf der Suche nach Vogeldreck" in Übereinstimmung zu bringen.

Einerseits geht es dem Autor um die Vermittlung eines höchst anspruchsvollen Stoffs (Die scheinbare Gesetzlichkeit statistischer Annahmen und Interpretationen), andererseits will er tief in unser angewöhntes alltägliches Denken eingreifen und uns aufzeigen, wie dumm wir uns in der Regel die Welt vorstellen und wie leicht wir durch unerwartete Ereignisse aus dem Tritt zu bringen sind. Und an unerwarteten Ereignissen ist auch in unserer Epoche ja kein Mangel: Die Twin Towers, Börsencrashs, Tsunamis und Fukushima machen deutlich, wie leicht die Gewissheiten und Hoffnungen von heute im Morgen zerbröseln können.

Die Grundaussage des Buches ist ja die, dass wir derart in den Bahnen gelenkten Denkens gefangen sind, dass wir den Herausforderungen der Zukunft nicht genügen können und uns durch den Gang der Geschichte, durch Katastrophen in der Natur und an den Börsen und die nur schwer vorhersehbaren Entwicklungen der Technik immer wieder übertölpelt vorkommen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Markus Reimer am 3. Juni 2013
Format: Taschenbuch
Nassim Taleb hat mit dem Popperschen Schwarzen Schwan ein sowohl gutes, als auch wichtiges Buch geschrieben. Der Inhalt weist immer wieder darauf hin, dass es so sehr schwierig ist, Voraussagen zu treffen; und dass diese mal stimmen, aber meistens eben nicht und dass wichtige Dinge nicht vorausgesagt werden, obwohl es gut wäre, wenn man sie voraussagen könnte ... Dieser Inhalt stiftet immer wieder Verwirrung beim Leser, auch wenn die Erkenntnis als solche wiederum nicht so sehr überrascht. Es ist aber ein gutes Buch, weil es durch Aha-Effekte Verwirrung im (scheinbar) Etablierten stiftet. Und das ist einfach gut so und ganz im Sinne des Denkens von Popper.

Die Sprache, die Taleb dazu verwendet ist ebenfalls verwirrend, weil sie von einem Punkt zum anderen springt und wieder zurück. Es wiederholt sich sehr viel, es werden Zusammenhänge hergestellt, die nicht so offensichtlich sind, wie er das meint, Anekdoten werden hier und da eingeflochten und das alles unter despektierlicher Verwendung von Erkenntnissen anderer Wissenschaftler/Wissenschaften. Und hier muss man sich als Leser vom uneingeschränkten Befürworten der Aussagen Talebs lösen, denn, auch wenn er es wohl gerne möchte, den Stein der Weisen hat auch er nicht gefunden. In diesem Punkt schließe ich mich anderen kritischen Rezensionen hier an. Insofern ist das Buch eben auch nicht so gut, weil es zu besserwisserisch, ja, zum Teil geradezu arrogant geschrieben ist.

Fazit aber trotzdem: Es ist erkenntnisreich, es birgt die eine oder andere heitere Anekdote und es verändert die Sichtweise auf viele Dinge - aber nur ein bisschen! Und das ist auch gut so.
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