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Der Schwarze Falke [VHS]
 
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Der Schwarze Falke [VHS]

John Wayne , Jeffrey Hunter , John Ford    Freigegeben ab 16 Jahren   Videokassette
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (59 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: John Wayne, Jeffrey Hunter, Vera Miles
  • Regisseur(e): John Ford
  • Format: PAL
  • Sprache: Deutsch
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Warner Home Video
  • Erscheinungstermin: 8. August 1996
  • Spieldauer: 115 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (59 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004RSLY
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.163 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de Redaktion

John Fords Der schwarze Falke zählt zu den Lieblingsfilmen einiger der berühmtesten Filmemacher der Welt wie etwa Martin Scorsese und Steven Spielberg. Er hat sich seinen Platz im Vermächtnis des großen amerikanischen Films mit einer Reihe von Qualitäten verdient. Am augenscheinlichsten dieser Punkte ist vielleicht die Rolle, die John Wayne (Ringo, Der Teufelshauptmann) als Ikone des klassischen Western-Filmes spielt: der Held (oder Anti-Held), der allein gegen das ungeschriebene Gesetz des Wilden Westens antreten muss.

Die Geschichte spielt im Jahr 1868 in Texas; Wayne verkörpert die Rolle des Bürgerkriegsveteranen Ethan Edwards, der seinen Bruder und dessen Frau besuchen will. Die Ranch wird von Komantschen angegriffen und Edwards Verwandte getötet. Die Suche nach seiner überlebenden Nichte (dargestellt von der jungen Natalie Wood (West Side Story, Das große Rennen rund um die Welt) wird für ihn zu einer Aufgabe, die er mit verzehrender Besessenheit verfolgt. Mit der Hilfe eines Freundes der Familie (Jeffrey Hunter, König der Könige, Der längste Tag), welcher selbst zur Hälfte Cherokee-Blut in sich trägt, beginnt Ethan seine fünf Jahre andauernde Irrfahrt, um Vergeltung zu üben.

Regisseur John Ford (Trommeln am Mohawk, Rio Grande) stand 1956 auf dem Höhepunkt seines talentierten Schaffens und formte die klassische Rache-Geschichte zu einem bitteren Lehrstück über Rassismus und blinden Hass. Damit schaffte er es, John Wayne zu einer der besten Darstellungen seiner Karriere anzuspornen.

Wie viele von Fords klassischen Western muss auch Der schwarze Falke in der Rückschau mit dem Vorwurf ringen, die "wilden" amerikanischen Ureinwohner stereotypisch dargestellt zu haben. Die optische Schönheit des Films -- die letzte Einstellung zählt zu den bekanntesten Bildern des Western-Genres -- wird leider durch einige unausgeglichene Darstellungen und gespreizte Dialoge relativiert. Dennoch bleibt Der schwarze Falke unwidersprochen einer der größten Western, die je gedreht wurden. --Jeff Shannon

Kurzbeschreibung

"Einsam und verbittert steht Ethan vor den rauchenden Trümmern der Ranch seines Bruders. Die ganze Familie wurde von den Indianern grausam verstümmelt, aber seine kleine Nichte Debbie wurde von dem Komantschenstamm "Schwarzer Falke" verschleppt. Eine lange dramatische Suche beginnt..."

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
70 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Joss
Format:Blu-ray
Das epische Meisterwerk von John Ford, könnte als Technikdemonstration dafür dienen, was Blu-ray wirklich kann. Selten zuvor ist so deutlich geworden was es bedeutet, einen Klassiker zu restaurieren. In Vistavision gedreht, einem der aufwändigsten Aufnahmeverfahren der Filmgeschichte, welches Landschaftsaufnahmen mit fantastischer Tiefenschärfe ermöglicht, ist die Bildqualität wirklich atemberaubend gut. Vor allem wenn man bedenkt, dass der Film über 50 Jahre alt ist. Niemand, der den Film nicht im Original im Kino oder nun auf Blu-ray gesehen hat, kann wirklich behaupten, ihn richtig gesehen zu haben. Anlässlich eines Warner Jubiläums Anfang der 90er Jahre wurde der Film aufwändig restauriert und zum Teil neu koloriert. Da die Farben des Masters stark verblasst waren, gilt "Der Schwarze Falke" nach seiner Restaurierung als eines der Vorzeigeprojekte von Warner und das mit Recht. Das American Film Institute wählte den Film 2007 auf Platz 12 der besten Filme aller Zeiten. Bei seiner Premiere war der Film zwar kein großer Publikumshit, spielte aber sein Geld wieder ein. Die begeisterte Rezeption des Films beschränkte sich zunächst auf Europa, bis ihn auch die Amerikaner Anfang der 70er Jahre neu entdeckten.

John Fords Einsatz filmischer Mittel um seine Geschichte zu erzählen, trägt ohne Frage die Handschrift eines Meisters. Besonders beeindruckend ist Fords Filmsprache, wenn er Gewalt und Brutalität schildert. Gerade durch die Art und Weise wie er uns etwas nicht zeigt, sondern das Geschehen allein in unseren Köpfen stattfinden lässt, zeigt sich seine Klasse. Niemals wird zu einem dummen oder plakativen Schockeffekt gegriffen, wenn das Kino so viele andere, intelligente und emotional ergreifende Ausdrucksmöglichkeiten bietet. "Der Schwarze Falke" ist ein Western ohne schablonenhafte Gut-Böse Auseinandersetzungen. Die Charaktere sind komplex, glaubhaft und werden durch die starke Besetzung zu Personen aus Fleisch und Blut. John Ford erzählt das menschliche Drama, das sich vor der grandiosen Kulisse des Monuments Valley abspielt, mit Ernsthaftigkeit und Ehrlichkeit. Winton C.Hoch, legendärer Kameramann und Partner von Ford und Wayne in etlichen Filmen, komponiert wundervolle Einstellungen von ungeheurer visueller Kraft und Tiefe, die perfekt auf die emotionale, komplexe und epische Geschichte abgestimmt sind und einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Die Bildqualität ist phänomenal, wirklich eine Offenbarung. Warners neues digitales Remastering der 1991 restaurierten VistaVision Fassung, sorgt für ein gänzlich neues Erleben des Klassikers. Der verwendete VC-1 Codec liefert ein detailreiches, frisches und lebendiges Bild in voller HD-Auflösung von 1080p. Die Gesichter wirken lebensecht und natürlich, die Farben sind klar und exakt, schwarz ist deckend und kraftvoll. Kontraste und eine wunderbare Tiefenschärfe sorgen für ein fast dreidimensionales Landschaftserlebnis. Wie der Vergleich mit der 2006 erschienenen DVD-Special-Edition zeigt, wurde allerdings das originale Bildformat von 1,75:1 auf bildschirmfüllendes 1,85:1 gemattet, wodurch am unteren und oberen Bildschirmrand etwas fehlt. Die Blu-ray enthält sowohl den deutschen, als auch den Originalton in Dolby Digital 1.0. Im Gegensatz zur normalen DVD in der sich die Laufzeit aufgrund der PAL-Beschleunigung auf 113:57 Minuten reduziert, kann man den Film hier zum ersten mal in originaler Geschwindigkeit erleben, wodurch sich eine Gesamtlaufzeit von 118:47 Minuten ergibt. Vorraussetzung hierfür ist allerdings, das sowohl das Abspielgerät als auch der Fernseher die Bildfrequenz von 24 Bildern pro Sekunde voll unterstützen. Insgesamt ist das Ergebnis auf einem Qualitätsniveau das auch mit aktuellen Filmproduktionen mithalten kann. Der schwarze Falke sieht auf Blu-ray einfach fantastisches aus und besitzt eindeutig Referenzqualität. An diesem Standard werden sich künftige Veröffentlichungen von Klassiker messen lassen müssen.

Als Extras enthält die Disk mehrere Originaldokumentationen und Making-Ofs (herrlich altmodisch und teilweise unfreiwillig komisch), außerdem eine 30minütige Würdigung des Films und seines Regisseurs durch einige Größen des Filmgeschäfts. Peter Bogdanovich, John Milius und Martin Scorsese schildern den Einfluss des Films auf sich und ihre Filme. Beschreiben Besonderheiten der Filmkunst John Fords und geben einen kenntnisreichen Einblick in eines der Meisterwerke des amerikanischen Films. Vervollständigt werden die Extras durch eine Einleitung von Patrick Wayne (John Waynes Sohn) und den sehr unterhaltsamen Audiokommentar von Peter Bogdanovich. Schließlich enthält die Blu-ray noch das Feature "Turning of the Earth", in dem Details zur Produktion und zur Person John Fords von Originalaufnahmen vermittelt werden. Ein Manko ist aber das die Extras nur in der Standardauflösung von 480p enthalten sind. Sie entsprechen bis auf einen der Trailer den Extras der normalen DVD.

Fazit:

"Der Schwarze Falke" ist eine sehr positive Überraschung auf Blu-ray. Es stimmt einfach alles, die einfallsreiche und visuell beeindruckende Cinematografie, die glaubhaften Dialoge und ein John Wayne, der nie besser war als hier. Seine Darstellung des entwurzelten Kriegsheimkehrers, der alles verliert, sich in Obsession, Rassismus, Rache und Hass verliert und am Ende doch seine Humanität wiedergewinnt, ist von berührender Intensität. Aus heutiger Sicht überraschend ist, dass der Film zwar über 50 Jahre alt ist, aber sowohl die inneren, als auch die äußeren Werte jung geblieben sind. Die visuelle Kraft und Schönheit des Westerns beeindruckt immer noch. Ein Pflichtkauf für jeden Filmfan, der sich auf eine Geschichte epischen Ausmaßes einlassen kann, die wunderschön gespielt, fotografiert und inszeniert worden ist.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Harry
Format:Blu-ray|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich hatte den Film schon lange Zeit auf DVD. Der Edelwestern ist einer der besten, der je gedreht worden ist. John Wayne in einer seiner besten Charakterrollen. Dies ist mit Sicherheit ein Film, den man sich öfter ansehen kann.

Wenn ich aber doch schon die DVD habe, warum dann noch die Blu-ray?
Ganz einfach: Das wirklich atemberaubende Bild. Noch nie hat dieser Film so auf mich gewirkt. Die Aufarbeitung des alten Filmmaterials (der Film ist über 50 Jahre alt) ist den Herstellern außerordentlich gut gelungen. Ein absolutes Referenzbild, das locker mit den neuen Filmen mithalten kann. Der Ton liegt in Dolby 1.0 (Mono) vor. Natürlich kann man hier deshalb keinen Referenzsound erwarten. Jedoch ist der Ton dem Alter des Filmes angemessen. Die Dialoge sind sehr gut verständlich.

Als Fazit kann ich nur sagen, wer einen wirklich tollen Film auf Blu-ray sehen will, sollte sich "Der schwarze Falke" nicht entgehen lassen.
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42 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von realkenai & family TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Handlung (ohne zu viel zu verraten):
Texas 1868 - Als Comanchen die Gegend unsicher machen bildet sich eine Bürgermiliz um sie zu vertreiben. Bei ihrer Rückkehr stellt diese fest, dass eine Farm überfallen und ein kleines Mädchen (Später als Erwachsene: Natalie Wood) und deren ältere Schwester entführt wurden. Der Indianerhasser Ethan Edwards (John Wayne) und anfangs 2 Youngster (Jeffrey Hunter, Harry Carey Jr.) machen sich auf eine jahrelange Verfolgung, während der sie nicht nur mit Indianern aneinander geraten.

State (allgemein):
Trotz seines Alters ist "Der schwarze Falke" bis heute einer der besten Western, hat daher bisher als einziger mit John Wayne seinen Weg in unsere umfangreiche DVD Sammlung gefunden (Was nicht so bleiben wird). Die bis heute grandios anmutenden Naturaufnahmen, der spannende, für damalige Verhältnisse insgesamt logische Plot, die gute Besetzung, typischer John (Ford und Wayne) Hartemännerhumor („Sieht aus als ob sie dich eingekreist hätten" „Keine Angst, ich werde mich schon wieder auskreisen") und einer der bis heute besten Kauzigetypdarsteller (Hank Worden in der Rolle des alten Schaukelstuhlliebhabers Moose Harper) - all das kann immer noch überzeugen.

State (historisch gesehen):
Obwohl der Film in dieser Hinsicht eine Unmenge von Fehlern aufweist, so kann er doch für sich verbuchen als - soweit mir bekannt - erster (1956) Western um ein realistisches Bild der Zeit bemüht zu haben. Bis dahin galoppelten in den meisten Streifen die Westerner ständig und quasi Endlos durch die Lande - hier zeigt eine Schlüsselszene bei der Indianerverfolgung zu Beginn des Films das selbiges gar nichts bringt - im Gegenteil. Indianer werden nicht mehr nur (aber auch) als dudarfstjetztvompferdfallen Schießbudenfiguren dargestellt, sondern als stolze denkende Wesen, die durchaus ihren Willen artikulieren können. Erstmals wird auch in Frage gestellt ob sie wirklich die einzig Bösen und Schuldigen des WW waren. Zum Thema Entführung weißer Frauen durch die Comanchen gibt es übrigens im wirklich empfehlenswerten Buch "Texas" des Historikers und vielfachen Romanautors James A. Michener einige (wenige) interessante Passagen.
Jedoch muss ich andererseits auch der Rezension von "tiwa72" zustimmen. John Ford verschweigt schlussendlich wie Brutal Milizen und Armee bei Angriffen auf Indianerdörfer vorgingen. Bis heute zeigt tatsächlich nur die englische Produktion "Das Wiegenlied vom Totschlag" (unbedingt anschauen obwohl trotz anders lautender Werbung immer noch gekürzt) ein realistisches Bild dieser Massaker (und wurde prompt in Amerika noch nie in voller Länge gezeigt). Ein amerikanischer Film kann das nicht ohne dabei daheim finanziell "baden" zu gehen (Beispiel: Ciminos "Heaven's Gate"). Die Comanchen allerdings galten bereits vor dem Auftauchen der Weißen auch bei ihren indianischen Nachbarn als sehr brutales Volk.

Anmerkung: Wer realistische Western neueren Datums mag und sich Titel zu bekannten amerikanischen Personen/Ereignissen dieser Zeit anschauen möchte, sollte es mal mit folgenden Scheiben versuchen:
"Long Riders" und "American Outlaws" (James/Younger Bande), "The Broken Chain" (Irokesen), "Geronimo" (Apachen), "Ride with the Devil", "Gettysburg" und "Glory" (Bürgerkrieg), "Heaven's Gate" (Johnson-County-Weidekriege), "Hidalgo" (Frank Hopkins), "Wild Bill" (Wild Bill Hickock), "Tombstone" und "Wyatt Earp" (OK-Corral), "Buffalo Girls" (Calamity Jane). Drei dieser Filme sind auch gemeinsam als Western-Collection erschienen. Zum Zeitpunkt der Einsendung dieser Rezension waren die Titel alle bei Amazon erhältlich.

Die DVD:
Das Bild liegt in anamorphen Widescreen, Verh. 1.85:1 vor, entspricht nicht der vielfache gesendeten TV-Fassung sondern wurde nachkoloriert. Zuckungen, Blitze, dunkle Flecken - alles verschwunden. Natürlich entspricht auch das jetzige Bild nicht der heute übliche Qualität, aber was die Techniker nach über 50 Jahren aus dem Originalmaterial herauszauberten - Hut ab! (Auf der Rückseite der DVD findet sich übrigens die 4:3 Version.)
Die Tonspuren (deutsch, englisch, spanisch) verblieben in Mono, wurden ebenfalls überarbeitet, leider nicht mit so guten Ergebnissen wie das Bild, aber doch so weit zufrieden stellend.
Das sich die Arbeit, die sich die DVD Macher mit der Überarbeitung des Ausgangsmaterials machten definitiv gelohnt hat zeigte mir ein direkter Vergleich (zwischen Videoaufnahme und DVD hin und her schalten) eindrucksvoll. Es liegen (technische) Welten dazwischen.
Untertitel gibt es in 19 Sprachen, sowie in Deutsch und Englisch für Hörgeschädigte, letztere sind allerdings nicht koloriert und nur zeitweise mit den Namen der Sprecher versehen.
An Extras (auch hier können Untertitel zugeschaltet werden) finden wir:
--- Interview mit Jeffrey Hunter (4:03 Min.)
--- Interview mit Natalie Wood (7:00 Min.)
Beide Interviews zeigen auch Szenen von den Dreharbeiten
--- Dokumentation "Monument Valley" (6:48 Min.)
--- Dokumentation "Setting Up Production" (6:41 Min.)
Wie die Interviews stammen die Dokus aus einer damaligen TV Werbesendung. Lustig: Sogar die Zigarettenwerbung wurde drin gelassen und sogar untertitelt ;-)

Fazit:
Dieser für die DVD Veröffentlichung gelungen aufpolierte Klassiker ist Pflichtprogramm für jeden Western Fan.

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gorgo
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