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Der Schuß von der Kanzel
 
 

Der Schuß von der Kanzel [Kindle Edition]

Conrad Ferdinand Meyer
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Bei diesem Werk handelt es sich um eine urheberrechtsfreie Ausgabe.
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Über den Autor

Conrad Ferdinand Meyer, 11. 10. 1825 Zürich - 28. 11. 1898 Kilchberg bei Zürich. M. stammte aus einer reformierten Patrizierfamilie. Nach dem Tod des Vaters (1840) führte der tiefgreifende Konflikt mit der puritanischen Mutter, die für M.s geistige und künstlerische Interessen kein Verständnis hatte, zu einer langwierigen Lebenskrise (Unterbrechung des Gymnasiumsbesuchs wegen Depressionen, Abbruch des ihm aufgedrängten Jurastudiums, Aufenthalt in der Nervenheilanstalt Préfargier bei Neuenburg). Die Zeit in der Heilanstalt festigte M.s Selbstvertrauen; 1854 kehrte er nach Zürich zurück. Der Lausanner Historiker Louis Vulliemin, bei dem M. bereits 1843/44 in Lausanne historische und literarische Studien betrieben hatte, regte ihn zum Geschichtsstudium und zu Übersetzungsarbeiten an. Nach dem Selbstmord der Mutter (1856) sorgte eine Erbschaft für finanzielle Unabhängigkeit. Gemeinsam mit seiner Schwester Betsy (1831-1912), mit der ihn zeitlebens ein enges Verhältnis verband, reiste er 1857-58 nach München, Paris und Italien (Rom, Florenz, Siena) und begeisterte sich für die Kunst und Kultur der Antike und der Renaissance. Mit ersten literarischen Erfolgen und der Heirat mit der aus der Züricher Oberschicht stammenden Offizierstochter Luise Ziegler (1875) festigte

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 66 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 166 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B004SISM7S
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: #2.275 Kostenfrei in Kindle-Shop (Siehe Top 100 - Kostenfrei in Kindle-Shop)

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Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Pfarrer, die spiel- oder waffensüchtig im falschen Beruf stecken, ein General, der seine Wohltat mit einem gefährlichen Streich verbindet, ein junger Vikar, der seine Unschuld gegenüber dem Ölbild einer aufreizenden Orientalin verliert und doch nur in Gedanken verliert (und von nun an - in Gedanken - ein Doppelleben führen muß), lauter subtile Verrücktheiten und verquere Originale, angesiedelt in einer prismatisch verdichteten Seenlandschaft um einen freidenkerischen militärischen Kauz herum - das hätte andere Autoren womöglich zu langen Wälzern verführt. Nicht so Conrad Ferdinand Meyer. Er fokussiert das Ganze auf wenige knappe Kapitel und parodiert darin auch noch liebevoll-respektvoll Homers Odysse, die er komödiantisch auf Alltagsniveau herunterschraubt. Irrfahrten auf Schritt und Tritt: auf dem Weg zur wahren Bestimmung im Beruf, zur praktisch lebbaren Liebe und, im Fall des Rübezahl-Generals, zur Abfassung des letztgültigen Testaments vor der Reise ins Jenseits. Der unerhörte Kanzelschuß ist nur eine von vielen skurrilen Begebenheiten.
Die Novelle erschließt sich umso beglückender, je öfter man sie liest bzw. hört. Kenntnis weiterer Werke von Meyer ist nützlich. Auf engstem Raum entstehen köstliche Charakterporträts. Im Zentrum immer wieder der aus "Jürg Jenatsch" vertraute Rudolf Wertmüller. Achtung bei einigen Hörbuch-Veröffentlichungen. Sie bieten leider nicht immer den vollständigen originalen Text.
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