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Der Schrecksenmeister
 
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Der Schrecksenmeister [Audiobook] [Audio CD]

Walter Moers , Andreas Fröhlich
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (148 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Hörbuch Hamburg; Auflage: Ungekürzte Lesung. (10. Juli 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3899034074
  • ISBN-13: 978-3899034073
  • Größe und/oder Gewicht: 13,2 x 13 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (148 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 292.607 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Walter Moers
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Schrecksenmeister ist das neue Meisterwerk von Hildegunst von Mythenmetz - und Walter Moers hat es auf sich genommen, es aus dem Zamonischen zu übersetzen. Es ist eine großartig fabelhafte Abenteuergeschichte, die ganz schnell zum modernen Klassiker werden könnte.

Moers heißt uns willkommen in Sledwaya, dem krankesten Ort von ganz Zamonien. Hier sind sogar die Straßen nach Krankheiten benannt, man begrüßt sich mit "Ohwehohweh" und verabschiedet sich mit "Gute Besserung". Ein Husten, Röcheln und Schniefen liegt in der Luft, es riecht nach Eiter, Mundgeruch und Durchfall. Hoch über der Stadt thront in einem bizarren Schloss "Eißpin der sehr Schreckliche", der Schrecksenmeister, der die Bevölkerung und natürlich die Schrecksen mit immer neuen Gemeinheiten malträtiert.

Derweilen schleppt sich verzweifelt die halbverhungerte Hauskratze Echo durch die Straßen von Sledwaya. Sie schließt mit dem schaurigen Eißpin einen Teufelspakt. Der Schrecksenmeister darf sie töten und ihr wertvolles Kratzenfett auskochen, wenn er sie zuvor einen Monat fürstlich bewirtet und unterhält.

Im schwarzen Schloss des Schrecksenmeisters lernt Echo die geheime Welt der Alchimie kennen, erfährt, wie man "Schmerzenskerzen" oder "gekochte Gespenster" fabriziert, er lernt Fjodor F. Fjodor und die Schloss-Ledermäuse kennen und wird mit der Zeit fetter und fetter. Es wird höchste Zeit, aus dem Schloss zu fliehen...

Die Atmosphäre mag düster sein, und dennoch geht einem schon nach den ersten Zeilen das Herz auf: Es ist diese hochkomische, ganz eigene Fabulierkunst und Fabulierlust, die man sonst vielleicht noch bei Michael Ende oder Cornelia Funke findet. Fast glaubt man, dass es ebenfalls mit Magie zu tun haben muss, wenn Leser um Leser sich in die überbordende Fantasiewelt aus grübelnden Eiern, einem Baum der Erkenntnuss, Knilschbrömen, metamorphosen Malzeiten oder Schrecksenquetschen hinabziehen lässt. Der aufwendig ausgestattete Band ist natürlich von Walter Moers selbst illustriert und hervorragend dazu geeignet, sich in ihn zu vertiefen, daraus vorzulesen oder sich vorlesen zu lassen. Ein großartig amüsantes Zamonien-Abentuer! -- Henrik Flor, Literaturtest -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Kurzbeschreibung

In Sledwaya, der Stadt, in der »das Gesunde krank und das Kranke gesund« ist, spielt der neue Roman des zamonischen Großschriftstellers Hildegunst von Mythenmetz. Er handelt von der Auseinandersetzung zwischen Echo, dem hochbegabten Krätzchen, und Succubius Eißpin, dem furchtbaren Schrecksenmeister Sledwayas, der Faust und Mephisto in einer Person zu verkörpern scheint. Dieser lässt nichts unversucht, um sich mittels der Alchimie zum Herrn über Leben und Tod aufzuschwingen – und dazu braucht er nichts notwendiger als das Fett von Echo, der gezwungen ist, einen teuflischen Vertrag mit Eißpin abzuschließen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
41 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von H. Fersen
Format:Gebundene Ausgabe
Meiner Meinung nach verdient dieses Buch ebenso fünf Sterne wie Moers bisherige Zamonienromane.
In vorangegangenen Kritiken würde bemängelt, dass dem Schrecksenmeister die Kreativität fehlen würde und es an Schauplätzen, Charaktären und Abenteuern mangeln würde. In der Tat stimmt es, dass dieses Buch in diesen Punkten schlichter gehalten wurde als seine Vorgänger.
Ich sehe darin jedoch keinen Grund für eine schlechte Kritik, denn es muss ja nicht jede Zamoniengeschichte so groß angelegt werden. Ich finde es sogar eher gut, dass es eine Geschichte mal einen beschaulichen SChauplatz hat (überwiegend spielt die Geschichte ja im Schloss).
Moers hat in seinen vorigen Werken ja schon eine Menge von Zamonien erkundet und wird dieses bestimmt demnächst wieder in Angriff nehmen, daher verstehe ich nicht, wo das Problem liegt, wenn er sich mal mit seinem Handlungsort überwiegend auf ein Schloss konzentriert.
Hinzu kommt, dass die die vier tragenden Charaktäre (Echo, Eißpin, Izanuela und Fjodor) alle sehr ausführlich beleuchtet werden und interessant und humorvoll dargestellt werden.
Auch die Beschreibungen des Schlosses sind sehr detailliert und oftmals recht düster ausgefallen, so dass das Gefühl entsteht, man wäre selbst dort.
Davon ganz abgesehen, sprach Moers ja davon, dass Mythemmetz eine alte Novelle von Gofid Letterkerl überarbeitet hat. Dies ist ja im Prinzip auch der Fall, denn Moers hat die alte Novelle "Spiegel, das Kätzchen" überarbeitet und zu einem Roman umgedichtet. Damit hat er eine Hommage an das Ursprungswerk geschrieben und sich dementsprechend auch an den vorgegebenen Handlungsstrang gehalten. Hätte er in seiner Hommage nun mit unzähligen Charaktären und tausenden Schauplätzen aufgewartet, wäre der SChrecksenmeister wohl eine unglaubwürdige Anlehnung an besagte Novelle gewesen.
Daher fünf Punkte für ein schönes Buch, indem es Moers gelungen ist, eine alte Novelle nach Zamonien umzusiedeln und mit seinem unvergleichlichen Humor zu versehen.
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82 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
auf den ich gehofft hatte.

Zur (spontanen - ich habe das Buch ja erst einmal gelesen) Kritik:
Ein schönes, ein lesbares Buch.
Empfehlenswert allemal!

Auch hier gab es Momente, wo ich - im Lesen versunken - plötzlich aus dem Lesefluss "aufwachte", weil ich laut losgelacht hatte.

Durch die bereits erwähnte Begrenzung auf einen sehr kleinen Raum (im Gegensatz zu den Reisen durch Zamonien in "Die Stadt der träumenden Bücher", "Rumo" und "Die dreizehneinhalb Leben ...") bleibt wenig Möglichkeit zu den weitschweifigen Beschreibungen, die ich an den "Mörschen" so sehr schätze.

Die Figuren bleiben oft vage, will heißen es fehlt ihnen an Tiefe, die sie in den anderen Werken (m.E.) haben. Manches Mal wusste ich den nächsten Satz (ist mir mehrmals passiert, und es hat mich überrascht, dass Herr Moers mich nicht überraschte). Aber dies mag evt. daran liegen, dass ich nun schon so viel von ihm las.

Die Illustrationen sind sehr (!) gut.

Das Nachwort hat auch mich stutzig gemacht.
Ist Herr Moers dem Erwartungsdruck von uns allen erlegen? Das fände ich schade.
Allein das nach "Ensel und Krete" so etwas wie "Rumo" und "Die Stadt der träumenden Bücher" (mein persönlicher Liebling!) entstand, macht mir erneut deutlich, dass dauerhafte Höchstleistung von niemanden zu erwarten ist. Dieser Mann ist ein verdammt guter Geschichtenerzähler, und nicht jede Geschichte, die er mit uns teilt ist so gut wie die Beste, die wir bisher von ihm gelesen haben. Das macht seine anderen Geschichten nicht weniger lesenswert.

Ich finde "Der Schrecksenmeister" ist gut, aber nicht sehr gut.
Länger hätte das Buch nicht sein dürfen, eher kürzer. Dann wäre es evt. "knackiger" geworden. Fjodor F. Fjodor ist (wenn auch "schwer" zu lesen) eine tolle Figur, die mehr in Erscheinung hätte treten dürfen. Und was ihr im Laufe der Erzählung widerfährt, hat mich erfolgreich "unter Spannung" gehalten. Auch sind andere faszinierend-witzige Gestalten (Stichwort: schneeweiße Witwe) und Ideen (Stichwort: Baum der Erkenntnuss) vorhanden.

Das die "Mythenmetzschen Abschweifungen" fehlen hat mich nicht gestört. Obwohl mich die "Maßregelung" der Lesenden sehr amüsiert hat. Aber das zu wiederholen, wäre möglicherweise aufgekochtem Kaffee gleichgekommen. Ich halte es daher für eine gute Entscheidung sie diesmal weg zu lassen.

Das Ende finde ich sehr gelungen geschrieben, und hat die Ernüchterung wett gemacht, die (nur bisweilen!) auf den ersten dreihundert Seiten entstand.

Drei Sterne ist mir ein bisschen zu wenig, fünf Sterne deutlich zu viel, daher gibt es von mir vier Sterne.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein typischer Zamonienroman 21. Oktober 2007
Von Zeitgeist
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Hätte jemand den Schrecksenmeister gelesen, ohne vorher einen anderen Zamonienroman zu kennen, wären die fünf Sterne unumstritten. So aber wird rasch verglichen, was man eigentlich nicht vergleichen kann.

Der Schrecksenmeister verdeutlicht wieder einmal Walter Moers' stets überraschende Vielfalt. Jeder Zamonienroman war anders: Die "Dreizehneinhalb Leben" stellten den klassischen Abenteuerroman, die Odyssee, dar; Rumo war ein Fantasy-Action-Roman, Ensel und Krete ein Märchen, die Stadt der träumenden Bücher ein intellektueller Roman, und der Schrecksenmeister ist die klassische Novelle mit einem klaren Handlungsstrang und einer begrenzten Zahl von Charakteren.

Diese Charaktere sind aber umso feiner ausgearbeitet. Der Schrecksenmeister ist kein grobgeschnitztes Scheusal, sondern ein Charakter mit fein differenzierten Facetten, der einem manchmal sogar richtig sympathisch werden kann.

Die Handlung stürmt nicht daher wie in einem Action-Roman, sondern bildet das Gefühl nach, dass das Krätzchen, dessen Lebensspanne unerbittlich abläuft, erleiden muss.

Und die typisch Moersschen Sprachfeuerwerke, die überschäumenden Phantasmen, die aberwitzigen Aufzählungen fehlen auch hier nicht. Die Vorstellung des schrecksischen Gewächshauses ist so gut wie alles, was Moers zuvor geschrieben hat. Seine Menüfolgen - es handelt sich ja um einen kulinarischen Roman - lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Und wer glaubte, mit dem Kometenwein bereits die Krönung der Winzerkunst kennengelernt zu haben, wird sehen, dass auch dieses noch gesteigert werden kann (mehr wird hier nicht verraten).

Dass der Schrecksenmeister eine Nachdichtung von Gottfried Kellers "Spiegel, das Kätzchen" ist, ist nicht ehrenrührig. Goethe hat das Faust-Thema ja auch nicht selber erfunden. Im Gegenteil, durch die Lektüre des Schrecksenmeisters angeregt, habe ich mir hier bei Amazon eine sehr schöne Ausgabe von Kellers Novelle (von "Books on Demand") bestellt und mit Genuss gelesen. Der Lesespass wurde so quasi verdoppelt.
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Vorab muss ich sagen, dass dieses mein erstes Buch von Walter Moers ist. Oft wurde mir ans Herz gelegt, dass ich doch mal Bücher von ihm lesen sollte, aber ich dachte immer... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Melanie Wirkus veröffentlicht
Das bislang Beste von Moers
Ich habe bislang alle Moers-Romane verschlungen, weil ich den Humor und die bisweilen schrägen Gedankengänge von Walter Moers liebe. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von siggimaus veröffentlicht
Mal wieder ein gelungenes Werk!
"Der Schrecksenmeister" erzählt die spannende Geschichte des Krätzschens Echo, der einen Pakt mit dem unheimlichen Schrecksenmeister abschließt um nicht zu... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von M. Kotte veröffentlicht
...manchmal ist weniger mehr...
Für mich, verglichen mit den "13 1/2 Leben", "Der Stadt der träumenden Bücher" und dem, die Fangemeinde offensichtlich derzeit reichlich spaltenden "Das Labyrinth... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Fenja Klöckner veröffentlicht
Ein wunderbarer Roman aus Zamonien
Walter Moers hat mit diesem Roman das alte Märchen, Spiegel das Kätzchen, wieder aufleben lassen.

Die Geschichte ist dem Märchen zwar ähnlich. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von S. Teiss veröffentlicht
Mehr als nur ein Märchen
Walter Moers hat sich in seinem 4. Roman aus Zamonien einer klassischen Vorlage bedient: Gottfried Keller bietet in seinem Märchen "Spiegel, das Kätzchen" das Rohmaterial... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Manfred Küper veröffentlicht
1-A
Super schneller Versand, Top zustand obwohl es Second Hand Ware ist! Sehen aus wie frisch aus der Buchhandlung gekauft :) Unkompliziert, gerne wieder!
Vor 5 Monaten von Marie Rocholl veröffentlicht
Okay, aber es gibt bessere zamonische Romane
Ich habe mich sehr darauf gefreut, das neue Buch von Walter Moers zu lesen. Nach Rumo und Stadt der Träumenden Bücher habe ich auch einiges erwartet. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von K. Schneider veröffentlicht
Hat der alte Schrecksenmeister sich doch einmal wegbegeben...
Zamonien ist ein Kontinent mit vielen wundervollen Orten und absurden Gestalten und auch in "Der Schrecksenmeister" erwacht diese sonderbare Welt auf herrliche Weise zum Leben. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Lynniana veröffentlicht
Der feine Unterschied...
...zwischen einer Katze und einer Kratze, ist der, dass eine Kratze alle Sprachen Zamoniens beherrscht und sich alles merken kann. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Thomas Knackstedt veröffentlicht
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Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Dirk Bach oder Andreas Fröhlich 13 15.03.2012
TV-Interview mit Hildegunst von Mythenmetz! 1 16.10.2007
Das Original von Gottfried Keller 3 19.08.2007
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