oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 0,25 eintauschen?
Der Schrei der Eule
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Der Schrei der Eule [Taschenbuch]

Patricia Highsmith , Irene Runler
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 8 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Freitag, 1. Juni: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Taschenbuch EUR 12,90  
Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Der Schrei der Eule gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 0,25 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.

Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern.

Wird oft zusammen gekauft

Der Schrei der Eule + Zwei Fremde im Zug + Der süße Wahn
Preis für alle drei: EUR 36,70

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
  • Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Zwei Fremde im Zug EUR 12,90

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Der süße Wahn EUR 10,90

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 4., Aufl. (Mai 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257234082
  • ISBN-13: 978-3257234084
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 10,8 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 277.923 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Patricia Highsmith
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Patricia Highsmith auf Amazon

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"... so braucht man sich nicht als Wegbereiter aufzuspielen, wenn man sagt, dass man beim Lesen ihrer Bücher, so verzweifelt, ohne Hoffnung diese auch sein mochten, das Gefühl hatte, im Schutz einer großen Schriftstellerin zu sein ... Patricia Highsmith schreibt aus der Sicht von Betroffenen für die Betroffenen: Sie sammelt so viele Einzelheiten aus deren (aus meinem, aus unserem) Leben, als gälte es, ihnen (uns) ein stichfestes Alibi zum Weiterleben zu besorgen." (Der Spiegel)

"Sie ist, mit einem Wort, schlicht und einfach wie Kafka." (Welt des Buchs)

"Patricia Highsmith beschreibt die Menschen, wie eine Spinne Fliegen beschreiben würde ..." (The Observer)

Kurzbeschreibung

Der sensible und labile Robert Forester lebt nach der Trennung von seiner Frau in der Kleinstadt Langley. Auf seinen einsamen Spaziergängen beobachtet er in einem Haus ein Mädchen und wird immer stärker von ihrem Anblick angezogen. Als er Jenny eines Tages kennenlernt, verliebt sie sich in ihn und trennt sich von Greg. Greg versucht, Jenny wiederzugewinnen, doch sie liebt Robert. Der mag sie zwar, liebt sie aber nicht. Die Lage scheint für Jenny ausweglos zu werden ...

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 
(1)
(1)

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Durchs Fenster sehen 24. Mai 2008
Von Polar
Format:Taschenbuch
Patricia Highsmith kreuzt in dem Roman einmal mehr drei Leben, die rein zufällig aufeinander zutreiben. Lebte Forester nicht von seiner Frau getrennt und neige er nicht dazu, im Dunklen spazieren zu gehen und durch fremde Fenster zu schauen, wäre es nie zu der eigenartigen Begegnung mit Jenny gekommen. Was scheinbar Zufall ist, erscheint zwangläufig. Patricia Highsmith stattet ihren Forster so aus, dass er unentrinnbar zwischen allen Stühlen sitzt. Er könnte das Verhältnis zu Jenny, das sich langsam entwickelt, jederzeit beenden. Vor allem als Greg auftaucht, und er sich plötzlich in einer Eifersuchtsszenerie wieder findet. Ob Jenny, ob Greg, ob Robert Forester, sie alle werden durch Highsmith künstlerisches Vermögen in eine Tragödie hineingesogen, bei der sie hilflos erscheinen. Keiner kann sich so recht befreien. Keiner kann dabei gewinnen. Wenn Forester eine Zeitlang als überlegen erscheint, weil er endlich einen Entschluss fällt, strafen ihn die Ereignisse ab. Seine Ex-Frau spinnt im Hintergrund Fäden gegen ihn. Nutzt Greg aus, um Rache zu nehmen. Die Polizei, wie häufig bei Patricia Highsmith, taucht auf, stellt Fragen, bringt den Unschuldigen in Bedrängnis und ist nicht in der Lage, die Tragödie aufzuhalten. Einer der besten Romane von Patricia Highsmith, bei der man einmal mehr merkt, wie sehr sie ihren Figuren zugeneigt ist.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Welt entrückt 19. März 2009
Von Helga Kurz TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
DIE HAUPTPERSONEN

ROBERT FORESTER: spricht nicht gern vom Tod. Auch Jenny kann daran nichts ändern.
JENNY THIEROLF: spricht immerfort vom Tod. Dabei liebt sie das Leben. Und Robert.
GREG WYNCOOP: macht aus seinem eigenen Tod ein schmutziges Geschäft. Leider ist er nicht tot genug.
NICKIE JURGENS: tötet Robert den Nerv. Bis sie es endlich zu bunt treibt.

So wurden einst in rororo-Thrillern die Akteure eines Krimis vorgestellt.

"Der Schrei der Eule" entstand 1962 und erschien in der rororo-Reihe als deutsche Erstausgabe 1964 unter dem Titel "Das Mädchen hinterm Fenster". Die Weltrechte für Patricia Highsmith' Werk liegen heute beim Diogenes-Verlag, der ihre Bücher ab 2002 in einer schönen Werkausgabe, jeweils neu und vollständig übersetzt und mit einem Nachwort versehen, herausgegeben hat. Diese sehr preisgünstige Taschenbuchausgabe lädt besonders dazu ein, in das Werk einer großen Meisterin ihres Fachs hineinzuschnuppern.

Robert Forester ist ein Voyeur. Er beobachtet das Mädchen hinterm Fernster aber nicht beim Ausziehen oder Duschen, sondern beim Kochen, Tischdecken und Spülen. Sexuelle Gefühle sind nicht im Spiel; die Art der Befriedigung, die sich beim Spannen einstellt, kann er selbst nicht genau beschreiben. Häuslicher Friede, Normalität, Ruhe und Gelassenheit, all' das verbindet er mit diesem Schauen, das er noch nicht lange treibt, aber schon nicht mehr lassen kann. Lauernd und auf der Hut, wissend, dass die Gefahr der Bloßstellung stets gegeben ist, fühlt er sich von den beiden hellen Fenstern, die das hantierende Mädchen einrahmen, unwiderstehlich angezogen. In seinem Leben gibt es dieses scheinbar ideale, häusliche Glück nicht. Forester lebt in Scheidung. Seine kapriziöse Frau Nickie ist in New York geblieben, sie will vehement die Scheidung und gleich wieder vorteilhaft heiraten. Er hat sich aufs platte Land zurückgezogen, nach Langley, einen kleinen Ort in Pennsylvania, gut 2 Autostunden von New York entfernt. Hier arbeitet er als technischer Zeichner, vielleicht auch als Ingenieur, bei einer Flugzeugkonstruktionsfirma und ist dabei, bescheiden Karriere zu machen. Er hat ein ausgeprägtes Zeichentalent und illustriert zum Vergnügen ein Buch über Pflanzen. Äußerlich läuft sein Leben in normalen Bahnen. Aber Forester weiß nicht, wie er leben soll. Seine Existenz scheint ihm zerbrechlich, um Normalität muss er sich bemühen. Er bangt um seine geistige Gesundheit. Die unglückliche Kindheit und Ehe zieht der gebildete und wohlerzogene Mann an einer schweren emotionalen Kette hinter sich her. Die verquere Beziehung zu Jenny, dem Mädchen, das er beobachtet, nimmt seinen Lauf, als sie ihn eines Nachts entdeckt und in ihr Leben zieht. Jenny Thierolf hat vor nicht allzu langer Zeit ihr Elternhaus verlassen, um selbständiger zu werden. Sie arbeitet bei einer Bank und ist halbherzig mit einem einfach strukturierten, durchschnittlichen jungen Mann vom Land verlobt. Greg hat einen hochexplosiven Charakter und wird Beteiligte wie Unbeteiligte ins Verderben stürzen. Schuld daran ist er aber nicht allein. Oberflächlich verläuft Jennys Leben in üblichen Bahnen. Dass sie sich emotional auf dünnem Eis bewegt, ist nicht leicht zu erkennen. Greg erkennt es gar nicht und passt auch nicht zu ihr. Aber Forester ist ein Mann, den Jenny nicht begegnen sollte. Als es doch passiert, verliebt sie sich in ihre Vorstellung von ihm und das Unheil entwickelt sich unerbittlich.
Nickie jedoch hasst ihren Exmann auf eine irrationale Weise und will mindestens seine moralische Vernichtung. Greg will noch etwas mehr und es scheint so, als wäre er ein geeignetes Werkzeug. Aber auch Greg ist unberechenbar und Nickie zahlt mit der Münze, die ihr nur einmal zur Verfügung steht. Jenny ist dem Ganzen nicht gewachsen. Am Ende bleibt uns nur Forester, der keinen Trost für uns parat hat und von dem wir nicht wissen, ob er rechtlich und emotional davonkommen will und wird.

Auch PH' achter Roman ist schwere Kost. Als Leser, der sich dem Sog der Geschichte nicht entziehen kann und will, ist man ständig geneigt, alle vier Hauptakteure kräftig durchschütteln und damit endlich zur Vernunft bringen zu wollen. Vergebens. In der hilflosen Position des Betrachters, ebenfalls in einer (gesellschaftlich anerkannten) Voyeursituation, sind uns die Hände gebunden. Uns bleibt nichts anderes übrig, als diese Leute bis zum bitteren Ende zu begleiten.

"Der Schrei der Eule" war der letzte Roman, den PH in den Vereinigten Staaten schrieb. Der darauffolgende, "Die gläserne Zelle" vollendete sie bereits in Europa, wo die Rastlose ab 1964 bis zu ihrem Tod im Jahr 1995 lebte. Sie war 42 Jahre alt, als sie ihr Leben in der Alten Welt fortsetzte; zur Ruhe kam sie auch hier nicht. Erst in den letzten Jahren, schon gezeichnet durch Krankheit nach einem schonungslosen Dasein, fand sie im Tessin, in ihrem von ihr selbst entworfenen Haus etwas, was am Ende Frieden nahe kam. Der Schlüssel zu den Geschichten dieser außergewöhnlichen, einzigartigen Schriftstellerin steht uns erst seit ihrem Tod zur Verfügung. Er lag verborgen im Wesen von PH, die zu Lebzeiten fast nichts von sich preisgab. Jetzt ist ihr erstaunlich gut dokumentiertes Leben öffentlich. Ihr Nachlass befindet sich im Schweizer Literaturarchiv. Es gab zwei beachtliche Ausstellungen über ihr Leben und Werk, aber nur innerhalb des Landes. Im Gegensatz zur Schriftstellerin ging die gelungene Präsentation leider nicht auf Reisen. Die erste Biografie "Schöner Schatten" von Andrew Wilson ist erschienen, weitere sollen folgen. Marijane Meaker erzählt in ihrem Buch "Meine Jahre mit Pat" nach deren Tod die Geschichte ihrer Liebe. PH war lesbisch. Die sonst so schonungslos offene Frau hatte gute Gründe, sich zeitlebens nicht öffentlich dazu bekennen zu wollen. Ein wesentlicher Grund war sicherlich die Zeit, in der ihr Leben verankert war. Ihre Bücher sind von ihrer Persönlichkeit durchdrungen, wenn man in ihnen auch meist vergeblich nach konkreten autobiografischen Zügen sucht. Die Frau mit dem äußerst schwierigen, facettenreichen Charakter bangte ebenfalls fast ein Leben lang um ihre geistige Gesundheit. Wie Forester wusste auch sie häufig nicht, wie sie richtig leben sollte. Schonungslosigkeit mit sich selbst und anderen bestimmte ihren Umgang. Ihr Anker war das Schreiben, wozu sie, um es pathetisch auszudrücken, geboren war. Zeichnen konnte sie auch sehr gut. Sie war eine akademisch gebildete Frau mit künstlerischen Ambitionen, wie viele ihrer Hauptdarsteller, die ein unterschwellig snobistisches Verhältnis zu ungebildeteren "Normalbürgern" haben. Ihre Helden, ich nenne sie mal so, sind in der Regel männlich, vertreten aber die Sichtweise ihrer Schöpferin, wenn auch nicht immer so klar wie in diesem Buch. Forester: "Ich bin ein Mensch, von dem man sich fernhalten sollte." Dieser doppeldeutige Mann macht mit niemanden gemeinsame Sache und schielt nicht nach Sympathie. PH' Geschichten umgibt eine Aura von Einsamkeit und Distanz, die nicht überwunden werden kann und soll.

PH hielt, im Gegensatz zu vielen Lesern und Kritikern, "Der Schrei der Eule" für kein sehr gelungenes Buch. Forester erschien ihr, wie die Umgebung in der er lebte, im Nachhinein als provinziell und spießig. Wie alle ihre Bücher erscheint auch dieses aus einem Guss, aber ihre Notizen erzählen von verschiedenen Plots, mit denen sie spielte. Die Quälerei des Verwerfens, Umschreibens, Kürzens und Entrümpelns blieben ihr nicht erspart. Der Kern dessen, was sie ausdrücken wollte, tastete sie aber nie an.

Das Buch ist "D. W." gewidmet. Dahinter verbirgt sich Daisy Winston, eine Kellnerin in New Hope, den letzten Wohnort von PH in den Vereinigten Staaten. In der Umgebung des idyllischen Städtchens auf dem Land wurde "Der Schrei der Eule" geografisch angesiedelt. Mit Daisy Winston hatte die Schriftstellerin eine Affäre, nachdem sie sich von Marijane Meaker getrennt hatte. Die Beziehung dauerte nur wenige Monate, aber die Frauen blieben trotz räumlicher Distanz freundschaftlich miteinander verbunden. Jenny Thierolf hat vielleicht Charakterzüge von Daisy Winston. Meaker, ebenfalls Schriftstellerin, die Jugend- Krimi- und Lesbenliteratur auch unter Pseudonymen veröffentlicht, fand sich nach eigener Einschätzung in einer der unsympathischsten Highsmithfiguren wieder: Nickie, die zweitklassige Künstlerin, die gut daran tut, ihre Werke nicht unter ihrem eigenen Namen auszustellen. Sie sind zu schlecht. Nickie, die zerstörerische Kraft im Hintergrund, ist für mich in ihrer irrationalen, bodenlosen Bosheit eine überzeichnete Figur in dieser Geschichte. Als versteckten, letzten Gruß an eine intensive Liebe, die für beide Seiten bitter und schmerzhaft endete, überzeugt sie mich mehr.

Highsmith und Meaker sollten sich nach über dreißig Jahren ein einziges Mal wiedersehen. Bei ihren Gesprächen über ihre Bücher wurde "Der Schrei der Eule" nicht erwähnt.

Helga Kurz
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wunderbar atmosphärisch 19. Oktober 2007
Von Steffen
Format:Taschenbuch
Mit dieser Ausgabe liegt erstmals die komplette und neuübersetzte Version des Romans von 1962 vor. Vorherige Ausgaben sind gekürzt worden.
Im Jahre 1987 wurde die Buchvorlage in Frankreich unter Titel >>Le Cri du Hibou<< verfilmt.
Während der Lektüre muss auch beachtet werden, dass die Handlung vor ungefähr 45 Jahren stattfindet und die Verhältnisse damals etwas anders waren.

Robert ist ein junger Mann, der gerade die Scheidung mit seiner Frau durchzieht und seit dem Ende der Ehe ein einsames Leben führt.
Auf dem Nachhauseweg von der Arbeit macht er einen Umweg, um eine junge Frau zu beobachten. Robert erfüllt es mit Glück, wenn er dieses vermeintlich idyllische Leben heimlich betrachtet.
An einem Abend endeckt ihn Jenny, die junge Frau. Gegen alle Erwartungen wird Robert in ihr Leben hineingesogen und die beiden Freunden sich an.
Im Laufe der Beziehung beginnen die beiden, Pfade zu beschreiten, die sie nicht betreten wollten.

Highsmith Stärke ist eindeutig ihre Darstellung der Charaktere.
Jenny, melancholisch und naiv, die sich in Robert verliebt.
Robert, einsam und unsicher, der diese Liebe nicht erwidern kann.
Nickie, verbittert und schamlos, die ihren Exmann zu demontieren versucht.
Greg, aggressiv und uneinsichtig, der bis zum Ende nicht versteht.

Die Autorin vermag es besser als viele mir bekannte Autoren, ihre Eindrücke zu vermitteln und Bilder in den Gedanken eines Lesers entstehen zu lassen.
Die Handlung schreitet zunächst langsam vorran und die Beziehung von Robert und Jenny beginnt sich zu entwickeln, bis man nach der Hälfte der Erzählung plötzlich mit einem schockierenden Unglück konfrontiert wird und das Buch an Spannung zunimmt.

Das Ende des Buches ist traurig und überraschend und fügt sich gut in den Roman ein.
Es ist auch durchaus lohnend, dieses Buch ein zweites Mal zu lesen, da einige Aspekte dann vielleicht unter einem anderen Blickwinkel betrachtet werden können.

Insgesamt ist >>Der Schrei der Eule<< ein Roman dessen wunderbare Sprache, Handlung und Tiefe von zeitgenössischen Autoren nur noch selten erreicht wird.
Das Nachwort von Paul Ingendaay rundet die Lektüre gut ab.
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de