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Der Schrecken der Medusa
 
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Der Schrecken der Medusa

Richard Burton , Lino Ventura , Jack Gold    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Richard Burton, Lino Ventura, Lee Remick
  • Regisseur(e): Jack Gold
  • Komponist: Michael J. Lewis
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Concorde Video
  • Erscheinungstermin: 30. November 2006
  • Produktionsjahr: 2003
  • Spieldauer: 105 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000HDZC5I
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 13.335 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

"Der Schrecken der Medusa" — im Film selbst heißt es übrigens "Die" — ist ein Geheimtipp des phantastischen Films, der nicht allzu oft im Fernsehen zu sehen ist und eine gewisse Obskurität genießt. Dabei ist der Film bis in die Zehenspitzen edel besetzt, wobei vor allem Richard Burton überragend ist. Er versteht es, die Zerrissenheit seiner Figur deutlich zu machen und zeigt auf, wie Morlar immer mehr dem eigenen Wahn verfällt. Dieser Film ist eine perfekte Mischung aus Horror, Thriller und Katastrophenfilm. Brillant werden hier drei Genres verwoben, um etwas Neues zu erschaffen, wobei das Ende düster und unheilschwanger bleibt. Fazit: Geheimtipp!

Moviemans Kommentar zur DVD: Ein Klassiker in technisch guter Umsetzung.

Bild: Die alte Auflage von VCL ist gar kein Vergleich zur neuen DVD von Concorde. Nicht nur liegt der Film endlich im originalen Format vor, nein, auch qualitativ trennen beide Scheiben Welten. Die Farben sind stark und natürlich gehalten, wobei sich keine Blöße einschleicht. Rauschen ist nur minimal vorhanden, womit für ruhigen Bildstand gesorgt ist. Nur bei homogenen Flächen wie dem Himmel fällt der Rauschwert mal stärker auf (00:18:10). Der Kontrast ist gut und kann auch in Problemmomenten punkten (00:36:10; Haare und Hintergrund). Hin und wieder fallen dann aber doch noch ein paar zu strahlende Weißflächen auf (00:43:55). Die Schärfe ist auf gutem Niveau, schwankt jedoch auch innerhalb einer Szene immer mal wieder (00:13:24). Die Kompression ist größtenteils unauffällig. Die Vorlage brilliert mit Sauberkeit. Dropouts sind ganz rar gesät.

Ton: Beide Tonspuren liegen in Stereo vor, allerdings schneidet die englische Tonspur deutlich schlechter ab. Denn hier fällt schon auf, dass die Dialoge etwas arg leise abgemischt sind und sich gegen Umgebung und Musik nicht durchsetzen können. Die deutsche Tonspur klingt im Vergleich deutlich kräftiger und weist deutlich bessere Sprachverständlichkeit auf. Knacken oder Rauschen fällt nicht weiter auf.

Extras: Bonusmaterial gibt es leider keines. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Der bärbeißige Inspektor Brunel von der Sûreté untersucht als Gast-Ermittler bei Scotland Yard einen äußerst ominösen Fall: Der mittelmäßig erfolgreiche Schriftsteller John Morlar wurde mit einem zertrümmerten Schädel in seiner Wohnung aufgefunden. Morlar hat den Angriff überlebt, die äußere Gewalteinwirkung war so massiv, dass der behandelnde Arzt den Patienten bei der Einlieferung in die Klinik bereits verloren gibt, doch erstaunlicherweise lassen sich noch Hirnströme nachweisen. Eine Erklärung hierfür gibt es nicht, zudem bleibt den Ärzten keine Zeit, das Rätsel zu lösen. Eine Passagiermaschine ist aus ungeklärten Gründen in ein Gebäude gerast, Dutzende Schwerverletzte müssen versorgt werden.

Brunel beginnt, die Personen in John Morlars Umfeld zu befragen. Der Nachbar Mr. Pennington beschreibt den Schriftsteller als unauffälligen und ruhigen Zeitgenossen, der nie Besuch bekommen und vermutlich auch keine Freunde besessen hätte. Allerdings habe er seinen Nachbarn nie näher kennen gelernt. In Morlars Wohnung stößt Brunel auf kaum verwertbare Hinweise; Stichworte, Notizen, einzelne Sätze - auf die er sich allerdings keinen Reim machen kann. Einzig der Name "Zonfeld", der immer wieder in Morlars Notizbuch auftaucht, bietet einen ersten Ansatz.

Dr. Zonfeld entpuppt sich als Psychotherapeutin, die Morlar in der Zeit vor dem brutalen Mordanschlag behandelt hat. Sie berichtet Brunel von Morlars Wahnvorstellungen; ihr Patient hätte verzweifelt behauptet, allein durch seine Gedanken Unglück und Verderben über andere Menschen bringen zu können. Als Beispiel hätte er die

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Rückblickend betrachtet könnte es gerade dieser Film sein, der meine Leidenschaft für das Thema Kino und die Macht der bewegten Bilder entfacht hat. Jedenfalls hat mich dieser Film in meiner Jugend extrem fasziniert und er tut es heute noch. Im Film gab es ein bestimmtes Geräusch das mich noch Jahre danach verfolgt hat und selbst heute werde ich bei einem ähnlichen Geräusch sofort an diesen Film erinnert. Ich halte ihn mittlerweile für einen Klassiker, ein Meisterwerk, dem zu unrecht nie der große Erfolg vergönnt gewesen war.
John Morlar, ein mäßig erfolgreicher Schriftsteller (atemberaubend intensiv: Richard Burton) verfügt über eine teuflische Gabe: Mit der Kraft seiner Gedanken kann er Personen und Gegenstände beeinflussen. Er begibt sich in Behandlung bei der Psychaterin Dr. Zonfeld (Lee Remick), die ihm natürlich zunächst nicht glaubt. In Rückblenden wird Morlars rätselhaftes Leben geschildert und zahlreiche Unfälle zeigen, das es sich nicht nur um Zufall handeln kann. Doch auch in der Gegenwart ereignen sich Tragödien die sich niemand erklären kann. Während Zonfeld zu ahnen beginnt, wen sie dort als Patienten hat, kümmert sich der französische Austauschkommisar Brunel (herrlich bärbeisig: Lino Ventura) um die Lösung der unerklärlichen Fälle. Er wird verstrickt in einen Sumpf aus Lügen und Abgründen, die besser nie das Licht der Wahrheit erblickt hätten.
Der Schrecken der Medusa ist eine einzigartige Mischung aus Psychothriller, Horrorfilm und Katastrophenepos. Ich denke ohne Übertreibung sagen zu können: Vergleichbares hat es vorher und auch danach nicht wieder gegeben. Allein die beeindruckende Darstellung Richard Burtons reicht aus, um diesen Film 5 Sterne zu verleihen. Aber jede noch so kleine Rolle ist perfekt und überzeugend besetzt. Lino Ventura, Lee Remick, Harry Andrews, Gordon Jackson - sie alle zusammen verleihen der Geschichte eine fantastische Präsenz. Schade, das mittlerweile alle 6 Hauptdarsteller tot sind - ein weiterer Grund, sich dieses kleine Meisterwerk anzusehen, den Typen wie Ventura oder Burton gibt es im Kino der Gegenwart nicht mehr. Natürlich kommt auch der britische Humor nicht zu kurz - die Scharmützel zwischen Brunel und dem englischen Inspector Barrister sind ein gelungener Kontrapunkt zu der ansonsten rabenschwarzen Story. Ein Film nach meinem Geschmack. Schade nur, das auf dieser DVD nur die deutsche Tonspur zu finden ist. Die volle Punktzahl gibt es trotzdem: Für ein cineastisches Erlebnis der Extraklasse und eine Geschichte die von der ersten bis zur letzen Minute fesselt
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:DVD
"Der Schrecken der Medusa" (The Medusa Touch, 1978) wird gelegentlich als Horrorfilm bezeichnet, enthält aber an sich keine der üblichen Horror-Effekte - eher könnte man ihn als zynisches, klassisches Polit-Kriminaldrama mit paranormalen Elementen einstufen. Es war einer der letzten Filme, die den Ausnahme-Schauspieler Richard Burton zeigen. Burton starb am 5. August 1984 - an einem Hirnschlag.

Ein Mensch wird ermordet. Ein Jumbo-Jet stürzt ab. Eine Mondlandung missglückt. Katastrophenmeldungen, die kurze Zeit das Publikum beschäftigen, aber leider heutzutage völlig normal erscheinen. Niemand käme auf die Idee, hinter solchen Katastrophen könnten "übersinnliche" Kräfte stecken.

Schon gar nicht der mit allen Wassern gewaschene Sûreté-Inspektor Brunel (Lino Ventura, 59), der im Austausch nach London gekommen ist und dort mit seinem englischen Kollegen Duff Zeuge davon wird, dass der scheinbar ermordete Schriftsteller Morlar (Richard Burton, 53) überraschend wieder zu atmen beginnt. Obwohl sein Schädel so stark verletzt wurde, dass die Ärzte ein Überleben für unmöglich halten, erwecken starke EEG-Aktivitäten den Eindruck, dass Morlar sich heftig dagegen wehrt, zu sterben.

Schon die Ausgangsszenerie des 1978 von Jack Gold nach einem Roman von Peter van Greenaway gedrehten Streifens hat es in sich. Allen, die diesen Film noch nicht gesehen haben, sei versichert: Nicht nur der hartgesottene Inspektor Brunel wird einige Zeit später seinen Glauben an übersinnliche Kräfte wie Telekinese an die Film-Wirklichkeit anpassen müssen.

Von der Psychiaterin Dr. Zonfeld (Lee Remick, 43), erfahren wir im Rückblick mehr. Fall auf Fall rollt sich vor uns auf, von frühester Kindheit bis zu dem Todeskampf in der Intensivstation, wo es Morlar nur noch darum geht, in einer letzten, gewaltigen Anstrengung, in einem mörderischen Rennen gegen die Zeit, ein Fanal gegen die Verkrustung der Gesellschaft und den blinden Fortschrittglauben zu setzen.

Ein zeitloser, packender und spannender Film mit boshaft-entzückenden Seitenhieben auf Militär, Justiz, Staat und Kirche.

Während die Altersfreigabe international bei 16 liegt, hat man sie in Deutschland auf 12 herabgesetzt. Es bleibt mir unverständlich, warum ein wenig Busen erst 18-jährigen zumutbar ist (wenn man mal von 0-jährigen absieht), aber ein unter Umständen schwer belastender Film, der wirklich Albträume auslösen kann, 12-jährigen Heranwachsenden gezeigt werden sollte. Um es noch einmal ganz deutlich zu sagen: Dieser Film dürfte phantasievolle Zuschauer (jeden Alters) deutlich mehr mitnehmen als der ein- oder andere Steven King!

Im Original 105 Minuten, Format 1.85:1, Mono.

film-jury 5* A0244 1.8.2010eg 8A Genre: Drama | Mystery | Thriller
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein unterbewerteter Klassiker 17. Dezember 2006
Format:DVD
"Der Schrecken der Medusa" ("The Medusa Touch", UK/F, 1978) ist für mich ein "phantastischer" Film. Ihn in die Kategorie "Horror" einzuordnen, wäre übertrieben. Ich kenne nur wenige Filme, die das (umstrittene) Thema "Telekinese" so konzentriert behandeln.

- Handlung: Der Schriftsteller John Morlar (Richard Burton) wird von einem Unbekannten in seiner Wohnung erschlagen. Er hat den Anschlag schwer verletzt überlebt, und liegt nun klinisch tot auf der Intensivstation, wobei sein Gehirn erstaunlicherweise völlig aktiv weiter arbeitet. Der französische Austauschpolizist Brunel (Lino Ventura) wird mit dem Fall beauftragt. Die Ermittlungen ergeben, dass Morlar sich seit längerer Zeit in psyschicher Behandlung bei Dr. Zonfeld (Lee Remick) befindet. Sie erzählt Brunel von den Sitzungen und dem geistigen Zustand Morlars, der - wie er meint - die Fähigkeit besitzt, per Telekinese Katastrophen zu verursachen. Brunel bekommt den Verdacht, dass Morlars Gehirn sich für die Zerstörung der Minster Kathedrale, in der ein Dankgottesdienst statfinden soll, noch am Leben erhält. "Wir werden sehen..."

Zugegeben die darstellerischen Leistungen von Remick und Ventura wirken etwas flach. Das Drehbuch konzentriert sich eher auf die psychologische Tiefe von Burtons Charakter. Dafür macht aber die Musik (Michael J. Lewis), die Kamera (Arthur Ibbetson), die Effekte (Brian Johnson) und vor allen Dingen der Schnitt alles wieder wett. Kein Wunder beim Schnitt, denn Anne V. Coates (Cutterin bei "Lawrence von Arabien", "Der Elefantenmensch", "Erin Brockovich" etc.) hat nicht nur den Schnitt überwacht, sondern den Film auch mitproduziert.

Leider gibt es hier Szenen mit klassischen Schockeffekten. Diese sind zwar spannend, wenn man den Film noch nicht gesehen hat, verlieren aber an Wirkung, wenn man den Film zum wiederholten Male sieht. Es hätten mehr solche Szenen ausgearbeitet werden müssen, die einen latenten Grusel verursachen: das Bild der Medusa an der Wand von Burtons Wohnung, die gesammelten Archive der Katastrophen, der Blick von Burton beim Wahrsager usw. Vielleicht hätte es ein Regisseur wie Alfred Hitchcock besser gemacht. ;-)

- Bild: 1,78:1 (16:9 anamorph)

- Ton: Deutsch, Englisch (beide Dolby Digital 2.0)

- Untertitel: nur Deutsch (!)

- Specials: Programmtipps (Die Wolke, Francois Truffaut Collections, Cinema Paradiso)

Die DVD hat nur ein zweiseitiges Booklet mit der Kapitelübersicht auf einer Seite.

Alles in allem kann ich den Film nur jedem empfehlen, der auf gruseliger Unterhaltung mit überraschenden Wendungen steht.
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Telekinese....
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der schrecken der medusa
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ein absolutes MUSS !!
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