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Der Schwarm [Taschenbuch]

Frank Schätzing
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1.414 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

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"Die Yrr haben die Welt für alle Zeiten verändert." Letzter Tagebucheintrag, nachdem die Welt haarscharf am Untergang entlanggeschrammt war. Alles hatte angefangen mit einem peruanischen Fischer. Das letzte was Ucañan in seinem Leben zu sehen bekam, war eine riesige silbrig glitzernde Fläche, die näher kam. Ein Schwarm Goldmakrelen, dachte er erfreut. Ucañan irrte. Was ihn das Leben kostete, sollte sich sehr bald zu einer unheimlichen und existenziellen Bedrohung für den gesamten Planeten auswachsen.

Unter der Meeresoberfläche brodelt es neuerdings gehörig. Im Nordwesten Amerikas verschwinden Wale spurlos, um bald darauf gar nicht mehr artgerecht wieder aufzutauchen. Australien gibt Quallenalarm. Vor Norwegens Küste entdecken Ölbohrfachleute eine unbekannte Wurmspezies, deren monströse Kauwerkzeuge einen halben Kontinent zum Einsturz bringen können. Dem Meeresbiologen und Schöngeist Sigur Johanson schwant Übles: Die gesamte Meeresfauna und -flora scheint sich ferngesteuert gegen die Menschheit zu wenden. Ein wissenschaftliches Dreamteam nimmt den Kampf auf.

Unglaubliche 1.000 Seiten (angeblich Verlagsrekord!), routiniert erzählt und -- so weit es sich überblicken lässt -- solide recherchiert (immerhin ging ein wissenschaftlicher Beraterstab von annähernder Heeresstärke dem Autor zur Hand). Die Ökothematik zerdehnt zwar die Story, aber so nebenbei erfährt man allerhand über die Ölgewinnung auf den riesigen Plattformen vor Norwegens Küste und wird mit dem weit gehend unerforschten Ökosystem Tiefsee vertraut gemacht.

Für den spannenden Plot hat Tausendsassa Schätzing (der Mann leitet eine Werbeagentur, ist Musikproduzent, sieht gut aus und hat eine mehr als bewegte Website), diverse Erfolgsrezepte zusammengerührt und mit Öko abgeschmeckt. Nicht unclever und präventiv erwähnt Schätzing im Roman das Quellgebiet, das er geistig angezapft hat. Michael Crichtons Œuvre, Independence Day, Contact mit Jodie Foster und ganz besonders James Camerons Erfolgsfilm Abyss, sie alle grüßen herzlich aus nicht allzu großer Ferne.

Im letzten Drittel wird kräftig (Methan-)Gas gegeben. Tsunamis schwappen, Gallertartiges triumphiert. Höllengleich mutieren Zellverbände zu formenreichen Glibberwesen voller Tentakel. Knietief jagt Schätzing uns durch den intelligenten Schleim, der die Menschheit vor ihre größte Herausforderung stellt. Beängstigender Ökothriller! Bitte sofort die Ölheizung abdrehen! --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

» Der Schwarm muss man schnell lesen, [...] weil man Schlaf erst findet, wenn man über Stock und Stein und mit hängender Zunge ans Ziel gekommen ist.«, Die Zeit

»Das ideale Buch für den Urlaubskoffer«, Der Tagesspiegel, Denis Scheck

»Mit Der Schwarm hebt Frank Schätzing den deutschen Spannungsroman auf internationales Niveau.«, Süddeutsche Zeitung

»Ein gigantischer Thriller«, Die Welt

»Dieses Buch kommt wie ein Tsunami daher [...] vermag den Leser von Beginn an zu faszinieren.«, Der Spiegel -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Rezension

Ein Fabelrekord! Frank Schätzings infernalische Tiefseemär belegt nun schon seit Monaten die ersten Plätze der Bestsellerliste. Schon wird gemunkelt, Hollywood habe sein begehrliches Auge auf den atemberaubenden Ökothriller des Deutschen geworfen, sonst eher eine Domäne von Crichton & Co. Wir erinnern uns: Orcas greifen unvermittelt Menschen an, Quallen und Krabben blasen zum Angriff, Tiefseewürmer bringen ganze Kontinentalhänge zum Einstürzen, riesige Tsunamis schwappen über halb Europa. Der intelligente Plot um eine entfesselte Meeresfauna, gesteuert von einer geheimnisvollen tiefseeischen Intelligenz, ließ Abertausende von Leserhaaren förmlich zu Berge stehen!

Versteht sich, dass ein Multitalent und Kontrollfreak wie Schätzing auch seine Hörspielfassung generalstabsmäßig durchplante. Zu seinem Leidwesen mussten die sage und schreibe 1.000 Seiten des Buches gehörig eingedampft werden. Eine Straffung, die, so möchte man sagen, der Story gut getan hat. Die Sprecher stellen die Creme des Synchrongewerbes dar, allen voran der füchsische Edelmime Manfred Zapatka als Erzähler. Den Meeresbiologen Sigur Johanson spricht der knarzige Bass Joachim Kerzel, der bereits Jack Nicholsons, Dustin Hoffmans und Anthony Hopkins‘ deutsche Stimmbänder zum Schwingen bringt. Dauerquasselstrippe Ralph Morgenstern finden wir in einer überraschenden Nebenrolle und -- natürlich Schätzing selbst, der als CIA-Fiesling Jack Vanderbilt debütiert. Auch hier macht der Mann eine gute Figur.

Schätzing-Spezi Loy Wesselburg, Komponist diverser Tatorte, wie auch Dominik Grafs Die Sieger, zimmerte -- zusammen mit dem Autor, versteht sich -- einen Soundtrack, der Hollywood zur Ehre gereicht. Seine maritimen Soundeffekte verwandeln jedes heimische Wohnzimmer zum Zentrum eines furchterregenden Seebebens. Dem ohnehin edel designten Schuber fügte Schätzing noch einen ausführlichen „Werkstattbericht“ bei, versehen mit zahlreichen Schauspielerportraits und Foto-Dokumenten der Aufnahmesessions. Zwölf apokalyptische Tauchfahrtstunden zu den Yrr! Mehr kann man nicht verlangen. Die Sensation geht weiter!

Gekürzte Hörspielfassung, 10 CD im Schuber, Gesamtlaufzeit ca.726 min. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Werbetext

Thriller des Jahres

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Frank Schätzing, Jahrgang 1957, studierte Kommunikationswissenschaften und war Mitbegründer der Kölner Werbeagentur Intevi. Seit den 90er Jahren ist er als Schriftsteller in Erscheinung getreten, sein größter Erfolg war >Der Schwarm<, der weltweit in 27 Sprachen übersetzt wurde und seit Erscheinen eine Gesamtauflage von ca. 3.8 Millionen Exemplaren erreichte. Frank Schätzing ist nicht nur ausgebildeter Taucher, Musiker, Musikproduzent und leidenschaftlicher Hobbykoch. Er lebt mit seiner Frau in Köln.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Anawaks Gedanken rasten. Wahrscheinlich war der Rumpf bereits
an einigen Stellen gerissen. Er musste etwas tun. Vielleicht konnte er
die Tiere irgendwie ablenken.
Seine Hand fuhr zum Gashebel.
Im selben Moment zerriss ein vielstimmiger Schrei die Luft. Aber er
kam nicht von dem weißen Dampfer, sondern erscholl gleich hinter
ihm, und Anawak wirbelte herum.
Der Anblick hatte etwas Surreales. Direkt über dem Boot der Tierschützer stand senkrecht der Körper eines riesigen Buckelwals. Beinahe schwerelos wirkte er, ein Wesen von monumentaler Schönheit, das krustige Maul den Wolken zugereckt, und immer noch stieg er weiter empor, zehn, zwölf Meter über ihre Köpfe hinweg. Den Herzschlag einer Ewigkeit lang hing er einfach nur so am Himmel, sich langsam drehend, und die meterlangen Flipper schienen ihnen zuzuwinken.
Anawaks Blick wanderte an dem springenden Koloss entlang. Nie
hatte er etwas zugleich so Schreckliches und Großartiges gesehen, nie
aus solcher Nähe. Alle, Jack Greywolf, die Menschen in den Zodiacs,
er selber, legten den Kopf in den Nacken und starrten auf das, was nun
auf sie zukommen würde.
»Oh mein Gott«, flüsterte er.
Wie in Zeitlupe neigte sich der Leib des Wals. Sein Schatten legte sich
auf das rote Fischerboot der Umweltschützer, wuchs über den Bug der
Blue Shark hinaus, wurde länger, als der Körper des Riesen kippte,
schneller und immer schneller …
Anawak drückte das Gas durch. Das Zodiac schoss mit einem Ruck
davon. Auch Greywolfs Fahrer hatte einen Blitzstart zuwege gebracht,
aber seine Richtung stimmte nicht. Das klapprige Sportboot schlingerte
auf Anawak zu. Sie prallten zusammen. Anawak wurde nach hinten
gerissen, sah den Fahrer über Bord und Greywolf zu Boden gehen,
dann raste das Boot in entgegengesetzter Richtung davon, während
seines mit voller Fahrt wieder auf die Blue Shark zuhielt. Vor seinen
Augen begruben die neun Tonnen Körpermasse des Buckelwals das Fischerboot unter sich, drückten es mitsamt seiner Besatzung unter Wasserund schlugen auf den Bug der Blue Shark. Gischt spritzte in gewaltigen Fontänen hoch. Das Heck des Zodiacs schoss steil nach oben, Menschen in roten Overalls wirbelten durch die Luft. Kurz balancierte die Blue Shark auf ihrer Spitze, pirouettierte um die eigene Achse und kippte seitwärts. Anawak duckte sich. Sein Boot schnellte unter dem umstürzenden Zodiac hindurch, schlug gegen etwas Massives unterhalb der Wasseroberfläche und sprang darüber hinweg. Vorübergehend verlor er den Boden unter den Füßen, dann endlich hielt er das Steuer wieder in Händen, riss es herum und bremste ab.
Ein unbeschreibliches Bild bot sich ihm. Vom Boot der Umweltschützer
waren nur noch Trümmer zu sehen. Die Blue Shark trieb kieloben
in den Wellen. Menschen hingen im Wasser, wild paddelnd und
schreiend, andere reglos. Ihre Anzüge hatten sich selbständig aufgepumpt, sodass sie nicht versinken konnten, aber Anawak ahnte, dass einige von ihnen tot sein mussten, erschlagen vom Gewicht des Wals.
Ein Stück weiter sah er die Lady Wexham mit deutlicher Schlagseite
Fahrt aufnehmen, umkreist von Rücken und Fluken. Ein plötzlicher
Stoß erschütterte das Schiff, und es legte sich noch mehr auf die Seite.
Vorsichtig, um niemanden zu verletzen, steuerte Anawak das Zodiac
zwischen die treibenden Körper, während er einen kurzen Funkspruch
auf Frequenz 98 losschickte und seine Position durchgab.
»Probleme«, sagte er atemlos. »Wahrscheinlich Tote.«
Alle Boote im Umkreis würden den Notruf hören. Mehr Zeit blieb
ihm nicht. Keine Zeit zu erklären, was geschehen war. Ein Dutzend
Passagiere waren an Bord der Blue Shark gewesen, außerdem Stringer
und ihr Assistent. Hinzu kamen die drei Umweltschützer. Siebzehn
Menschen insgesamt, aber im Wasser zählte er deutlich weniger.
»Leon!«
Das war Stringer! Sie schwamm auf ihn zu. Anawak ergriff ihre
Hände und zog sie an Bord. Hustend und keuchend fiel sie ins Innere.
In einiger Entfernung sah er die Rückenschwerter mehrerer Orcas. Die
schwarzen Köpfe und Rücken hoben sich heraus, während sie mit hoher
Geschwindigkeit auf den Unglücksort zuhielten.
Sie legten eine Zielstrebigkeit an den Tag, die Anawak nicht gefiel.
Dort trieb Alicia Delaware. Sie hielt den Kopf eines jungen Mannes
über Wasser, dessen Anzug nicht wie die anderen von Pressluft gebläht
war. Anawak lenkte das Boot näher an die Studentin heran. Neben
ihm stemmte sich Stringer hoch. Vereint hievten sie zuerst den bewusstlosen Jungen und dann das Mädchen an Bord. Delaware schüttelte Anawaks Hände ab, hängte sich sofort wieder über den Bootsrand und half Stringer, weitere Menschen ins Innere zu ziehen. Andere näherten sich aus eigener Kraft, reckten die Arme, und sie halfen ihnen hinein. Das Boot füllte sich schnell. Es war viel kleiner als die Blue Shark und eigentlich schon zu voll. Hastig griffen sie zu, während Anawak weiter die Wasseroberfläche absuchte.
»Da schwimmt noch einer!«, rief Stringer.
Ein menschlicher Körper hing reglos im Wasser, das Gesicht nach
unten, der Statur nach männlich, mit breiten Schultern und Rücken.
Kein Overall. Einer der Umweltschützer.
»Schnell!«
Anawak beugte sich über die Reling. Stringer war neben ihm. Sie
packten den Mann bei den Oberarmen und zogen ihn hoch.
Es ging einfach.
Zu einfach.
Der Kopf des Mannes fiel nach hinten, und sie sahen in blicklose Augen. Noch während Anawak den Toten anstarrte, wurde ihm bewusst, warum der Körper so leicht war. Er endete dort, wo die Taille gewesen war. Beine und Becken fehlten. Aus dem Torso baumelten tropfend Fleischfetzen, Arterien und Gedärme.
Stringer keuchte und ließ los. Der Tote kippte weg, entglitt Anawaks
Fingern und klatschte zurück ins Wasser.
Rechts und links von ihnen durchschnitten die Schwerter der Orcas
das Wasser. Es waren mindestens zehn, vielleicht mehr. Ein Schlag erschütterte das Zodiac. Anawak sprang zum Steuer, gab Gas und fuhr
los. Vor ihnen wölbten sich drei mächtige Rücken aus den Wellen, und
er ging in eine halsbrecherische Kurve. Die Tiere tauchten ab. Zwei
weitere kamen von der anderen Seite und hielten auf das Boot zu.
Wieder fuhr Anawak eine Kurve. Er hörte Schreie und Weinen. Auch
er selber hatte schreckliche Angst. Sie durchfloss ihn wie elektrischer
Strom, verursachte ihm Übelkeit, doch ein anderer Teil von ihm steuerte
das Zodiac unbeirrt in einem aberwitzigen Slalom zwischen den
schwarzweißen Körpern hindurch, die immer aufs Neue versuchten,
ihnen den Weg abzuschneiden.
Ein Krachen ertönte von rechts. Anawak wandte reflexartig den Kopf
und sah die Lady Wexham in einer Wolke aus Gischt erbeben und kippen.
Später erinnerte er sich, dass es dieser Blick war, dieser eine Moment
der Unaufmerksamkeit, der ihr Schicksal besiegelte. Er wusste, dass er
nicht zu dem großen Schiff hätte hinüberschauen dürfen. Möglicherweise
wären sie entkommen. Bestimmt hätte er den grau gesprenkelten
Rücken gesehen und wie der Wal abtauchte, wie sich seine Fluke aus
dem Wasser hob, direkt in Fahrtrichtung.
So sah er den herabsausenden Schwanz erst, als es zu spät war[...]



Leseprobe 2:


Vor Svalbard, Spitsbergen, Grönländische See

Auf dem Wasser lag das Mondlicht.
Es war ein Anblick, der die Mannschaft an Deck trieb, so atemberaubend
schön präsentierte sich das Eismeer in dieser Nacht. Selten sah
man es so, aber Lukas Bauer bekam nichts davon mit. Er saß in seiner
Kammer über seinen Unterlagen und kam sich vor wie jemand, der die
sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen sucht, nur dass der Heuhaufen
die Größe zweier Meere besaß.
Karen Weaver hatte ihre Sache gut gemacht und ihn wirklich entlastet,
aber vor zwei Tagen war sie im spitsbergischen Longyearby von
Bord...
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