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Der Schwanensee
 
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Der Schwanensee [Doppel-CD]

Boston Symphony Orchestra Audio CD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Orchester: Boston Symphony Orchestra
  • Dirigent: Seiji Ozawa
  • Komponist: Peter Iljitsch Tschaikowsky
  • Audio CD (7. Januar 1997)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Deutsche Grammophon Production (Universal)
  • ASIN: B000001GYA
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Disk 1:

Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Swan Lake, Op.20 - Introduction 2:51EUR 0,99
Anhören  2. Swan Lake, Op.20 / Act 1 - No.1 Scène (Allegro giusto) 2:57EUR 0,99
Anhören  3. Swan Lake, Op.20 / Act 1 - No.2 Valse (Corps de Ballet) 7:10EUR 0,99
Anhören  4. Swan Lake, Op.20 / Act 1 - No.3 Scène (Allegro moderato) 3:49EUR 0,99
Anhören  5. Swan Lake, Op.20 / Act 1 - No.4a Pas de trois: Intrada (Allegro) 2:26EUR 0,99
Anhören  6. Swan Lake, Op.20 / Act 1 - No.4b Pas de trois: Andante sostenuto 3:20EUR 0,99
Anhören  7. Swan Lake, Op.20 / Act 1 - No.4c Pas de trois: Allegro semplice 1:15EUR 0,99
Anhören  8. Swan Lake, Op.20 / Act 1 - No.4d Pas de trois: Moderato 1:15EUR 0,99
Anhören  9. Swan Lake, Op.20 / Act 1 - No.4e Pas de trois: Allegro 1:13EUR 0,99
Anhören10. Swan Lake, Op.20 / Act 1 - No.4f Pas de trois: Coda (Allegro vivace) 1:38EUR 0,99
Anhören11. Swan Lake, Op.20 / Act 1 - No.5 Pas de deux: a) Intrada-Valse - b) Andante 7:44EUR 0,99
Anhören12. Swan Lake, Op.20 / Act 1 - No.5c Pas de deux: Valse 1:36EUR 0,99
Anhören13. Swan Lake, Op.20 / Act 1 - No.5d Pas de deux: Coda (Allegro molto vivace) 1:57EUR 0,99
Anhören14. Swan Lake, Op.20 / Act 1 - No. 6 Pas d'action und No. 7 Sujet 3:50EUR 0,99
Anhören15. Swan Lake, Op.20 / Act 1 - No.8 Danse des coupes (Tempo di polacca) 6:48EUR 0,99
Anhören16. Swan Lake, Op.20 / Act 1 - No.9 Finale (Andante) 2:38EUR 0,99
Anhören17. Swan Lake, Op.20 / Act 2 - No.10 Scène (Moderato) 2:34EUR 0,99
Anhören18. Swan Lake, Op.20 / Act 2 - No.11 Scène (Allegro moderato) 5:33EUR 0,99
Anhören19. Swan Lake, Op.20 / Act 2 - No.12 Scène (Allegro) 3:27EUR 0,99
Anhören20. Swan Lake, Op.20 / Act 2 - No.13a Danse des cygnes: Valse 2:25EUR 0,99
Anhören21. Swan Lake, Op.20 / Act 2 - No.13b Danse des cygnes: Odette solo/Première danse de la reine des cygnes (Moderato assai) 1:45EUR 0,99
Anhören22. Swan Lake, Op.20 / Act 2 - No.13c Danse des cygnes: Valse 1:42EUR 0,99
Anhören23. Swan Lake, Op.20 / Act 2 - No.13d Danse des petits cygnes (Allegro moderato) 1:31EUR 0,99


Disk 2:

Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Swan Lake, Op.20 / Act 2 - No.13e Danse des cygnes: Pas d'action: Odette et le prince/Deuxième danse de la reine des cygnes (Andante) 7:19EUR 0,99
Anhören  2. Swan Lake, Op.20 / Act 2 - No.13f Danse des cygnes: Danse générale (Valse) 1:26EUR 0,99
Anhören  3. Swan Lake, Op.20 / Act 2 - No.13g Danse des cygnes: Coda (Allegro vivace) 1:30EUR 0,99
Anhören  4. Swan Lake, Op.20 / Act 2 - No.14 Scène (Moderato) 2:36EUR 0,99
Anhören  5. Swan Lake, Op.20 / Act 3 - No.15 Danse de fançailles (Allegro giusto) 2:37EUR 0,99
Anhören  6. Swan Lake, Op.20 / Act 3 - No.16 Danses du corps de ballet et des nains (Moderato assai) 2:50EUR 0,99
Anhören  7. Swan Lake, Op.20 / Act 3 - No.17 Scène: Entrée des invités (Fanfares) et la valse (Allegro) 6:40EUR 0,99
Anhören  8. Swan Lake, Op.20 / Act 3 - No.18 Scène (Allegro) 1:40EUR 0,99
Anhören  9. Swan Lake, Op.20 / Act 3 - Pas de six: Intrada (moderato assai) 2:40EUR 0,99
Anhören10. Swan Lake, Op.20 / Act 3 - Pas de six: Var. I (Allegro) und Var.II (Andante c.m.) 4:55EUR 0,99
Anhören11. Swan Lake, Op.20 / Act 3 - Pas de six: Var. III (Moderato) und Var.IV (Allegro) 1:28EUR 0,99
Anhören12. Swan Lake, Op.20 / Act 3 - Pas de six: Var. V (Moderato) und Coda (Allegro molto) 3:07EUR 0,99
Anhören13. Swan Lake, Op.20 / Act 3 - No.20 Danse hongroise (Czárdás) 3:02EUR 0,99
Anhören14. Swan Lake, Op.20 / Act 3 - Danse russe (Moderato) 4:29EUR 0,99
Anhören15. Swan Lake, Op.20 / Act 3 - No.21 Danse espagnole (Allegro non troppo. Tempo di bolero) 2:47EUR 0,99
Anhören16. Swan Lake, Op.20 / Act 3 - No.22 Danse napolitaine 2:08EUR 0,99
Anhören17. Swan Lake, Op.20 / Act 3 - No.23 Mazurka 3:58EUR 0,99
Anhören18. Swan Lake, Op.20 / Act 3 - No.24 Scène (Allegro - Valse - Allegro vivo) 3:31EUR 0,99
Anhören19. Swan Lake, Op.20 / Act 4 - No. 25 Entr'acte und No. 26 Scène 4:57EUR 0,99
Anhören20. Swan Lake, Op.20 / Act 4 - No.27 Danses des petits cygnes (Moderato) 5:37EUR 0,99
Anhören21. Swan Lake, Op.20 / Act 4 - No.28 Scène (Allegro agitato) 3:10EUR 0,99
Anhören22. Swan Lake, Op.20 / Act 4 - No.29 Scène finale (Andante) 5:38EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Schwanensee war die erste der drei großen Ballettmusiken Tschaikowskys, und mit ihr führte er dieses Genre, das bislang lediglich als oberflächliche Kunstform gegolten hatte, zu ungeahnter, neuer Tiefe und Kultiviertheit. Heute ist uns diese Musik so vertraut und populär, daß die Schwierigkeiten, die der Komponist bei seinen frühen Aufführungen damit hatte, völlig unverständlich erscheinen. Das Publikum empfand diese Musik als "zu symphonisch", die Tänzer störte die Dominanz des Orchesters, die, wie sie glaubten, die Ballettfreunde vom Geschehen auf der Bühne ablenkte. Natürlich sind es genau diese angeblichen "Mängel", die wir heute an dieser Musik so sehr schätzen -- und diese elegante und erregende Aufführung führt uns die Musik in all ihrer Größe vor. --David Hurwitz

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Es ist meiner Meinung nach V Ö L L I G unverständlich, weshalb christianowicz diese überaus hervorragende Schwanensee-Aufnahme so scharf kritisiert! Gerade durch die teilweise minimal zügigeren Tempi kommt der tänzerische Charakter dieser Ballettmusik vorzüglich zur Geltung! Wann wird das Missverständnis endlich aus der Welt geräumt, dass man der Musik nur durch langsamere (oft klebrige) Tempi mehr Seele geben kann bzw. dass die Wahl von straffen Tempi automatisch weniger Ausdruck bedeutet!? Manchmal wird der Sinn einer Phrase erst durch ein schnelleres Tempo offensichtlich, weil der große Bogen sichbar wird oder das rhythmische Element mehr zum Vorschein kommt. Das Boston Symphony Orchestra zeigt durch seine homogene Klangkultur, durch seine Virtuosität und durch seine Wärme besonders in dieser Aufnahme, dass es zu den besten Orchestern der Welt zählt. Die instrumentalen Soli sind technisch brillant und ausdrucksstark musiziert. Ozawa führt die vielen Einzelnummern des langen Werks zu einem verständlichen Ganzen zusammen und trifft mit seiner Interpretation genau den richtigen Stil für die Musik Tschaikowskys: Es ist eine Mischung aus romantischer Klangfülle und klassischer Präzision, so wie der Komponist, der übrigens Mozart sehr verehrte, seine Musik nur gemeint haben konnte. Ich möchte hier eine Parallele herstellen zu der momentan nur über Amazon unter dem Titel "Tchaikovsky:Sym. 5 Ozawa" beziehbaren Aufnahme der 5. Symphonie Tschaikowskys mit Ozawa und dem Boston Symphony Orchestra aus dem Jahr 1977, die um einiges besser ist als die neuere Aufnahme der Symphonie unter Ozawas Dirigat mit den Berliner Philharmonikern - und das will was heißen! So wie die Symphonie-Aufnahme mit dem Boston Symphony Orchestra, die ebenfalls durch die richtige Tempowahl und die klangliche Homogenität besticht, fängt auch die Ballett-Aufnahme genau den Geist der Musik Tschaikowskys ein und gibt einen Beweis für die enorm fruchtbare, über mehrere Jahrzehnte andauernde Zusammenarbeit des weltberühmten japanischen Dirigenten und des amerikanischen Spitzenorchesters. Für mich gibt es keine bessere Aufnahme des Schwanensee-Balletts!!!
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5 Sterne 26. April 2012
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Es gibt ein ganze Anzahl Schwanensee-Gesamtaufnahmen, darunter hervorragende, aber auch durchschnittliche. Wo liegen die Unterschiede? Wie findet man die richtige Aufnahme, die dem eigenen Geschmack und Bedürfnis (z.B. Hörfassung/Tanzfassung) entspricht? Da ich einige Schwanensee-CDs habe, möchte ich bei der Findung gern etwas behilflich sein.
Eins vorweg: Gesamtaufnahmen sind keinesfalls immer komplett. Ebenso wie die meisten Schwanensee-Balletts nicht immer vollständig im Sinne des Komponisten/Librettisten sind. Manch eine "Gesamtaufnahme" entspricht also eher der Vollständigkeit einer bestimmten Ballett-Inszenierung als der Originalpartitur.

R. Bonynge:
Diese Spitzenaufnahme (National Philharmonic Orchestra, 1975) gilt als tanzbarer (auch bei anderen Ballettaufnahmen hat Bonynge den Ruf erworben, "realistisch" spielen zu lassen) als die von Dutoit oder Ozawa. Tatsächlich ist sie die ballettigste (längste) Fassung, die ich kenne. Exzellente Tonqualität. Glasklarer, himmlischer Klang der Harfe. Mincho Minchev spielt elegisch die Solo-Violine, z.B. beim Russischen Tanz. Bonynge versteht es, das komplette musikalische Spektrum auszuschöpfen -- verträumt (Pathos) bis sehr dynamisch (typisch philharmonisch). Ballettkennern wird der Appendice I im sogenannten Schwarzen Schwan abgehen, und zwar der "Pas de deux" (4 Nummern im 3. Akt), welcher gewöhnlich auf "No. 19 Pas de six" folgt. Hierzu weiche man ggf. auf die 3er-Box (Gesamtaufnahme) von Richard Bonynge aus (mit Schwanensee, Nussknacker, Sleeping Beauty); dort ist die Schwanensee-Aufnahme tatsächlich komplett. Ein Becken-"Virtuose" meint es speziell im 1. Akt vielleicht manchmal ein wenig zu gut (über Kopfhörer). Perkussionisten mögen das möglicherweise anders sehen/hören. Wie auch immer -- es handelt sich um eine exquisite Tanzfassung. Überaus harmonische und facettenreiche Spielweise. 5 Sterne.

Brandenburger Symphoniker:
Teilweise werden klebrig zähe Tempi gewählt (so ganz sicher nicht im Sinne des Komponisten), und das in Nummern, die üblicherweise fließend oder sogar lebendig gespielt werden (müssen). Es geht einfach nicht vorwärts. Die Interpretation mutet mitunter eigenwillig an. Den heiteren Nummern geht manchesmal die Spritzigkeit und das gewisse Etwas ab. Im Schwarzen Schwan (3. Akt) fehlen die 4 Nummern des Pas de deux. 3 Sterne.

Dorati:
Eine beliebte und legendäre Aufnahme aus dem Jahre 1954. Es war die allererste "Gesamtaufnahme" des Schwanensees überhaupt. Aber auch hier fehlt im 3. Akt der Pas de deux, denn kurz nach der Aufnahme war man schlauer. Erst mit der Wissenschaftlichen Gesamtausgabe der Werke Tschaikowskys wurde Schwanensee 1958 für die Öffentlichkeit in der Originalgestalt wieder zugänglich. Dorati verzichtet in dieser Aufnahme außerdem bewusst auf Wiederholungen. Die Oboe ist vielleicht ein wenig gewöhnungsbedürftig. Solo-Geige: Rafael Druian. Tanzbar.
Wichtig: Es handelt sich um eine Aufnahme noch in MONO! Wem Stereo also wichtig ist, muss eine andere Wahl treffen. 4 Sterne.

Dutoit:
Orchestre symphonhique de Montréal, 1991. Unter seiner Leitung wurde dieses Orchester nach Meinung der Fachkritik zu einem der weltbesten Ensembles. Im Grunde eine komplette Gesamtaufnahme. Es ist nicht weiter tragisch, dass "No. 14 Scene (Moderato)" im 2. Akt fehlt. Hierzu weiche man einfach auf "No. 10 Scene (Moderato)" aus (ist ja identisch, also nur eine Wiederholung der Schwanensee-Themamelodie). Offensichtlich passte dieses letzte Stück vom 2. Akt nicht mehr auf Disc 1. Und auf Disc 2 wollte man es wohl nicht nehmen, damit der 3. und 4. Akt für sich bleiben. Des Weiteren wurden hier und da mehrere Stücke in einem CD-Track untergebracht, was für die gezielte Anwahl nachteilig ist. Chantal Juillet spielt virtuos die Solo-Geige. Ebenfalls wunderschönes Harfenspiel. Die Tempi sind fließend und unterscheiden sich von denen Ozawas nur um ca. 5 Sekunden. Dieser kostet die meisten Nummern besser aus, Dutoit die der Schwanensee-Themamelodie. Bei Ozawa ist mehr Raffinesse (phantastische Kopfhörer-Version) und ein Gespür für Nuancierung gegeben, Dutoit ist vergleichsweise eleganter und symphonischer. Bonynge und Ozawa sind anregend, Dutoit wirkt eher beruhigend, harmonisierend und strahlt eine wohlige Wärme (Celli/Bässe) aus. Perfekt ausbalancierte Stereo-Abmischung. 5 Sterne.

Gergiev:
Leider fehlt hier der "Russische Tanz" im 3. Akt. Ausgerechnet der dürfte aber bei einer "russischen" Schwanensee-Version (Orchestra of the Marinsky Theatre) nicht fehlen: das virtuose Geigen-Solo. Des Weiteren wurden etliche Umstellungen der Nummern (sogar in verschiedene Akte hinein) vorgenommen, offensichtlich der Abfolge einer Ballet-Inszenierung entsprechend (DVD: Lopatkina/Koruntsev). Aber auch eine Erweiterung ist enthalten (Interpolation 2 im letzten Akt): der Valse bluette (Walzer der schwarzen und weißen Schwäne), abgeleitet von einer Klaviermusik Tschaikowskys -- gehört aber nicht zum Original. Ruhige (typisch russisch), tanzbare Aufnahme. 3 Sterne.

John Lanchbery:
Er ist der bekannte Dirigent des berühmten Balletts mit Rudolf Nurejev und Margot Fonteyn. Hier andere, hervorragende Aufnahme. Allerdings fehlen im 2. Akt 2 Tracks. Gelungene Orchesterführung. 4 Sterne.

Ozawa:
Eine Aufnahme aus dem Jahre 1978. Ihm gelingt es, einen vielschichtigen, schillernden Klangteppich zu erzeugen. Ab und zu muss man allerdings aufspringen und die Lautstärke regulieren, da er tendenziell zu deutlichen Leise-laut-Schwankungen in den einzelnen Nummern neigt (dynamisch/philharmonisch). Bei Rozhdestvensky und Dutoit sind solche Regulierungen nicht nötig. Ozawa war ein Schüler von Herbert von Karajan und Leonard Bernstein. Diese hohe Schule hat ihn zweifellos geprägt. Joseph Silverstein spielt die erste Geige. Sein Geigen-Solo ist virtuos, brillant, gefühlvoll und obertonreich. Zum Niederknien schön z.B. die Danse russe im 3. Akt. Er ist wohl nicht zu toppen. Kräftige, sonore Kontrabässe. Es fehlt leider Appendice I im 3. Akt (Schwarzer Schwan), d.h.: "Pas de deux": * Introduction, Moderato -- Andante; * Variation I Allegro moderato; * Variation II Allegro; * Coda Allegro molto vivace. Ozawas einzelne Musiknummern sind im Durchschnitt um die 13 Sekunden länger im Vergleich zu Rozhdestvenskys. Das macht diese Aufnahme ballettiger. Und tatsächlich, oft möchte man zu tanzen beginnen. 5 Sterne.

Mikhail Pletnev:
Leider ohne Danse russe im 3. Akt. Auch der Pas de deux im selben Akt (4 Nummern) fehlt. Wie schade! Russian National Orchestra. 3 Sterne. (Dafür ist er aber bei der Gesamtaufnahme von "Sleeping Beauty" der 5-Sterne-Sieger.)

Andre Previn:
Aufnahme aus dem Jahre 1976. Im Tempo sind die einzelnen Musiknummern um 4 bzw. 8 Sekunden durchschnittlich schneller als bei Dutoit bzw. Ozawa. Ausnahmen (oder das Gegenteil) gibt es aber auch. Die Solo-Geige spielt die berühmte Ida Haendel, unterstützt durch das renommierte London Symphony Orchestra. Komplette, echte Gesamtaufnahme. 5 Sterne.

Gennady Rozhdestvensky:
Auf dieser Doppel-CD (USSR RTV Large Symphony Orchestra, 1969) -- sie ist derzeit leider vergriffen -- wird die Originalpartitur berücksichtigt, also einschließlich Pas de deux im "Schwarzen Schwan" des 3. Aktes (4 zusätzliche Musiknummern) und dem anschließenden Russischen Tanz (Violin-Solo). Wunderbare tiefe Streicher und im Timbre etwas zigeunerhaft klingende Solo-Geige (Mikhail Chernyakhovsky). Diese Aufnahme ist eine wohlklingende Hörfassung (großes Radio-Orchester); für diesen Zweck sind die Tempi optimal gewählt. Genuss pur. Wer diese Aufnahme besitzt, kann sich glücklich schätzen und benötigt eigentlich keine andere. Sie ist eine echte Gesamtaufnahme und verdient wirklich 5 Sterne.

Sawallisch:
Philadelphia Orchestra, aufgenommen 1993. Sehr beliebt und schön. Manchmal recht getragen gespielt (z.B. der Ungarische Tanz) und auch sonst deutlich langsamer als bei Ozawa (durchschnittlich um die 12 Sekunden). Sawallisch spielt das Werk wie ein einziges Ganzes, Ozawa überrascht eher mit gut modulierten Einzelstücken -- überspitzt ausgedrückt. Harfe und Violine (etwas "chinesisches" Geigen-Timbre) werden virtuos beherrscht. Das Beste an dieser Version ist wohl das grandiose Finale. Komplette, echte Gesamtaufnahme. 5 Sterne.

Tilson Thomas:
Enthält den Russischen Tanz. Für meinen Geschmack vielleicht ein wenig bläserlastig.

Mark Ermler:
Orchestra of the Royal Opera House. Mit Danse russe. Die Streichinstrumente kommen gut heraus.
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zu oberflächlich 14. Januar 2004
Format:Audio CD
Die vorliegende CD stellt eine der wenigen Gesamtaufnahmen des berühmten Balletts Schwanensee von Peter Iljitsch Tschaikowsky dar. Zwar sind die thematisch eigenständigsten Stücke aus dieser Ballettmusik (sozusagen die "Highlights") auch als Schwanensee-Suite erhältlich - wovon vor allem die Einspielung mit Tschaikowskys anderen beiden Ballettsuiten unter Rostropowitsch sehr empfehlenswert ist - jedoch mag es dem einen oder anderen ja in den Sinn kommen, einmal die Musik in ihrer ganzen Länge hören zu wollen. Schnell entschlossen greift man zur vorliegenden Ozawa-Einspielung und stellt folgendes fest:
Das Booklet ist ausgezeichnet. Mehr Hintergrundinformationen zu einem Werk braucht und will kein Mensch. Gut vorbereitet legt man also die CD ein und lässt sich in Tschaikowskys Märchenwelt entführen, was Ozawa im heiteren ersten Akt mit zügigen Tempi und einigem Elan gelingt, wenn man auch des öfteren Esprit und Seele in der Musik vermisst. Unglücklicherweise setzt sich dieses Manko auch in den tragischen Stücken des Balletts fort, allen voran im elegischen Leitthema der verzauberten Schwäne (Sie wissen schon, diese ganz berühmte Oboenmelodie), wodurch versäumt wird, den wahren Gehalt der Musik auszukosten. Da gerade bei Ballettmusik der Grat zwischen Gefühl und Kitsch sehr schmal ist, verkommt die abgrundtiefe Tragik des Schwanensees leider zu oberflächlichem Melodram. Ich kenne B-Orchester, die Tschaikowskys Seele wesentlich näher kommen als hier Seiji Ozawa, weshalb seine Interpretation - und damit die vorliegende Einspielung auf CD - nur als besseres Mittelmaß durchgeht.
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