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Der Schwanz der Schlange [Gebundene Ausgabe]

Leonardo Padura , Hans-Joachim Hartstein
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

20. Februar 2012
Ein außergewöhnlicher Mordfall führt Mario Conde in die geheimnisvolle Welt von Havannas Barrio Chino. Ein alter Chinese baumelt tot in seinem Kämmerchen, mit zwei in die Haut geritzten Pfeilen und einem abgeschnittenen kleinen Finger. Ein religiöser Ritualmord mit Santería-Hintergrund? Oder steckt doch eine interne Abrechung dahinter? Da Teniente Conde seiner attraktiven chinesischstämmigen Kollegin, der unwiderstehlichen Patricia Chion, nichts abschlagen kann, kümmert er sich selbst um diesen Fall. In den geheimen Zirkeln der chinesischen Gemeinde stößt Mario Conde auf mysteriöse Zusammenhänge und obskure Machenschaften und immer wieder auf Geschichten von Entwurzelung und Einsamkeit …

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 180 Seiten
  • Verlag: Unionsverlag; Auflage: 1., Aufl. (20. Februar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3293004407
  • ISBN-13: 978-3293004405
  • Originaltitel: La cola de la serpiente
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 12,2 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 370.896 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Leonardo Padura, geboren 1955 in Havanna, wurde mit seinem Kriminalromanzyklus Das Havanna-Quartett bekannt. Neben vielen anderen Auszeichnungen erhielt er den Premio Café de Gijón sowie dreimal den spanischen Premio Hammett. 2009 wurde er für sein Gesamtwerk mit dem Premio Raymond Chandler, dem wichtigsten italienischen Noir-Preis, geehrt. 2011 erhielt er den kubanischen Preis der Literaturkritik. Leonardo Padura lebt in Havanna.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas enttäuschendes Frühwerk über El Conde 22. Februar 2012
Von K. Beck-Ewerhardy TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Diesen Roman hat Leonardo Padura gegen Ende der 80er Jahre, kurz vor dem Ende des Klaten Krieges geschrieben. Er hatte für seine Zeitung in der kubanischen Chinesengemeinde recherchiert und versuchte seine Eindrücke in dieser Geschichte zu verarbeiten. Zusammen mit "Adißos Hemingway" wurde diese Geschichte dann auf Kuba veröffentlicht und Jahre später für eine spanische Ausgabe noch einmal überarbeitet.

In einem mehr oder minder erzwungenen Urlaub wird Mario Conde von einer Kollegin chineischer Abkunft besucht, die ihn bittet, sich in eine Untersuchung um einen Toten in der kubanischen Chinesengemeinde zu kümmern. Unter der Auflage eine Undercover-Aktion gegen den Drogenhandel nicht zu gefährden gestattet sein Chef ihm, genau dies zu tun und nun bewegt sich Conde durch die ihm bis dahin unbekannte Welt der Wirtschaftsflüchtlinge von einem sozialistischen System zum anderen und den Anfeindungen, denen diese - ähnlich den Vietnamesen in der ehemaligen DDR - ausgesetzt gewesen sind. Und dem Aberglauben auf der Grundlage des Santeria-Kults.

Trotz der großen inhaltlicher Dichte, zu der auch noch Betrachtungen zu Marios Liebesleben beitragen, wirkt dieser schmale Band ungewohnt inhaltsarm und man hat das Gefühl, dass sich der Autor seinem Thema nicht wirklich widmen konnte. Auch seine übliche sprachliche Qualität fehlt hier - d.h. das Buch ist nicht sprachlich schlecht, aber seine malerischen Darstellungen und Vergleiche, die so viel die Besonderheit seines Werks sind, fehlen hier eindeutig. Enttäuschend.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein Vergleich mit dem "Havanna-Quartett" 8. Juli 2012
Von Hamlet TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Leonardo Padura dürfte den Lesern vor allem durch seinen Krimizyklus Das Havanna-Quartett" bekannt sein. In dessen vier Büchern ermittelt der Teniente Mario Conde in der kubanischen Hauptstadt und so auch in seinem neuesten Kriminalroman Der Schwanz der Schlange".

Allerdings ist dies mit knapp 180 Seiten ein äußerst dünnes Büchlein, und das nicht nur, was den Umfang sondern auch die Qualität des Plots angeht. Ursprünglich als Reportage Ende der achtziger Jahre für eine Zeitschrift geschrieben, arbeitete Padura diese im Zehn-Jahre-Schritt erst zur Erzählung und dann zum Roman um (Info des Autors im Nachwort).

Bei einem Besuch des Chinesenviertels wird für Conde, der mittlerweile aus dem Polizeidienst ausgeschieden ist und als Antiquar seinen Lebensunterhalt verdient, die Vergangenheit wieder lebendig, und er geht mit seinen Gedanken zurück zu einem Fall aus dem Jahr 1989, in dem ein chinesischer Exilant auf mysteriöse Weise ums Leben kam.

Wenn ich nun von den mir bereits bekannten Krimis Paduras ausgehe, wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, um sich näher mit den Lebensumständen der Migranten in Kuba auseinanderzusetzen, denn gerade diesen Blick hinter die Kulissen des ,real existierenden Sozialismus` fand ich immer sehr informativ und auch spannend.

Hier nun streift er die Lebensumstände sowie das Thema Entwurzelung nur am Rande - nun sind Teniente Conde, ganz kubanischer Macho, der Rum und seine Frauengeschichten wichtiger. Die Krimihandlung an sich war leider auch nur mäßig interessant - von daher leider nur 3 Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein außergewöhnlicher Mordfall 16. Februar 2013
Von Lia1962
Format:Gebundene Ausgabe
Führt Mario Conde ins Chinesenviertel von Havanna. ein alter Chinese hängt tot in seiner Kammer, in die Haut wurden Pfeile eingeritzt und der kleine Finger wurde abgeschnitten: handelt es sich um einen religiösen Ritualmord oder eine Abrechnung, die als solche getarnt wird? Eines kann ich verraten: M. Conde kommt den Mörder auf die Spur.....
Der Einblick in die chinesische Geschichte auf Kuba hat mir gut gefallen!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mario Conde im Barrio Chino 17. März 2012
Von Jade
Format:Gebundene Ausgabe
Teniente Mario Conde hat Urlaub und wird von seiner schönen und heissen Kollegin überredet im Chinesenviertel einen Mordfall zu übernehmen. Ein alter Chinese wurde erhängt, es sieht nach einem Ritualmord aus. Conde taucht in die Welt des Barrio Chinos ein. Fragen tauchen auf, die in viele Richtungen weisen. Ist es eine alte Abrechnung in den alten geheimen Zirkeln? Oder hat es etwas mit Entwurzelung zu tun und reicht zurück bis nach China?

Mario Conde steht wie immer zwischen seiner Arbeit, seiner Libido, seinen Gefühlen, Rum und seinen Freunden und trotzdem erreicht Padura in diesem Buch bei weitem nicht die Qualität seiner früheren Bücher. Diesem Buch fehlt es an Tiefe, Spannung und auch an der sprachlichen Bildhaftigkeit, die wir von Padura gewöhnt sind.

Für mich ist diese Geschichte, als passionierte Padura-Anhängerin, leider eine Enttäuschung.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Paduras bestes Buch 24. Februar 2012
Von hasuwi
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich bin tatsächlich Cuba-Liebhaber. Ich war auch schon oft in Havanna. Vor Chinatown sind wir immer gewarnt worden, wir taten es trotzdem. An einem 1.Mai auch noch. Kleiner Überfall und die Kamera war weg. Schon das Erlebnis wäre ein Buch wert gewesen.
Nun dieser Padura-Roman. Heute habe ich ihn erhalten und angefangen zu lesen. Ich habe das Buch reinweg "gefressen", verzeihen Sie bitte den Ausdruck. Ich fühlte mich wie in der herrlichen Stadt Havanna. Das war genial, so etwas ist mir noch nicht passiert. Gegen 18 Uhr hatte ich das Buch gelesen, ganz viel gelacht und manchmal feuchte Augen gehabt. Ich habe mich wie in Havanna zuhause gefühlt, bei diesen wunderbaren Cubanern (-innen selbstverständlich auch).
Padura ist ein kleines Genie (Ich kenne seine tatsächliche Größe nicht). Von allen seinen Büchern gefällt mir dieses am besten.
Satirisch ausgedrückt: Ich habe sein Buch gefressen, hätte er nicht Koch werden sollen? Fünf Sterne wären Leonardo Padura sicher. Danke dafür.
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